Thema: Herpes auf der Zunge, wie lange dauert die Behandlung?

Diskutiere im Katzen Forum über Herpes auf der Zunge, wie lange dauert die Behandlung? im Bereich "Immunerkrankungen und Infektionen". Hallo Dosenöffner, unser Knubbelkater "Digger" ist seit Montag stationär in der Klinik. Er hat zwei Herpeswunden an der Zunge, vermutlich vom Katzenschnupfenvirus. Am WE hatten wir das bemerkt, da er kaum noch was ...
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Alt 20.09.2006, 15:18   #1
 
Avatar von geronimo.hr
 
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Herpes auf der Zunge, wie lange dauert die Behandlung?

Hallo Dosenöffner,

unser Knubbelkater "Digger" ist seit Montag stationär in der Klinik.

Er hat zwei Herpeswunden an der Zunge, vermutlich vom Katzenschnupfenvirus.
Am WE hatten wir das bemerkt, da er kaum noch was frass,
weder trocken noch nass, was ja aufgrund der Diagnose kein Wunder ist. Zusätzlich hatte er Flüssigkeitsverlust, da er andauernd und immer stärker speichelte. Diese zähe Flüssigkeit war bzw. ist klar.
Die TÄ vermutet, dass er auch schon Herpes im Rachen hat.

Nun bekommt er täglich eine Infusion, Antibiotika und Schmerzmittel.
Das Speicheln hat mittlerweile etwas nachgelassen.

Der sonstige Befund mit großem Bluttest ist Katzengott sei Dank absolut TIP TOP, denn unser Digger ist ja schon fast 11 Jahre jung

Die TÄ meint, wir können Ihn erst wieder mit nach Hause nehmen, wenn Er selbstständig frißt und die Wunden auf der Zunge abzuheilen beginnen.

Was meint Ihr dazu bzw. wer hat ähnliche oder gar gleiche Erfahrungen?

Wir machen uns trotz der vorbildlichen Versorgung in der Klinik große Sorgen, da unser Digger nämlich sehr sensibel ist. Wir meinen, daß Er aufgrund seiner psychischen Beschaffenheit zu Hause schneller gesund werden würde.

Ist eine Heilung mit der entsprechenden Arzneimitteleingabe von zu Hause aus überhaupts möglich?

Vielen herzlichen Dank im voraus und ein großes "SCHNURR" von unserem Diggen.

Robert
geronimo.hr ist offline  
Alt 21.09.2006, 07:24   #2
 
 
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Lieber Robert,

auch wenn es unsagbar schwer fällt, Digger ist in der Klinik bei dem Krankheitsbild besser aufgehoben. Schau mal, er bekommt Infusionen damit seine Wunden abheilen und er bald wieder fit ist. Ich kann dich ja verstehen, du kennst dein Tier........................aber grade das würde vieleicht den Heilungsprozeß verzögern, weil wir Dosies nämlich auch immer sehr sensibel sind, was Eigenbehandlung unserer Tiere angeht---verstehst du was ich meine Wirst sehen in ein paar Tagen ist er wieder bei Euch und ihr braucht euch nicht zu stressen, ob ihr alles Richtig macht.

Dickes Knuddelchen für Euch und Digger..............................
Luca ist offline  
Alt 21.09.2006, 08:06   #3
 
 
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Hallo Robert,

das tut mir sehr leid für Deinen Diggen!
Wenn er nicht anderen Menschen gegenüber besonders scheu ist, geht es ihm in der Klinik sicherlich gut und ist bestens versorgt.
Infusionen zuhause sind sicherlich nicht besonders einfach, es sei denn, Du wärst vom Fach.

Meine Sunny musste ich ja auch zweimal in der Klinik lassen. Als sie dort war, verhielt sie sich sehr opportunistisch - hat gut gefressen und mit dem Personal geschmust.
Für Puschel wäre das eine Katastrophe. Wenn die beim Tierarzt nur von einer Helferin festgehalten wird, explodiert die Maus (ist wirklich nicht übertrieben).

Hat Dein Kater das jetzt zum ersten Mal, mit 11 Jahren?
Oder chronischen Katzenschnupfen?

Denk ganz fest an ihn - er spürt das! Und wird schnellstmöglich gesund.
Wir drücken alle Daumen und Pfötchen.

LG, Irene
Irene Müller ist offline  
Alt 21.09.2006, 12:54   #4
 
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DAAAANKE

hallo Ihr 2,

vielen Dank für Euren Rat, Euer Mitgefühl und Euren Zuspruch.

Unser Digger hat das zum 1. Mal. War auch sonst noch nie Krank, bis auf seinen erschwerten stuhlgang.

Wir haben aber glaube ich in der kürzeren vergangenheit einen fehler gemacht.

Am 11.8. mussten wir seinen geliebten Bruder Geronimo einschläfern lassen, er hatte vielfach Krebs in seinem kleinen Körper >> Mitteldarm, Lymphknoten, Lunge und Bauchspeicheldrüse. Wir heulen immer noch und werden Ihn nie vergessen
Jetzt hat unser uns fehlender Geronimo in unserem Garten ein schönes Grab.

Nach langer Beratung unter uns und vielen gesprächen mit Züchtern haben wir dann am 9.9 seinen neuen Lebenspartner Angelo im Alter von 12 Wochen bekommen.

Für Angelo gab es vom Diggen natürlich kein "großes Hallo" aber der Digge hat ihn akzeptiert, ja er hat es sogar geduldet als der Angelo direkt neben ihm lag und sie beide gedöst haben.

Leider ging das dann aber letzte Woche ab Donnerstag mit dem immer stärker werdenden Speichelfluss los und wir waren am Freitag beim TA, am samstag beim TA und am Montag wo unser Digger fast nicht mehr "anzuschauen" war mussten wir Ihn dann leider stationär behandeln lassen. :( :(

Was meint Ihr, was sollen wir nun tun?

Unser Digger ist ja so ein sensibelchen und wir denken dass nur der stress den herpes, wie beim menschen, ausgelöst hat.

sollen wir den kleinen angelo, der natürlich grundimmunisiert ist, wieder weggeben?

Nochmals ein herzliches MIAU und vielen dank für die Infos.

es Grüßt Euch alle da draussen

Digger mit Angelo sowie
Jessica, Helga und Robert
geronimo.hr ist offline  
Alt 21.09.2006, 13:22   #5
 
 
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Hallo,

vielleicht ist der Neue nur zu jung? Es kommt auch ein bißchen auf das Temperament an, bei beiden.
Er hat ja immer mit einem Artgenossen zusammengelebt, da kann das eigentlich nicht so verkehrt gewesen sein. Der Zeitrahmen war auch ok, finde ich. Und dass er ihn nicht gleich mit Hallo begrüsst hat, ist auch normal. Klar stresst das auch, die Trauer aber auch.

Wie habt Ihr Euch denn verhalten, immer schön den älteren bevorzugt?
Wie verhalten die beiden sich denn zueinander?

Die Entscheidung könnt letztenendes nur Ihr treffen ...

LG, Irene
Irene Müller ist offline  
Alt 21.09.2006, 13:36   #6
 
 
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Hallo ihr Lieben,

halt halt halt.............................................. ............nicht grübeln, keine Schuldzuweisung, kein Weggeben

Erstmal an dieser Stelle mein tiefes Mitgefühl zum Verlust eures Gironimos

Wenn Digger und er ein Team waren, dann ist doch klar, das der Verlust für ihn genauso schwer- wenn nicht schwerer- wiegt wie für Euch. Er kann halt nicht sprechen und weinen. Kann durchaus sein das es auch seinen Stress ausgelöst hat und damit die Krankheit! Das ist seine Trauer, aber das Baby ist nicht der Auslöser, der wird von Digger als "Neuling" angenommen ( mehr od. weniger ) kann aber den Verlust im Augenblick noch nicht ersetzen. Bitte macht euch nicht mehr Gedanken als notwendig, es hilft euch allen nicht. Digger wird jetzt ermal gesundt, dann ist er glücklich zu Hause zu sein! Ihr müßt ihm all' eure Aufmerksamkeit und Liebe zeigen, er trauert auch.
Der kleine Schatz, soll nicht vernachlässigt werden, aber Katzenbabys bzw. Youngsters müssen lernen sich anzupassen und haben generell auch kein Problem damit.

Ich schreibe es so auf, wie es bei einem BKH Katzengeschwisterpaar bei mir war, als der Kater starb und die Kätzin krank vor Trauer war und ich ein Kleines dazu holt!! Alles wurde gut, es braucht ein wenig Zeit!

Euch sende ich Glaube, Geduld und eine dicke Umarmung

LG
Luca ist offline  
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behandlung, dauert, herpes, lange, zunge

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