Thema: Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ]

Diskutiere im Katzen Forum über Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ] im Bereich "Neuankömmlinge". Guten Morgen ihr Lieben. Einige erinnern sich vielleicht noch an mich. Vor einem Jahr, musste ich meinen über alles geliebten Kater gehen lassen. Die Erinnerung daran, zerreist mir noch immer das Herz. Und ...
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Alt 28.11.2015, 09:03   #1
 
Avatar von Joy78
 
 
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Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ]

Guten Morgen ihr Lieben.

Einige erinnern sich vielleicht noch an mich. Vor einem Jahr, musste ich meinen über alles geliebten Kater gehen lassen. Die Erinnerung daran, zerreist mir noch immer das Herz. Und ganz ehrlich, selbst heute weine ich noch um den Verlust meines geliebten Katers. Ich liebe ihn einfach so sehr. Und sein Verlust bereitet mir großen Schmerz und Kummer. Wir waren einfach irgendwie füreinander bestimmt. ABER ich schreibe hier, aus einem anderen Grund. Damals war meine Trauer und mein Verlust so groß und die Leere in meiner Wohnung unerträglich, dass ich mich kurzerhand und so mehr oder weniger spontan für einen neuen Mitbewohner entschieden habe. Ich hatte mir damals eine Einzelkatze zu mir geholt. Ehrlich gesagt, war es reiner Egoismus, ich gebe es zu. Denn ich wollte wohl diese Lücke füllen, die mein Kater hinterlassen hatte. Ich wusste sofort das es keinen Ersatz gibt und kein Kater würde so wie er sein, dennoch war es ohne Katze/Kater unerträglich. Und somit habe ich von einem damaligen sehr guten und lieben Menschen die Möglichkeit bekommen mir meinen schönen Kater Jarkko zu mir zu holen. Allerdings habe ich schon ziemlich schnell gemerkt bei ihm, er braucht einen Katzenkumpel. Und seitdem Tod meines Blakes, war ich oftmals hier einfach nur stille Mitleserin, weil ich mich neu rund um die Katzenhaltung informiert habe und habe dann am Ende eingesehen, okay, ein 2. Tier muss her. Ich habe mich SEHR ausführlich beschäftigt mit der Zusammenführung und habe auch ein Tier im fast gleichen Alter genommen und auch das sie sich Charakterlich sehr ähneln. Ich habe mich wirklich 3 oder 4 Monate nur mit diesem Thema beschäftigt und dann war es auch hier endlich soweit, meine Lilly kam zu mir. Sie ist eine wunderschöne Bengal Katze und dieses war auch so mehr oder weniger Schicksal das sie zu mir gefunden hat.
Die Zusammenführung lief soweit ohne Probleme und im Grunde verstehen beide sich. Sie rennen miteinander durch die Wohnung, sie beißt ihn in den Hals und er beißt zurück. Nur selten wird gefaucht ( nur dann wenn mein Jarkko meine Lilly in die Ecke gedrängt hat )Sie kuscheln zwar nicht miteinander aber ich merke sehr deutlich, dass ich das richtige für meinen Jarkko getan habe. Denn er braucht wirklich jemanden zum rum tollen.
So jetzt kommt mein Problem (sorry für das große drum herum geschreibe) ich habe mich damals wirklich intensiv damit auseinander gesetzt was die Verpaarung zweier Puscheltiere angeht, denn ich wollte nichts falsch machen und ich wollte ungern das Zweittier wieder abgeben. Darum habe ich alles gelesen und alle Vorkerhungen getroffen, die ich nur treffen konnte. Und es ging ja auch alles gut. Nun musste ich aber lesen, das das Geschlecht auch ausschlaggebend sei und das betrübt mich jetzt. Denn so wie es wenig, aber ab und an beschrieben wird ist es wirklich so, dass Jarkko, mein stattlicher Kater wirklich rum tollen möchte! Er hat auch noch ziemlich viel Ausdauer! Und meine Katzendame Lilly eben nicht sooooo die Ausdauer hat und eher weniger spielt. Man könnte meinen, Lilly wäre gut eine Einzelkatze. Ich glaube zumindest würde es ihr weniger aus machen als meinem Jarkko, der wirklich aufgeht seitdem er eine Freundin hat. Nun habe ich eben auch gelesen, dass es zu großen Frust kommen kann bei meinem männlichen Jarkko das sie eben nicht so spielen möchte wie er. Ich konnte leider nicht ahnen, wie mein Jarkko auf eine zweite Katze reagieren würde. Nun weiß ich es.

Und nun meine Frage, ich habe mit einer sehr guten Freundin gesprochen die auch im Tierschutz tätig ist und auch viel viel viel Erfahrungen hat mit Katzenhaltung und Zusammenführungen. Und ich hatte das Thema einfach mal angesprochen und auch meine Sorge darüber, denn natürlich liebe ich meine beiden Tiere. Und möchte das es ihnen gut geht. Wenn sie nicht glücklich sind, bin ich es auch nicht. Und nun hatten wir die Idee (die aber noch nicht in Stein gemeißelt ist, denn wie gesagt bislang ist es nur eine Idee) evtl. noch ein Jungtier für meinen Jarkko zu holen. Denn bei hm merke ich ganz deutlich, er will spielen! Und zwar mit seinen Artgenossen, während man bei Lilly sehr gut beobachten kann, ihr reicht es durchaus mal ein paar Minuten mit meinem Jarkko durch die Wohnung zu rennen und ihn vielleicht auch mal in den Po zu beißen dabei :D aber mehr soll dann bitte auch nicht passieren. Sie rennt dann ziemlich schnell auf den Kratzbaum auf die oberste Ebene, ich nenne es immer Storchennest, denn so hoch traut sich mein Jarkko nämlich nicht und da weiß sie auch, da hat sie Ruhe. Und die nutzt sie auch. Jarkko steht dann meistens da und guckt und hofft, sie hat doch noch nicht zu Ende gespielt. Wenn er merkt, da kommt nix mehr. Geht er weg und das war es dann schon. Also wenn er erst richtig in Fahrt kommt, ist Madame schon lange fertig.

Nun habe ich natürlich Sorge, würde ich einen Kater zu mir holen für Jarkko vom gleichen Schlag, habe ich eher die Befürchtung das meine Katzendame Lilly unter den beiden Tieren leiden wird, weil beide sie bedrängen. Bei einer Kleinkatze, so war unser Gedanke, also von mir und meiner Bekannten, dass die Kleinkatze sich eher unterordnen würde und sich auf beide Katzen irgendwie einstellen kann. Ich muss dazu sagen, mein Jarkko ist wirklich ein ganz vorsichtiger Kater. Er ist sehr empathisch und am Anfang war es so, sobald Lilly die Pfote gehoben hat, weil er ihr zu ruppig war, hat er sofort Abstand genommen und ist in die Beobachter Rolle gegangen, auch wenn es ums Fressen ging, sie hat immer aus seinem Napf gefressen und wenn er auch zu seinem wollte, hat sie kurz minimal gefaucht und er ging zurück und hat zugeguckt, obwohl etwas weiter entfernt ihr Napf stand :) sie fressen derzeit auch gern mal aus einem Napf ohne Stress :)

Also Sorgen, dass der kleine neue Katzenfreund ernsthaft unter meinem Jarkko leiden wird ist demnach zufolge nicht gegeben, zumindest das was ich nun gesehen habe im Umgang mit Neuzugang Lilly.
Beide Katzen sind auch noch relativ jung. Jarkko ist 1 Jahr und 3 Monate und Lilly ist 1 Jahr. Leider hatte ich mich auf die Aussagen der ehemaligen Katzenbesitzerin gestützt und ihre Charakterbeschreibung passte auf die meines Jarkkos, aber wie gesagt, ich wusste nun nicht, wie mein Kater auf andere Katzen reagieren würde. Mit der Charakterbestimmung tat ich mich in der Tat sehr schwer.
Fakt ist, beide Tiere möchte ich behalten! Eine dritte Katze kommt sowieso erst nächstes Jahr in Frage, da noch ein Umzug ansteht. Meine Tiere sind Wohnungskatzen. Derzeit gibt es leider nicht sooooo viel Abwechslung für meine beiden Tiere! ABER in der neuen Wohnung soll es mehr geben! Viel mehr! Ich habe ja nun durch einige Recherchen richtig tolle Sachen gesehen, die es für Katzen gibt! Catwalks - dann Sesal damit sie viel Klettern können alles. Also da habe ich schon eine Menge Ideen die ich gern umsetzen möchte. Ich habe ja noch immer die Hoffnung das die beiden eine gemeinsame Sprache finden, die Ansätze sind ja nun nicht schlecht, im gegenteil, die beiden arrangieren sich wirklich super und einen großen Streit gab es nicht. Lilly beißt wohl manchmal etwas zu feste in Jarkko seinen Hals dann jammert er in dem Moment immer etwas aber das ist schnell vorbei. Ich denke mir einfach, solange noch kein Blut floss und keiner der beiden Tiere Angst voreinander haben, ist alles okay. Zwar hat mein Jarkko dann immer kurz Respekt vor Lilly und geht dann, sobald er sich befreit hat von ihrem Biss in den Hals ein paar Schritte auf Abstand, aber das geht dann schnell vorbei und er sucht erneut den Kontakt zu ihr.

Nun würden mich einfach nur ein paar Meinungen interessieren, zwecks der 3. Katze. Das ist wie gesagt bislang NUR eine Überlegung. Es ist noch keine Entscheidung getroffen. Und hoffe ich kann mich etwas austauschen hier. Denn ich fühle mich sehr wohl. Damals als ihr mich begleitet habt auf unseren letzten gemeinsamen Gang, zwischen Blake und mir, habe ich mich verstanden und gut aufgehoben gefühlt. Ihr wart sehr einfühlsam und ich habe irgendwie eine Art Verbindung aufgebaut hier. Auch wenn es von mir, außer dem Beitrag meines Katers nichts von mir zu lesen gab, so habe ich hier immer wieder rein geguckt. Und da ich euch so toll finde, wollte ich erneut in einen Austausch mit euch gehen.

Ich bedanke mich schon im voraus und hoffe auf ein paar Anregungen.
Joy78 ist offline  
Alt 28.11.2015, 09:03
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AW: Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ]

Hast du schon mal in Wie sag ich´s meiner Katze nachgelesen?
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
__________________
Schäppchen für Fellnasen
Alt 28.11.2015, 11:20   #2
 
Avatar von Gala
 
 
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AW: Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ]

Hallo,

ich kann dir gerne mal meine Erfahrungen schildern.

Ich hab meine zwei Süßen als sie 3 Jahre waren übernommen. Auch ein Katzenpärchen. Die beiden verstehen sich auch super, sind ja zusammen aufgewachsen. Es wird ab und an mal gekuschelt, sich gegenseitig geputzt. Aber ihr Spielverhalten passt gar nicht zueinander. Meine Polly möchte gar nicht raufen, nur mal mit mir Spielen, Rusty dagegen will richtig toben. Das Ergebnis ist am Ende, dass Polly von Rusty gejagt und bedrängt wird, obwohl sie eindeutig keine Lust hat mit ihm zu Toben.

Vor ein paar Monaten hab ich einen Pflegekater, Rokko, zu mir genommen. Für die Vergesellschaftung hab ich mir damals auch sehr viel Zeit gelassen. Und die beiden Jungs verstehen sich prima. Sie putzen sich gegenseitig, Toben ausgiebig miteinander, fressen aus einem Napf. Polly hingegen findet das alles extrem ... unschön. Im besten Fall liegt sie friedlich in einem Abstand von ca. einem halben Meter mit Rokko zusammen auf der Couch. Meistens kommt es aber zu viel Gefauche und Geschrei zwischen den Beiden, mit dem Ergebnis, dass sich einer von beiden verkriecht (meistens Rokko).

Alles kein Halsbruch, aber etwas schief hängt der Haussegen doch. Wobei hier Polly die Zicke ist (alle Veränderungen sind ihr ein Graus), Rokko ist am Anfang freundlich auf sie zugegangen. Inzwischen hat er dazu auch keine Lust mehr.

Ich würde sagen für deinen Jarkko wäre ein zweiter Kater auf jeden Fall eine Bereischerung. Wie Lilly darauf reagiert kann dir vorher keiner sagen. Ich schätze sie von deiner Beschreibung aber eher so ein als könnte sie sich damit arrangieren. Mit Jarkko hat es ja auch geklappt, trotz des unterschiedlichen Geschlechts und Jarklo scheint ja ein Gentleman zu sein.

Ich denke Angst, dass sich die zwei Kater verbünden und auf deine Katze losgehen brauchst du nicht zu haben. Wenn alles schief geht kann das natürlich passieren, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich. Wenn sich bei mir Rokko und Polly in den Flicken haben, geht Rusty dazwischen und beschützt Polly. Die beiden Kater sind auch noch nie beide vorsetzlich auf Polly losgegangen. Das schöne ist ja gerade, dass die Jungs ihre Agressionen miteinander abbauen können. Im Normalfall machen das unsere Menschenmänner doch auch so.

In jedem Fall würde ich aber von einem Kitten/Jungkatze absehen. Wenn du das Projekt nächstes Jahr in Angriff nimmst sind Lilly und Jarkko um die 1 1/2, richtig? Der Abstand der einzelnen Entwicklungsstände der Katzen wäre mir viel zu groß. Du würdest ein Kleinkind zu jungen Erwachsenen stecken. Die sprechen nicht die selbe Sprache. Der neue Kater sollte, finde ich, mindestens ein Jahr alt sein. Zu viel älter natürlich auch nicht. Einen ähnlichen Charakter wie deine Zwei und gut sozialisiert und Erfahren mit anderen Katzen und Katern. Aber, dass weißt du ja alles.

Also ja, zu einem zweiten Kater.

Geändert von Gala (28.11.2015 um 11:24 Uhr)
Gala ist offline  
Alt 28.11.2015, 13:20   #3
 
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AW: Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ]

Hallo Joy78,
Ich hatte auch so starke Bedenken noch einen kleinen Kater dazu zu holen. Habe ein Geschwister Pärchen mit zwei Jahren. Der Kater hat immer versucht mit der Kätzin zu spielen, aber ihr war das oft zu wild und sie ist geflüchtet. Schmusen tun beide sehr leidenschaftlich miteinander. Mein Kater war nicht wirklich ausgelastet. Jetzt haben wir noch einen kleinen Kater aus Griechenland gerettet. Unsere beiden stammen ebenfalls von dort.
Der Kleine musste allerdings 6 Wochen in Quarantäne wegen Herpes in den Äuglein und hohem Fieber als er ankam.
Vor drei Wochen durfte er endlich zu den anderen! Die beiden Kater waren gleich Spielkameraden. Meine Helena hat ihn erst nur angefaucht wenn der Kleine ihr zu nahe kam. Nach zwei Tagen war
schon gemeinsames Futtern angesagt ohne fauchen. Und jetzt toben die Kater durch die Bude und Helena guckt zu, ist glaub ich froh, dass sie jetzt ihre Ruhe hat. Das Beste ist, mein Kratos ist jetzt auch endlich ausgeglichen und zufrieden das er jemanden zum raufen und Helena zum schmusen hat.
Der Kleine Leonidas ist auch eine kleine glückliche Katze. Und ich bin auch froh, dass ich ihn geholt habe!!!
Hatte bisher nur eine Katze, sie wurde 20 Jahre alt und vor 2 1/2 Jahren musste ich sie gehen lassen. Es war so unendlich schwer und tut immer noch sehr weh. Ich dachte ich nehme nie mehr eine Katze. Aber jetzt hab ich drei und würde keine mehr hergeben!!!
Ich hoffe das hilft Dir bissel weiter.
Lieber Gruß
C.
Katzenmuttl ist offline  
Alt 28.11.2015, 19:15   #4
 
Avatar von Joy78
 
 
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AW: Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ]

Juhu hallo und danke das ihr euch die Zeit genommen habt meinen Roman zu lesen. Ist in der Tat alles länger geworden als ich glaubte und geplant hatte. Dabei habe ich schon ein paar Dinge weggelassen.
Aber ich hoffe ich habe zumindest das wichtigste geschrieben :) nun hab ich ja 2 Meinungen mit unterschiedlichen Meinungen :) haha das is so wie bei Wer wird Millionär, wenn man eine Frage beantworten muss und man denkt sich so "Ich tendiere zu B und D" dann nimmt man den 50:50 Joker und was fällt dann weg? A und C haha sehr gut!


Vorab möchte ich gerne noch schreiben, dass ich kein Mensch bin, der nun ein Kitten haben möchte, weil die so süß sind! Natürlich sind die süß, doch ist mir ein älteres Tier lieber, aber ich hab gedacht das ein Kitten sich eben noch besser anpassen kann und sich beiden Tieren eher anpassen könnte als ein Tier, welches schon seinen Charakter geformt hat. Wie gesagt ich sehe halt nur die Hoffnung das so ein Kitten eben noch anpassungsfähig ist, aber so bin ich, ich wäge stets immer alle pro und contra ab, damit ich am Ende beruhigt in das Projekt starten kann.

@Gala so wie du es beschreibst, klingt es wie bei meinen beiden süßen. Jarkko und Lilly.
Also ich muss ehrlicherweise auch sagen, ich habe Lilly jetzt knapp 2 Monate hier, aber ich finde, man kann sehr schön beobachten wie sie sich so entwickelt. Sie ist, meiner Meinung nach wirklich eher ein wenig ruhig. Sie geht genügsam ( man könnte meinen sie sei 20 Jahre alt :P ) durch die Wohnung, ab und an ärgert sie Jarkko etwas und greift ihn an, aber wie schon beschrieben, brauch sie nicht SO viel, ich glaube ihr reicht es schon, wenn ich mit ihr ein wenig spiele. Bei Jarkko ist es dann wirklich so, er brauch, so wie du es schreibst, etwas härter. Eben Aggressionen abbauen. Ab und an darf er sich an meinem Arm abgreagieren, ich bin da hart im nehmen, aber das Problem is hier eben auch, wenn er so in Fahrt kommt und Lilly durch die Unruhe, Aufmerksam wird, kommt sie, guckt und Jarkko geht dann auf Lilly zu. Nicht aggressiv oder böse, sondern eben voller Spielelan. Darum lasse ich es meistens, Jarkko auf den Geschmack zu bringen. Also es leidet hier ehrlich keiner. Und Lilly hat auch keine Angst, aber ich möchte halt auch, dass Jarkko seinen Spieltrieb auch ein wenig freien Lauf lassen kann Damit auch er happy ist.

@Katzenmutti, meine beiden schmusen leider gar nicht miteinander aber Lilly ist ja erst ca. 2 Monate bei uns, kann ja alles noch werden. Also ein bisschen spielt meine Lilly ja, aber eben auch nur ein bisschen und nicht SOOOOO in dem Maße wie unser Kraftprotz es liebend gern macht. Er will sie umwerfen :D und eben richtig rum tollen. Mein armer Jarkko.

Ja du sprichst mir so aus der Seele. Ich hatte davor auch nur einen Kater, mein geliebter Blake. Als er ging, war es SO traurig :( und ich wollte eigentlich auch nur einen Kater haben. Dann las ich mich ein bisschen en hier in diesem Forum und las und las und las und irgendwann gab ich es auf und holte mir nun endlich Lilly und ich merke, mein Jarkko braucht halt einen Katzenkumpel. Er hat sich schon jetzt positiv verändert. Eine zweite Katze war für mich eigentlich undenkbar. Ja und nun? Habe ich in meinem Kopf schon eine dritte Katze *lach* aber noch ist es nur in meinem Kopf ;) ...



... (noch)
Joy78 ist offline  
Alt 02.12.2015, 06:51   #5
 
Avatar von Joy78
 
 
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AW: Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ]

Vielleicht möchte noch jemand seine Meinung mitteilen? :) Würde mich freuen.
LG
Joy78 ist offline  
Alt 02.12.2015, 07:00   #6
 
Avatar von batidor
 
 
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AW: Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ]

Ich würde auch zu einem zweiten Kater tendieren, allerdings ebenfalls nicht zu einem Kitten. Evtl ein gut sozialisiertes Tier von einer Pflegestelle. Die können ihre Tiere sehr gut einschätzen und dir sagen, ob es paßt. Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat zB Taskali hier im Forum gerade einen Kater im Angebot, der vielleicht passen könnte. Vielleicht schreibst du sie mal an oder telefonierst mit ihr. Sie hat sehr viel Erfahrung und gute Kontakte. Da wirst du sicherlich ein passendes Tier finden.

Ein Kitten wird die Erwachsenen sicher überfordern. Ein Kater ab ca 6 Monaten, eher älter, fände ich ok.
batidor ist offline  
Alt 10.12.2015, 17:40   #7
 
Avatar von Joy78
 
 
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AW: Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ]

Es gibt nun die Möglichkeit den Bruder zu adoptieren von meiner Lilly. Meint ihr das wäre optimal?
Er soll verspielt sein. Einerseits kennen Lilly und ihr Bruder sich. Aber kann das zum Nachteil von meinem Jarkko werden/sein? Das er am Ende der Aussenseiter ist?!?!
Joy78 ist offline  
Alt 14.12.2015, 08:52   #8
 
Avatar von Paule
 
 
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AW: Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ]

Hallo , nach über 2 Monaten werden Lilly und ihr Bruder sich nicht mehr erkennen. Von daher ist es unwahrscheinlich das sich die Beiden zusammen tun und gegen Deinen Kater verbünden....
Ich denke auch, das ein zweiter, gut sozialisierter Kater Deiner Truppe gut tun würde.
Paule ist offline  
Alt 26.12.2015, 01:36   #9
 
Avatar von Joy78
 
 
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Beiträge: 28
 
AW: Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ]

Danke :) ich werde nun doch warten bis ich umgezogen bin ich möchte nichts überstürzen und ich möchte meinen Katzen auch was bieten können. Ich gebe zu, in meiner Wohnung ist es für Katzen eher langweilig. Ich habe erst seit meinem Tod meines geliebten Schatzes angefangen mich auf den neuesten Stand der Katzenhaltung zu bringen. Und musste mit erschrecken feststellen es hat sich viel getan. Zum Beispiel kratzen meine beiden an meiner Wand und reißen die Tapeten ab :( aber ich weiß auch warum. Da ich aber schon lange geplant habe umzuziehen und das nächstes Jahr machen werde, lohnt es sich nicht, hier noch alles umzugestalten. Aber in der neuen Wohnung. Ich suche auch schon fleißig nach Ideen. Und wenn sie sich dann eingelebt haben, werde ich mich um einen 3. Kater kümmern. Sollte der Bruder meiner Lilly dann noch da sein wo er jetzt ist, werde ich ihn zu mir holen. Denn er ist ein unsagbar schönes Tier und so lieb! Hauptsache mein Kater hat was zum spielen. Lilly spielt ja auch mit meinem Jarkko, nur eben nicht sooooooo mit viel Ausdauer *lach*
Joy78 ist offline  
Alt 26.12.2015, 07:55   #10
 
Avatar von Andrea64
 
 
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AW: Einen dritten Kater ja [ ] oder nein [ ]

Dann wäre es kein ungeschickter Schachzug, den Neuen zeitgleich mit deinen Zweien in die neue Wohnung zu setzten. Noch bevor sie sich im neuen Revier zuhause fühlen. Das kann die Zusammenführung und Neuordnung der Gruppe beschleunigen und ruhiger ablaufen lassen.
Wenn es tatsächlich der Bruder von Lilly ist, ist es für die VS eine super Voraussetzung.
Viel Glück !
Andrea64 ist offline  
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kater, katze, vergesellschaften, verpaarung

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