Thema: Katzenmobbing & Verzweiflung pur

Diskutiere im Katzen Forum über Katzenmobbing & Verzweiflung pur im Bereich "Verhalten und Erziehung". Hi, also Phoenix kuscht nicht. Er lässt aber von Tessa durchaus ab, wenn sie zuhaut, von Xanthi nicht. Eben weil Xanthi kuscht, genau das ist ja das Problem, würde sie nicht wegrennen, würde ...
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Alt 22.11.2016, 18:21   #41
 
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AW: Katzenmobbing & Verzweiflung pur

Hi,

also Phoenix kuscht nicht. Er lässt aber von Tessa durchaus ab, wenn sie zuhaut, von Xanthi nicht. Eben weil Xanthi kuscht, genau das ist ja das Problem, würde sie nicht wegrennen, würde gar nix passieren. Bei Klo bräuchte sie
nur einmal ausholen, dann wäre das geklärt. Aber Xanthi macht das eben nicht, sie rennt lieber weg.

Die Frage ist, ob das überhaupt passiert wenn man nicht da ist. Bei Holly war das schon extrem, wenn sie sich so zurück zieht. Hatte ich bei mir aber nicht, seitdem meine Eltern über mir wohnen und am Tag, wenn ich 12 h arbeiten bin mal nach den Mäusen schauen, weis ich, das die Schlaftabletten sind. Meine Ellis sind nun schon mehrfach rein, zu unterschiedlichen Zeiten. Es ist immer ruhig und alle schlafen meist, oder liegen irgendwo auf den Kratzbäumen verteilt.

Zumindest was Xanthi betrifft, bin ich mir sehr sicher das keiner sie ärgert wenn ich nicht da bin.

lg Juli
Canix ist offline  
Alt 22.11.2016, 18:21
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AW: AW: Katzenmobbing & Verzweiflung pur

Hast du schon mal in Wie sag ich´s meiner Katze nachgelesen?
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
__________________
Schäppchen für Fellnasen
Alt 22.11.2016, 20:10   #42
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AW: Katzenmobbing & Verzweiflung pur

Genau, Holly haut aber zu und Findus is das schnuppe. Der steht wie ein Felsen und sie zappelt am Boden rum und haut zu.
Also 100%ig sicher bin ich nicht, aber wenn ich später (und ich meine eine Stunde vielleicht, nicht mehrere Stunden) nach Hause komme, liegen Haarbüschel von Holly herum, die Schuhe sind aus dem Regal gefetzt, die Fernbedienungen sind am Boden statt auf dem Tisch etc. Nach Schlaftabletten schaut das nicht aus...
WENN ich mal weg bin, kommt nach spätestens 8 Stunden meine Mamsch, bespielt die Katzen und füttert. Das bringt meistens nicht viel, wenn ich dann völlig fertig zuhause ankomme, ist Feuer am Dach. Eh klar, war ja langweilig so lange, aber damit nehmen auch die Prügeleien zu.
Heute ist wieder ein Tag für eine Flasche Wein.. Kaum habe ich getrennt, wird wieder gerauft. Findus hat wieder mal keinen Bock auf spielen, ganz fein. Wird eine tolle Nacht


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Alt 06.01.2017, 08:08   #43
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Guten Morgen, heute mal nach langer Zeit ein Update von uns:
Findus hat ja nun über einen Monat Zykene bekommen und zusätzlich habe ich mich bemüht, jeden Tag wirklich viel mit den Katzen zu machen, um Langeweile zu reduzieren.
Nun ja, nach anfänglichem Enthusiasmus - mit mäßigem Erfolg. Ich finde, dass sich Findus Verhalten verbessert hat. Er ist aufgeschlossener, weniger ängstlich und lässt sich besser (immer noch nicht gut) aufs Spielen ein. Die "Übergriffe" Holly gegenüber finden immer noch statt, allerdings weniger häufig, was ja auch schon mal was ist.
Neues Problem: Der andere Kater, Xaver, und Holly haben sich immer gut verstanden und gespielt, auch raufen war kein Problem. In letzter Zeit ist Xaver aber megalästig und pfeift auf Hollys Drohungen, weshalb es zwischen den beiden auch häufiger zu Streitereien kommt. Es ist genau dasselbe Spiel wie bei Findus: Starren, überwältigen, beißen (ins Genick oder Hals). Nur eben lange nicht so fest, wie Findus es macht.

Eines weiß ich nun: es ist eindeutig Langeweile. Findus ist ein normal aktiver Kater würde ich sagen, der am liebsten rauft oder durch die Gegend flitzt. Gehirnjogging findet er öde, mich im Bezug auf Spielen auch. Holly ist eine normal aktive Katze, die am liebsten in meiner Nähe ist und kuschelt, sie lässt sich aber auf jede Art des Spiels mit mir ein und ist dann wahnsinnig ausdauernd und motiviert. Andere Katzen braucht sie dabei gar nicht. Xaver ist irgendwie... faul geworden. Der Typ kann einen ganzen Tag nur schlafen, spielt dann 10 Minuten bei mittlerer Intensität mit dem Federwedel und schläft während der letzten Pfotenhiebe wieder ein. Fairerweise muss man dazu sagen, dass wir seinen Katzenschnupfen nicht ganz weg bekommen und er von verstopfter Nase, usw. oft geschlaucht ist.
Ich habe also zwei Kater, die zwar gerne miteinander raufen, die aber meistens getrennt voneinander existieren (Xaver schläft meistens, wenn er mal wach ist, ist sicher Findus am Pennen) und eine Katze, die immer wach ist (weil sie die ganze Nacht bei mir im Bett schläft) und als Boxsack für die zwei herhält.
Eine Lösung habe ich immer noch nicht. Ich spiele wirklich viel mit den dreien, ich versuche ständig neue Spiele, bringe spannende Dinge von draußen mit nach Hause und ich lasse sie kaum noch alleine - wirklich nur die 8 Stunden Arbeit pro Tag und das ganze Wochenende bleibe ich zuhause. Was öde ist. Weil ich alleine wohne Mehr geht kaum, ich bin kein 24 h Entertainment Programm für Stubentiger. Ich habe sogar eine Überwachungskamera zu Weihnachten bekommen, damit ich sehe, was die Katzen machen, wenn ich weg bin. Muss erst installiert werden.
Ich habe überlegt, ob noch ein Kater helfen könnte, aber das habe ich wieder verworfen. Ich kann ja nun nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag Katzen aufstocken, nur weil ich keinen Ausweg sehe.
Meine Hoffnung setzte ich in ein altes Bauernhaus, das meine Eltern vor Jahren gekauft haben und das sie nun renovieren möchten. Es liegt in Einzellage vor einem Wald in einer traumhaften Landschaft. Durch die schlauchartige Aufteilung des Hauses könnte ich den hintersten Raum wieder als Katzenzimmer einrichten. Das Tolle ist, das das Zimmer eine Türe nach draußen hat und man quasi die ganze Hauslänge entlang einen Freilauf einrichten könnte. Der wäre riiiiiiesig. Ich könnte mit meinen Katzen im Sommer die Sonne auf der Terrasse genießen und sie könnten sich im Gras wälzen und Ameisen fangen. Haaaach, träumen muss erlaubt sein.
Nur habe ich keine Ahnung wie lange die Renovierung dauern wird, das kann auch noch Jahre dauern. Und dann weiß ich natürlich nicht, wie viel Miete meine Eltern verlangen werden, weil das natürlich auf die Renovierungssumme ankommt (sie möchten die Finanzierung mit Mieteinnahmen neutralisieren). Also eine sehr vage Hoffnung..
Dann bleibt eigentlich nur noch das Akzeptieren. Sich eingestehen, dass es immer wieder Raufereien geben wird und dass Holly immer ein geplagteres Leben haben wird, als die anderen beiden. Was nicht schön ist, was sie aber auch nicht umbringt und (bis jetzt) keine psychischen Veränderungen bedeutet. Bei dem Punkt bin ich aber noch nicht. Es muss noch etwas geben, es gibt immer was. Ein Catwalk ist der nächste Punkt auf meiner "Es-wird-besser"-Liste, Hauptsache es kommt keine Langeweile auf. Bretter sind gekauft, Anti-Rutsch Dings auch, los geht's
Ovi ist offline  
Alt 06.01.2017, 16:51   #44
 
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Sorry, bin grad zu platt zum richtig lesen.

Was ich aber nach Überfliegen Deines letzten Textes wohl sagen kann ist: kenn ich, hab ich hier auch

Zwei Kater, die sich mögen und auch mal mehr oder minder freundlich raufen oder sich putzen, aber doch auch viel alleine unternehmen (bzw. zur Zeit vor allem pennen). Und eine süße, defensive kleine Katze, die - wie Du so schön sagtest - hin und wieder als Boxsack bzw. Mobbingopfer herhalten muss . Was ich auch nach vielen Jahren noch nicht wirklich akzeptiert habe! Mit dem zweiten Kater wurde es viel besser (nur mit Kater und Katze wars völlig inakzeptabel), Zylkene kommt immer mal zum Einsatz, bringt aber zu dem Thema keine Wunder.
Im Moment ist natürlich ganz furchtbare Langeweile angesagt, so dass es schlimmer ist als sonst. Ich übe gerade, nichtmal unerfolgreich, Oskar deutlich "wegzuschicken", wenn er Zoe anvisiert. Bin selbst erstaunt, dass das zumindest manchmal zum Erfolg führt.
Im Sommer verschwindet Zoe in den Wald und erholt sich von den beiden Dösköppen.
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Alt 06.01.2017, 17:21   #45
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Sorry, der Text war auch echt lang, musste mal raus

Eine Leidensgenossin also. Wegschicken versuche ich auch immer wieder. Wenn ich Glück habe, blinzelt er mich ein paar Mal an und startet nach ein paar Minuten einen neuen Versuch. Wenn nicht, geh ich kurz aus dem Raum und schon höre ich das Geschrei. Ich nehme das eigentlich nie persönlich und versuche ganz ruhig und gelassen zu reagieren. Schlichten, fertig. Aber nachdem ich ihn letztes Mal fünf Mal des Raumes verwiesen habe und er Holly dann ihm Schuhregal überfallen hat, habe ich ihn am Genick gepackt (also Nackenhaut-Dingens) und weg"geschleudert", eher geschubst. Tja, ich war mega enttäuscht von mir und meinem menschlichen Wutanfall, ihn hat's nicht gejuckt. Wenn die kleine Schnute so furchtbar schreit (und danach Bisswunden am Hals hat), kann ich eben nicht anders. Kindchenschema.
Aber nicht einschreiten ist schon lange keine Option mehr.

Das heißt, deine sind Freigänger und die Probleme treten nur im Winter auf, weil das warme Revier beschränkt ist?
Ovi ist offline  
Alt 06.01.2017, 17:28   #46
 
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Was meinst Du mit "nicht persönlich nehmen"? Hat ja erstmal mit Dir nichts zu tun. Oder meinst Du, weil Deine "Erziehungsversuche" nicht ernst genommen werden?
Wenn ich es rechtzeitig mitbekomme versuche ich auch einfach nur ruhig zu intervenieren. Wenns kreischt bis zum Anschlag (GsD wirklich nur noch selten) bleibt mir nur noch "lauter schreien".
Ich hab jetzt angefangen, wenn die Situation es gerade hergibt irgendwas zu werfen (Päckchen Taschentücher, oder ähnliches). Also nicht auf die Katz, sondern so dass Oskar ne Sekunde erschrickt. Oft reicht das schon, um die Situation aufzulösen. Wenn er es richtig ernst meint ist erst Ruhe wenn er sie in die Kälte gemobbt hat.

Wirklich gut ist es im Sommer natürlich auch nicht. Aber Zoe entzieht sich dem Ganzen, indem sie die Wohnung nicht mehr betritt. Draußen ist sie Oskar sowas von über, dass sie sogar ganz selten mal übermütig wird und ihn "anspielt"
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Alt 06.01.2017, 20:50   #47
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Joa, so meinte ich das. Er nimmt mich immer ernst und hört besser als jeder Hund, also soll er das gefälligst auch dann machen, wenn Feuer am Dach ist
Witzig, ich habe heute erst einen Bleistift durch die Bude geschossen
Findus hat ihn aufgesammelt und apportiert, war nicht der erhoffte Erfolg, aber wenigstens eine Ablenkung. Nun weiß ich ein neues Spiel

Ich hoffe auch, dass ich in Zukunft irgendwann, vielleicht, möglicherweise, unbedingt wenigstens meiner Holly Freigang verschaffen kann. Sie wäre eine tolle Draußen-Katze und eine begabte Jägerin
Dann sind Zoe und Holly gar nicht so verschieden - wenn sie in Spiellaune ist, animiert sie die beiden Kater auch mitzumachen. Der Blick der beiden ist dann unbezahlbar. "Hä, die ist mal nicht stinkig?!"
Ovi ist offline  
Alt 07.01.2017, 10:26   #48
 
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Muss grad grinsen. Ich hab noch nie ne Katze apportieren sehen

In der Wohnung ist Zoe nur nervös. Weil sie weiß, dass sie keine Chance hat. Die Kater machen sie schlichtweg platt wenns dumm läuft (also rein vom Gewichtsunterschied her). Wenn sie dann aber draußen mal Oskar anspringt ist sein Blick auch Gold wert. Sie ist längst weg bis er überhaupt kapiert hat, was gerade passiert ist
Ja, Freigang in entsprechender Gegend könnte ihr bestimmt ein Stück Entspannung bringen.
Patentante ist offline  
Alt 09.01.2017, 11:13   #49
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Nicht? Findus apportiert extrem gerne, aber ich glaube einfach nur, weil er zu mir möchte, wenn ich ihn rufe, aber das Spielzeug nicht liegen lassen will. Holly macht das auch mit den selbstgemachten Filzbällchen, aber viel präziser und schneller als Findus.

Genau, sie haben keine Chance. Erstens eben wegen dem Gewichtsunterschied und dann raufen sie auch so unterschiedlich, also Katze und Kater. Holly haut einfach nur mit der Pfote hin, immer wieder kurze Pfotenhiebe. Sie verteidigt sich also immer abwehrend, während Findus richtig doll beißt.
Ich muss immer so lachen, wenn Holly bei mir am Sofa sitzt und Findus kuscheln kommen möchte. Das erste, was er fängt, ist eine Schelle Und wie er dann blöd schaut, herrlich.

Joa, die entsprechende Gegend ist schwierig zu finden... Irgendwo ist doch immer eine Straße.
Ovi ist offline  
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