Thema: Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Diskutiere im Katzen Forum über Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? im Bereich "Waldkatzen". Hey Leute Wir haben unsere Coonie Holly jetzt bereits seit einem halben Jahr, sie ist auch topfit, sehr menschenbezogen und weist die typischen Merkmale einer Maine Coon auf, bspw. Ohrpinsel, Kragen usw. Nun ...
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Alt 27.03.2016, 20:25   #1
 
Avatar von Hollyleaf
 
 
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Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Hey Leute

Wir haben unsere Coonie Holly jetzt bereits seit einem halben Jahr, sie ist auch topfit, sehr menschenbezogen und weist die typischen Merkmale einer Maine Coon auf, bspw. Ohrpinsel, Kragen usw. Nun hab ich noch mal daran zurückgedacht wie wie sie bekommen haben. Ich lese und höre immer Rassekatzen ohne Papiere sind meistens krank und man unterstützt mit ihrem Kauf Schwarzzüchter. Holly hat keine Papiere,
allerdings haben wir sie auch nicht bei einem Züchter gekauft.
Holly stammt aus einem ungewollten Wurf des Ehepaars. Wir haben uns mit Ihnen getroffen als noch gar nicht feststand ob wir Holly überhaupt nehmen wollten. Sie wirkten sehr ehrlich und die Katzen konnten sich frei in der Wohnung bewegen und am Alltag teilnehmen. Ein Hund war ebenfalls mit von der Parti, und die Kitten waren allesamt lebhaft. Hollys Eltern stammen von einer Züchterin (Freundin der Besitzer) die zuerst den Kater an diese abgegeben hat. Später kam die Kätzin noch dazu, allerdings war sie zu dem Zeitpunkt nicht kastriert und der Kater hatte eine Lücke gefunden zu ihr zu gelangen. So ist es passiert.
Alle Kitten waren mehrfach entwurmt, und geimpft (Impfpass). Außerdem mussten wir noch zwei Wochen warten bis Holly 12 Wochen alt war und Bilder von unserem Haus und dem Zweitkater zeigen (wir stehen auch immer noch in Kontakt mit den Vorbesitzern). Als der Tag gekommen war bekam Holly noch ein Starterpaket mit auf den Weg und der Preis lag bei 400 Euro.

Puh, das war ein langer Text
Ich denke nicht das es ein Fehler war Holly von diesen Leuten zu holen, was meint ihr?
Hollyleaf ist offline  
Alt 27.03.2016, 20:25
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AW: Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Hast du schon mal in Wie sag ich´s meiner Katze nachgelesen?
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem ;-).
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Schäppchen für Fellnasen
Alt 27.03.2016, 20:35   #2
 
Avatar von Tigerstern
 
 
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AW: Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Uiuiui, 400 Euro...
Du bist sicher, daß die guten Leutchen damit kein Geld verdienen wollten?
Wofür haben sie 400 Euro verlangt? Rasse?

War der Kater schon kastriert, als Du die Kleine abgeholt hast?

Bei Rassekatzen-in-Not oder Rassekatzen-im-Tierheim hättest Du echte Notfallkatzen für weniger bekommen.
Tigerstern ist offline  
Alt 27.03.2016, 20:52   #3
 
Avatar von Linette
 
 
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AW: Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Es gibt nicht einmal einen Grund, dass für diese angeblichen "Unfallkitten" kein Stammbaum beantragt wurde. Wenn doch beide Elternkatzen von der gleichen Züchterin stammen, hätte diese dem Ehepaar doch helfen können bei den Formalitäten oder evtl. sogar auf ihren Cattery-Namen den Wurf (an-)melden können.

Toll wäre das zwar trotzdem nicht, so ein ungeplanter Wurf aus Tieren, die als Liebhabertiere gedacht waren, aber es hätte zumindest den guten Willen gezeigt.

So sind es halt stinknormale Vermehrer, die auch noch beim Preis ziemlich zugelangt haben und ich denke, es war falsch sie zu bestätigen in ihrem Tun, denn da passiert dann vielleicht bald der nächste Unfall...
Linette ist offline  
Alt 27.03.2016, 21:13   #4
 
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AW: Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Mich wundert es, dass ein Züchter unkastrierte Katzen abgibt und kein Problem damit hat, dass mit den Katzen weiter gezüchtet wird.

Sorry aber das glaub ich nicht.

Züchter lassen ihre Katzen nicht aus Spaß vor dem Verkauf kastrieren. Oder legen vertraglich fest, das eine Kastration Pflicht ist und das weiter züchten verboten ist.

Seltsame Geschichte von dem Ehepaar
_hannibal_ ist gerade online  
Alt 27.03.2016, 21:28   #5
 
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AW: Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Seltsam ist auch, dass der Kater unkastriert war, obwohl er doch früher als die Katze bei dem Ehepaar war. Unkastrierte Kater stinken massiv und sind sehr triebgesteuert.

Es gibt keinen Grund einen Kater nicht zu kastrieren, wenn man nicht "züchten" will.

Weißt du etwas über die "Züchterin", von der die beiden Elterntiere deiner Katze stammen?

400 € sind inzwischen der üblicher "Vermehrerpreis" für Pseudorassekatzen.

Diese Katzen müssen nicht direkt erkennbar krank sein. Der teure Preis bei Rassekatzen kommt z.B. auch von der medizinischen Untersuchung der Elterntiere auf Erbkrankheiten.

Wurden die Elterntiere deiner Katze auf Erbkrankheiten getestet?
Motzkatze ist gerade online  
Alt 27.03.2016, 22:34   #6
 
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AW: Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Vorweg: Ihr habt keinen Coonie - sondern einen HLH-Mix, denn es gibt keine Rassekatzen ohne Papiere, ohne Papiere ist eine Katze keine Rassekatze. Das ist nun mal ein Fakt.

Ansonsten lies dich doch mal hier ein:

Sind Stammbaum-Papiere notwendig?

http://www.cats-first.de/Der-Stammba...Rassekatze.pdf

MainCoon und Papiere?

Seriöse Vereinszucht vs. Schwarzzucht

Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will...

Stammbaum Maine Coon
saurier ist offline  
Alt 27.03.2016, 23:35   #7
 
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AW: Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Ich fürchte nur, daß das "ehrlich wirkende" Ehepaar gerade so weitermacht...
Tigerstern ist offline  
Alt 27.03.2016, 23:42   #8
 
Avatar von Motzkatze
 
 
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AW: Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Gab es zu der Katze auch einen Pass in dem die Grundimmunisierung eingetragen wurde?

Wurde Holly inzwischen kastriert?
Motzkatze ist gerade online  
Alt 28.03.2016, 07:41   #9
 
Avatar von Hollyleaf
 
 
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AW: Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Also der Kater war bereits kastriert als wir sie uns angesehen haben. Natürlich weiß ich auch das Leute die Rassekatzen ohne Papiere meistens unseriös sind, jedoch hatten diese auch eine Mitgliedschaft im Tierschutzverein und noch eine "gewöhnliche" Katzen aus dem Tierheim...Holly ist jetzt kastriert und ihre Vorbesitzer melden sich immer wieder bei uns, schicken Bilder von den Eltern und wir senden ihnen ebenfalls welche. Grundimmunsierung wurde auch eingetragen, wir haben Holly auch noch zusätzlich auf die Erbkrankheiten testen lassen (HCM, PKD).
Wegen der Papiere bin ich mir in der Sache dennoch unsicher, könnte man jetzt noch nach Papieren und genauer Herkunft der Elterntiere fragen?
Hollyleaf ist offline  
Alt 28.03.2016, 07:50   #10
 
Avatar von Canix
 
 
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AW: Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Guten Morgen,

ehrlich gesagt, ich hätte im Leben keine 400 Euro bezahlt, nur weil der Stammbaum fehlt. Der kostet doch gerade mal 20 Euro und Coonies mit Papieren kosten um die 550-750 euro. Je nachdem wo man schaut. Ich hab 650 bezahlt. Der Stammbaum ist auch der Beweis für die Rasse. Ohne diesen, kann sie 10 mal so aussehen, du weist nicht wirklich was drin steckt und ob die Eltern wirklich die Eltern sind.

Ob das jetzt noch möglich wäre weiß ich nicht genau. Aber die Züchterin hätte den wurf auch über sich selber laufen lassen können, dann hätten die Babys Papiere gehabt und die Besitzerin hätte nicht mal in den Verein gemusst.

Das unkastrierte Kater manchmal abgegeben werden, hmm, doch, aber dann sind sie jünger und zu diesem Zeitpunkt noch nicht potent. Gibt aber schon Züchter die Kater von sich bei Bekannten leben haben, unkastriert und dorthin zum fremddecken gehen. Inwiefern das nun mit dem Uups Wurf stimmt, kann man glaube ich nicht nachvollziehen. Die einzigen die es genau wissen, sind die Vorbesitzer.

lg Juli
Canix ist offline  
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