Thema: Wie kann ich "meiner" Katze helfen?

Diskutiere im Katzen Forum über Wie kann ich "meiner" Katze helfen? im Bereich "Katzen". Hallo liebe Katzenfreunde, ich habe eine tragische Geschichte und eine mich quälende Frage, mit denen ich nicht mehr weiter weiß. Von vorne: Vor etwa 4 Jahren holten wir uns zwei Babykatzen vom Tierschutz ...
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Alt 14.08.2010, 20:38   #1
 
 
Beiträge: 26
 
Wie kann ich "meiner" Katze helfen?

Hallo liebe Katzenfreunde,

ich habe eine tragische Geschichte und eine mich quälende Frage, mit denen ich nicht mehr weiter weiß.

Von vorne:

Vor etwa 4 Jahren holten wir uns zwei Babykatzen vom Tierschutz für unseren alten Kater, da er sehr um unseren verstorbenen Hund trauerte. Alle Katzen lebten in meinem Elternhaus mit großem Garten, alles Freigänger. Ich war zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt.
Meine Mutter hat die Tiere also bezahlt damals, eine Katze und ein Kater, Geschwisterpaar.

Den Kater hat meine Mutter kastrieren lassen. Die Katze aber nicht. Bitte an dieser Stelle nicht auf mich einprügeln, ihr glaubt nicht, was ich für einen Streit seitdem mit meine Mutter habe!
Um diese Katze geht es nämlich.

Sie hat letztes Jahr das erste mal Babys bekommen. Ich bin völlig ausgeflippt, habe meine Mutter angeschrien, ob sie denn nicht wisse, was das für folgen hat! Denn sie hat sich nie um die Katzen gekümmert, sondern ich.
Ich wollte sie kastrieren lassen, nachdem -gottseidank!!- alle Babies vermitteln waren (alles wurde mit tierärztlicher Unterstützung gemacht, ich war ja eigentlich auf mich allein gestellt!). Mein Vater wollte das ganze bezahlen, da er immer gegen generell Haustiere war, also vor allem gegen eine "Vermehrung".
Meine Mutter hat nie eingewilligt, wodurch die Katze weiterhin unkastriert blieb. Ich habe strengstens darauf geachtet, dass die Katze nicht mehr raus geht, aber sobald meine Mutter nach Hause kam, hat sie sie immer absichtlich rausgelassen.
Ihr könnt euch vorstellen, was passiert ist.

Nachdem ich wieder alle Kosten selbst übernommen habe, der zweite Wurf auch komplett vermittelt wurde, hat es mir nun endgültig gereicht. Ich meine - ICH sitze auf den Kosten - es ist "MEINE" Katze, die "ständig" rollig ist und ein zweites mal geworfen hat!
Ich war stinksauer auf meine Mutter, die immer noch meinte, sie könne die Babys ja alle behalten und mit in ein altes Gutshaus außerhalb der Stadt nehmen, inklusive der Mutterkatze.
Ich habe also die Katze hinter ihrem Rücken kastrieren lassen, damit, falls sie sie tatsächlich mitnehmen sollte, was ich aber nicht zulassen wollte, wenigstens keine weiteren Kitten mehr zur Welt kommen.

NEBENGESCHICHTE:
Meine Mutter hält einen Hund. Bzw.: Der Hund lebt in ihrem Auto. Ja, ihr hört richtig. Sie schließt ihn, egal bei welchen Temperaturen, in ihrem Auto ein - egal wo sie gerade ist. Bei 40 grad im Sommer, bei -15 grad im Winter - der Hund ist immer in diesem kleinen, stinkenden Auto. Er ist völlig verwahrlost. Sie kümmert sich nicht um ihn, er hört nicht auf seinen Namen (er hat zwei Namen...), er bekommt nicht regelmäßig Futter, sein zotteliges Fell wird nicht gepflegt und er lebt in einem Auto! Wenn sie zu Hause ist wird er mit seiner Leine, die er 24 Stunden trägt, an der Haustür festgebunden. Er macht immer ins Haus, weil keiner mit ihm Gassi geht!
Heute zum Beispiel war der Hund bei geschlossenen Fensterscheiben 6 Stunden lang auf einem Parkplatz von einem Golfclub eingesperrt- im Auto!

So.
Diese Frau wollte also auch meine geliebte Katze mitnehmen, in ein altes, gammliges, kaputtes Schloß ihres Freundes. Der wollte das restaurieren, was gute 4 Jahre noch dauern kann. Dahin sollte also meine Katze kommen!
Das beste ist:
Meine Mutter, die ja nichts von der Kastration wusste, wollte der Katze eine "Pille" verabreichen, die sie vor Schwangerschaften schützt, bis sie wieder, erneut, ein drittes mal, werfen soll.
Der Tierarzt hat sie zwar aufgeklärt, aber das wollte sie alles nicht wissen. Was das für Nebenwirkungen hat, dass man die Pille nur im Notfall und kurzfristig geben sollte und nicht über Jahre hinweg, was für Strapazen das sind - war ihr alles egal.

Als sie mit der Katze bei diesem Tierarzt war, bemerkte der natürlich, dass sie kastriert wurde. Meine Mutter war so wütend, dass sie die Katze nicht mehr nach Hause gebracht hat - sie hat sie, nach 12 Stunden in ihrem Auto, irgendwohin gebracht.
Dreimal dürft ihr raten wo - genau. In dieses modrige Schloß!!!
Dorthin bin ich vorgestern, an dem Tag, als sie die Katze von zu Hause "entführt" hat, Abends, in strömendem Regen hingefahren (gut 30min. von hier). Es gab eine riesige Diskussion, die eskaliert ist, ihr Freund hat uns (meinem Freund und mir) gedroht, sodass wir die Polizei hinzu riefen. Ich wollte nichts weiter, als die Katze zu retten, ich wusste nicht mal genau, wo sie ist!

Die Polizei kontne uns nach 2 Stunden sagen, dass die Katze in einem Nebengebäude untergebracht ist. Laut der Polizistin ginge es ihr gut. Aber die Polizei hat es nicht im geringsten interessiert, was mit der Katze ist, denn die Katze hatte weder äußere Verletzungen, noch schien sie krank zu sein.
WIE DENN AUCH, WENN ICH SIE ZUVOR GEPFLEGT HABE?
Könnt ihr euch vorstellen, wie sauer ich bin/war? Diese Menschen denken nicht eine Sekunde an die Psyche der Katze!

Sie ist jetzt eingesperrt, ganz alleine, in einem nassen, kalten, einsamen Gemäuer, sie weiß nicht wo sie ist, sie wird Angst haben, sie wird die ganze Zeit rufen und schreien nach unserem Kater, wie kann man einer Katze das antun??
Darüber hinaus war zum Beispiel heute NIEMAND in diesem Schloß (wie gesagt - meine Mutter war auf dem Golfplatz und ist jetzt hier zu Hause, da wohnt ja niemand in dem Schloß!), d.h. niemand ist bei der Katze, wer weiß, ob sie überhaupt Wasser oder Futter dort hat!

So, wie meine Mutter lebt, wie sie ihren Hund behandelt, weiß ich ganz genau, dass meine Katze nicht mehr lange dort überleben wird. Sie ist völlig auf sich allein gestellt, hat zwei Geburten hinter sich, ist sowieso viel zu dünn, lebt in einem kalten Loch, völlig alleine, niemand ist bei ihr und sie wird solche Angst haben.

Aber rein rechtlich gesehen gehört die Katze meiner Mutter, weil sie sie vor 4 Jahren bezahlt hat mein Tierschutz. Sie hat sonst nie wieder Kosten für sie übernommen (vielleicht ein paar mal Katzenfutter.)
Ich musste mich um die Kitten kümmern, um die Katze, sonst wäre sie schon längst tot!

Leute - was soll ich machen! Ich will diese Katze da raus haben!! Sie tut mir so wahnsinnig Leid, was kann denn das Tier dafür!
Meine Mutter will es mir, meinem Vater und meinem Freund heimzahlen, weil wir uns alle mit ihr seit Jahren streiten, und sie lässt es an dem Tier aus!

Ich bin so verzweifelt, die Polizei kann mri nicht helfen, wie kann mir der Tierschutz helfen? Kann er überhaupt was tun?
Wir haben schon eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch, weil wir an dem besagten Tag bei dem Schloß aufgetaucht sind.
Das ist alles so moderig und runtergekommen, es regnet ja seit 2 Tagen, die Katze erkältet sich doch dort!

Achja: Mich will meine Mutter auch anzeigen, weil ich ihre Katze kastrieren lassen habe. Sie bezeichnete das als "Eingriff in ihr Eigentum". Ziemlich lächerlich!

Hilfe, was soll ich nur tun :((
berlinmusic ist offline  
Alt 14.08.2010, 20:38
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AW: Wie kann ich "meiner" Katze helfen?

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen.
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
__________________
Schäppchen für Fellnasen
Alt 14.08.2010, 20:54   #2
 
 
Beiträge: 82
 
AW: Wie kann ich "meiner" Katze helfen?

Wow - ich bin einfach nur schockiert.

Wie kann man das seinen Tieren nur antun?? Deine arme Katze - der arme Hund. Ganz ehrlich, schalte den Tierschutz ein, wenn die sehen, was sie mit diesem Hund macht, wie er leben muss, werden sie ganz sicher sehen, dass deine Mutter unfähig ist, Tiere zu halten!
Wende dich bitte an den Tierschutz.
Wenn du genug Beweise hast, dass es den Tieren wirklich so schlecht geht, dann wirst du bestimmt auch Recht bekommen.
Ich weiß leider nicht genau, wie das Ganze abläuft, ich werde mich aber morgen mal bei unserem Tierschutzverein erkundigen - allerdings wird es hier auch genug User geben, die im TS tätig sind und dir direkt Tipps geben können.

Ich finde es auf der anderen Seite auch ziemlich mutig, mit einer solchen "Familiengeschichte" an die Öffentlichkeit zu gehen, zum Wohle deiner Katze - Respekt

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen und natürlich Erfolg.
So darf man Tiere nicht behandeln.

glg
Hieroglyphia ist offline  
Alt 14.08.2010, 21:00   #3
 
 
Beiträge: 26
 
AW: Wie kann ich "meiner" Katze helfen?

Danke für die Antwort.
Ich habe schon vor einigen Wochen wegen des Hundes bei unserem Veterenäramt angerufen - die haben mich eiskalt abgewiesen.
Ich werde das ganze jetzt zusätzlich mit Fotos dokumentieren, jedenfalls die Situation des Hundes. An die Katze komme ich nicht mehr ran. Der Hund wird übrigens auch tagelang in ihrem Zimmer eingesperrt, das sie abschließt. Hätte ich ihn nicht mehrmals schon rausgeholt, wäre er garantiert erstickt in der Bude.
Er ist schon so oft weggelaufen, ich habe ihn an meiner alten Schule wiedergefunden, er wurde im Tierheim abgegeben usw.


Ich muss ja irgendwo Hilfe finden, und so lange das hier anonym bleibt gerät es ja nicht direkt an die Öffentlichkeit.
Die Polizei hat uns ausgelacht, als die da angerückt sind. Es ging ja nur um die Bedrohung, der Typ ist auch schon öfter wegen Körperverletzung angezeigt worden, deshalb hab ich die überhaupt gerufen. Die konnten wirklich nichts machen mit der Katze- ist das nicht fürchterlich? Ich bin so in Tränen ausgebrochen weil ich einfach schockiert war.
Wenn ich daran denke, dass meine Katze schon 2 Tage eingesperrt ist - ich könnte einfach heulen.
berlinmusic ist offline  
Alt 14.08.2010, 23:49   #4
 
 
Beiträge: 82
 
AW: Wie kann ich "meiner" Katze helfen?

Ja wende dich an die örtlichen Tierschutzvereine und -organisationen.
Wenn du das alles dokumentierst, wird dir da sicherlich jemand helfen, ganz sicher.

ich drück dir und deiner Katze und dem Hund die Daumen. Und melde dich, wenn du etwas neues erfährst.

Schreib doch auch mal Eva (User: Streunerhof) an, die kennt sich gerade auch in Sachen Tierschutz gut aus.

lg
Hieroglyphia ist offline  
Alt 15.08.2010, 02:12   #5
 
Avatar von Katze1234
 
 
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AW: Wie kann ich "meiner" Katze helfen?

Also erst mal ganz im ernst: HAT DIE NEN KNALL??? sorry aber, wie kann man so drauf sein? denkt die nich nach? das kann doch echt nich machen!!! meld dich ganz ganz schnell beim TS ud erklär denen die situation, vll, also wenns dir unangenehm ist, lässt du erstmal weg dass es deine mutter ist und beschreibst denen nur die situation und fragst wie man sich da verhalten soll, bzw was man da machen kann. ey, ich bin echt schockiert! wie kann sie den tieren und dir sowas antun? wenn ich überlege, meine mum würde ihren hund auch nur einmal in der wohnung anleinen oder sonstiges wär ich schon echt verwirrt (davon mal abgesehen dass sie dass nie machen würde) ich wüsst nich was ich tun würde. aber echt RESPEKT dass du da so offen drüber redest und dir solche gedanken machst! ich drücke auf jeden fall ganz ganz doll die daumen und bitte berichte weiter!

Lg Alena
Katze1234 ist offline  
Alt 15.08.2010, 02:47   #6
 
Avatar von Felidae32
 
 
Ort: Adendorf
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AW: Wie kann ich "meiner" Katze helfen?

Hallo!
Erstmal: ich bin fassungslos!!! Und schließe mich dem schon geschriebenen an!!
Wende dich doch (am besten gleich morgen früh) an den Tierschutzverein, wo deine Mutter die Katzen damals hergeholt hat! Die müssen ja einen Schutzvertrag gemacht haben und sind somit -hoffe ich jedenfalls- in der Pflicht was zu unternehmen. Wenn dir die Polizei nicht helfen kann-Katzen sind ja gesetzlich Gegenstände, glaube ich, kann man über diesen damals vereinbarten Schutzvertrag vielleicht etwas bewirken!??
Das war mein erster Gedanke, ob das alles so ist kann ich nicht mit Sicherheit sagen.
Wünsche dir viel Erfolg und der Katze und dem Hund alles, alles Gute.
Und sorry: auch wenns deine Mutter ist und ich mir sowas eigentlich nicht anmaße: die ist KRANK!!!
LG Pia
Felidae32 ist offline  
Alt 15.08.2010, 02:59   #7
Ehren-Mitglied
 
Avatar von mennemaus
 
 
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AW: Wie kann ich "meiner" Katze helfen?

Irgendwie hört sich das alles ziemlich skurril an.
Eigentlich fast zu gemein, um wahr zu sein.

Falls es aber tatsächlich so sein sollte,
solltest du wirklich etwas unternehmen,
das hätte eigentlich längst passieren müssen.

Mit 19 Jahren (ich hoffe, ich habe richtig gerechnet)
kann man auch als Tochter einiges gegen Tierquälerei
unternehmen, zumindest, wenn die Situation so ist,
wie du sie schilderst. Da kann auch nichts mehr kaputt
gehen an der Mutter-Tochter-Beziehung, die ist schon kaputt.
mennemaus ist offline  
Alt 15.08.2010, 08:12   #8
 
 
Beiträge: 26
 
AW: Wie kann ich "meiner" Katze helfen?

Hallo ihr alle,

ja so traurig es klingt, es ist wahr. Leider.
Wie gesagt - wir haben und schon einmal mit einer Tierschutzorganisation für unseren Bezirk (Berlin) auseinandergesetzt, die haben usn nicht weiterhelfen können!
Ich wende mich jetzt ans Tierheim Berlin und schildere denen die Situation. Die sind der größte Tierschutzverein in Berlin und da haben wir die Katze meines Erachtens her.

Unsere Mutter-Tochter Beziehung ist definitiv gestört, genau so, wie die Frau. Ich kriege das ja schon mehrere Jahre mit und da härtet man irgendwann ab. Vor allem wenn man seine Geschichte schon 10 Polizisten, 20 Ämtern und einigen Freunden erzählt hat.

Meint ihr, ich habe Chancen, die Katze wieder zubekommen? Allein wegen des Gewohnheitsrechtes, das Tier ist doch total auf mich geprägt! Sie hat jede Nacht bei mir geschlafen, ich füttere sie, ich bin ihre Bezugsperson. Ich habe ja schließlich auch alle Kosten seit Jahren übernommen. Es kann doch nicht sein, dass es IHRE Katze ist, nur weil sie vor 4 Jahren 40€ gezahlt hat??
Kennt sich da noch jemand aus?

Ich hoffe es reicht, wenn ich dem Tierschutz den Fall schildere und Fotos zukommen lasse...
Die können ja auch gerne vorbei kommen und sich das anschauen.
Ich hetz der Frau auf jeden Fall alle Behörden auf den Hals.
berlinmusic ist offline  
Alt 15.08.2010, 08:48   #9
 
Avatar von jona43
 
 
Alter: 51
 
Beiträge: 7.265
 
AW: Wie kann ich "meiner" Katze helfen?

Sorry, mir fehlen die Worte ......Entschuldige berlinmusic, aber das ist ein Fall für den Tierschutz!!! Und die MÜSSEN eingreifen.
jona43 ist offline  
Alt 15.08.2010, 09:22   #10
 
Avatar von sammycat
 
 
Beiträge: 6.097
Tagebuch-Einträge: 53
 
AW: Wie kann ich "meiner" Katze helfen?

Kümmer dich bitte auch darum dass der Hund mit weg kommt, das ist eine extreme Sauerei was deine Mutter da praktiziert!
sammycat ist offline  
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Stichworte
katze, tierquälerei, tierschutz, vernachlässigt

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