Hallo liebe Foris,
ich bin jetzt seit Ende März hier und bin froh, dass ich das Forum direkt nach dem "Spontaneinzug" von Bonnie fand. Die hätte sonst mit mir vermutlich auch einen Streifen mitmachen müssen, aber so hab ich recht schnell das Wichtigste hier lernen können.
Ich bin so unerwartet und kurzfristig an meine Katze geraten ....wen es interessiert, in diesem Strang hab ich es mal hingeschrieben....
https://www.katzen-forum.de/umfragen/33117-hast-dir-genau-diese-katze-n-angeschafft-9.html
(kommt auf der Seite irgendwo unten...)
Ich war, als ich Bonnie abholte, davon ausgegangen, dass Katzen eh Einzelgänger sind.
Nun hab ich hier natürlich mitbekommen, dass eine allein gehaltene Katze nicht das Optimale ist. Grundsätzlich wäre es daher schön, wenn ich Bonnie einen Kumpel besorgen würde.
Und ich hab auch hier gemerkt, dass es nicht unbedingt stimmt, wenn ein
Tierheim - wie im Fall Bonnies - ein Tier als Einzelkatze vermittelt.
Aber ich habe bei Bonnie wirklich große Bedenken, dass es mit einer anderen Katze klappen würde.
Sie ist eine superliebe kleine Katze .... aber nicht gegenüber anderen Katzen. Im
Tierheim mußten sie sie separat halten, da sie sich weder im großen Katzenraum mit Aussengehege noch in kleineren "Einheiten" mit anderen Katzen verstand.
Sie wurde also in einer kleinen "Kammer" gehalten, wo normal Pensionstiere oder frisch operierte/kastrierte oder Mamas mit ihren Kitten dort untergebracht sind. Das
Tierheim ist nicht sonderlich groß und von diesen "Kammern" gibts dort nur wenige - was ich damit sagen will, sie haben sie nur dort untergebracht, weil nix anderes ging. Da sie ansonsten sehr entzückend ist, konnten sie dort auch alle gut leiden...sonst hätte sie vermutlich auch keine "Kammer", sondern nur einen Käfig bekommen.
Und sie haben wohl mehrfach versucht, sie irgendwie mit einer oder mehreren anderen zu vergesellschaften. Klappte nicht.
Bonnie ist 2 -3 Jahre alt und kam trächtig von über einem Jahr im
Tierheim an. Bekam die Kleinen, die vermittelt wurden und blieb dann da sitzen, da sie wegen ihrer Einstellung zu anderen Katzen niemand haben wollte.
Auf der einen Seite würde ich ihr wünschen, dass sie einen netten Katzenkumpel bekommt, aber die Vorzeichen stehen glaub ich eher schlecht.
Sie hat sich trotz des Jahrs "Einzelhaft" in der kleinen Zelle so toll bei uns eingelebt. Ist schmusig, verspielt und plappert den halben Tag. Sie freut sich wie ein Schneekönig, wenn ich nach Hause komme und macht überhaupt keine Probleme. Noch nie unsauber gewesen, kratzt nirgendwo, schläft schön lange, frisst alles, spielt mit Begeisterung - die perfekte Katze.
Sie macht einen glücklichen Eindruck als "Prinzessin".
Daher hab ich Angst, mit einem Kumpel, den sie gar nicht haben will, ihr keinen Gefallen zu tun, sondern
sie vielmehr unglücklich zu machen. Die Kleine hatte bisher kein schönes Leben und ist jetzt so gut drauf.... Ich möchte ihr und uns keinen "Vergesellschaftungsversuch" zumuten, der vermutlich eh in die Hose gehen würde. Dann hätten wir ausser wochen- oder sogar monatelangem Stress und einer anderen Katze, die man dann wieder weggeben müßte, nichts gewonnen. Und Bonnie wäre vielleicht sogar "anders" als sie jetzt ist.
Sie ist keine Freigängerin. Hatte ich zwar erst mit ihr vor, aber nach allem, was ich hier las, hab ich davon Abstand genommen. Obwohl ich in einer recht ruhigen Wohnstrasse lebe.
Bin gerade dabei, den Garten katzensicher zu machen.
Also ich hab jetzt nach längerem Überlegen entschieden, sie weiter allein bei uns leben zu lassen und kein Experiment zu wagen. Liege ich da falsch in meinem speziellen Fall?
LG
kaba