Wie schon viele andere geschrieben haben, einen Welpen der eine recht ruhige Rasse ist. Die Regel ist, dass Hunde mit zunehmender Größe der Rasse auch ruhiger werden. natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, weshalb ich nicht sagen möchte, dass jeder kleine Hund aufgedreht ist. Trotzdem sind es eben häufiger die sanften Riesen, die mit anderen Tieren deutlich besser klarkommen.
Einen Hund aus dem Tierheim würde ich dir nicht empfehlen. Zumindest keinen Nicht-Welpen. Meine Eltern haben sich bspw. eine Staffordshire-Terrier-Hündin aus dem Tierheim geholt, die dort angebunden war. Keiner weiß, was sie durchgemacht hat. Fakt ist, dass ihr die Ohren komplett abgeschnitten wurden (wohl lt.
Tierarzt mit ner Astschere) und sie tiefe Narben im Gesicht hat. Wie bei dieser Rasse nicht unüblich wird sie wohl aus Südeuropa stammen, wo immer noch gegen das Gesetz Hundekämpfe ausgefochten werden. Die Hunde werden als Junghunde an Katzen "scharf gemacht", bevor sie gegen andere Hunde zur Belustigung von irgendwelchen perversen Arschlöchern ums nackte Überleben kämpfen müssen. Paula ist eine herzensgute Hündin, die ihre neu gewonnenen Menschen (va meinen Paps) vergöttert und auf jeden Menschen extrem freundlich zugeht. Trotzdem hasst sie Katzen und würde sie vermutlich sofort töten, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen würde. Das ist einfach traurig und abscheulich, wie man einem Tier so etwas antun kann. Aber so ist halt der Mensch...
Es ist halt auch leider so, dass Hunderassen über die Jahre hinweg für spezifische Zwecke gezüchtet wurden. Hüte- und Herdenschutzhunde wurden in erster Linie dazu gezüchtet, Schafe / Ziegen zusammenzuhalten und in vielen Fällen auch alleine mit diesen Tieren zu bleiben. Oft Tage lang bevor der Bauer dann nach seinen Tieren schaute. Da wurde vorausgesetzt, dass der Hund enorm ruhig und gelassen ist, sehr tolerant mit anderen Tieren umgeht, aber im entscheidenden Moment seinen Beschützerinstinkt zeigt. Das werden dann vermutlich die Rassen sein, die man am leichtesten mit Katzen vergesellschaften kann. Außerdem hättest du einen liebevollen Familienhund, der Kinder über alles liebt.
Das sind aber nur die Sachen, die die Natur in seine Rasse gelegt hat. Hier kannst du natürlich durch falsche Erziehung komplett alles vernichten, was diese Hunde auszeichnet und im schlimmsten Fall einen ängstlichen Beißer bekommen. deshalb ist es enorm wichtig, dass du dich durch entsprechende Lektüre und vllt ein fachkundiges Forum schlau machst - denn wo eine "verkappte" Katze "lediglich" faucht und kratzt, kann so ein großer Hund mehr Schaden anrichten.
Ein Katzenfreund wär wohl trotzdem geeigneter als ein Hund, weil Katzen sich halt doch untereinander viel besser verstehen und auch eine viel eindeutigere Körpersprache haben, als Katze und Hund untereinander. Ich bin mir schon sicher, dass später mal (wenn ich reich bin, ein großes Haus mit Haushälterin und Gärtner, ne Yacht und ne eigene Propellermaschine inkl. Landeplatz im weitläufigen englischen Garten *huuust*) 2 Katzen und 2 Hunde haben werd - die Katzen bevor die Geschwisterwelpen kommen. Sowas müsste ganz gut gehen, wie ich mehrfach gelesen hab. Dann hat jeder seinen Art-Kumpel, aber sie sollten untereinander auch gut klarkommen
LG Kathi