Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein?

Diskutiere Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, wir haben jetzt schon seit 3 Jahren einen Kater, wir spielen aber mit den Gedanken uns auch noch einen Hund (Welpen) zu kaufen. Meine...
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #1
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Chris122

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Hallo,

wir haben jetzt schon seit 3 Jahren einen Kater, wir spielen aber mit den Gedanken uns auch noch einen Hund (Welpen) zu kaufen. Meine Familie ist fest davon überzeugt das der Hund kleiner sein sollte als der Kater damit er sich noch als ,,Cheff'' fühlt (obwohl er sich schnell an neue Sachen gewöhnt.) Hat jemand schon Erfahrungen gemacht oder weiß jemand es schon so?

Danke

mfg.Chris
 
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #2
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #3
Würde auch eher sagen nen Katerkumpel statt nem Hund.

Wisst ihr denn wie euer Kater auf Hunde reagiert ?
Meiner braucht nur von weitem einen zu sehen - Größe ist egal - und schon rennt er zu dem Hund, baut sich auf und klebt ihm eine.
 
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #4
Im Haus meiner Coonie-Züchterin lebt u. a. auch eine nicht gerade kleine Dogge, da gibt es überhaupt keine Probleme.

Wir hatten viele Jahre einen Husky-Mischling und einen Rotti-Berner-Mix, die beiden haben sich immer mit den Katzen vertragen und umgekehrt.

Es kommt glaube ich eher auf das Wesen der Tiere an als auf die Größe. Katzenkumpel fände ich aber auch sinnvoller.
 
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #5
Was der Hund für eine Größe hat ist eig. egal :)
 
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #6
Danke an alle ;)

Das problem bei anderen Katzen ist: Unser Kater faucht sie an, aber wenn ein Hund gast bei uns ist dann ist er ruhig.. komisch.. ^^
 
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #7
Meine Familie ist fest davon überzeugt das der Hund kleiner sein sollte als der Kater damit er sich noch als ,,Cheff'' fühlt

Nicht unbedingt;-)
15586697zo.jpg


Es kommt halt immer auf den Hund an. Ein liebevoller, großer "Hütehund" kann unter Umständen viel zärtlicher zu Katzen sein, als ein kleiner, wilder Terrier zum Beispiel.

Ist Dein Kater denn Freigänger? Und an welche Hunderasse hattet Ihr denn gedacht?
 
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  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #8
Würde auch keinesfalls einen Jagdhund, egal in welcher Größe, empfehlen. Sondern einen gut sozialisierten Hütehund, wenns geht keinen wilden Welpen.
 
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #9
wenns geht keinen wilden Welpen.

Jein...;-)

Einen Welpen muss man ja sowieso erziehen, egal welche Größe der Hund hat. Da kann man dann gleich ""keine Katzen jagen" mit auf den Lehrplan schreiben;-)

Was bei einem Jagdhund natürlich weitaus schwieriger ist, als bei einem Hütehund. Da gebe ich Dir absolut recht. Deshalb fragte ich ja, welche Rasse denn angedacht ist. Ein "Welpe" ist ja keine Rasse...
 
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  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #10
Unsere beiden Hunde sind als Welpen zu uns gekommen, es waren da beide Male mehrere Katzen im Haus.

Es gab da keine nennenswerte Probleme obwohl sie als Welpen schon deutlich größer waren als die Katzen. Beide haben sich zu Anfang erst einmal eher untergeordnet, wenn sie zu frech wurden hat es mal kurz gescheppert. Die Katzen haben die Welpen quasi ein wenig miterzogen.

Einen Jagdhund wäre mir allerdings auch zu riskant. Tantchen hat einen Terrier-Welpen, der jagt sogar meine Kinder, was die nicht lustig finden, hier darf er nicht rein, so wie die Kleine sich verhält gäbe es wahrscheinlich Mord und Totschlag mit meinen Mietzen.
 
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #11
Meine Katzen fauchen fremde Katzentiere auch erst einmal an. Die Fremden dringen ja in ihr Revier ein. Mit ein wenig Glück relativiert sich das. Meine Kätzin versuchte neulich sogar, sich mit einer Nachbarkatze, die als völlig unverträglich gilt, zu "vergesellschaften". Auch da wurde gefaucht, dann zogen die beiden gemeinsam davon. Das Fauchen muss also nicht heißen, dass dein Kater völlig katzenunverträglich ist. Das Fauchen kann eine "Übergangslösung" sein.

Meine Hündin kam als erwachsenes Tier zu den ebenfalls erwachsenen Katzen. Da ich einen ruhigen Hund aussuchte, gab es keine Probleme. Größenverhältnis ca. 1:1 (Kater-Hund) und 1:2 (Kätzin-Hund). Erstes Treffen: Hund erkundet Wohnung, Katzen beobachten Hund. Fertig. Als ich mit Hund Freunde besuchte, die reine Wohnungskatzen halten, welche noch nie einen Hund gesehen hatten, sah es genauso aus. Hund erkundet, Katzen beobachten. Fertig.

Der Hovaward-Mix aus der Nachbarschaft war untröstlich, als seine Katze verstarb und konnte zum Gassigehn nur noch mit seinem Lieblingsspielzeug motiviert werden. Der Nachbarcollie lebt glücklich und zufrieden mit einer Katze. Sowohl die Katze als auch der Hund waren schon älter, als sie eine WG eingingen. Ein Nachbar-JRT warnt seine Menschen, wenn ein Hund kommt, der potentiell gefährlich für seine kätzischen Mitbewohner sein könnte und schickt die Katzen in Sicherheit.

Übrigens, ich habe einen Jagdhund, sie weiß es nur nicht. :-D Sie liebt Katzen und die wissen das.

Der Chef, @Chris122, bin hier übrigens ich. :g025:
 
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #12
Hierbei kommt es wirklich nicht auf die größe an, sondern auf die Rasse.
Siehe Fotos:
Erstes Foto Beagle mit Luna

14801709gr.jpg

Zweites Foto:
Mix aus Beagle und Border Collie mit Luna

14801706cm.jpg


Gruß Helmut
 
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #13
Naja, es ist alles Erziehungssache bei Hunden. Meine Mutter hatte z.B. immer Siamesen als Kind. Ihr Vater war Jäger und hielt seine Jagdterrier und Münsterländer im Haus. Alle (!) Hunde hatten ihre Raubzeugprüfung an Katzen bestanden. Fiese Sache, aber eine andere Zeit.
Was ich damit sagen will: Wenn Hunde entsprechend erzogen werden, ist die Sache völlig egal. Hunde sind intelligent, die können zwischen fremden und Familienkatzen unterscheiden.
Trotzdem bitte keine Gebrauchshunderasse (auch keinen Hütehund!) wenn das Tier nicht anlagengerecht ausgelastet werden kann.

Edith sagt: Beagle sind auch Jagdhunde, sogar speziell für die Raubzeugjagd (Füchse) gezüchtet.
 
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  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #14
Wie schon viele andere geschrieben haben, einen Welpen der eine recht ruhige Rasse ist. Die Regel ist, dass Hunde mit zunehmender Größe der Rasse auch ruhiger werden. natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, weshalb ich nicht sagen möchte, dass jeder kleine Hund aufgedreht ist. Trotzdem sind es eben häufiger die sanften Riesen, die mit anderen Tieren deutlich besser klarkommen.
Einen Hund aus dem Tierheim würde ich dir nicht empfehlen. Zumindest keinen Nicht-Welpen. Meine Eltern haben sich bspw. eine Staffordshire-Terrier-Hündin aus dem Tierheim geholt, die dort angebunden war. Keiner weiß, was sie durchgemacht hat. Fakt ist, dass ihr die Ohren komplett abgeschnitten wurden (wohl lt. Tierarzt mit ner Astschere) und sie tiefe Narben im Gesicht hat. Wie bei dieser Rasse nicht unüblich wird sie wohl aus Südeuropa stammen, wo immer noch gegen das Gesetz Hundekämpfe ausgefochten werden. Die Hunde werden als Junghunde an Katzen "scharf gemacht", bevor sie gegen andere Hunde zur Belustigung von irgendwelchen perversen Arschlöchern ums nackte Überleben kämpfen müssen. Paula ist eine herzensgute Hündin, die ihre neu gewonnenen Menschen (va meinen Paps) vergöttert und auf jeden Menschen extrem freundlich zugeht. Trotzdem hasst sie Katzen und würde sie vermutlich sofort töten, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen würde. Das ist einfach traurig und abscheulich, wie man einem Tier so etwas antun kann. Aber so ist halt der Mensch...
Es ist halt auch leider so, dass Hunderassen über die Jahre hinweg für spezifische Zwecke gezüchtet wurden. Hüte- und Herdenschutzhunde wurden in erster Linie dazu gezüchtet, Schafe / Ziegen zusammenzuhalten und in vielen Fällen auch alleine mit diesen Tieren zu bleiben. Oft Tage lang bevor der Bauer dann nach seinen Tieren schaute. Da wurde vorausgesetzt, dass der Hund enorm ruhig und gelassen ist, sehr tolerant mit anderen Tieren umgeht, aber im entscheidenden Moment seinen Beschützerinstinkt zeigt. Das werden dann vermutlich die Rassen sein, die man am leichtesten mit Katzen vergesellschaften kann. Außerdem hättest du einen liebevollen Familienhund, der Kinder über alles liebt.
Das sind aber nur die Sachen, die die Natur in seine Rasse gelegt hat. Hier kannst du natürlich durch falsche Erziehung komplett alles vernichten, was diese Hunde auszeichnet und im schlimmsten Fall einen ängstlichen Beißer bekommen. deshalb ist es enorm wichtig, dass du dich durch entsprechende Lektüre und vllt ein fachkundiges Forum schlau machst - denn wo eine "verkappte" Katze "lediglich" faucht und kratzt, kann so ein großer Hund mehr Schaden anrichten.

Ein Katzenfreund wär wohl trotzdem geeigneter als ein Hund, weil Katzen sich halt doch untereinander viel besser verstehen und auch eine viel eindeutigere Körpersprache haben, als Katze und Hund untereinander. Ich bin mir schon sicher, dass später mal (wenn ich reich bin, ein großes Haus mit Haushälterin und Gärtner, ne Yacht und ne eigene Propellermaschine inkl. Landeplatz im weitläufigen englischen Garten *huuust*) 2 Katzen und 2 Hunde haben werd - die Katzen bevor die Geschwisterwelpen kommen. Sowas müsste ganz gut gehen, wie ich mehrfach gelesen hab. Dann hat jeder seinen Art-Kumpel, aber sie sollten untereinander auch gut klarkommen :)

LG Kathi
 
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #15
Es ist halt auch leider so, dass Hunderassen über die Jahre hinweg für spezifische Zwecke gezüchtet wurden. Hüte- und Herdenschutzhunde wurden in erster Linie dazu gezüchtet, Schafe / Ziegen zusammenzuhalten und in vielen Fällen auch alleine mit diesen Tieren zu bleiben. Oft Tage lang bevor der Bauer dann nach seinen Tieren schaute. Da wurde vorausgesetzt, dass der Hund enorm ruhig und gelassen ist, sehr tolerant mit anderen Tieren umgeht, aber im entscheidenden Moment seinen Beschützerinstinkt zeigt. Das werden dann vermutlich die Rassen sein, die man am leichtesten mit Katzen vergesellschaften kann. Außerdem hättest du einen liebevollen Familienhund, der Kinder über alles liebt.

Bitte nicht Herdenschutzhunde und Hütehunde verwechseln! Die Hunde die bei den Schafen bleiben sind HerdenSCHUTZhunde. Die beschützen ihre Familie. Und zwar gegen alles. Tolle Familienhunde wenn weder die Kinder noch die Eltern Wert auf Besuch legen. Natürlich sind auch diese Hunde händelbar, aber je weniger Aufgabe sie haben, desto schwieriger sind sie. Und keinesfalls für Hundeanfänger zu empfehlen!
Hütehunde halten die Herde zusammen. Sie sind hochintelligent, sind auf ihren Herrn fixiert, haben aber auch ihren eigenen Kopf. Ebenfalls tolle Hunde, die aber auch eine entsprechende Auslastung benötigen. Sonst hüten sie Kinder, Autos, Jogger oder sonstiges. Das ist nicht witzig.

Wenn man einen ruhigen Hund sucht, keinen besonderen Sport machen möchte, dann am besten aus der .
 
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #16
Ich hätte es anders formulieren sollen, hast Recht. Ich hatte die nur zusammen gepackt, weil sie die gleichen Ursprünge haben und auch vom Wesen her als sehr ähnlich gelten. Soweit ich weiß sind die Herdenschutzhunde halt selbstständiger als die Hütehunde.
Wenn du aber ein Experte auf dem Gebiet bist (was ich bei hütenden Hunden eindeutig nicht bin), dann würde ich mich (und der TE mit Sicherheit auch) über ne kleine Erklärung freuen, wie das hier aussieht. Ich kenn mich halt nur oberflächlich mit ihnen aus, weshalb ich auch drauf hingewiesen hatte, dass man sich vor der Anschaffung unbedingt nochmal informieren sollte, indem man Bücher/Foren zu Rate zieht.
 
  • Hund und Katze? Sollte der Hund kleiner sein? Beitrag #17
Naja, Expertin bzgl. Schäferhunden bin ich nicht, ich kenne mich nur jobbedingt recht gut mit Hunden aus. Grundstzlich kann jeder Hund ein guter, katzenkompatibler Familienhund sein.
Ich würde bei der Hundesuche immer folgendermassen vorgehen. Was möchte ich für einen Hund?
Wie groß soll er werden?
Langhaar oder Kurzhaar?
Bin ich bereit zum Hundefrisör zu gehen? (bei Pudeln, Schnauzern usw. notwendig)
Wohne ich in einer Wohnung oder in einem Haus?
Wie lange kann ich am Tag mit dem Hund (nur mit dem Hund!) beschäftigen?
Möchte ich mit dem hund Sport machen? (Agility, Obi, Fährten, VPG usw.)
Wie aktiv darf der Hund sein?

Anhand dieser Punkte kann man schön in Frage kommende Rassen eingrenzen. Eine gute Hilfe kann die Seite des VDH sein. Dann Züchter der in Frage kommenden Rasse besuchen und mit Fragen löchern.
Auch ein Hund aus dem Tierschutz kann in Frage kommen. Hier würde ich persönlich Hunde in PS bevorzugen. Häufig haben die PS auch selber Katzen. Man bekommt sozusagen einen katzengeprüften Hund. Wenn es nicht klappen solte, kann man den Hund auch wieder zurückgeben. Wie bei Katzen auch ;-)
 
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