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Zucker- was tun? Alternative zur Spritze?

Diskutiere Zucker- was tun? Alternative zur Spritze? im Sonstige Erkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, die Nachbarskatze (14) hat Zucker. Sie erhält ihr Futter in kleinen Portionen,da sie sonst erbricht. Sie ist dünn geworden,obwohl sie...
  • Zucker- was tun? Alternative zur Spritze? Beitrag #1
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Bell

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Hallo, die Nachbarskatze (14) hat Zucker. Sie erhält ihr Futter in kleinen Portionen,da sie sonst erbricht. Sie ist dünn geworden,obwohl sie frisst. Aber das ist ja zuckertypisch.
Ich würde gerne wissen,ob es außer der Methode zu spritzen eine Alternative bei Zucker gibt? Sie ist eine wehrhafte Katze :wink: und wenn sie bspw für die Eingabe einer Tablette festgehalten wird ,beißt sie in die Hand,da ihr ja die Pfoten festgehalten werden. Es ist schwierig, da sie Tabletten ausschäumt,egal wie tief man sie auch in den Rachen gibt. Ob es da möglich ist regelmäßig zu spritzen,ist die Frage....

Hat jemand nützliche Erfahrungen? Die Halterin geht Montag nochmal zum Tierarzt. Sie überlegt aber auch,ob es bzw wann es sinnvoll ist sie einschläfern zu lassen. Die TÄ meint,unbehandelt,gibt sie ihr noch ein Jahr etwa und es würde darauf hinauslaufen,dass sie sich selbst innerlich auffrisst. Ich denke,man sollte nichts auf Biegen und Brechen machen, doch ohne alles ausgeschöpft zu haben,finde ich es auch nicht gut. :?

Vergessen darf ich auch nicht,dass sie ein Leberproblem hat. Auch da ist es unmöglich eine Tablette einzugeben,auch nicht übers Futter.
 
  • Zucker- was tun? Alternative zur Spritze? Beitrag #2
Möchte noch hinzufügen,dass sie absolut das Diätfutter verweigert. :(
 
  • Zucker- was tun? Alternative zur Spritze? Beitrag #3
Ich habe auch einen besonders wehrhaften Kater, der zur Bestie mutiert wenn man ihm Tabletten oder Flüssigkeiten ins Maul geben muss- das geht nur zu zweit und auch nur mit Mühe.

Aber mit Spritzen ist es kaum ein Problem... Es fängt ihn ganz normal einer ein und *Zack* setzt der andere schnell die Spritze, ohne das der Kater überhaupt etwas davon gemerkt hätte... Es ist auf jeden Fall viel entspannter als Tabletten zu geben, weshalb wir Medikamente, wenn möglich, auch nur noch in Spritzenform mit nach Hause nehmen...

Wäre möglich gewesen, das er ein Meidkament lebenslänglich hätte bekommen müssen. In deshalb einschläfern zu lassen stand wirklich niemals auczh nur im geringsten zur Debatte!
 
  • Zucker- was tun? Alternative zur Spritze? Beitrag #4
Ich bin da ganz deiner Meinung. Ich habe selbst 12Tiere und sehe das so wie du. Ich habe ihr auch gesagt, sie muss es versuchen,da sie es der Katze allein schon schuldig ist,meiner Meinung nach. Man kann nicht, nur da es ein Mal schwer wird, den einfachsten Weg suchen. Dieser ist sowieso nur einzuschlagen,wenn sie sich quälen würde etc. Sie hat schon ein schwaches Herz,aber durch ihre Herztropfen ist das auch ok. Tropfen sind auch kein Problem.

Ist es richtig, dass Spritzen immer morgens gesetzt werden müssen oder kann man das auch so einspielen ,dass es abends ist? Wäre halt mehr Zeit und Ruhe für die Katze. Die Nachbarin hat noch ein Kind und lebt allein. Der Vater kommt nachmittags.

Ich bin nur beruhigt, dass ich auch zu der TÄ gehe,die sie hat. Von daher weiß ich, sie würde nie einschläfern,wenn es denn nicht anders ginge. Will jetzt die Nachbarin auch nicht im schlechten Licht stehen lassen. Sie hat nur Respekt vor der Katze und wenn sie dann nun jetzt auch noch Spritzen hört :wink: Habe selbst nen Kater und da geht auch alles nur zu zweit. Sie hat nur im Hinterkopf,dass sie bei einer Tablettenaktion schon einmal fast am Herztod gestorben wäre,da sie sich dermaßen gewehrt. Ich hoffe, dass die Katze versteht,dass man ihr mit den Spritzen nur helfen will. Das ist so mein Wunsch. :roll:
 
  • Zucker- was tun? Alternative zur Spritze? Beitrag #5
Hallo Bell,

habe jetzt erst das Thema gelesen und will noch kurz was loswerden:

Eine Bekannte von mir hat auch einen Kater mit Diabetes. Sie hat sich auch solche Sorgen gemacht, dass sie es nicht hinbekommt und viele Leute reagier(t)en extrem doof von wegen "lohnt sich nicht" :roll:

Aber: Sie hat es nach anfänglichen Kämpfen beim Spritzen, nach Bangen, Hoffen und Futterverweigerung des sturen Katers geschafft und dem Kater geht es wieder gut.
Sie hat manchmal nur geschafft, die Hälfte Insulin zu spritzen, manchmal konnte sie nichts spritzen, weil der Kater beleisigt war und zwei Tage lang das Diätfutter verweigerte...:roll: und trotzdem war und ist der Tierarzt jedesmal begeistert, wie toll die Zuckerwerte gesunken sind.

Inzwischen hat sich der Kater glücklicherweise halbwegs ans Spritzen gewöhnt. Ich glaube man kann das bestimmt auch abends machen, es kommt vor allem darauf an, wann und wieviel das Tier frisst.

Lange Rede kurzer Sinn :wink:
Sag Deiner Nachbarin, sie soll sich nicht so viele Sorgen machen, sondern es einfach durchziehen. Auch wenn sie nicht die absolut perfekte "Krankenschwester" ist: die Katze kann noch ein paar schöne Jahre vor sich haben!
 
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