Wenn ich einmal (Rasse-)Katzen züchten will...

  • Ersteller des Themas saurier
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Kisu

Kisu

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@Main Coon, dessen bin ich mir bewust das man nur Coronavieren nach weißen
kann!

Mein hinter gedanke wahr einfach wenn man weiß das sie Negativ sind ist es doch besser für alle nachkommen. Als wenn man mit Titer tieren Züchtet. So ist ja die Gefahr gleich null das eins der Kitten daran sterben könnte.

lg
 
Maine Coonie

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@Main Coon, dessen bin ich mir bewust das man nur Coronavieren nach weißen kann!

Mein hinter gedanke wahr einfach wenn man weiß das sie Negativ sind ist es doch besser für alle nachkommen. Als wenn man mit Titer tieren Züchtet. So ist ja die Gefahr gleich null das eins der Kitten daran sterben könnte.

lg
Die Frage ist aber doch, wie du so eine Zucht aufbauen kannst. Sobald du auch nur ein Coronatier in die Zucht bringst, ist ja die ganze Mühe umsonst. Fremddecken kannst du dir dann da auch abschminken. Und wenn du eine Rasse hast, die gerade nicht so populär ist, ist es ohnehin nicht so einfach, den passenden Kater/ die passende Katze für deine Linien zu finden. Wenn du dann noch auf die Handvoll Tiere achten musst, die Corona-negativ sind, musst du wahrscheinlich größere Abstriche beim Thema Standard machen.

Ich glaube ich hätte mal gehört, dass es einen Versuch gab, eine Coronafreie Zucht in England aufzubauen, habe das aber nicht weiterverfolgt.

Und psst, ich heiße Maine Coonie ;-)
 
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Kisu

Kisu

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Oh sorry, das passiert wenn man Tv schaut und schreibt ;-)

Da hast du sicherlich recht. Das ist ja interessant das es jemand schon probiert hätte. Wenn dann mal eins dabei ist was an FIP erkrankt ist es also schicksal.

Ich hab ja auch schon gehört das es zwei verschiedene Coronavieren geben soll. Weißt du da zufällig mehr?

liebe grüße
Dany
 
Maine Coonie

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Oh sorry, das passiert wenn man Tv schaut und schreibt ;-)

Da hast du sicherlich recht. Das ist ja interessant das es jemand schon probiert hätte. Wenn dann mal eins dabei ist was an FIP erkrankt ist es also schicksal.

Ich hab ja auch schon gehört das es zwei verschiedene Coronavieren geben soll. Weißt du da zufällig mehr?

liebe grüße
Dany
Davon hab ich noch nichts gehört. Aber da Viren ja relativ schnell mutieren würde es mich nicht wundern wenn es da so einige Arten gäbe.

Also es gibt sogar mehrere Catteries, die sich als "Coronafrei" bezeichnen, hab gerade z.B. eine Maine Coon Cattery in Neuseeland gefunden und eine Norweger-Cattery in England. Wie glaubhaft das ist kann ich natürlich nicht sagen, besonders weil der Kater bei den Norwegern trotzdem Corona-Träger, aber nicht Ausscheider ist.
 
M

maryjanes

Gast
"warum immer dieses rechtfertigen hier???? .... jeder doch so wie er es mag.....
die geschmäcker sind mitunter verschieden genau wie die ansichten .. aber die liebe zu der katze ist doch der hauptgrund warum wir hier sind...."

Im Prinzip finde ich viele Rassetiere wunderwunderschön. Nichtsdestotrotz tut sich mir die Frage trotzdem auf, ob Zucht (ob schwarz oder seriös) an anderen Lebewesen überhaupt gerechtfertigt ist. Zucht an Menschen ist unvorstellbar, aber wieso nimmt man sich das Recht heraus - was ist die Begründung FÜR das Tier? - diese an anderem Leben zu betreiben? Dass das beim Menschen absolut unmöglich ist, beim Tier aber Gang und Gebe, zeigt auf, dass man sich selbst höher gestellt sieht als das Tier und somit auch im Recht sieht, frei über das Leben dieses Tieres zu verfügen. Ob das nun Tierliebe ist und von Respekt zeugt, ist fraglich.
 
Maine Coonie

Maine Coonie

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Menschen handeln mit Verstand. Ein Mensch der z.B. eine Erbkrankheit hat und weiß, dass das Kind eine große Chance hat, diese zu erben, wird sich genau überlegen, ob er trotzdem Kinder in die Welt setzen möchte.
Tiere produzieren da ohne Sinn und Verstand Nachwuchs. Einer Katze ist es schlichtweg egal, ob ihre Nachkommen ihre Nieren oder Herzkrankheit erben, eines der Nachkommen wird schon überleben und die Linie bewahren. In diesem Sinne finde ich es schon gerechtfertigt, nach Gesundheit zu sehen und zu versuchen, ein Tier möglichst lange möglichst gesund zu erhalten.
 
M

maryjanes

Gast
Ein Tier in der Natur sucht sich immer möglichst einen potenten und guten Partner aus, damit die Chancen am größten stehen. Es haben sich über die Zeit ja auch bestimmte Merkmale herausgebildet, nach denen ein Tier (und auch der Mensch) selektiert, sonst wäre die Art schon lange ausgestorben. Außerdem ist ein 1a-gesunder Nachwuchs auch bei Zucht (ob schwarz oder seriös) trotz ärztlicher Behandlung nicht garantiert, genauso wenig wie die Pränataldiagnostik und sonstige Testverfahren für den Menschen eine Garantie auf gesunde oder kranke Kinder (und in welchem Ausmaß) gibt.
Letzenendes entscheidet sich aber der Mensch für das Tier in seinem eigenen Interesse, mit welchem Partner das Tier gedeckt werden soll. Ich glaube nicht, dass ein Tier das Interesse hat, seine eigene Linie rein zu halten.

Na ja, ich will nur sagen, warum es anscheinend immer wieder Rechtfertigungsbedarf gibt (was ich von der jeweiligen Userin zitiert habe). Ich denke schon, dass das Thema "Zucht" bei einigen zwiespältige Gefühle hervorruft, unter anderem dessen, dass es eben bei Menschen ein absolutes Tabu- und Ekelthema ist, aber bei anderen Lebewesen in Ordnung ist (und nein, ich finde die Befürwortung, die menschliche Interessen ausschließt, nicht offensichtlich).
 
saurier

saurier

26.713
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Entschuldigt bitte, aber in dem Thread geht es darum, welche VORAUSSETZUNGEN und welches Wissen man mitbringen sollte, wenn man Katzen züchten möchte. Wenn ihr über den Sinn und Zweck von Zucht diskutieren wollt, dann bitte hier:

https://www.katzen-forum.de/katzen/36856-gedanken-thema-zucht-vermehrung.html

https://www.katzen-forum.de/katzen/33146-katzennachwuchs-zucht-chance-beraten-ueberzeugen.html

https://www.katzen-forum.de/katzen/30280-zucht-vs-hobbyzucht.html

https://www.katzen-forum.de/zucht-genetik/43321-zuechten.html

https://www.katzen-forum.de/katzen/32090-keine-mischlinge.html#post357220

und @maryjanes: Bitte sei doch so gut und zitiere anständig, so kann nämlich keiner nachvollziehen, woher und von wem dein Zitat stammt, das ist leider sehr ungünstig (bis zu deinem zweiten Post war mir gar nicht bewusst, dass es ein Zitat war!).


@Main Coon, dessen bin ich mir bewust das man nur Coronavieren nach weißen kann!

Mein hinter gedanke wahr einfach wenn man weiß das sie Negativ sind ist es doch besser für alle nachkommen. Als wenn man mit Titer tieren Züchtet. So ist ja die Gefahr gleich null das eins der Kitten daran sterben könnte.

lg
Eine coronavirenfreie Zucht würde bedeuten, dass die Kitten extrem isoliert werden müssten und zwar im Grunde schon sehr früh nach der Geburt. Es soll Züchter gegeben haben, die das versucht haben, es hat sich aber schnell herausgestellt, dass so etwas unsinnig ist. Der Virus ist meist nur dann etwas Schlechtes, wenn auch die Gesamtkonstitution der Katze schlecht ist. Ja, es kann auch gesunde Kitten/Katzen treffen, meist ist dem aber nicht so.
 
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Kisu

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Eine coronavirenfreie Zucht würde bedeuten, dass die Kitten extrem isoliert werden müssten und zwar im Grunde schon sehr früh nach der Geburt. Es soll Züchter gegeben haben, die das versucht haben, es hat sich aber schnell herausgestellt, dass so etwas unsinnig ist. Der Virus ist meist nur dann etwas Schlechtes, wenn auch die Gesamtkonstitution der Katze schlecht ist. Ja, es kann auch gesunde Kitten/Katzen treffen, meist ist dem aber nicht so.
Lieben dank saurier.
Es macht Sinn so wie ihr es Erklährt. Wir hatten ja im Januar wieder einiege FIP fälle. Immer wieder fragt man sich dann einfach wie es sein kann.
Aber es ist schon so wie du schreibst.

Gute Nacht
Liebe Grüße
Dany
 
LivHb

LivHb

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Wenn eine Katze Blutgruppe B hat und mit einem Kater mit Blutgruppe A verpaart wird, dann sind im Wurf mit großer Wahrscheinlichkeit Kitten mit Blutgruppe A. Trinkt so ein Kitten mit Blutgruppe A bei seiner Mutter, dann nimmt es mit der Muttermilch Antikörper gegen sein eigenes Blut auf und kann daran sterben. Deshalb dürfen Katzen mit Blutgruppe B nur mit Katern mit derselben Blutgruppe verpaart werden.

Katze Blutgruppe A x Kater Blutgruppe B gibt keine Probleme.

Das gilt im Prinzip für alle Rassen, allerdings kommt Blutgruppe B nicht bei allen Rassen vor.

Bei Ragdolls kommt B recht häufig vor. Infos dazu.
Krass. Das wusste ich gar nicht, dachte die Blutgruppen-Vererbung läuft genau wie beim Menschen, wo ja A und B gleichermaßen dominant sind.

Habe noch eine Frage an die Züchter: wie ist das denn genau mit markierenden Katern? Machen das ausgewählte Zuchtkater nur wenn die Damen rollig sind oder kann man sogar nicht markierende finden? Wenn das ständig der fall ist, kann ich mir gar nicht vorstellen wie das ertragbar sein soll.
 
Borealis

Borealis

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Habe noch eine Frage an die Züchter: wie ist das denn genau mit markierenden Katern? Machen das ausgewählte Zuchtkater nur wenn die Damen rollig sind oder kann man sogar nicht markierende finden? Wenn das ständig der fall ist, kann ich mir gar nicht vorstellen wie das ertragbar sein soll.
dassit individuell sehr unterschiedlich. Es gibt welche, die ständig am Markieren sind, manche markieren auch mit 10 Jahren und Deckerfahrung gar nicht und dann alles mögliche zwischen diesen Extremen. Ich hatte bisher Glück und keinen, der ständig markiert hat, sondern nur hin und wieder während der Rolligkeiten. Seit unser Taran (2 Jahre 2 Monate) der einzige potente Kater im Haus ist, beschränkt sich seine Markiererei auf den Außenbereich, wo ich nichts dagegen habe. Auch sonst ist er ein ganz lieber und liebt alle anderen Katzen, egal ob kastriert oder potent. Er ist auch nicht aufdringlich gegenüber den Damen, die nicht rollig sind und ein ganz großer Schmuser. Aber so sind nicht viele Kater. Bis vor kurzem lebte noch ein Kater bei uns und der versaute sich durch sein dominantes Auftreten und die Attacken auf die Kastraten sein Verhältnis zu den anderen Katzen. Deshalb wurde er kastriert und lebt nun in einem Zuhause, in dem er noch einmal ganz unbelastet neue Beziehungen aufbauen kann.
 
Westpark-Nic

Westpark-Nic

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Wenn das ständig der fall ist, kann ich mir gar nicht vorstellen wie das ertragbar sein soll.
Deshalb gilt Katerhaltung auch als die Königsdiziplin beim Züchten!

Wie Borealis schreibt, sind gar nicht oder nur gelegentlich markierende Kater sehr selten. Wenn man nicht im Pumakäfig leben möchte, bleibt da nur ein großes Freigehege mit entsprechendem Katerhaus ... denn selbst wenn man ein "Katerzimmer" hat, ist das in Regel im Rest des Hauses noch "riechbar".

Grüße,
Nic
 
hibacki

hibacki

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Wieviel kostet eine Rassenkatze zum Züchten also mit Zuchterlaubniss? Zb ne Siam oder ne Maine Coone
 
Borealis

Borealis

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Das ist sehr unterschiedlich. Je nach Eltern und Seltenheit des Stammbaums kosten die zwischen 300 und 2000 Euro mehr als ein Liebhabertier.
 
saurier

saurier

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Kommt ja auch darauf an, woher das Tier stammt. Wenn ich mit z.B. ein Tier aus dem Ausland anschaffen möchte, kommen noch Transportkosten, Zoll etc. dazu.
 
Westpark-Nic

Westpark-Nic

1.864
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Das kann man pauschal nicht sagen. Zum einen wird das in jeder Rasse unterschiedlich sein, zum anderen hat da auch jeder Züchter sein eigenes Konzept.

In meinen Anfängen habe ich mich selbst gefragt, mit welcher Berechtigung ich für ein Tier, dass ich in die Zucht verkaufe mehr Geld verlangen könnte, als für ein Tier, dass an einen Liebhaber geht. Der Aufwand, den ich betreibe ist ja schließlich derselbe (jetzt mal von zusätzlichen Tests oder Impfungen abgesehen).

Nach nun mehr fast 10 Zucht sehe ich das etwas anders:
Der Liebhaber kastriert das Tier und hat einen Kuschel-Tiger für´s Sofa. Er hat einen Anspruch auf ein gut sozialisiertes, gesundes Tier, welches dem Standard entsprechen sollte (aber auch für nicht so supertolle Tiere nehme ich dann in der Regel nicht weniger). Dem Liebhaber ist es in der Regel ziemlich egal, was für Titel die Eltern haben, oder ob der Deckkater nebenan wohnt oder man dafür 1000km gefahren ist. Auch wenn Laien oft glauben, dass ein Züchter sich bei einem Liebhaberpreis von 600 Euro eine goldene Nase verdienen, ist eher so, dass man (wenn wenn man wirklich seriös züchtet), da immer noch 100 - 200 Euro pro Tier drauflegt.

Bei einem Züchter sieht das ganze anders aus - der profitiert nämlich in ganz anderer Weise und ich erwarte von einem Züchter, dass er meine züchterische Arbeit, die er dann für sein Weiterkommen nutzt auch entsprechend monetär honoriert.

  • zwar profitiert auch der Liebhaber von meiner Gesundheitsfürsorge, aber vom Züchter erwarte ich, dass ihm klar, dass ein Tier, dass über drei oder sogar vier Generationen zurück geschallt ist (mehrfach !) - dass ihm das einen Aufpreis wert ist
  • vom Züchter erwarte ich, dass er anerkennt, wenn in einem Stammbaum wirklich seltene Linien zu finden sind, für die man Aufwand und Kosten hatte (Fahrwege) und eben nicht nur 08/15
  • von einem Züchter erwarte ich, dass er auch bereit ist für ein wirklich gutes Tier, dass ganz nah am Standard ist mehr Geld zu bezahlen
Im Umkehrschluss heißt dass aber auch für mich, dass ich z.B. diesen Aufpreis auch erstatte, wenn sich aus irgendeinem Grund herausstellen sollte, dass das Tier nicht für die Zucht geeignet ist.
 
saurier

saurier

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Genau so sehe ich das auch, Nic. Ich weiß, dass Eva da immer anders argumentiert :)wink:), aber ich kann das voll und ganz nachvollziehen.
 

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