Eine Fellnase kommt ins Haus - Bitte Tipps zum Freigang

  • Ersteller des Themas janine0601
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J

janine0601

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Hallöchen an alle! (entschuldigung schon mal, dass der Text etwas länger ist...)

Nach langem Überreden, Bitten und Betteln und weil er gesehen hat, wie sehr mir meine Katzen fehlen, hat mein Freund endlich „erlaubt“, dass ein Kätzchen in unsere Wohnung einziehen darf :smile: Ich muss dazu sagen, dass mein Freund nicht gerade als Katzenliebhaber verschrien ist und ich ihm ohne seine Einwilligung nicht einfach eine Katze vor die Nase setzen wollte. Also es hat wirklich viele Monate gedauert, bis er sich einverstanden erklärt hat – wenn auch nur widerwillig und mit der strikten Auflage, dass ich die gesamte Verantwortung und sämtliche Kosten das Tier betreffend übernehme. Finde ich ok, damit komme ich klar ;-)


Da ich bisher nur Wohnungskatzen kenne bzw. komplette Freigänger, bin ich leider nicht mit dem System "Katze geht raus und wird später wieder reingeholt" vertraut und bräuchte deshalb ein paar Tipps...


Kurz zu unserer Wohnungssituation: Wir wohnen in einer Eigentumswohnung in der 2. Etage eines Mehrparteien-Hauses (alles Eigentümer, Katzentreppe oder –klappe wären leider nicht möglich :roll:). Zur Balkonseite hin
haben wir noch eine kleine Grünfläche, die zum Haus gehört. In unserer Nähe haben wir einen Spielplatz, wo sich häufig (nicht besonders zivilisierte) Jugendliche aufhalten. Außerdem gibt es zwei Kindergärten und Supermärkte in einer kleinen „Einkaufsinsel“, wo keine Autos fahren. Ein Stück weiter gibt es allerdings leider eine Hauptstraße, wo viel Verkehr herrscht.
Also wie man sieht, nicht gerade die idealsten Voraussetzungen für einen Freigänger... Zweitkatze für reine Wohnungshaltung ist allerdings auch mehr als utopisch – mein Freund meint, Katzen brauchen keine Gesellschaft (jaja, ich weiß...) und es hat schon ewig gedauert, bis ich EINE Katze durchgesetzt habe.



Zu uns: Wir sind beide berufstätig. Ich verlasse das Haus frühs um 7:15 und komme i.d.R. gegen 17:30 zurück. Ehrlich gesagt würde ich mich unwohl damit fühlen, meine Katze in dieser Zeit komplett draußen zu lassen...
Die Eltern von meinem Freund wohnen eine Etage unter uns (Vater ist Rentner, Mutter arbeitet nur halbtags), sind aber keine besonderen Katzenmenschen. Im besten Fall könnte die Mutter noch überredet werden, das Kätzchen mittags reinzulassen, aber wenn es dann mal nicht kommt, würde sie bestimmt nicht danach rufen oder suchen. Und wie gesagt, sie sind keine Katzenmenschen, also kann ich keine Hilfe "erwarten" :x


Ich hätte nun folgende Idee: Also natürlich würde ich der Katze erst mal entsprechend einige Zeit geben, sich an uns zu gewöhnen und ihre Wohnung kennen zu lernen. Dann würde ich erst mal vielleicht mit Katzenleine mit ihr raus gehen und mit ihr zusammen die Gegend „erkunden“. Zu guter letzt, wenn die Katze sich eingewöhnt hat, würde ich sie, wenn ich nachmittags heim komme, raus lassen und später am Abend wieder in die Wohnung holen. Am Wochenende könnte sie dann länger draußen bleiben.
Eine Alternative wäre, sie zum Wochenendfreigänger zu machen, aber das stelle ich mir schwierig vor...
Eventuell (aber höchst unwahrscheinlich) könnte ich auch unser Kellerfenster tagsüber offen halten, sodass die Katze, wenn sie will, sich in unserem Kellerraum aufhalten kann. Allerdings könnte sie von dort aus nicht ins Haus, die einzelnen Kellerabteile abgeriegelt und der Kellerraum immer verschlossen ist.
Im Frühjahr/Sommer könnte sie wahrscheinlich mit in den Garten der Großeltern kommen, wo wir uns dann fast jedes Wochenende aufhalten.


Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir helfen würdet, eine Lösung zu finden. Wäre mein Freund mit einer Zweitkatze einverstanden, würde das die Sache natürlich ungemein erleichtern, aber ihn überreden zu wollen wäre (leider) ein sinnloses Unterfangen :-(
Es wäre schrecklich schade, wenn mein Wunsch nach einer Katze daran scheitern würde, dass ich ihr nicht den entsprechenden Freigang bieten könnte. (Es ist zwar noch ein bisschen Zeit, sich eine Lösung einfallen zu lassen – die Anschaffung haben wir für Februar 2012 geplant, aber lieber jetzt schon mal nach Möglichkeiten suchen, als dass das Kätzchen dann unglücklich ist...)

Achso, ich hatte mir auch überlegt, eine ältere Katze aus dem Tierheim zu adoptieren, die als Einzelwohnungskatze vermittelt wird, aber das möchte mein Freund leider nicht – er meint, wenn er schon eine Katze im Haus haben muss, will er die auch von kleinauf kennen...

Ich freue mich sehr auf eure Antworten und Tipps! :smile:


Janine
 
JuL
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Hallo Janine,

also ich will jetzt mal ehrlich sein... ich finde die Vorstellungen/Bedingungen deines Freundes zum Thema Katzenhaltung mehr als bedenklich und ich hätte definitiv so manche Diskussion mit ihm.

Er stellt Bedingungen ohne Ende, die sich dazu auch noch widersprechen... Es soll ein Kitten sein, aber blos kein Zweites und das nimmt er sich heraus, obwohl er sich noch nicht mal finanziell und auch sonst beteiligen will :? DAS würde ich mir nicht gefallen lassen.

Weiterhin halte ich deine/eure Lebenssituation und Wohngegend (deiner Beschreibung nach) auch nicht geeignet für eine Katze, die Freigang haben soll. Ebenfalls auch nicht für eine Einzelkatze in der Wohnung, auch nicht wenn diese Katze tatsächlich zum Einzelgänger gemacht wurde, denn du bist einfach zu wenig zu Hause. Sie wäre ja den ganzen Tag alleine.

Bis Februar 2012 hast du ja noch etwas Zeit, ihm zu erklären das Katzen keine Einzelgänger sind und Kitten schonmal gar nicht. Ich bin der Meinung, zu deiner Situation passen 2 Wohnungskatzen.
 
J

janine0601

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Hallo JuL,

danke für deine Antwort! Wie gesagt hatte ich noch nie eine halb Wohnungskatze/halb Freigängerin und wollte mich deshalb nach Möglichkeiten erkundigen. Dann hatte ich das schon richtig eingeschätzt.
Also werde ich wohl doch versuchen müssen, meinen Freund zu überreden, zwei Katzen zu "dulden" (ja, du hast Recht, was die Forderungen angeht, aber es ist eben auch (noch) offiziell seine Wohnung und da denke ich, hat er ein Mitspracherecht, selbst wenn er später keine Verantwortung übernehmen möchte)
Ansonsten muss ich mich dann wohl für die nächsten Jahre von meinem Traum einer Katze verabschieden.

Wir werden sehen, ob meine Überredungskünste ausreichen ;) Vielleicht könnt ihr mir dann helfen, noch ein paar Argumente für ZWEI Katzen zu finden, die an den gesunden Menschenverstand appellieren?

Dankeschön!

Hoffnungsvolle Grüße
 
Patentante

Patentante

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Ich weiß jetzt nicht, wie weit die Hauptstraße entfernt ist (aber bereits die Supermarkt-Parkplätze wären ja ein großes Risiko). Aber mir persönlich wäre jede Minute Freigang in dieser Gegend zu viel. Ich kenne den Gedanken: "je länger meine Katzen draußen sind um so größer die Gefahr" nur zu gut. Aber er ist natürlich völlig an der Realität vorbei. Entweder ist eine Gegend geeignet, dann können sie draußen bleiben so lange sie wollen. Oder sie ist nicht geeignet, dann sind fünf Minuten schon zu viel.
Über Deine Vorstellung der "Teilzeitfreigängerin" musste ich doch schmunzeln. Angeblich soll es solche Exemplare geben, die auf "Zuruf" nach Hause kommen. Kennengelernt habe ich persönlich noch keine. Meine Katzen kommen wenn ich sie rufe... und sie gerade Lust haben, sie nicht wegen irgendwas sauer oder verschreckt sind oder gerade ne Maus vor der Nase haben.
Wie wäre es denn mit Garten absichern?

Argumente für ZWEI Katzen: wenn man Glück hat beschäftigen sie sich miteinander, man kann sie mit wesentlich besserem Gewissen alleine lassen. Sie kratzen nicht den Menschen (und sei es nur im Spieltrieb) sondern sich gegenseitig etc. Vorausgesetzt, dass sie sich wirklich gut verstehen. Wenn nicht: wirds Stress für alle Beteiligten.
 
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kaba

kaba

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Hallo erstmal,

ich kann mich meinen beiden "Vorrednern" nur anschließen. Es paßt nicht, was du vorhast. Hauptstrasse, "schwierige" Jugendliche, keine Katzenklappe...und alles, weil dein Freund es anders nicht will.
Du orientierst dich nicht daran, was für die Katze/n am besten wäre, sondern was deinem Freund behagt. Ich kann verstehen, dass du gern eine Katze haben möchtest und nach Kompromissen suchst. Nur wenn der Katze dann etwas zustossen würde, würdest du dir sicher viele Vorwürfe machen.

Versuche deinen Freund von 2 Wohnungskatzen zu überzeugen. Vielleicht ein junges "Pärchen" aus dem Tierheim, was sich gut versteht. Es gibt hier eine Millionen Argumente im Forum, die du ihm sagen und zeigen (Fotos) kannst.

Alternativ wäre noch eine ausgesprochene Einzelkatze möglich. Die gibts auch... vornehmlich in Tierheimen. Sind allerdings dann sicher keine Kitten, sondern schon "erwachsen". Da du berufstätig bist und tagsüber nicht daheim, wäre dann eine etwas ältere vielleicht geeignet. Tagsüber schlafen Katzen recht viel und je nach Katzentyp käme sie über den Tag schon klar. Könntest du in der Mittagspause nicht heimfahren? Das mache ich immer. Dann wird der Tag nicht so lang.

Aber besser wäre sicher ein Pärchen.
 
Monterosa

Monterosa

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Hallo Janine, also Julia hat schon recht.
Die Voraussetzungen für Katzenhaltung sind alles anders als optimal.
Freigang würde ich in deiner Situation vergessen.
(Ausser mit Bauchweh jeden Tag)
Die einzige Möglichkeit wären zwei Wohnungskatzen.
Aber da solltest du vorher noch überlegen wie weit Du bereit bist deinen Freund davon zu
überzeugen, und wie wichtig dir das ist.
Mit Katzen zu leben ist wunderschön, also wenn Du glaubst Du schaffst es deinen Freund
katzenkompatibel zu machen würde ich es riskieren, sonst lassen.
 
whiiny

whiiny

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Hallo Janine!
Nicht einfach, deine Situation. Ich kann absolut nachvollziehen, dass du unbedingt "eine" Katze haben möchtest. Wenn man Tiere liebt, will man sie halt auch gerne um sich haben, nur leider kann nicht jeder seine gesamte Lebenssituation jederzeit daran anpassen sozusagen. So also bei Dir die Wohnsituation und die Sache mit deinem Freund.
Ich bin durchaus jemand, der absolut für Freigang ist - in geeigneter Wohnsituation. Aber so, wie du das bei euch beschreibst, ist es das auch für mein Empfinden leider gar nicht.
Insofern wäre mein Tipp auch - wenn, dann zwei Wohnungskatzen. Und vielleicht kannst du den Balkon absichern, dann könnten sie da zumindest etwas Frischluft schnuppern.
Ich habe meine beiden Mietzen seit Mai. Zunächst hatte ich nur Whiiny und war kurz auch der Meinung, da er Freigänger wird, braucht er keinen Kumpel. Zumal ich bei meiner Schwester, die schon lange Katzen hält, immer nur erlebt habe, dass sie sich im besten Fall ignorieren, obwohl sie gemeinsam als Kitten ins Haus kamen. Aber dass das nicht Standard ist, ist mir inzwischen klar.
Und ich hatte innerhalb kürzester Zeit ein schlechtes Gewissen, weil Whiiny alleine war. Auch wenn ich zu Hause war - ich war halt keine Katze, die mit ihm über den Boden rollt und spielt, durch die Wohnung fetzt usw. Ich hatte nur vorher immer gedacht - nein, zwei Katzen in meiner Wohnung, das ist zu viel. Aber falsch gedacht. Nach 2 Wochen war klar, Whiiny bekommt einen Spielgefährten. Gesucht, gefunden und vielleicht auch Glück gehabt - die beiden haben sich auf Anhieb super verstanden und lieben sich total! Und - ich finde 2 Katzen machen definitiv weniger "Arbeit" als eine. Sie beschäftigen sich ja miteinander. Wir sind als "Zusatz" um mal die Spielmaus zu werfen oder doch auch zum Kuscheln schon gut, aber SICH haben sie halt immer. Und das merkt man ihnen auch an, dass sie einfach zufrieden sind. Also: zwei - die sich verstehen - sind für meinen Geschmack "einfacher" als eine.
Toi toi toi für die noch kommenden Gespräche mit deinem Freund!
 
J

janine0601

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Vielen Dank für eure Antworten :)

Also ich habe mich jetzt schon nach ganz vielen Argumenten (zusätzlich zu denen, die auf der Hand liegen) schlau gemacht und in einem anderen Forum gelesen, dass in der Schweiz sogar die Haltung einer Einzelkatze verboten ist, da das Tierquälerei ist!
In der Mittagspause heim fahren wäre super, geht aber nicht, da ich 30km von unserer Wohnung entfernt arbeite und auf die Öffentlichen angewiesen bin...

Ich bin mit Katzen aufgewachsen und die Wohnungskatzen waren leider die meiste Zeit allein, weshalb ich weiß, dass eine einzelne Katze nicht glücklich sein kann (unser Kater war zwar nicht begeistert, als er mit 12 Jahren unser Findelkätzchen vorgesetzt bekam, hat sich aber arrangiert und am Ende lagen sie immerhin nah beieinander zusammen auf dem Bett ^^) Unsere Gartenkater haben sich heiß und innig geliebt und als einer der beiden gestorben ist, hat der andere sehr gelitten. Nach ein paar Wochen hat er sich eine Katzendame angelacht, die fortan mit ihm zusammen in unserem Garten gelebt hat. Also nein: Katzen sind definitiv keine Einzelgänger, das stimmt. Und das werde ich versuchen, meinem Freund klar zu machen :) Über die zusätzlichen Kosten kann er sich ja nicht beschweren, die bleiben eh an mir kleben ;) Katzenhaare hat man sowieso, saugen und wischen muss man sowieso regelmäßig... und dann wuselt uns eben ein Tigerchen mehr um die Beine. :D

Wenn er stur bleibt, werde ich dann wohl oder übel (für die Katze wohl, für mich übel) warten müssen, bis wir eine katzengeeignetere Wohnsituation haben.
 
J

janine0601

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Ach ja, eine weitere (ganz fiese und hinterhältige) Möglichkeit wäre natürlich, dass ich, wenn es soweit ist, sage, dass die ganzen Kitten nur zu zweit abgegeben werden. Und dann sind natürlich die Utensilien alle schon gekauft (Schlafmöglichkeiten, Katzentoilette, Näpfe, Spielzeug) und das hat ja alles so viel gekostet! Aber ist halt wirklich eine böse Variante und es wäre möglich, dass er dann immer noch sagt, Pech, dann gibts halt gar keine Katze. Also versuche ich es erstmal mit Argumenten.

Oh, und Thema Balkon: Absichern, das wäre ein Traum, aber wie gesagt, die lieben Eigentümer haben alle nur die Ästhetik des Hauses im Kopf (so ein Katzennetz fällt ja auch ganz doll auf, jaja, hmhm... :roll: Also gehen Balkonbesuche leider nur unter Aufsicht.
 
Monterosa

Monterosa

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Also bevor Du tricksen musst,
würde ich es lassen.
Katzen sind keine Experimentversuche
 
VER0

VER0

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Wenn er stur bleibt, werde ich dann wohl oder übel (für die Katze wohl, für mich übel) warten müssen, bis wir eine katzengeeignetere Wohnsituation haben.
Hallo Janine,
ich finde das ist ein tolle Einstellung und zeigt, dass Du mitdenkst und verantwortungsbewußt bist.
Es freut mich zu lesen, dass du das Wohl einer Katze über Deinen Wunsch stellen würdest und ehrlich gesagt, auf die Dauer würde mich ein Partner der so wenig für meine Katze übrig hat nerven und dann trotzdem eine zu nehme bedeutet auch nur wieder Beziehungsstress.
LG
 
J

janine0601

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Hallo Vero,

danke für deinen Beitrag. Ja, meine Mutter sagt immer: "Wo die Liebe hinfällt - und wenn sie auf den Misthaufen fällt..." ^^ Dass ausgerechnet ich an jemanden geraten bin, der Katzen nicht so gern mag, ist halt Pech, aber naja, die Liebe... :wink: Und es wäre ja niemandem geholfen, wenn ich mir jetzt ein Kätzchen "zulegen" würde, das unglücklich und einsam ist, deshalb die halbe Wohnung auf den Kopf stellt, weshalb dann wieder mein Freund sauer wäre, was mich unglücklich machen würde... Auch wenn es echt schwer ist, auf ein Wollkneul zu verzichten, aber wem erzähle ich das 8)
 
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Ach Janine,sei tapfer
und ich sag halt immer in Bezug auf Männer "steter Tropfen höhlt den Stein", erzähl ihm immer wieder wie toll Katzen sind, was die brauchen aber was sie auch uns Menschen geben können.
Abonnier doch eine Katzenzeitung, sowas wie "Geliebte Katze", da sind so tolle Bilder und Berichte drin, lass die in der Wohnung rumliegen, vlt. erweicht das sein Herz :)
 
J

janine0601

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:wink: Da hast du recht. Es hat ja "nur" ein Jahr gedauert, bis ich ihn dazu gebracht habe, mir eine Katze zu erlauben, hihi :cool:

Neulich habe ich ihm von meinen Katzen vorgeschwärmt, mit denen ich aufgewachsen bin, woraufhin ja endlich die langersehnte Erlaubnis kam. *freu* Vielleicht muss ich das ausbauen, wenn er sich quer stellt. Ein gutes Argument wäre vielleicht noch: Katze senkt den Blutdruck (er hat Bluthochdruck und muss Medikamente dagegen nehmen), was dann erst ZWEI Katzen erreichen können! :mrgreen:
 
kaba

kaba

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Ich finde es klasse, dass du nicht einfach losläufst und eine Katze holst....so wie ich im Frühjahr :lol:
Aber das hatte einen anderen Hintergrund.

Katzentauglichere Wohnung ist sicher gut. Ich weiß nicht, wie lange ihr da noch wohnen werdet/wollt. Wird aber für deinen Freund vermutlich kein Grund zum Umziehen sein. Was ich auch aus seiner Sicht verstehen kann.

Daher versuche ich nochmal eine Lanze für eine "Einzelkatze" zu brechen, die oft in den TH sitzen und die viele aus diesem Grunde nicht haben wollen.
Meine Einzelkatze sass da auch sehr lange und genau das war der Grund, mir überhaupt eine Katze zuzulegen. Weil mir die Kleine, die ich mehr oder weniger zufällig sah, so leid tat.
Sie ist auch den Tag über allein und dabei zufrieden. Wenn ich da bin, beschäftige ich mich viel mit ihr. Sicher wäre es noch schöner, wenn ich den ganzen Tag da wäre. Aber ich sage mir immer, was würde so eine Einzelkatze im Tierheim dafür geben, einen Menschen und ein Heim zu bekommen, auch wenn er tagsüber nicht da ist.
Kannst ja mal bei Bonnie vorbeischauen, wenn du magst link.

Sie ist eine ganz tolle Katze....nur verträgt sie sich leider nicht mit anderen Katzen. Aber gut, das wußte ich ja und das war ja der Grund, warum ich genau sie holte.

Ein gutes Argument wäre vielleicht noch: Katze senkt den Blutdruck (er hat Bluthochdruck und muss Medikamente dagegen nehmen), was dann erst ZWEI Katzen erreichen können! :mrgreen:
Oha...dann hast du zwei quirlige Fellnasen und einen Freund mit niedrigem Blutdruck :lol:
 
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J

janine0601

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Oooh, Bonnie ist aber eine ganz Hübsche! :)
Ja, im Frankfurter Tierheim sitzen drei Katzen, die als Einzelkatze in Wohnungshaltung abgegeben werden sollen. Und sie sind alles so niedlich, alle so um die 2 Jahre alt, also auch noch richtig jung! Ich rede nochmal mit meinem Freund.

Die Wohnung hat mein Freund gekauft und ich glaube, erstmal (die nächsten 4-5 Jahre) werden wir noch da bleiben - es sei denn, es kündigt sich Nachwuchs an, dann werden wir bestimmt schon früher die Zelte abbrechen :wink: Aber wegen einer Katze würde er nie umziehen. Kann ich allerdings auch verstehen, zumal wir erst seit einem Jahr in der Wohnung leben.

Gehst du mit Bonnie gassi oder habt ihr einen Garten, wo du sie an der Leine führst?

Thema Blutdruck: Naja, dann ist er vielleicht mal etwas gelassener ^^ und dann stört es ihn auch nicht so, wenn zwei kleine Kätzchen auf ihm rumturnen!
 
kaba

kaba

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Habs Bonnie gerade dein Kompliment gezeigt .... sie war ganz stolz :grin:

Ich gehe mit Bonnie immer immer mit der Leine raus in den Garten oder auf die unbebauten Grundstücke gegenüber. Da ist Wiese, da sind ein paar Büsche und Bäume. Rindenmulch und Kräuter. Abwechslung halt. Auf so einer sicheren Fläche ist es besser als irgendwo dort, wo Autos direkt vorbei fahren, wie zum Beispiel auf dem Bürgersteig. Es braucht auch keine riesige Fläche sein, ein Stückchen Garten reicht eigentlich schon. Dort werden ja keine großen Märsche gemacht, sondern es wird geschnüffelt. Und geschnüffelt. Ein bisschen im Gras gebuddelt. Was ich sagen will: Auch auf einem kleinen Stück Freifläche gibts schon viel zu erleben.

Die Tierheime sind allerdings manchmal etwas vorschnell mit dem Urteil "Einzelkatze". Bei Bonnie ist es echt so. Sie hatten im Tierheim mehrfach versucht, sie mit mehreren oder auch einzelnen anderen zusammen unterzubringen. Es klappte einfach nicht.

Du kannst ja mal drüber nachdenken. Sicher ist ein ganz junges Kätzchen süss, aber macht auch mehr Unsinn als eine ältere. Wenn dein Freund eh nicht so begeistert ist, hat er für sowas vielleicht nicht soviel Verständnis. Und wie gesagt - auch wenn es Freigänger werden sollte, ein einzelnes Kitten geht nicht. Aber Freigang ist bei dir in der Gegend sicher auch sehr gefährlich.

Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten und die sind mehr als positiv. Bonnie ist so klasse. Und wenn du solch einer manchmal schwer zu vermittelnden Einzelkatze ein schönes neues Leben ermöglichst, hast du auch ein gutes Werk getan. Freigang ist dort, wo du wohnst, wirklich keine gute Idee. Gleichzeitig möchtest du aber so gern eine Katze haben, dein Freund will aber keine zwei. Also wäre das eventuell ne tolle Lösung. Vielleicht wäre ja auch hier bei den Notfellchen im Forum eine passende Katze. Ich habe es nicht im Kopf, ob da eine ausgesprochene Einzelkatze dabei ist. Aber bei den Vermittlungsangeboten kannst du ja mal schauen. Vielleicht können Zwergpanther oder Streunerhof-Eva auch was dazu sagen oder wissen eine bestimmte Katze. Entfernungen spielen da nicht so eine große Rolle. Über Fahrketten klappt das schon irgendwie wenn es denn wirklich sein soll.
 
J

janine0601

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Das ist lieb, dass du dir solche Gedanken machst :smile: Ich werde mir meinen Freund mal am Wochenende vornehmen und noch einmal ganz in Ruhe über das Thema Katze sprechen. Dann werde ich Argumente a) für zwei Kitten oder b) für Einzelkatze (die nachgewiesenermaßen wirklich unverträglich mit Artgenossen ist) aus dem Tierheim aufzählen und dann entscheiden wir. Wenn ihm beides nicht passt, wie gesagt, warte ich erstmal. Aber ich denke mal, von einer der beiden Möglichkeiten werde ich ihn schon überzeugen können ;-) Abgesehen davon, dass Kitten wirklich niedlich sind - Kindchenschema halt, finde ich (fast) alle Katzen süß ^^ Ob groß oder klein, ob dick oder dünn, wenn ich eine Katze sehe, verfalle ich in so einen Zustand... hm... und gebe quietschende Laute von mir und freue mich... Hach! Katzen sind einfach tolle Tiere! (Mein Freund erklärt mich immer für verrückt, wenn ich anfange, wildfremde Katzen zu streicheln und mich mit denen zu unterhalten *hüstel* ABER SIE SIND DOCH SOOO SÜÜÜSS!!!! :-D) Und bei den kleinen "Notfellen" schaue ich auch mal nach! Danke für den Tipp!

Das ist ja super, dass du Bonnie "gassi" führst (an sowas hatte ich auch schonmal gedacht und unsere kleine Grünfläche vor dem Haus wäre ja auch ideal zum schnüffeln, buddeln und entdecken, wenn es denn eine Einzelkatze werden sollte! (Mit zwei Katzen stelle ich es mir anstrengend vor ^^)
Hat es lange gedauert, bis du sie an die Leine gewöhnt hast? Und wie hat sie so auf die Situation reagiert, dass du quasi ständig hinter ihr herläufst (habe gelesen, dass Katzen das eigentlich unangenehm finden)
 

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