Mimi eine Katze die sich einfach nur nach Liebe sehnt

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Nach langem überlegen möchte ich jetzt doch einen Fred für meine Mimi einstellen. Es soll eine art Tagebuch für meine Mimi werden wo ihr gerne Kommentieren dürft oder mir bei der ein oder anderen Frage vielleicht helfen könnte.
Ich habe das erste mal eine ältere Wildkatze aufgenommen und deshalb ist für mich das Gebiet noch komplettes Neuland.

Mimi ist 7 Jahre als und stammt von einer Katzenpopulation aus einem Schebergartengengebiet. Sie ist dort geboren worden und lebte dort zusammen mit vielen anderen Katzen.
Seit knappen 5 Wochen lebt sie nun bei mir und hat sich Tapfer ihrem Schicksal gefügt. Momentan sitzt sie in einer Ecke des Raumes und Putzt sich von oben bis unten, gerade kam Garfield zur Tür herein guckte kurz nach ihr und legte sich dann auf dem KB in seine Hängemulde.

Aber jetzt zum Anfang der Geschichte, ich wurde geben bei den Schebergärten zu helfen und habe dort angefangen die Katzen zur Kastration einzufangen. Eines der ersten Katzen die in der Falle sasen war Mimi. Ich verliebte mich sofort in sie als sie mich so mit ihren großen gelben Augen ansah und ihre Zugenspitze leicht aus dem Maul ragte. Trotzdem gab es viel zu tun und ich brachte sie mit den anderen zum TA. Ging wieder hin und fing erneut Katzen ein. Am nächsten Tag lies ich die ersten wieder springen unter ihnen Mimi.
Alle liefen sie sofort aus der Falle und rannten in ihre Verstecke. Sah nurnoch eine Staubwolke, mehr nicht. Bis auf Mimi sie blieb sitzen und guckte mich wieder mit ihren großen Augen an. Ich lies sie erstmal stehen und macht weiter doch nach dem sie 10 Minuten später als ich wieder kam noch immer drin saß kippte ich die Falle so das sie rausplumpste und genau so wie sie rausplumpste blieb sie sitzten. Ich kniete mich mit Abstand zu ihr hin und sprach sanft mit ihr. Ein leises Miau gab sie mir zur Antwort das war es und dann...dann lief sie mir tatsächlich nach. Sie beobachtet genau was ich machte und folgte mir dabei auf schritt und tritt in einem Sicherheitsabstand von ungefähr zwei Metern. Als ich fertig war und wieder fahren wollte verabschiedete ich mich von ihr und stieg ins Auto ich sah im Rückspiegel das sie mir lange nachsah, mit ihren großen gelben Augen.

Eine Woche später fing ich dort wieder Katzen ein und lernte einen Mann kennen der dort einen Garten besas er erzählte mir viel über die Katzen dort, leider viel schlimmes. Sie wurden gequält wie ich es hier nicht öffenlich erwähnen möchte. Es war schrecklich. In den nächsten Wochen sollte ich viel davon zu Gesicht bekommen aber ich ahnte noch nichts von alle dem.
Der Mann lies mich in seinen Garten und wir unterhielten uns lange, auch über Mimi. Sie saß neben uns wieder mit Sicherheitsabstand. Er erzählte das sie ihm immer bei der Arbeit zusah und eine treue Begleiterin an seiner Seite war. Sie war immer da es verging kein Tag an dem sie nicht sofort bei ihr saß. Er fütterte die Katzen auch und jedesmal stürmten viele von Mimis Kollegen auf die Futterschüsseln auch an diesem Tag war es nicht anders. Als alle satt waren gingen sie wieder, außer Mimi, sie blieb und guckte uns mit ihren großen gelben Augen an. Ein stück ihrer Zunge hing auch diesmal aus dem Maul. Der Mann meinte das hätte sie schon immer.
Er hatte sichtlich Beziehung zu jeder einzelnen Katze und auch leider schon viele beerdigen müssen. Genau aus dem Grund wollte er keine Beziehung mehr zu ihnen aufbauen, es tat ihm zu weh und er beschränkte sich aufs füttern. Streicheln oder ähnliches wollte er sie nicht obwohl sicher einige dabei waren die sich von ihm hätten berühren lassen. Er kümmerte sich auch um sie wo es nur ging, lies auf eigene Kosten Katzen behandelt und Kastrieren so wie es ihm möglich war.
Er konnte mir genau sagen das Mimi im April 2007 geboren wurde und all ihre Geschwister an der Seuche verstorben sind, nur sie nicht. Sie überlebte es als einige und wuchs in den Gärten auf. Anfangs war sie noch sehr verspielt später legte sich das und sie guckte ihm oft still bei der Arbeit zu.

An dem Tag ging ich mit gemischten Gefühlen wieder nachhause. Ich telefonierte viel und entschloss mich dazu Mimi ein Zuhause zu suchen. Auf eine PS wollte ich sie nicht bringen, ich war mir sicher das sie mir jeder Zeit wieder in die Falle gehen würde deshalb wollte ich es in Ruhe angehen und das geeignete Zuhause für sie finden. Ich war mir sicher sie würde sich noch daran gewöhnen in vier Wänden zu leben und raus und reingehen zu dürfen wann sie wollte. So eine Katze dachte ich mir schreit doch förmlich nach einer Heimat.

Der nächste Tag war ein Freitag, der 15.11.12 ich fuhr wieder zu den Schrebergärten und was musste ich sehen...Mimi wartete schon auf mich. Sie kam ans Auto gelaufen und beobachte mich beim Aussteigen. Ich begrüßte sie und begann ein paar Fallen aufzustellen. Dann fuhr ich wieder los und holte die Katzen die am Tag zuvor Kastriert wurden beim TA ab und lies sie kurz darauf wieder frei.
Ich sah das das Auto von dem Mann vor seinem Garten stand und lief zu ihm. Dort angekommen begrüßte mich Mimi mit einem leisen Miau.

...so jetzt muss ich weg, meine Freundin abholen heute Abend geht die Geschichte dann weiter ;-)
 
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Und weitergehts :mrgreen:

Ich sprach kurz mit dem Mann um zu erfahren ob er noch ein Weilchen im Garten beschäftigt ist und als er das bejate guckte ich nach den Fallen. Ich hatte glück es waren wieder zwei in den Fallen die brachte ich ans Auto und ging dann zurück zu dem Mann und Mimi. Wir unterhielten uns etwas und ich bat ihn zu gucken ob sich Mimi von ihm Anfasen lies. Diese fing an zu schnurren und machte einen Typischen Buckel, dieser Buckel denn Katzen gern machen wenn sie sich vom Kopf bis zur Schwanzspitze übers Fell streicheln lassen. Mimi lief allerdings vor der Hand davon, es fehlten ein paar cm bis zur Berührung. Es war deutlich zu sehen wie gern sie es gehabt hätte aber doch nicht recht wusste ob es nicht gefährlich ist.

Mittlerweile ist mir bewusst warum Mimi und viele andere Katzen dort so reagieren wobei Mimi dafür mal so ganz und garnicht scheu ist. An vielen Katzen sieht man die Spuren ihrer Qual deutlich bei Mimi kann ich nur Narben spüren ich denke sie war länger kein Opfer mehr gewesen...

Nun ich dachte nach und irgendwie kam in mir das Gefühl auf das ich sie von dort so schnell wie möglich wegholen wollte, evtl. doch eine PS. Aber ich wusste nicht recht was richtig war, ich sah ihr nur an das sie zu mehr geboren war als in einem Garten zu leben und Tag täglich auf einen Mann zu warten der sie füttert und von dem Freundlichkeit rüber kommt um doch eines Tages einem kranken Menschen zum Opfer zu fallen, zu erfrieren, an einer Krankheit zu sterben, vergiftet zu werden oder was auch immer. Das sie zu der Zeit schon große Schmerzen hatte und gequält wurde konnte ich nicht ahnen.

Ich entschied mich dazu sie nächste Woche mitzunehmen doch wie anstellen, ich bat den Mann um Hilfe und holte eine Falle. Wir hatten vereinbart das er sie mir nächste Woche wenn ich wiederkomme bei seiner Allgemeinen Fütterrunde versucht zu fangen. Ein zweites mal in die Falle gehen dachte ich tut sie sicher nur wenn ich nicht dabei bin. Wo dumm ich doch war. Ich erklärte dem Mann wie man die Falle scharf stellt in dem ich es ihm zeigte, also die Falle vor ihm scharf stellte. Dann meinte erklärte ich ihm das mit dem Futter als Köder und wollte gerade vorn die Luke aufmachen da schlug die Falle zu...Mimi!
Mimi war bin in Sekunden in der Falle, ganz ohne Futter, während ich herumfuchtelte und mit dem Mann zusammen dicht daneben stand. Ich konnte es nicht glauben, da saß sie drin und guckte mich mit ihren großen Gelben Augen an "Miau" es kam ganz leise und zaghaft.

Was sollte ich tun? Der Mann guckte mich an und ich konnte kaum einen klaren Gedanken fassen so überrascht war ich. War es wirklich die Überraschung oder nicht doch...ja ich konnte es nicht leugnen ich hatte mich in diese kleine Geschöpf das in der Falle saß verliebt und mein Verstand schaltete aus.
Ich packte Mimi in meinen Kofferraum, verabschiedete mich von dem Mann, bedankte mich und fuhr los. Zuerst mit den zwei anderen Katzen zum TA dann Richtung Heimat, die ganze fahrt über hörte ich keinen Mucks von Mimi. Zuhause angekommen bereitete ich notdürftig das Bad vor, stellte Mimi dort ab, öffnete die Falle und verlies den Raum. Futter und Wasser hatte ich auch hingestellt so das ich das Bad erst wieder am Abend vor dem ins Bett gehen betrat. Da sah ich dann das Mimi in die Tonne umgesiedelt war. Ich lies die Falle stehe und deckte sie nochmal richtig ab und lies sie stehen, dachte evtl. als Höhle oder ähnliches aber sie ging nichtmehr rein und ein paar Tage später holte ich sie aus dem Bad.
Dann kam die Nacht und sie Mauzte fürchterlich, sie jammerte regelrecht. Ich machte mir Vorwürfe weil ich voreilig gehandelt hatte. Das jammern wurde die nächsten Tag nicht besser aber ich stellte fest sobald ich im Raum war hörte es auf nein eigentlich schon sobald ich die Badezimmertür öffnete. Dachte erst es läge daran das sie vor mir Angst hat und deshalb aufhörte. Das jammern natürlich wegen dem ganzen Umstand erst ein paar Tage später wurde ich schlauer. Es lag nicht daran (der Umstand spielte sicher trotzdem mit eine Rolle) sondern es war weil sie sich einsam fühlte, sie wollte nicht allein sein, das und ist nach wie vor für sie schrecklich.

Am nächsten Morgen jedenfalls setzte ich mich vor die Tonne und redete beruhigend auf sie ein. Sie hatte ihr Futter nicht angerührt und das sollte sich auch die nächsten Tage nicht ändern. Am Montag rief ich panisch meine TÄ an ich hatte Angst das sie Krank ist weil sie so apathisch in der Höhle lag und ihr fressen nicht anrührte. Im Klo fand ich auch nichts vor. Außerdem war die Höhle vollgesabbert, ich machte mir große Sorgen da ich erst am Donnerstag ein Tier hatte einschläfern lassen müssen.
Die TÄ konnte mich beruhigen und meinte das sei bei einer Katze die von draußen kommt völlig normal. Natürlich vereinbarten wir trotzdem einen Termin, denn mal durchchecken lassen musste ich sie auf alle Fälle nur lies ich da noch eine Woche verstreichen weil ich Mimi den Stress nicht sofort antun wollte. Wie dumm das von mir war konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnen.

Ich hatte Mimi zuvor in meiner Panik trotz sie ängstlich gefaucht hat angefangen zu streicheln und aus der Höhle gezerrt. Völlig unnütz die dümmste Idee die ich hatte aber ein gutes hatte die Sache trotzdem. Ich merkte wie gern Mimi sich streicheln lies. Sie hatte zwar jedesmal Angst wen ich wieder meine Hand in die Höhle streckte aber das wurde von mal zu mal weniger. Sie biss oder kratzte mich auch nie, sie begüngte sich immer nur mit Fauchen und das wurde mit ihrer Angst wie gesagt immer weniger.

Durch das Streicheln bekam sie immer mehr zutrauen zu mir. Sie fing an zu fressen solange ich sie streichelte und die Schüssel in ihre Höhle stellte. Sie schnurrte und drehte sich in alle Richtungen wenn ich kam und anging ihr übers Fell zu streicheln. Anfangs erschrak sie immer noch selbst wenn sie merkte wie sie sich vor Behaglichkeit gehen lies später merkte mann wie sie noch recht ungeschickt anfing das Streicheln einzufordern, das hatte sie aber schnell raus. Bauch und der Kopfbereich zwischen den Ohren merkte sie bald fühlten sich am besten an und konnte nicht genug davon bekommen. Ihr Backen und den Hals durfte ich nicht berühren da fing sie sofort an zurück zu weichen und zu fauchen.

Mit viel Streicheln und gut zureden bekam ich sie wie gesagt zum fressen, aber viel war es nicht 100g am Tag waren das höchste der Gefühle. Dann war der Tag gekommen und ich musste sie für die Fahrt zum TA einpacken.
 
IceVajal

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Manchmal kommt es eben anders als geplant. Bin gespannt, wie es mit Mimi weitergeht!
 
Andrea64

Andrea64

Moderator
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Ist das süß! Eine kleine Liebesgeschichte von und für Mimi ;-)
Mach bitte weiter!
 
Singha

Singha

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*auch abonniert*
Bin ich mal gespannt wie es weiter geht!! Hoffe Du hast über die Feiertage Zeit ein bisschen zu schreiben :mrgreen:
 
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Schön das es Interesse an Mimis Geschichte besteht :)

Mal zwischenrein, ihr sollt ruhig wissen wie unvernüftig es war sie bei mir aufzunehmen. Im grunde reiner Egoismus und es tut mir so leid für Mimi aber ich konnte einfach nicht anders und weggeben kommt für mich auch nicht in Frage.
Ich hatte die Seuche im Haus (deshalb hatte ich ein ich eine Katze einschläfern lassen müssen, ein Kitten das Seuche, Leukose und Fib hatte. Armer kleiner Moriz:cry:)
Außerdem habe ich habe eine 1 Zimmerwohnung und schon zwei Kater wovon einer alles andere als Sozial ist und Mimi jetzt wie befürchtet das ganze noch schwerer macht als es sowieso schon ist.
Ja und dann ist da noch die Tatsache das Mimi schon 7 Jahre alt ist und bis jetzt nur die Freiheit kennt, alles andere als klug von mir sie Hals über Kopf mitzunehmen. Das ich ihr das Leben rettete konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen. Glücklicherweise hat sie sich nicht mit dem Seuchevirus angesteckt und da die erste Impfung hinter ihr liegt wird sie das vermutlich auch nichtmehr tun. Trotzdem war das Risiko hoch. Mein Verein musste es akzeptieren aber stand keinesfalls hinter mir zumindest was das mit der Seuche betraf.

Heute Abend finde ich sicher noch Zeit weiter zu schreiben jetzt muss ich leider wieder weg, Auto reparieren lassen :roll:
Je nach dem wie lange das dauert kann ich dann noch weiterschreiben;-)

Vorab erstmal soviel: Mimi ist gerade dabei das erste Trockenfutter ihres Lebens aus dem Fummelbrett zu holen, und das ohne Zähne :shock:
Und das nur weil sie neugierig drauf ist warum die anderen Katze da um das Ding rum stehen :razz:
 
SimbaUndNala

SimbaUndNala

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ganz toll und spannend geschrieben, hoffentlich gehts bald weiter. hängst du noch ein foto an, damit wir wissen über wem wir lesen?!
 
Punkie

Punkie

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Ich les hier auch total gespannt mit und freu mich auf Fortsetzung.....vor Allem freu ich maich aber für Mimi....sie hatte so viel Glück, dir über den Weg gelaufen zu sein....:razz:
 
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Weiter gehts :mrgreen:

Mimi aus der viel zu kleinen Höhle zu zerren alles andere als einfach und für sich furchtbar. Endlich in der Tasche entwischte sie mir dummerweise, weil ich den blöden Reißverschluss nicht schnell genug zu packen bekommen habe und Mimi natürlich total verstört war. Sie rannte aus dem Bad direkt in Garfields Pfoten. Der war so verwundert das sie ihm erstmal ein Nasenküsschen gab und weiter lief, an Filou vorbei. Filou wusste auch nicht wie ihm geschiet, blieb wie angewurzelt liegen und beobachte Mimi. Diese drehte im Zimmer eine Runde ging wieder zurück zu Garfield gab ihm wieder ein Nasenküsschen und legte sich dann unter den KB.
Erst konnte ich kaum glauben was da passierte denn Plötzlich zeigte Mimi Interesse an ihrer Aussenwelt und wurde richtig Agil. Man merkte förmlich das sie sich freute endlich Artgenossen zu erblicken. Ab da an war mir klar das sie einfach nur Einsam war in dem Bad und nach dem TA besuch lies ich die Badtüre auf.

Zurück zur Situation, ich beförderte erstmal die Jungs aus der Wohnung da ich freie Bahn brauchte und wusste sobald der Schock überwunden war hätte es den größten Zoff gegeben. Die Jungs draußen schnappte ich mir Mimi und Packte sie am Kragen zurück in die Tasche. Sie hatte schreckliche Angst aber was sein musste musste sein.

Im Auto stellte ich die Tasche auf den Beifahrersitz dachte so könne ich sie am besten Beruhigen. Filou der früher sehr gern Autogefahren ist sich aber dann aus heiterem Himmel sehr stark zum negativen veränderte und seit her nie wieder Autofahren wollte sprang schnurrend ins Auto und blieb auf seinem Lieblingsplatz dem Kofferraumdeckel liegen. Er Mauzte, dieses typische Mau wenn er kaum erwarten konnte das ich endlich losfahre. Normalerweise packe ich ihn immer an die Leine und schnall ihn fest oder eben in die Tasche in der Mimi nun saß, die hatte ich extra für ihn gekauft aber die war besetzt und Leine hatte ich keine dabei. Freute mich aber sehr darüber das Filou wieder mitfahren wollte, also fuhr ich los. Mimi war erst ganz tapfer aber auf der hälfte des Weges fing sie an jämmerlich zu Miauen. Filou der alles ganz toll fand und hinten vor lauter Freude garnicht wusste wie liegen, reckelte und streckte sich als würde er sich zwei Meter lang machen wollen. Dann begann er das das Miauen von Mimi zu erwiedern. Ein Konzert begann aber ich merkte das Mimi das beruhigte ihr Miau ging in ein "bist du noch da?" über und Filou antwortete Brav nichtsahnend wer ihm da antwortete. Auf der Rückfahrt das selbe spiel nur kletterte er da einmal kurz vor erblickte Mimi und das Gespräch war aus. Mimi rief zwar weiterhin aber Filou gab nurnoch ein Daurerknurren und ab und an ein Fauchen zur Antwort.

In der Praxis kam ich sofort dran (komme ich da glücklicherweise fast immer) und erzählte erstmal von ihr. Mimi ergab sich tapfer ihrem Schicksal sie Fauchte zwar einmal kurz dann war es aber gut. Ich hatte ja die Befürchtung das mit dem Besuch die mühevoll aufgebaute Vertrauensbeziehung dahin war aber nicht mit Mimi. Wenn sie jemandem das Vertrauen gibt dann scheinbar für immer. Ich streichelte sie und redete beruhigend auf sie ein wärend ich sie auf dem Behandlungstisch festhielt. Es brauchte keine Minute und sie rückte immer näher an meine Brust bis sie förmlich an mir klebte. Dann fing sie an zu schnurren und sich zu enspannen, als die TÄ mit dem Stethoskop den Bauch berührte legte sie sich bereitwillig und schnurrend auf den Rücken. Sie genoss die Behandlung sichtlich und mir liefen vor Rührung ein paar Tränchen. Mimi lies anstandslos alles über sich ergehen, Hauptsache ich war da. Die TÄ staunte nicht schlecht und hatte sich davor schon auf alles vorbereitet aber nicht auf das.

Mimi hat chronischen Katzenschnupfen (calici) und hatte einen heftigen Schub. Die Nase war zu, das Zahnfleisch entzündet der Rachen rot usw. das volle Programm. Kein Wunder das sie so Probleme beim fressen hat dachte ich. Außerdem vielen der TA beim abtasten unerklärliche Narben auf, diese Stammten von Misshandlungen der schlimmsten Art aber das wurde uns beiden erst später klar.
Mimi bekam ein AB und etwas fürs Immunsystem gespritzt und ich einen Termin für die nächste Woche. Dann wurde ich nach dem Namen gefragt, ich antwortete "Mimi", als hätte ich es schon ging ganze Zeit gewusst. Keine Ahnung wie ich in dem Moment darauf kam und warum ich es so plötzlich aussprach als hieße sie schon immer so, ab dem Zeitpunkt jedenfalls war sie getauft. Die kürzeste Namenssuche der Welt würde ich sagen.
 
Marble

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Das Hibbeln hat sich gelohnt. Toll, wie schnell sie so eine vertrauensvolle Bindung zu dir aufgebaut hat. :a030:
 
Hildegunst

Hildegunst

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so eine schöne "Weihnachtsgeschichte".
Mimi hat sich wohl in Dein Herz geschlichen auf der Suche nach Liebe. So schön, dass Du sie aufnehmen konntest.

Ich bewundere die Menschen wie Dich, die im TS arbeiten. Ich glaube, ich würde Amok laufen, wenn ich mit Menschen zu tun haben müsste, die Tiere schlecht behandeln, es macht mich schon soooo wütend, wenn ich es nur lese.
Mein allerhöchster Respekt!!!!

(ich versuch meinen Beitrag finanziell zu leisten :oops:)
 
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so eine schöne "Weihnachtsgeschichte".
Mimi hat sich wohl in Dein Herz geschlichen auf der Suche nach Liebe. So schön, dass Du sie aufnehmen konntest.

Ich bewundere die Menschen wie Dich, die im TS arbeiten. Ich glaube, ich würde Amok laufen, wenn ich mit Menschen zu tun haben müsste, die Tiere schlecht behandeln, es macht mich schon soooo wütend, wenn ich es nur lese.
Mein allerhöchster Respekt!!!!

(ich versuch meinen Beitrag finanziell zu leisten :oops:)
Wenn du das finanzielle nicht leisten würdest könnten Menschen wie ich nicht so vielen Katzen helfen. Ich habe z.B. das Geld nicht dazu.

Mit Mimi geht es aber noch weiter, die Geschichte ist noch nicht fertig ich bin von vor drei Wochen stehen geblieben ;-)
Leider geht es ab jetzt rapide abwärts mit Mimi aber mehr dazu morgen :cry:
 
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Mimi geht es wieder schlechter ich mach mir furchtbare sorgen, kann gerade aber nichts anderes tun als Abwarten. Das Abwarten ist pure Folter also schreibe ich weiter, vielleicht lenkt mich das ein wenig ab.

Wieder Zuhause mit Mimi und Filou angekommen stellte ich Mimi kurz vor der Tür ab fütterte meine Jungs um sie aus dem Weg zu haben weil ich ja die Tür zum Bad nun offen lassen wollte aber auch nicht brauchen konnte das sie sofort auf der Matte stehen. Dann nahm ich die Tonne stellte sie vors Badezimmer und die Tasche auf den Platz wo vorher die Tonne stand. Ab jetzt sollte die Tasche ihre Höhle werden, die war offene ich konnte leichter an sie ran, musste sie nicht zum nächsten TA besuch wieder in die Tasche packen und sie konnte auch die Außenwelt besser beobachten. Gesagt getan es hat funktioniert und die neue Höhle wurde angenommen, blieb ihr auch nicht wirklich was anderes übrig.
Den TA besuch hast sie relativ locker weggesteckt und fing auch besser an zu fressen zwar immer nur in meinem Beisein aber betütteln brauchte ich sie nichtmehr die ganze Zeit über. Es wurde sichtlich besser aber aus der Höhle raus kam sie noch immer nicht. Rechts stand direkt das Klo das benutzte sie anstandslos und sonst blieb sie immer in der Höhle. Bis meine Jungs anfingen sich für sie zu interessieren, da spurtete sie jedesmal wie von der Terantel gestochen los und wollte Nasenküsse verteilen. Filou erwiederte das jedesmal mit einem Fauchen und knurren und lies es erst garnicht so weit kommen. Garfield duldete es aber auch er Fauchte hinterher immer, ich denke bei ihm war es einfach nur der Schreck weil sie ja wirklich jedesmal rausgeschossen kam.

Eins war also sicher Mimi vermisste ihre Artgenossen sehr aber leider musste sie bald feststellen das die die sie ihr um sich hat nichts mit ihr zu tun haben wollen. Ich denke hätte sie jemand soziales an ihrer Seite wäre sie vermutlich von ihrer Entwicklung schon viel viel weiter. Aber was nicht ist ist nicht, leider.
Die Woche über benam sich Mimi jedenfalls super, sie taute immer mehr auf und kam auch mal kurzzeitig aus dem Bad geschlichten erkundete die nähere Umgebung ihrer Höhle verschwand aber jedesmal sofort wieder sobald ihrgend was raschelte oder sich bewegte.
Dann nach einer Woche verschluckte sie sich abends plötzlich und würgte ganz seltsam. Das tat sie ab und an aber so schlimm wie an dem Abend war es noch nie. Seit her hatte sie das Fressen dann komplett eingestellt. Zwei Tage später rief ich die TÄ an und fuhr auch sofort los. Verdacht auf einen Tumor im Hals, ich fuhr mit Tränen zur Praxis. Der Verdacht bestätigte sich glücklicherweise nicht. Sie hatte starke Zahnschmerzen und der Hals war dadurch total angeschwollen, sie konnte also nichtsmehr fressen weil nichtsmehr durchging. Die Schmerzen müssen furchtbar gewesen sein. Sie wurde Operiert. Zwei Zähne mussten entfernt werden und sie hat außerdem noch ein Entzündungshemmendes Mittel direkt unters Zahnfleisch gespritzt bekommen. Eine Methode die sehr erfolgsversprechend ist aber auch sehr teuer, die TÄ behandelte umsonst, ihr lag Mimi wohl selbst schon sehr am Hezen.
Bei der Unsersuchung machte Mimi erstmal noch unter sich vor lauter Angst, stinkender Kot. Auch das ich bei ihr war half ihr diesmal nicht, klar sie hatte rasende Schmerzen. Da sie dann gleich Operiert werden sollte ging ich dann auch.

Ich fuhr nach hause beruhigt zu wissen das sie in den besten Händen ist und machte erstmal alles was liegen geblieben war. Saugen, putzen, waschen, all die Dinge die laut waren und in Mimis beisein nicht möglich.
Dann holte ich sie wieder ab, noch als sie unter Narkose war denn ich wollte nicht das sie die Fahrt wieder mitbekommt und außerdem war es für sie sicher angenehmer in ihrem Gewohnten Umfeld wieder aufzufachen. Ich blieb 2 Stunden bei ihr, bis sie wieder fit genug war um aufs Klo zu kommen und auch etwas gefressen hatte. Später sah ich das sie aus der Höhle draußen war und direkt am Eingang auf einer Duschmatte lag. Ich guckte in die Höhle und sah das überall Blut klebte (also nicht schlimm vermutlich von der OP frisch dort reingelegt worden) und sie erbrochen hatte. Also tauschte ich die Decke aus, dachte sie wollte sicher nichtmehr darin liegen weil es dreckig war aber weit gefehlt seit dem Tag an lag sie nichtmehr drin und ich packte sie irgendwann wieder weg.

An dem Abend bewegte sie sich nichtmehr von der Matte und ich ging ins Bett, am nächsten Tag ging ich ins Bad vorbei an der Tonne die ja da am Eingang stand. Die Duschmatte im Bad auf der einen Seite und dann Wand und auf der anderen Seite die Tonne im Wohnzimmer. Daneben eben die die Tür (die offen stand). Als ich an der Tonne vorbei lief fauchte es mich daraus an, ich war überrascht Mimi lag darin. An dem Tag hatte sie ordendlich gefressen und ich fuhr los bei den Schrewergärten neue Katzen zur Kastra einfangen. Als ich zurück kam begrüsste mich Mimi, sie saß mitten im Zimmer und guckte mich an als hätte sie das schon immer so getan. Sie blieb auch noch eine Weile sitzten während meine nach meiner Begrüssung wieder zurück auf den KB wanderten. Mimi putzte sich gemütlich guckte sich in Ruhe um und legte sich dann unter den KB in ein Bettchen. Abends ging es erneut auf Wanderschaft und mir viel auf das sie auf mein Bett sprang, später saß sie aber unterm Bett. Mir viel auch plötzlich ein das sie noch nicht auf dem Klo war und sicher dringend musste. Ich dachte mir schon das sie es entweder nicht fand oder sich nicht den langen Weg zurück traute. Also stellte ich ihr ein Klo neben das Bett, das wurde aber nicht wie erwartet benutzt, da konnte also was nicht stimmen.
So war es auch sie hatte mir mitten ins Bett gemacht. Die Matratze hatte mitten drin einen schönen gelben Pipifleckt genauso wie die Dauendecke. Ich konnte ihr nicht böse sein war es doch meine Schuld hätte ich mal früher dran gedacht aber ärgerlich war es trotzdem. Also Nachquartier auf der Couch aufgeschlagen. Dann wollte ich meine Sommerdecke holen die neben dem Bett in einer Stofftasche verstaut war. Was musste ich sehen, noch ein Pipifleck bis runter zum Teppichboden. Ich hätte heulen können aber die Katze konnte nun wirklich nichts dafür, sie hatte es ausgehalten bis es nichtmehr ging und dann auch nicht irgendwo hingemacht sondern sich eine Klohähnliche stelle gesucht, dafür konnte sie wirklich nicht.

Hab in der Nacht wirklich schlecht geschlafen mit zwei Wolldecken auf der Couch, naja gemütlich ist was anderes und gefroren hab ich auch. Mimi hat die Nacht in dem Bettchen verbracht und ich hatte überall Klos hingestellt und den Streukrümeln den Kampf angesagt. Sei her blieb sie in dem Bett und benutzte Brav das Klo neben ihr. Gefressen hat sie zwar nicht gut aber doch ausreichend.

Dann kam der Tag der Nachkontrolle. Ein bescheidener Tag für mich und später auch für Mimi. Er fing schon so bescheiden an und ging nicht besser weiter. Ich rief die TÄ an und sie hatte garkeine Zeit, wie ärgerlich dabei wollte ich morgens mit Mimi zu ihr und Mittags versuchen eine Wildkatze die bei den Gärten verletzt war einzufangen und dann hinzubrigen. Von den Gärten zur TÄ eine Stecke von einer halben Stunde und von mir zur TÄ nur 10 Minuten. Von mir zu den Gärten eine knappe halbe Stunde.

Jedenfalls war morgens nichts drin also hab ich geplant Mimi auf dem Rückweg von den Gärten zu holen war ein Umweg aber wäre machbar gewesen. Wie schwer die Wildkatze verletzt war wusste ich aber nicht und wie sie sich verhielt auch nicht. Außerdem brauchte ich dringend die Box die noch bei der TÄ stand, alles zum...
Jedenfalls brauchte ich vor Ort Hilfe von einer Frau die füttert weil die Katze einfach nicht in die Falle gehen wollte. Hatte mit ihr ausgemacht das wir uns Mittags treffen weil ich davor ja noch mit Mimi zum TA musste.
Meine TÄ war zufällig in der nähe der Gärten unterwegs und schon auf halber Stecke dort hin als ich anrief, also drehte sie nochmal um holte die Box und ich versuchte in der Zwischenzeit die Frau zu erreichen denn so hätte ich garnicht erst dort hinfahren müssen sondern die TÄ hatte die Katze gleich mitnehmen können. Pustekuchen ich konnte die Frau nicht erreichen also stelle die TÄ sie bei dem Kunden ab wo sie war.
Ich entschied mich Mimi gleich mitzunehmen die Box zu holen und zu hoffen das das mit der Wildkatze schnell über die Bühne geht. Ging es auch nur leider ohnen die Wildkatze. Die Frau tat ihr in der Box so leid das sie sie wieder frei lies. Ich hätte schreien können alles um sonst und die Katze schwer verletzt noch immer in der Wildnis. Zumal das mit der Box abholen auch nicht so einfach lief wie erwartet ich suchte eine geschlagene Stunde nach diesem Kunden weil mir die TÄ ausversehen eine Falsche Adresse gegeben hatte und ich mich dort überhaupt nicht auskannte und mich noch verfahren habe. War total wütend und dann noch das mit der Katze. Arme Mimi sag ich nur.

Nach zwei Stunden fahrt kamen wir endlich in der Praxis an Mimi hatte sich komplett einuriniert und stank und war nass. Auf dem Behandlungstisch Kotete sie dann noch vor lauter Angst. Sie zitterte und schnurrte um sich selbst zu beruhigen, sie war einfach nichtmehr zu beruhigen. Die Nachbehandlung hätten wir uns auch sparen können es war gut verheilt und alles prima. Notdürftig hat die TÄ dann die Tasche mit Tüchern ausgelegt die waren allerdings auch wieder durchgefeicht als ich zuhause ankam. Die Tasche tropfe vor nässe Mimi muss also furchbare Angst gehabt haben.
Wieder zuhause huschte sie sofort zurück in ihr Bettchen und war total Apatisch, das legte sich aber zum glück wieder und sie begann sich noch am selben Tag zu putzen. Mehr war allerdings nicht drin fressen konnte ich abhacken auch am nächsten Morgen nicht. Mittags hatte sie aber glücklicherweise großen Hunger und verschlang das Fressen förmlich.

Anfangs frass sie ja nur das Futter vom DM in den 400g Dosen, später auch die Schälchen vom Aldi. Irgenwann probiere ich dann nochmal das Macs das meine zur Zeit zu fressen bekommen. Sie frass und das wurde ihr neues Lieblingsfutter. Zähne hat sie ja nun so gut wie garkeine mehr. Links fehlten sie ihr ja schon (sind abgebrochen der Rest könne aber drinbleiben meinte die TÄ) und links wurden ja auch zwei gezogen. Fressen bereitet ihr nach wie vor Probleme aber ich weis nicht woran es liegt, jedenfalls frisst sie seit her auch Macs.

Eine Woche später also vor eineinhalb Wochen habe ich sie dann auch das erste mal Impfen lassen, davor wurde sie natürlich nochmal durchgecheckt. Hatte die fixe Idee die TÄ diesmal kommen zu lassen um ihr den Stress zu ersparen aber das war der größte Fehler den ich tun konnte. Sie hat das Bettchen unter dem KB als Schutzraum betrachtet, seit her ist es das nichtmehr.
Ich habe sie noch nie so erlebt wie an dem Tag, sie biss mit ihren nicht vorhandenen Zähnen, Kratzte, spuckte und fauchte das volle Programm. Sonst immer so Lammfrom und dann das. Es war furchtbar und als die TÄ dann weg war war sie wieder wie immer aber das Bett, das merkte ich von dem Zeitpunkt an, war mit misstrauen behaftet. Sie lag zwar noch drin aber sie fühlte sich einfach nichtmehr sicher.

Vor ein paar Tagen also eine Woche später fing sie plötzlich an richtig zu fressen, also ohne mein Zutun. Ich stellte ihr die Schüssel vors Bettchen und sie frass gemüdlich immer alles auf und hätte am liebsten noch mehr gehabt. An einem Tag stand sie sogar mal auf und ging die zwei bis drei Meter ums Sofa herrum und mopste Filou und Garfields fressen. Die übergaben ihr Kampflos das Feld, Filou fauchte zwar bitterlich aber trollte sich. Er tat mir leid aber ich freute mich gleichzeitig auch. Das tat sie zwei Tage später nochmal allerdings waren da die Näpfe schon leer und Filou sowieso gerade am gehen.
Am Dienstag dann fing sie an herumzulaufen und wieder alles zu erkunden, sie blieb dann in der ersten Nacht in der Tonne unten liegen die neben den Näpfen stand und in der Zweiten Nacht als ich ins Bett bin lag sie wieder in ihrem Bettchen allerdings heute Morgen fand ich sie wieder in der Tonne vor allerdings diesmal oben. Das erste mal wo sie vom Boden weg ist und erhöht lag, bzw überhaupt auf eine Erhöhung drauf ist. Also eigentlich ein sehr gutes Zeichen.
Sie nimmt auch sichtlich mehr an ihrer Umwelt teil, als Kopftechnisch bekommt sie mehr mit das seiht man deutlich, sie interessiert sich für die Dinge die um sie herrum geschehen. Gestern z.B. wie schon kurz erwähnt. Hatte ich meinen Jungs ne Hand voll TroFu ins Fummelbrett da lief sie doch tatsächlich auch hin und wollte mitmachen nur leider vertrieben sie die Beiden Jungs so das sie erst kurz hin ging als diese weg waren und mal kurz schnupperte.

Alles in allem scheint sie recht entspannt, klar es setzt ihr sicher zu das meine Jungs sie ständig anfauchen aber ansonsten wirklich sie gelassen, streckt sich, putzt sich, läuft rum, gähnt usw. Ins Bett geht sie allerdings so gut wie garnichtmehr ich merke deutlich das ist negativ behaftet.

Was mich so unendlich Sorgt ist seit Dienstag frisst sie auch nichtmehr, ich habe ihr Abends das fressen unter den Schreibtisch gestellt weil sie dort gerade war. Da hatte sie angefangen zu fressen wieder so schrecklich gewürgt so wie damals vor der Zahnop und nun frisst sie wieder nichtmehr. Genau wie vor der OP.
Also wieder die TÄ angerufen nur ist die leider erst wieder Montag abend zuhause. So ein misst den ein andere TA ich weis nicht so recht.
Nun hab ich ihr das Metacam was ich noch da hatte gegeben. Das Müsste noch für ein oder zwei mal reichen dann ist es alle. Ich dachte wenn sie schmerzen hat finde ich das so wenigstens raus und nehme ihr diese.

Jetzt habe ich schon mit einer aus dem Verein geschrieben, sie ist Arbeiten liest aber ab und an die Mails in den Pausen. Sie hat mir die Nummer von einem sehr guten Arzt gegeben. Ich denke einerseits ist es vielleicht garnicht so übel mal eine zweite Meinung einzuholen, jemand anderen draufgucken zu lassen aber das bedeutet für sie natürlich noch mehr Stress als so schon. Außerdem ist der natürlich mit Mimi und ihrer Geschichte garnicht vertraut. Jetzt wo sie so weit ist, das würde sie wieder total zurück werfen.

Hab heute morgen dann diesen TA angerufen, leider hat er keinen Termin frei ich müsste Mimi um drei dort abgeben und spät abends könnte ich sie wieder holen, sie würde dann irgendwo dazwischen gequetscht. Das geht in meinen Augen aber garnicht, nicht mit Mimi und schon dreimal nicht weil er sie nicht kennt.

Mimi ist sehr sensibel sie spürt jede kleinste Gemütslage von mir und wenn man nicht vorsichtig mit ihr umgeht und nicht genau weis wie man am besten an sie ran geht passiert soetwas wie letzte Woche beim Impfen.

Was noch dazu kommt sie läuft seit heute morgen auch vor mir weg, das hat sie noch nie gemacht und ich will sie natürlich jetzt nicht durch die Wohnung jagen also lasse ich sie weitgehend in ruhe. Milch liebt sie über alles und trinkt die zum glück auchnoch also hab ich ihr Metacam in die Milch gemacht ich hoffe das wirkt trotzdem anders hätte ich nicht gewusst wie ihr verabreichen.

Bin total verzweifelt, wenn sie nicht bis heute Mittag frisst muss sie zum TA nur wohin :cry:
 

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