Ständiges Erbechen // TA findet nichts

  • Ersteller des Themas Cy92
  • Erstellungsdatum
C

Cy92

6
0
Hallo,

mein Kater (im Mai 15 geworden) erbricht seit Juli immer wieder und ich weiß einfach nicht weiter. :cry:

Zu Beginn habe ich mir noch nichts dabei gedacht, als er sich häufig an den heißen Julitagen erbrochen hatte. Er putzt sich und meinen anderen Kater sehr viel und leckt auch gerne mal Dreck vom Boden auf, wenn er zuvor also Haare ausgekotzt hat, hat er eigentlich immer 1-2 Tage ein paar mal gekotzt, bis diese vollständig draußen waren. (Er hat keine Zähne mehr, daher kann er auch kein Katzengraß mehr fressen und diese Haarpasten bekommen meine Katzen auch eher unregelmäßig, weil ich die immer verlege und dann vergesse...)
Nachdem das Ganze dann aber doch länger als sonst ging, bin ich mit ihm zum Tierarzt gegangen. Dort hat er eine Spritze gegen Übelkeit/Erbrechen bekommen und für ein paar Tage war dann auch Ruhe.

Nach einer Woche (Dienstag) musste ich aber doch wieder zum TA, weil die Kotzerei wieder anfing. Dort sollte ihm dieses Mal Blut abgenommen werden, aber die TA hat ihn beim Rasieren leider getroffen und danach hat er sich mit allen Kräften gegen eine Behandlung gewehrt, also wurde er auf Verdacht entgiftet und hat erneut eine Spritze gegen Übelkeit bekommen. Die Entgiftungsspritze sollte er alle zwei Tage bekommen, insgesamt 3x. Bei jeder Behandlung musste er auch erneut eine Spritze gegen Erbrechen bekommen, weil diese immer nur 1 1/2 Tage angehalten hat und keine Besserung eintrat.

Da es meinem Kater mit der Entgiftung nicht besser ging, wurde ein Termin zur Blutentnahme unter Narkose vereinbart (Montag). Die Blutwerte waren soweit okay, nur die Entzündungswerte waren etwas erhöht, also gab es ein Antibiotikum. Jeden zweiten Tag durfte ich dann mit meinem Kater zum TA fahren, weil er die Tablette wieder ausgekotzt hatte und der das Antibiotikum sowie das Mittel gegen Erbrechen gespritzt bekommen musste. Nach fast einer Woche trat immer noch keine Besserung ein.

Als ich Sonntags wieder beim TA war, wurde ein Röntgenbild gemacht. Auf dem Bild war ein Fremdkörper zu sehen, der sich allerdings an einer ungewöhnlichen Stelle befand. Der Fremdkörper saß ungefähr am Bauchnabel (leider habe ich das Bild nicht) und die TA schloss darauf, dass der Fremdkörper im Darm für die Probleme verantwortlich sei, also wurde für den kommenden Dienstag (04.09.) ein OP-Termin gemacht.

Während der OP hatte die TA Schwierigkeiten, den Fremdkörper zu finden. Drei Röntgenbilder und zwei Stunden(!) später war der Fremdkörper draußen. Es war - irgendwas altes verkapseltes, was sich nicht im Darm befand, sondern frei im Bauchraum lag. Wir wissen nicht, was es war oder wie es in meinen Kater kam (er wurde nie operiert, nur kastriert), aber wir wissen, dass dieser Fremdkörper nicht für die Beschwerden verantwortlich ist. Eine Woche lang hat er nach der OP noch ein Antibiotikum bekommen. In der Zeit musste ich einmal (Sonntags) zum TA, weil er wieder gekotzt hatte. Die Narbe ist gut verheilt und auch so hat er die OP gut verkraftet.

Seitdem sind nun drei Wochen vergangen und bis heute musste ich nicht wieder zum TA. Er hat zwar in der Zwischenzeit noch 1-2 mal gekotzt, allerdings war danach auch wieder gut, deswegen hätte es auch sein können, dass er Haare hochwürgen wollte. Durchfall hatte er auch gelegentlich, allerdings hab ich auch das Futter umgestellt (dazu später mehr). Heute morgen lag dann Kot (Durchfall) im Flur und er hat sich 3x übergeben, also bin ich heute wieder zum TA mit ihm gefahren. Dort hab ich nun ein homöopathisches Mittel bekommen, dass bei einem empfindlichen Magen helfen soll. Wenn es hilft, dann gut, wenn nicht bekommt er Cortison. Die TA vermutet mittlerweile (vorher hat sie das aber auch schon erwähnt), dass möglicherweise ein Tumor im Magen wachsen könnte und wenn es ihm nach der Corisongabe besser gehen würde, hätten wir unsere Diagnose. Würmer schließt sie aus, da mein Kater wohl erst (blutigen) Durchfall hätte haben müssen, bevor die Kotzerei anfing, trotzdem wird er noch vorsorglich entwurmt.

Eine Endoskopie hatte sie vor der OP vorgeschlagen, momentan hält sie das aber für keine gute Idee, weil die letzte Narkose erst vor drei Wochen war und so lange andauerte. Allerdings meint sie auch, dass man mit der Endoskopie nur Gewissheit bekommt, aber nichts machen kann. Des Weiteren fiel ihr während der OP auf, dass die Leber von meinem Kater nicht gut aussieht: hell und mit Flecken. Die Werte waren aber in Ordnung.

Die Kotze ist übrigens i.d.R. durchsichtig, manchmal sieht es auch nach verdautem Futter aus, weil es bräunlich ist, aber keine Stückchen erkennbar sind. Unverdautes Futter hat er sehr selten ausgekotzt.

Nun zur Fütterung: Mein Kater hat eigentlich sein Leben lang Supermarkt-Futter bekommen. Felix, Kitekat, you name it. Nachdem ich mich aber informiert hatte, hab ich im März das erste Mal Animonda Carny ausprobiert und nach Wochen hat auch mein anderer Kater das Futter akzeptiert. Beide Katzen haben noch nie auf eine Futterumstellung empfinglich reagiert.
Da eine Futtermittelunverträglichkeit erst im Raum stand, bekam mein Kater ein paar Tage vor der OP bis ca. 10 Tage nach der OP Royal Canin Gastro, anschließend hatte meine TA mir empfohlen, WildCat Pferd mit Süßkartoffel zu füttern, weil das bei Futtermittelunverträglichkeit wohl gut bekömmlich sein soll. Das Futter habe ich aber leider erst diesen Samstag gefunden, bis dahin gab es erst mal Whiskas, weil er damit nie Probleme hatte und ich einfach nicht mehr wusste, was ich füttern kann und was nicht.

Nun zu meinen eigentlichen Fragen:
1. Habt ihr Ideen, was mit meinem Kater los sein könnte und was man noch testen könnte? Ist die einzige logische Erklärung wirklich nur noch Tumore im Magen?
2. Könnt ihr mir ein geeignetes Futter empfehlen? Wildcat hat mir mein TA zwar empfohlen, aber im Internet finde ich leider auch nicht so viele Empfehlen, die das Futter in den höchsten Tönen loben. Gibt es überhaupt ein Futter für Katzen mit sensiblen Magen und Leberproblemen? Barfen möchte ich lieber nicht, weil ich mir das noch nicht zutraue und ich nichts falsch machen/verschlimmern möchte.

Ich bin wirklich über jeden Vorschlag dankbar!

Viele Grüße
Cy92
 
Geek

Geek

2.315
32
Hi,
wow der arme Kerl wird ja gerade tot therapiert.
Ich bin ein Freund gründlicher Diagnose, aber das ist alles nicht zielgerichtet und deine TÄ ist suboptimal.

"Würmer schließt sie aus, da mein Kater wohl erst (blutigen) Durchfall hätte haben müssen, bevor die Kotzerei anfing" ist komplett falscher Blödsinn. Eine Entgiftungstherapie auf Verdacht, dann AB und schließlich Cortison ist Schrott, von der unnötigen OP, weil jemand ein Röntgenbild falsch interpretiert hat, will ich mal gar nicht reden.

Wurden beim Blutbild Schild- und Bauchspeicheldrüsenwerte getestet?
Wenn nicht wäre das notwendig.
Wurde ein großes Kotprofil erstellt?
Auch das ist sinnvoll.

Ich würde den TA wechseln und einen mit Zusatzausbildung "Fachtierarzt für Innere Medizin der Klein- und Heimtiere" suchen.

Zuvor würde ich aber noch den Versuch mit reiner Fleischfütterung durchführen.
1 Woche lang nur Pute o. Huhn (roh oder gekocht) und schauen ob's besser wird.
Wenn es Wunder wirkt, dann kannst du ganz simpel mit Fellini Complete supplementieren.

Viel Glück und gute Besserung an den armen Kater.
 
Zuletzt bearbeitet:
Patentante

Patentante

24.047
80
Hallo,

puh, das ist echt übel was da läuft.

Und wie um Gottes Willen kommt sie auf die Idee, dass nur Magentumore Symptome produzieren? :shock: Meine Katze hatte jahrelang nicht therapierbare Magenprobleme, die mit Schonkost besser wurden. Letztlich kamen wir um eine Spiegelung nicht mehr umhin (die ich ihr aufgrund extremer Entfernung gerne erspart hätte). Sie hatte ne chronische Gastritis. Und danach noch das schönste, bauschschmerzfreieste Leben.

Je nachdem, wie es ihm gerade geht würde ich ihm etwas Zeit lassen sich von dem Ganzen zu erholen und dann in eine gute TK mit ihm gehen.
 
GigaSet

GigaSet

1.435
15
Armer Kerl....such dir bloß schnell nen anderen TA!

Mein Merlin hatte so eine Kotzerei im Mai,richtig viel und erst klar,dann gelblich...irgendwas war ihm halt nicht bekommen. Er bekam etwas gegen die Übelkeit und noch etwas(müsste ich mal schauen was das war),außerdem haben wir ein BB machen lassen. Danach war alles gut bis heute.
 
IsiBerlin

IsiBerlin

912
6
Unglaubliche Geschichte, das arme Tier!

Ich schließe mich meinen Vorrednern an: das war nicht gerade eine ärztliche Glanzleistung. Lass Dir von dem bisher behandelnden Tierarzt alle Unterlagen geben und suche einen kompetenten Arzt oder eine Tierklinik auf. Wenn Du sagen magst, wo Du wohnst, dann Dir vielleicht jemand eine Empfehlung geben.
 
Patentante

Patentante

24.047
80
Achso, trotzdem noch zum Thema Futter: doch Wildcat ist sicher eines der hochwertigen. Zumindest das Tro.fu. (das man normal ja eigentlich eher nicht geben sollte). Auch das Na.fu. ist glaub o.k. Und es gibt ausdrücklich Sensitiv-Sorten.

Auch wenn es inhaltlich wirklich fieser Schrott ist hab ich meine Kleine mit Hills Sensitive Stomach Tro.fu. wieder auf die Reihe gekriegt. Schonkost wär mir lieber und für sie gesünder gewesen. Hat sie aber konsequent abgelehnt. Bei ihr war allerdings auch klar, dass ich mir um eventuelle Nierenerkrankungen keine Sorgen mehr machen musste.
 
Zuletzt bearbeitet:
abvz

abvz

Patin
3.111
94
Geeks Beitrag ist einfach nur treffend. Die TA hat mit der Diagnostik völlig übertrieben und doch nichts gefunden.

War freies Throponin (auch als T4 bezeichnet) im Blutbild dabei?
War die feline Pankreas Lipase (fLp) im Blutbild dabei?

Lasse Dir bitte unverzüglich Alle bisherigen diagnostischen Ergebnisse aushändigen, alle Bilder, alle Laborergebnisse, halt einfach alles... falls Du den TA wechselst (was ich empfehlen würde) waren die ganzen Untersuchungen nicht umsonst.

Waren die Nierenwerte komplett i.O.?
 
C

Cy92

6
0
Hallo,

na, ich bin ja schon ganz froh, dass ihr nicht sofort den Verdacht meiner Tierärztin bestätigt habt.

Momentan füttere ich immer noch Wildcat und bisher hat mein Kater nicht mehr erbrochen und auch der Kot ist wieder fest. Das Futter frisst er ganz gerne (der andere Kater auch, obwohl der eigentlich schwerer von "gesünderem" Futter zu überzeugen ist), nur wenn ich das homöopathisches Mittel vom TA untermische, findet er es nicht mehr so toll. :/
Falls die Symptome doch wieder auftreten, werde ich das mal mit der reinen Fütterung von Puten- oder Hühnerfleisch ausprobieren. Wie gesund ist das denn allgemein, aber insbesondere auch für die Leber, wenn ich eine Woche reinen Fleisch ohne jegliche Zusätze füttere? Ist das erst bedenklich, wenn ihm auf Dauer diese Supplemente fehlen?

Das Blutbild hab ich mal hochgeladen. Die Röntgenbilder, die während der OP gemacht wurden, waren auch erst dabei, die habe ich allerdings wieder rausgenommen, falls das jemand nicht direkt sehen möchte. (Gibt es hier eine Möglichkeit, Bilder "verdeckt" hochzuladen? Also so, dass man die ausklappen muss o.ä.?) Das erste Bild, auf dem der Fremdkörper sich angeblich im Darm befinden soll, haben Sie mir natürlich nicht mitgegeben. :evil:
Eigentlich sollte alles bei der Blutuntersuchung überprüft werden, ob das auch gemacht wurde, kann ich leider nicht beurteilen. Ein Kotprofil wurde nicht erstellt. Als ich am Donnerstag beim Tierarzt war, hat mein Kater auch ein schönes festes Häufenchen in der Transportbox hinterlassen und ich hab gefragt, ob man das nicht mal untersuchen könnte, (wenn es einem eh gerade frisch zur Verfügung steht...) aber meine TA meinte, das müsste man nicht, weil Sie halt nicht von Parasieten ausgeht und man alles andere im Kot nicht feststellen könnte.

Ich wohne in Duisburg/Grenze Oberhausen. Von den Tierkliniken in Duisbug bin ich ganz und gar nicht begeistert, weil jeder in meinem Bekanntenkreis, der da schon mal hin musste nur schlechte Erfahrungen gemacht hat und alle anderen Tierkliniken sind einfach zu weit weg. Mein Kater verträgt eine Autofahrt leider gar nicht, die fünf Minuten zu meinem TA sind schon zu viel für ihn. Er speichelt dabei so viel, dass man die Transportbox danach erst einmal ausleeren kann und das Futter kommt meistens auch vorne und hinten wieder raus...
Durch die ganzen TA Besuche ist er jetzt natürlich noch gestresster als vorher. Normalerweise war die Autofahrt das Schlimmste für ihn, beim TA ist er früher immer umher gelaufen (an der Leine), hat sich alles angeschaut und dann auch ganz brav untersuchen lassen (inkl. Fieber messen und Blutabnehmen) - alles kein Problem. Mittlerweile ist er beim TA nur noch ein Häufchen Elend, das sich in seiner Box zusammenrollt und diese Position dann auch nicht verändert, wenn man ihn da raus holen möchte. :cry:

Vielleicht kennt hier ja jemand einen Tierarzt in meiner Nähe, der ganz gut ist und auch mal Termine vergibt. Mein jetztiger TA vergibt nämlich nur mittags Termin und die sind meistens ein paar Wochen vorher schon ausgebucht, weshalb ich da nach der Arbeit auch schon mal bis zu drei Stunden warten durfte. Was mein Kater davon hält, könnt ihr euch wohl denken...
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Geek

Geek

2.315
32
Wie gesund ist das denn allgemein, aber insbesondere auch für die Leber, wenn ich eine Woche reinen Fleisch ohne jegliche Zusätze füttere? Ist das erst bedenklich, wenn ihm auf Dauer diese Supplemente fehlen?

Eigentlich sollte alles bei der Blutuntersuchung überprüft werden, ob das auch gemacht wurde, kann ich leider nicht beurteilen.
Hi,
eine Woche Reinfleisch schadet garantiert nicht, zwei Wochen auch nicht.
Macht man ja auch bei einer Ausschlußdiät und die muss man schon ein paar Tage durchziehen, um Ergebnisse zu sehen.

Das Blutbild enthält keine speziellen Nieren/Bauch-/Schilddrüsenwerte.
Eigentlich sind nur drei Werte erhöht NEU, MONO, BAS.
Kurzes googeln ergibt: Nieren, Schilddrüse, Darm, Parasiten als mögliche Ursachen, die weiter untersucht werden könnten.
An dieser Stelle: Ich bin kein TA. Bitte lass so etwas deinen nächsten TA entscheiden.
Ich zeige nur gerade auf, dass die aktuelle Behandlung nicht zielgerecht ist, wenn selbst ich auf sinnvollere Nach-/Feindiagnosen komme, die in Verbindung mit Erbrechen stehen, als deine TÄ.

Ganz blöde Frage: Wann wurde dein Kater das letzte Mal entwurmt?
 
X

Xrissie37

193
2
Alle Blutwerte ok.. Daran liegt es nicht. Besser können die nich sein
 
C

Cy92

6
0
Hi,

ich hab beide Katzen jetzt am Freitag entwurmt, das letzte Mal ist schon viel zu lange her gewesen.
Die Blutwerte wurden mir wie folgte erklärt: Ein Wert zeigt an, dass eine Entzündung vorliegt, weshalb er ein Antibiotikum bekommen hat. Die anderen zwei Werte könnten auf Parasiten hindeuten, aber die wurden ja von der TA ausgeschlossen - warum auch immer. Die zwei Werte könnten aber auch erhöht sein, weil mein Kater eine Verletzung bzw. Tumore im Magen haben könnte.

Ehrlich gesagt, bin ich gerade ziemlich sauer :evil: Man hat das arme Tier jetzt zwei mal innerhalb kürzester Zeit unter Narkose gelegt für nichts. Die Blutwerte sind nicht vollständig und die Entfernung des "Fremdkörper im Darm" war auch vollkommener Schwachsinn. Und das in dem Alter!
Von den Kosten im vierstelligen Bereich will ich gar nicht erst anfangen. :x

Naja, ich bin ja schon froh, dass es ihm momentan wieder etwas besser geht. Der Kot ist zwar noch etwas weich, aber immerhin kein Durchfall und gekotzt hat er auch nicht. Und an Gewicht scheint er auch wieder etwas zugelegt zu haben. :)
 
GigaSet

GigaSet

1.435
15
Hm, das ist wirklich nicht gut gelaufen.Ich würde ihn wenigstens 2x die Woche wiegen um sicher zu gehen,dass er auch wirklich etwas zugenommen hat und wie ich schon schrieb: such dir um Gottes Willen nen seriösen TA. Ich hab so den Eindruck der wollte Geld verdienen....ich wäre mit der Erfahrung auch sauer.
 
C

Cy92

6
0
Hallo,

ich dachte, ich gebe euch mal ein kurzes Update, weil ich gestern wieder beim Tierarzt war - diesmal aber bei einem anderen, der auch Termine vergibt. (So ganz überzeugt hat die Praxis mich zwar auch nicht, was aber eigentlich nur an den Tierarzthelferinnen lag, die mir persönlich ziemlich unsympatisch waren...)

Die Untersuchung hat eine halbe Stunde gedauert, weil ich größtenteils erzählt habe, was bishier bei meinem Kater gemacht wurde. Hier eine kurze Zusammenfassung:
- Die Blutwerte beinhalten alles wichtige, es gibt nur keine spezifischen Werte. Da die Werte aber soweit in Ordnung sind, würden wohl auch die spezifischen nichts anderes aussagen, sodass ein weiteres Blutbild erst einmal nicht nötig ist.
- TA vermutet eine chronische Gastritis & hat mir Ranitidin zur Kontrolle der Magensäureproduktion mitgegeben. Ich soll jetzt wieder Royal Canin Gastro Intestinal für die nächsten 4-6 Wochen füttern...
- Außerdem sollen beide Kater auf Giardien getestet werden, weshalb ich jetzt die nächsten drei Tage fleißig Kot sammeln darf.

Sobald ich die Ergebnisse der Kotuntersuchung habe, melde ich mich wieder.

LG
 
Frigida

Frigida

29.311
283
Also wenn eine Kotuntersuchung gemacht wird, dann würde ich nicht nur auf Giardien testen lassen. Sondern ein großes Kotprofil erstellen lassen.
Im Labor.
Nicht mit ELISA-Schnelltest.

Wenn dich die Praxis nicht überzeugt hat, ist das ein Problem. Dann würde ich weiter nach einem passenden Tierarzt suchen.
Der Tierarzt muss einen guten Eindruck auf dich machen, du musst ihm vertrauen können.
Man kann als Laie nicht immer erkennen, wenn etwas schief läuft. Und wie viel Wissen der Tierarzt hat.
Mir ist es immer wichtig, dass der Tierarzt alles mit mit bespricht und mich in die Entscheidungen einbezieht.
Und natürlich, dass er gut mit meinem Tier umgehen kann.
 
C

Cy92

6
0
Meinem Kater geht es soweit ganz okay. Er hat letzte Woche min. 1x erbrochen, der andere Kater hat 2x Haare hochgewürgt und 2x habe ich Erbrochenes gefunden, das ich keinem mit Sicherheit zuordnen konnten. Appetit haben beide und Kot ist auch normal.

Die Tierärztin fand ich an sich gar nicht schlecht. Sie hat sich alles angehört und das weitere Vorgehen gut erklärt. Die Tierarzthelfer waren halt nur nicht so toll.

Katerchen bekommt für den TA Besuch immer eine Leine um, damit ich ihn dort rausholen kann. Das ist zum einen notwendig, weil er absolut kein Auto fahren kann und bereits nach 1-2 Minuten speichelt, erbricht und Kot absetzt und ich ihn ja nicht da drin sitzen lassen kann. Und zum anderen ist er viel entspannter, wenn er nicht in der Transportbox ist. Zuhause ist sie kein Problem, er geht auch freiwillig rein oder schläft dort gelegentlich, allerdings regt er sich beim Tierarzt so auf, wenn er in der Box ist, dass er ebenfalls speichelt und irgendwann auch wieder erbricht.
Bei meinem alten TA durfte er herum laufen und sich ans Fenster setzen, auch die anderen Tiere (insbesondere die Hunde) hatten damit kein Problem. Wenn Hunde da waren, hab ich vorher natürlich immer Bescheid gesagt und wenn die Besitze bedenken hatten, bin ich halt mit ihm vor die Tür gegangen oder hab mich weggesetzt.
Beim neuen TA hat er sich, nachdem ich die Box gesäubert hatte, an die Terassentür gesetzt und rausgeschaut. Kurze Zeit später kam jemand mit seinem Jack Russel, ich hab die vorgewarnt und die haben sich weggesetzt. So weit alles kein Problem - bis eine Helferin zu mir kam und ziemlich unfreundlich gesagt hat, dass Katzen wegen den Hunden immer in der Transportbox bleiben müssen. Katerchen war davon nicht begeistert.

Außerdem wird er seit der OP recht schnell panisch, wenn man ihn auf den Untersuchungstisch setzt. Er konnte auch nur mit Handschuhen untersucht werden und hat auch immer versucht, sich von der Helferin loszureißen. Nachdem dann die erste Untersuchung soweit durch war und ich erzählt habe, meinte ich zur ihr, sie kann den Kater ruhig los lassen, damit er sich beruhigen kann und ich hätte ihn dann später auch wieder "eingefangen". Nein, das ginge so schon. Katerchen fand das ganz und gar nicht toll. Er wurde dann so giftig, dass er ihr fast ins Gesicht gesprungen wäre, weshalb sie dann doch eingesehen hat, dass es wohl besser wäre ihn los zu lassen. Das Problem hatte ich bei meiner alten TA auch. Mir kommt das immer so vor, als wollten die unbedingt ihren Willen durchsetzen. :-| Vielleicht seh ich das aber auch zu streng, weil es mich einfach nervt, wenn man nicht auf mich hören will. Als wüsste ich nicht wie mein Tier reagiert. Naja, wenn die sich zerfetzen lassen wollen, dann bitte.
 
Frigida

Frigida

29.311
283
Das Erbrechen finde ich aber völlig normal.
Ich habe 4 Katzen und irgendwer erbricht sich immer mal.

Was hast du denn für eine Box? So ein Kunststoffding?
Versuche es doch mal mit einer Transporttasche aus Nylon. Am besten eine, die recht groß ist, so dass der Kater viel Platz hat.
Ich habe eine, die dieser ähnlich ist Maelson, aber nicht mehr hergestellt wird.
Außerdem diese hier Sturdi.
Und diese Sleepypod.

Die Sleepypod ist zwar teuer, wird aber am meisten geliebt.
Imano mag auch die anderen beiden, weil er sich da gut verkriechen kann.
Reinigen ist auch kein Problem. Einfach die Unterlagen in die Waschmaschine.

Meine Katzen bleiben im Wartezimmer auch immer in der Box, aber im Behandlungsraum dürfen sie frei herumlaufen.
In einem der Räume steht sogar ein Baumstamm zum Klettern.

Bei meinem alten Tierarzt durften sie nicht einmal vom kleinen Behandlungstisch springen.
 
Zuletzt bearbeitet:
C

Cy92

6
0
So, ich habe nun das vermutlich letzte Update zu diesem Thema, da bei meinem Kater mittlerweile noch was anderes hinzugekommen ist. :cry:

Zunächst einmal: Die Kotprobe war in Ordnung und das Erbrechen ist auch weniger geworden. Er hat Freitag + Samstag gegen 6 Uhr morgens und gestern Abend zwar wieder Flüssigkeit erbrochen, allerdings ist das im Vergleich zum Juli/August deutlich besser. Momentan bekommt er verschiedene Sorten von Wildcat und gelegentlich Kattovit Gastro bei Erbrechen und/oder Durchfall.

Leider hatte er am Sonntagnachmittag aber auch einen Krampfanfall...
Ich saß am PC und er lag schlafend zwischen mir und der Tastatur, als er plötzlich hochgeschreckt ist. Er stand auf und er sah so aus, als hätte er sich vor irgendetwas ganz doll erschreckt, obwohl zu dem Zeitpunkt alles ruhig war. Dann hat er sich einmal im Kreis gedreht, ist umgefallen und fing an zu zucken. Da ich mit solchen Situationen leider schon Erfahrungen habe (allerdings beim Menschen), habe ich ihn gleich auf den Boden gelegt, damit er mir nicht vom Tisch fällt oder sich dort irgendwo verletzt und auskrampfen lassen. Das Ganze hat vielleicht 2 Minuten gedauert.
Nach dem Krampf hat er sich für ein paar Minuten unter's Bett verzogen und saß dort recht regungslos mit verstörtem Blick. Danach ist er durch die Wohnung gelaufen und hat lautstark gemaut, erst als ich ihn in seine Transportbox gesteckt habe, wurde er wieder ruhiger.
Obwohl er danach wieder fit war, bin ich natürlich trotzdem mit ihm zur Tierklink gefahren. Die 20 Minuten waren übrigens die Hölle für ihn - und für unsere Nasen. :sick: Aber immerhin waren danach Magen und Darm so entleert, dass auf der Rückfahrt alles trocken blieb...

Die Tierklink war gar nicht so schlimm, wie alle in meinem Bekanntenkreis immer erzählen. Der Kater durfte an der Leine herum laufen (musste er auch, damit wir ihn und die Box wenigstens ein bisschen "entkoten" konnten...) und er war dadurch auch gleich viel entspannter. Die Klinik war auch nicht ganz so voll, weshalb wir nur eine halbe Stunde warten mussten.
Mein alter Tierarzt hat Sonntags auch "offiziell" zwei Stunden Notfallsprechstunde und da konnte ich eigentlich immer mit min. 2 Stunden Wartezeit rechnen.

Als wir in das Behandlungszimmer gerufen wurde, ist Katerchen ganz brav an der Leine mitgelaufen und die Tierärztin war ganz erstaunt, dass er schon 15 Jahre alt sein soll. Wir haben ihr erst einmal erzählt, was passiert ist und was in letzter Zeit für Untersuchungen gemacht wurden und der Kater durfte in der Zwischenzeit den Behandlungsraum erkunden. Danach kam er auf den Tisch, sie hat sich ihn angeschaut und er hat auch alles mit sich machen lassen.
Epilepsie hielt sie für unwahrscheinlich und eine Kopfverletzung hat(te) er auch nicht, weshalb eigentlich nur zwei Möglichkeiten bleiben: Hirntumor oder Giftstoffe, die von der Leber nicht mehr gefiltert werden konnten. Da die Leberwerte im September noch gut waren, tippt sie eher auf den Hirntumor und meinte, dass man ein CT machen könnte - für 700,00€! - allerdings hat sie uns davon auch eher abgeraten, da man am Ende zwar Gewissheit hätte, aber nicht behandeln könnte.
Sie hat uns ein Medikament mitgegeben, dass wir dem Kater Anal verabreichen können, falls er wieder krampft und dieser nicht kurz danach wieder aufhört und wir sollen ihm Vitamin B Komplex geben.

Mittlerweile sieht doch alles danach aus, als hätte der Kater Krebs: ständiges Erbrechen, dunkle Flecken auf der Leber und nun der Krampfanfall.
Noch geht es ihm zwar gut und er verhält sich auch noch normal, aber ich werde mich wohl an der Gedanken gewöhnen müssen, dass er nicht mehr all zu alt wird...
 
claudiskatzis

claudiskatzis

4.577
60
Sch..... Diagnose!
Ich hoffe und wünsche euch eine gute Zeit.
Genießt jeden Moment den ihr habt.
 

Neueste Beiträge

Ähnliche Themen