Kater ist extrem aufdringlich :(

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DingDing

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Hallo miteinander!

Ich weiss nicht recht mit wem ich sonst darueber konstruktiv reden koennte, daher habe ich Hoffnung in diesem Forum Rat zu finden und waere daher fuer jegliches Feedback sehr dankbar!
Erst einmal zu mir: Ich bin eine Frau, 30 Jahre alt. Da meine Eltern immer gerne Hunde hatten, bin ich halt mit Hunden aufgewachsen, was mich sozusagen zum "Hundemenschen" macht. Was ich eigentlich nur gerne von Anfang an betonen wuerde ist, dass ich NIE irgendwas gegen Katzen hatte. Ich hatte nur NIE selber eine, daher bin ich unerfahren mit Katzen. Seit 10 jahren bin ich aber auch Hundefrei, bzw Haustierfrei, einfach weil ich selber in diesem Lebensabschnitt keine Verpflichtungen fuer ein eigenes Haustier tragen moechte.

Ich bin vor ueber einem Jahr mit meinen jetzigen Freund zusammen gekommen. Ich wusste dass er einen Stubentiger hat, hab mich auch etliche Stunden mit Katzenratgebern beschaeftigt etc. Mich "vorbereitet", da ich halt echt kaum Ahnung hatte (ich bin halt so eine, die sich auch fuer Goldfische Ratgeber besorgt :D) Er besitzt einen Kater von 8 Jahren. Er ist ein Siam/norwegische Waldkatze- Mix. Der Kater ist unkastriert und seit ca. 5 Jahren eine reine Wohnungskatze. Was ich dazu noch sagen muss, mein Freund lebt in Norwegen, ich in Deutschland, daher pendelte ich in der Anfangszeit der Beziehung jeden Monat fuer 1-2 Wochen nach Norwegen und zurueck. Seit ca. 6 Monaten jedoch bin ich immer wieder ueber laengere Zeitperioden hier (da das Pendeln langsam echt teuer und auch anstrengend wird) da es ja auch darauf hinauslaufen wird, dass ich komplett rueberziehen werde. Die letzten 2 Monate bin ich durchgehend hier in seiner Wohnung gewesen und damit haben sich auch so einige "Problemchen" fuer mich aufgetan... mit dem Kater.
Das Verhalten des Kater macht mich wirklich wahnsinng... Ich versuche mein Bestes zu erklaeren warum und hoffe, dass mich niemand dafuer verurteilen wird. In meinen Augen ist dieser Kater krankhaft Aufmerksamkeitsbeduerftig.

Mein Freund hat stets alle Raueme fuer den Kater verfuegbar gelassen, somit auch das Schlafzimmer. Der Kater hat regelmaessig nachts, wie auch tagsueber im Bett geschlafen. Nun war ich ja aber dazu gekommen. In der Anfangszeit der Beziehung habe ich es noch ein wenig besser tolerieren koennen, wenn der Kater mir nachts 5-6 mal ins Gesicht gesprungen ist, oder ewig an der Bettkante gemiaut hat etc. Da ich ja frisch verliebt war, sozusagen auch Urlaub hatte, laenger schlafen konnte und ich immer wusste "ach in einer Woche bin ich eh wieder in Deutschland und kann ordentlich schlafen". Aber es wurde mit der Zeit immer mehr und mehr zum Problem, vorallem wenn ich dann ueber laengere Zeitperioden hier war, 3-4 Wochen am Stueck oder wie jetzt 2 Monate. Es gab keine einzige Nacht in der mich der Kater nicht mindestens 4-5 Mal aufgeweckt hat. Ich habe eh schon
einen sehr leichten Schlaf, drum dauert es fuer mich auch jedesmal wieder 20 minuten um wieder einschlafen zu koennen. Ich habe gedacht, vielleicht mit der Zeit wuerde ich mich daran gewoehnen, jedoch ueber Wochen, keine Nacht durchschlafen zu koennen, wurde es fuer mich ein extremes Problem. Mein Wohlbefinden, hat einfach darunter gelitten. Trotzem habe ich weiterhin versucht es zu tolerieren. Bis zu dem Punkt als mir aufgefallen ist, wie dreckig das Bett eigentlich ist. Es waren nicht unbedingt die Haare die mich stoerten, was meiner Meinung aber auch nicht unbedingt im Bett sein muss. Es waren Krallen im Bett zu finden, Stueckchen von seinem Futter, Katzensand.. der Hoehepunkt fuer mich war dann, dass die Katze auch angefangen hat ins Bett zu kotzen. Tut mir leid, aber ein Bett muss ein Ort sein in dem ich mich entspannen und wohlfuelen kann... so konnte ich das nicht mehr. Ich hatte meinen Freund ueber gar Monate freundlich gefragt ob wir an der Schlafsituation was veraendern koennen, eine Schlafzimmertuer einsetzen kann ja nicht so schwer sein. Seine Aussage war immer, er hatte eine, wollte den Kater auch nicht im Bett haben, aber er haette solange an der Tuer gekratzt dass er sie wieder rausgenommen hat und sozusagen, aufgegeben hat. Nun ja, ich bin aber nun auch ein Teil des Huahalts geworden, nach 8 Monaten versuchen es zu tolerieren habe ich dann eine Tuer verlangt. Kater hat paar Naechte rumgekratzt, gemiaut, ich habe die Tuer dann mit doppelseitigem Klebeband praepariert und somit ist wenigstens die Schlafsituation geregelt nun und auch der Kater akzeptiert es. Er hat also Lern-Potential dachte ich mir.

Trotzem habe ich immer noch ein Problem mit dem Kater. Er ist so aufmerksamsbeduerftigt, dass er woertlich regelrecht 24/7 unser Schatten ist. Ein ewig miauender und sich leckender Schatten, dazu gesagt. Er laueft einem staendig so eng hinterher, man stolpert andauernd ueber ihn. Er sitzt immer in den Tueren. Er versucht ununterbrochen auf das Sofa, eng neben einen von uns zu springen um sich zu saeubern. Wenn das verweigert wird, springt er von anderen Winkeln, klettert hinter uns rum oder legt er sich wortwoertlich auf die Fuesse oder wo die Fuesse waeren auf den Teppich. Ich verstehe dass Katzen sich saeubern muessen, aber muss es jedesmal direkt IN meinem Gesicht sein? Traegt man ihn dann diverse Male weiter weg um mal "Luft zu haben" und er nach 10 Versuchen aufgibt, faengt er an auf die Sideboards des fernsehers, bzw Audioboxen zu springen, um wenigstens im "Sichtfeld" von uns zu sein und starrt und miaut dann. Ich kann mich so leider nicht mal mehr auf nen Film konzentrieren. Wenn ich am PC sitze ist permanent eine Katze an meinem Stuhl, oder versucht in meinem Blickfeld einzudringen. Ich kann nicht mal mehr in Ruhe auf die Toilette gehen ohne eine Katze zwischen meinen Beinen streifen zu haben. Ich habe ungelogen, ausserhalb des Schlafzimmers oder wenn ich ihn aus dem Bad aussperre (wo er dann auch an die Tueren kratzt), diesen Kater permanent in meinen Augenwinkel oder Hoerbereich und das macht mich langsam echt wahnsinnig! Nicht einmal wenn er selbst weggeht um zB. sein Katzengeschaeft zu verrichten gibt es Ruhe, denn dann wird jedesmal ca. 30 Minuten das Katzenklo von ihm verhauen. Oder er kratzt Ewigkeiten den Tuerrahmen kaputt. Ich verstehe, dass Katzen ihre Krallen wetzen muessen muessen...dazu sage ich ja auch nichts, aber Tuerrahmen muss es nicht sein. Katzenbaeume sind dafuer da? Mein Freund arbeitet in Schichtdiensten, daher oft mal nen Tag + Nacht nicht zu Hause, daher hat der Kater permanenten Zugang zu Futter. Er laueft (ich habe es mal einen Tag lang gezaehlt) manchmal an die 28 Mal zum Futternapf, durch das Wohnzimmer in dem ich sitze, manchmal im 10 Minuten Takt um zu "knuspern", vorallem regelmaessig wenn man ihn "ablehnt" wenn er wieder zu aufdringlich wird. Ich denke mir, er frisst als eine Art der Kompensierung dann, um sich selbst zu belohnen dann. Es gibt so einfach keine wirkliche Ruhe in dieser momentanen und limitierten Wohnsituation.

Ich dachte mir, vielleicht ist er einfach nur gelangweilt, was hat er auch grossartig zu tun, ausser den ganzen Tag die Aufmerksamkeit der Menschen zu suchen und zu fressen? Er ist eine Wohnungskatze... bzw dies hier ist eigentlich ein Haus. Der untere Bereich ist aber noch im Renovierungszustand, war daher verschlossen. Ich habe versucht mit ihm regelmaessig zu spielen etc, ueber Wochen, habe versucht einen gewissen strukturierten Tagesablauf aufzuziehen. Versucht ihn guten Gewissens zu trainieren. Er bekommt Knuddeleinheiten wenn er SELTEN mal ruhig und gelassen iwo sitzen bleibt, wird ignoriert wenn er dieses extreme Verhalten aufweist, es hilft aber nix. Ich habe den unteren Bereich fuer ihn geoeffnet damit er etwas erkunden kann, noch mehr "Freiraum" hat. Es hilft aber nicht.Er bleibt wie ein Magnet an uns. Ich habe meinen Freund gefragt wie es mit einer Kastration aussieht, da er ja auch mal Freigaenger war. Somit wuerde sich das Ganze ja auch auflockern, wenn der Kater einfach wieder rausgehen kann, sich selbst beschaeftigen kann. . Mir geht es auch um das Wohlbefinden des Katers, ich denke mir er ist einfach extrem gelangweilt ODER hat eventuell Verlustsaengste? Mein Freund allerdings kommt iwie nicht in die Poette. Wenn wir ihm gewisse Verhaltensweisen abgewoehnen wollen, muessen ja auch beide sich an gewisse Regeln halten. Ein Nein ist ein nein. Wenn die Katze nicht auf den Kuechentisch soll, dann wird sie auch direkt davon runtergenommen, richtig? Und das konsequent, solange man es zumindest mitbekommt. Das einzige was ich wirklich verlange ist, dass er sich um die Katzenangelegenheiten kuemmert, es ist schliesslich sein Kater. Ich glaube ihm wirklich, dass er sein Bestes versucht, aber er ist einfach noch so oft "Betriebsblind" falls ihr wisst was ich meine. Ihm faellt es schon schwer taeglich nur das Katzenklo zu sauebern, oder tagelich frisches Wasser bereitzustellen, was mich echt auf die Palme bringt. Ich muss ihn so oft daran erinnern, ich muss sogar auch noch meinen Freund trainieren sich um die taeglichen Beduerfnisse seiner Katze zu kuemmern! Wir hatten etliche Diskussionen darueber. Ich weiss einfach nicht mehr was ich noch tun kann?

Es geht hier auch nicht um die Frage: "Der Kater oder ich". Ich wuerde das nie verlangen. Das einzige was ich jedoch benoetige, wenn dies auch mein zu Hause werden soll, dass wir Kompromisse finden, mit denen alle zufrieden sind. Im Moment fuehle ich mich aber extrem unwohl hier. Ich fuehle mich von dem Kater terrorisiert und in meiner eigenen Komfortzone sehr oft belaestigt. Ich haette nie gedacht, dass es so ein grosses Problem werden koennte...
Mir ist bewusst dass man eine Katze nie komplett kontrollieren kann, darum geht es auch nicht. Aber eine gewisse Harmonie, Struktur und Hygiene muss im Haus herrschen wenn man mit einem Tier zusammenlebt oder? Und gewisse Verhaltensweisen, wie z.B. dass eine Katze nichts auf dem Kuechentisch zu suchen hat, da wo man Essen zubereitet oder auch isst, ist auch nicht zuviel verlangt oder? Ich wuede den Kater auch gerne vom "Menschensofa" verbannen, er hat seine eigenen Plaetze, da er anfaengt auf das Sofa zu kotzen. Ich finde es einfach unhygienisch, ich liege da mit meinem Gesicht drauf und ich kann einer Katze schlecht das Fell auskotzen abtrainieren lol... somit sehe ich nur die Moeglichkeit, ihn vom Menschensofa zu verbannen. Das koennte ich dem Kater bestimmt alles selber antrainieren, mit mehr Zeit nun und paar Hilfsmitteln wie Alufolie etc, aber letztenendes ist das extreme "Nachstellen" des Katers das Hauptproblem und ich bin einfach komplett ratlos was ich noch versuchen koennte. Was vllt. noch wichtig ist zu sagen, er war neulich erst beim Tierarzt und ist kerngesund.

Naja, vielleicht hat jemand hier im Forum ja mal aehnliche Probleme gehabt und einen Rat fuer mich wie ich damit umgehen kann. Oder Ideen wovon dieser extreme Drang der Aufmerksamkeitssuche stammen koennte? Sehe ich irgendwas nicht richtig? Reagiere ich ueber? Sind Katzen allgemein SO???
Eine andere Frage haette ich auch noch. Wenn der untere Bereich des Hauses ausgebaut ist, denkt ihr es waere ok, den als "Katzenfrei" beizubehalten? Der Kater war immerhin immer nur hier oben und scheint damit auch ok zu sein. Falls sich aber nichts aendert, wuerde es mir jedoch helfen, meinen eigenen kleinen katzenfreien Bereich zu haben. Hat jemand da vllt Erfahrungen? Ich waere wie gesagt dankbar fuer jeglichen konstruktiven Feedback! :)
 
Andrea64

Andrea64

Moderator
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Hallo und Willkommen hier im Forum!

Oh, du Arme! Da hast du ja gleich ein paar Problemchen, die du dir nicht selbst ausgesucht hast.
Dass dein Freund das nicht bessser handhabt und organisiert finde ich schon, na sagen wir mal, grenzwertig. :roll:

Ein Problem hast du ja nun schon in Eigenregie gelöst. Nicht jeder/jede mag mit Katz im Bett schlafen (ich schon :mrgreen:), aber das ist immer eine höchsteigene Entscheidung. Wichtig ist dabei im Umgang mit Katzen eigentlich nur, dass man konsequent bleibt. Immer 1x länger durchhalten als Katzi....

Der Kater ist noch nicht kastriert? Da staune ich aber Bauklötze. :shock:
Markiert er nicht in der Wohnung? Das würde jetzt gerade noch fehlen zu deinem Glück.

Eigentlich aber fehlt dem Kater (und dafür kann er ja nichts) ein kätzischer Spielpartner. Deshalb heftet er sich ja auch so sehr an euch. Ihr seid seine Familie, seine Bezugspersonen.
Von einem allein gehaltenen Tier darf man nicht erwarten, dass es alleine total glücklich und zufrieden ist. Manche resignieren in Einsamkeit, ziehen sich zurück und/oder schlafen den ganzen Tag. Das scheint bei dir (noch) nicht der Fall zu sein. Der Kater möchte aktiv sein, an eurem Leben teilnehmen.

Dass er oft an den Fressnapf geht, ist nicht unnormal für Katzen. Oft sind sie nur Häppchenfresser. Vergegenwärtige dir, was ihre natürliche Beute wäre und wie viel an Fleisch/Nahrung so ein Mäuslein, Frosch, Vögelchen schon ist. In der freien Natur ist eine Katze fast ausschließlich mit Lauern, Jagen und Revier durchstreifen beschäftigt. Das will bei reiner Wohnungshaltung erst einmal kompensiert und auf gemeinsames Spielen umgelenkt werden.

Ein Kumpel (nach schnellstens erfolgter Kastration) scheint mir hier ein guter Ratschlag zu sein.
Aber bitte jetzt nicht gleich losstürzen, da er so lange alleine gelebt hat, gilt es hier bei der Auswahl eines Zweittieres einiges zu beachten. Was, das werden dir sicherlich andere Foris noch genauer beschreiben.

Um ihn jetzt gleich etwas zu beschäftigen empfehle ich dir, mit ihm zu Clickern. Hättest du dazu Lust? Es macht Katze und Mensch gemeinsam meist viel Spaß, aber ich bin mir nicht so ganz sicher, ob du dich darauf einlassen möchtest.

Bestimmt bekommst du noch weitere Tipps.
:wink:
 
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M

Muddeldigger

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griaß di!
sei mir nicht böse, aber ich seh nur eine lösung,
das kann hier nicht gut gehen mit deiner beziehung!
..es ist nicht deine katze, also nicht deine probleme, die diese katze macht.
.. weiss, bin radikal, diese probleme ( für dich gesehen) sind schon so eingefahren, diese katze kennt nix anderes mehr.
... wie soll das alles für dich überhaupt passen?
lg. manfred
 
claudiskatzis

claudiskatzis

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Puh, schwierig....
Der Kater hat so lange Zeit tun und lassen können was er wollte....und deinem Freund scheint es nichts auszumachen.
da müsstet ihr im Team dran arbeiten was ok ist und was nicht. Ihr müsstet euch aber einig sein. Ein passender Kumpel könnte helfen aber der muss wirklich passen und das zusammen führen würde viel Geduld von euch verlangen. Da er ja außer euch keinen zum Spielen und kuscheln hat, orientiert er sich halt an Dir/ euch.
Zum Thema Kötzelei, damit wirst du dich abfinden müssen. Das machen Katzen halt( gerne auf dem Teppich/ Sofa oder auch Bett) da hilft nur wegmachen...
Mit der Zeit wird man aber auch gelassener, man nachts halt weg und gut ists.
Vom Sofa wirst du ihn auch nicht verbannen können, auch damit solltest du leben können. Allerdings finde ich die Idee einer Katzenfreien Zone( unten nach Umbau) nicht ganz verkehrt. Vielleicht ein Zimmer nur für dich.
Hättet ihr einen Garten , der gesichert werden kann oder einen Balkon, das wäre sicher auch toll für den Kater.
 
_hannibal_

_hannibal_

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griaß di!
sei mir nicht böse, aber ich seh nur eine lösung,
das kann hier nicht gut gehen mit deiner beziehung!
..es ist nicht deine katze, also nicht deine probleme, die diese katze macht.
.. weiss, bin radikal, diese probleme ( für dich gesehen) sind schon so eingefahren, diese katze kennt nix anderes mehr.
... wie soll das alles für dich überhaupt passen?
lg. manfred
Sorry, aber was ist das denn für eine Antwort.

Ich bin mir ziemlich sicher dass dem Kater a) seit Jahren total langweilig ist, dadurch dass er alleine lebt, egal ob Menschen da sind, oder nicht. Ihr seid keine passenden Partner für ihn und b) gehört er kastriert. Jahre lang einen Drang zu haben und nicht leben zu dürfen ist pure quälerei.

Ich persönlich würde sagen, lasst ihn kastrieren und wenn das alles verheilt ist sucht ihm einen passenden Partner. Ähnliches Alter, ähnlicher Charakter und gleiches Geschlecht.
Aber stellt euch darauf ein, dass es länger dauern kann. Zusammenführungen mit Gittertüren sind sinnvoll nach so langer Einsamkeit.

Der Kater kann absolut nicht´s für sein Verhalten. Er sucht einfach nur Nähe und Ansprache und das sucht er sich bei euch. Ich würde das eigentlich schon als verzweifelten Hilferuf deuten.
 
M

Merlin 2005

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Der Kater tut mir leid!
Er ist vollkommen unterfordert und ihm ist langweilig. Sorry, aber du wirst ihn nicht vom Sofa verbannen können. Ich finde es schon schlimm, wenn die Katzen nicht ins Schlafzimmer dürfen!!!
Ihr solltet euch beide dringend mehr in das Thema Katzenhaltung einlesen.
 
goya

goya

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Ich geb ehrlich zu das ich nicht alles gelesen habe, aber nach dem was ich gelesen habe bin ich mir ziemlich sicher.

Der Kater ist unterfordert und will, auch aus Sympathie, Kontakt zu dir. Anscheinend bist du nicht bereit ihm diesen engen Kontakt zu geben.
Bitte überleg warum du dich nicht so eng auf das Tier einlassen willst, obwohl du oft der einzige Sozialpartner für ihn bist.
 
Frigida

Frigida

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Auch wenn dein Freund seinen Kater und die Hygiene vernachlässigt und hier die Kastration und ein passender Kunpel ein MUSS ist, sollte dir bewusst sein, dass die meisten Katzen sehr anhängig sein können. Sie wollen bei ihren Menschen sein oder irgendwo liegen, wo sie ihre Menschen beobachten können. Sie laufen auch oft ihren Menschen hinterher.
Den Kater aus dem Schlafzimmer auszusperren, hilft auch nur bedingt. Wenn er schon die meiste Zeit des Tages allein zu Hause ist, will er natürlich so viel wie möglich bei seinem Menschen sein.

Du musst dir überlegen, ob du damit überhaupt leben kannst. Es gibt auch viele Katzenhalter, die sich eher für die Katze als den Partner entscheiden.

Aber es gibt auch für alles Lösungen. Natürlich schleppt eine Katze Streu, Futterkrümel und Haare mit ins Bett. Oder man hat es selbst an den Füßen. Aber da hilft absaugen, abbürsten und die Bettwäsche oft wechseln.
Waschbare Decken und Kissen sind bei Katzen unbedingt notwendig. Denn sie kotzen halt.
Gleiches gilt für die Couch. Es gibt kaum einen Katzenhalter, der nicht eine Decke auf der Couch hat. Wird darauf gekotzt, landet die Decke in der Wäsche und man muss nicht an der Couch herumschrubben. Dazu möglichst wenig, gut zu reinigende Teppiche.

Und wenn man schon ein Tier aufnimmt, sollte man auch dafür sorgen. Also frisches Wasser, frisches Futter und mindestens täglich das Klo reinigen. Dazu regelmäßige Spieleinheiten.
Das muss einfach sein.

Und der Kater darf zur Nacht nicht hungrig sein, sonst gibt er nachts keine Ruhe.

Beschreib du doch mal, wie der Kater überhaupt versorgt wird.
 
_hannibal_

_hannibal_

7.882
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Der Kater ist unterfordert und will, auch aus Sympathie, Kontakt zu dir. Anscheinend bist du nicht bereit ihm diesen engen Kontakt zu geben.
Bitte überleg warum du dich nicht so eng auf das Tier einlassen willst, obwohl du oft der einzige Sozialpartner für ihn bist.
So kann man das jetzt auch nicht fragen. Wenn man nie mit Katzen zu tun hatte und dazu eigentlich nur Hunde kennt, kann man mit dem Charakter von Katzen schon etwas überfordert sein. Und ich finde, dass sie sich schon mühe gibt und hier um hilfe bittet. Und das Verhalten des Katers kann schon extrem anstregend sein (wobei der Kater ja nix für kann, DingDing allerdings auch nichts).
 
M

Muddeldigger

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danke, frigida, alles perfekt auf den punkt gebracht!
lg manfred
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

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Hallo und herzlich willkommen. Ziemlich anstrengende Situation, für beide Seiten. Der Kater hat nichts anderes als sich an einen Menschen zu klammern. Da er von Anfang an alleine war. Du als Hundemensch möchtest nicht so belästigt werden.

Dein Freund ist sicher außer Haus wenn du da bist???

Nun kommst du und möchtest, dass das Tier, was ja schon emotional beschnitten ist so ohne Katerkumpel seine Freiräume abgibt. Ok Schlafzimmer als katzenfreie Zone kann ich noch verstehen. Alles andere nicht. Passiert es oft, dass er sich erbricht das sollte man eventuell mal abklären lassen vom TA.

Darf ich mal fragen warum der Kater nicht kastriert ist? Hat es einen Grund?

lg
Verena
 
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Dagny

Dagny

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Als überzeugter Hundemensch und Katzenmensch-Auf-Dem-Zweiten-Bildungswege muß ich da ein bißchen grinsen. Selbst ein anhänglich-verspielter-einsamer Kater kommt an die Anhänglichkeit des Durschnittswuffels nicht unbedingt ran. Hunde, die das Rudel zum Überleben in allen Situationen brauchen, nicht nur als Einzeljäger wie Katzen zum Socialising zwischendurch, sind meistens viel aufdringlicher als Katzen.

Hej DingDing. Hvordan har du det? Daß das norwegische Katzentier Beschäftigung, Zuwendung, Kastration und einen Katerkumpel braucht steht auch für mich außer Frage, und ist ja schon hinreichend erläutert worden.

Ich werde allerdings den Eindruck, daß es für dich, DingDing, irgendwo noch eine ganz andere (unterbewußte) Baustelle gibt, nicht ganz los.
Daß ein super anhängliches Tier zwischendurch mal lästig sein kann ist klar, aber bei dem Ausmaß habe ich eher das Gefühl, daß Du (unbewußt) etwas auf den Kater projezierst.
Fernbeziehungen sind ja sehr belastend, und so ein großer Lebenseinschnitt wie Auswandern kann ja ganz eigene Dynamiken lostreten. Vielleicht gibt es einen Teil in dir, der sich vor diesem Schritt fürchtet, oder dem zumindest unbehaglich ist?

Ich kann dir empfehlen, da vielleicht nochmal genau hinzufühlen.

Herzliche Grüße og ha det godt!
Dagny
 
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DingDing

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Hallo!

Ich bedanke mich erst einmal herzlich fuer all die vielen Antworten!

Wo fange ich an... hmm vielleicht gebe ich mal wieder wie mein Freund mir den bisherigen Lebenslauf des Katers erlauetert hat, um einige diverse hier gestellten Fragen zu beantworten.

Die damalige Freundin meines Partners hatte eine Katze. Das ganze ist um die 9 Jahre her. Anscheinend war diese auch nicht sterelisiert (sagt man das so oder auch kastriert bei Weibchen?). Nunja, sie kam traechtig nach Hause, zu einem Zeitpunkt als die Beziehung in die Brueche ging. Seine Ex hat ihn dann sozusagen mit der traechtigen Katze "sitzengelassen". Er hat sich ein Haus gekauft, umgezogen und die Katze mitgenommen, weil er halt kein Arsch ist. Wenn ich mich nicht irre wurden 3 Katzenbabies geboren, 2 konnte er bei Familienmitglieder unterbringen, die letzte, also sein jetziger Kater, hat er behalten. Die Katzenmutter sei aber dann sehr krank geworden und starb. Ich weiss nun nicht genau wie lange Katzenbabies bei ihren Muettern bleiben muessen, aber ich glaube sie starb auch etwas verfrueht. Ich habe mal gelesen, dass sowas auch eine gewisse Verhaltensstoerung bei Katzen ausloesen kann, wenn sie zu frueh von der Mutter getrennt werden? Der Kater war dann eigentlich Freigaenger, und ja UNKASTRIERT!!! Leute glaubt mir, auch ich habe den Kopf geschuettelt. Er war also Freigaenger fuer ca 3 Jahre, soweit ich weiss unregelmaessig draussen, aber er war draussen und wollte auch raus. Nach Aussage meines Freundes lies aber anscheinend der Drang rauszuwollen nach und es haette sich dann eingependelt, dass er eine reine Wohnungskatze wurde. Wie mein Freund stark betonte, auch aus dem Grund, dass er selber erwachsen geworden ist und es dann unverantwortlich fand, unkastrierte Katzen rauszuschicken. Einsicht kam spaet aber immerhin... somit wurde die Tuer einfach zugemacht und der Drang des Katers ob er eventuell mal wieder rauswolle, nicht mehr kontrolliert.

Ich habe meinen Freund auch gefragt, ob er ueberhaupt eine Katze haben wollte? Die Antwort die ich bekam schockte mich. Er meinte wortwoertlich er wollte den Kater nicht erschiessen, drum hat er ihn behalten. Ich war verbluefft, was ist das fuer eine Antwort??? und habe nachgehakt. Anscheinend laueft das Ganze in Norwegen ein bisschen anders ab als in Deutschland. Leute tendieren hier wohl eher dazu Katzen zu erschiessen!!!!, da es keine wirklichen Auffangstationen mitten in der, was man ja so sagen kann, Wildnis gibt blabla bla. Da lob ich mir ja mein Vaterland... was kann ich dazu noch sagen naja, einfach nur unglaublich, aber er meinte so kenne er es halt hier (hoffentlich nur ein regionales Unding:-x). Wie auch immer, da er auch mit Katzen aufwuchs, behielt er halt das kleine Fellmonster obwohl es ihm eigentlich selber nicht unbedingt so passte. (haette man die Mutter ja kastrieren lassen sollen............)

Nun ja der Kater, ebenso unkastriert, ist in dieser Wohnung seit 5 Jahren. Des Kater's Tagesablauf war dann sozusagen NICHTS TUN und auf Herrchen warten, da mein Freund halt auch unregelmaessig in Schichten arbeitet (Marine). Als ich hier das erste Mal war habe ich ihn gefragt wo der Katzenbaum und das Spielzeug sei. Er behauptete er haette alles moegliche mit der Katze durch, gekaufte Katzenbaeume, selbstgezimmerte Baeume, Tonnen an Spielzeug gekauft und gespielt, aber der Kater waere nie wirklich an solchen Dingen interessiert gewesen. Halt teilnahmslos. D.h. also dass der Kater im Prinzip (wenn ich nicht hier bin) schlaeft, frisst, Pipi und Pupu macht und wartet, dass sein Besitzer nach Hause kommt um ihn dann mit angesammelter Langeweile und Liebe zu ueberhauefen. Ist ja auch verstaendlich, er hat ja nichts anderes zu tun!

Jetzt bin ich halt sehr oft hier. Und klar, es steckt mehr dahinter als nur die "ueberwaeltige Liebe" des Tieres weshalb ich mich unwohl fuehle. Es ist eine komplett neue Umgebung fuer mich, ein neues Land, andere Sitten und Mentalitaeten etc. Viele neue Sachen, Leute, ein neuer Lebensabschnitt. Ich bin halt noch fremd mit allem, darum sehne ich mich einfach als erstes nur nach einem zu Hause, in dem ich mich sicher und wohl fuehlen kann. Die Energie zu tanken um das alles bewaltigen zu koennen.
Doch nun komme in ein sehr eingefahrenen Haushalt, von einem Mann der 8 Jahre Single war, EIN SEEMANN ist (lol) und meiner Meinung nach wahrscheinlich ueber diese 8 Jahre auch so einige Dinge mit seinem Kater vernachlaessigt hat. Und diese "Vernachlaessigung" und schlechten Angewohnheiten machen mir dieses potentielle zu Hause gerade sehr unattraktiv. Er liebt seinen Fellknaeul, das steht ausser Frage, aber gewisse Dinge (wie ich zuvor schon erwaehnte) wurden einfach nicht regelmaessig von ihm erledigt. Katzenklo sauebern, frisches Wasser, festgelegte Spielzeiten.. etc. Sie wurden dann lari fari mal dann und dann erledigt wenn er gesehen hat,oh Napf war leer oder Klo zu voll. Sorry ist so gewesen!!! Ich denke aber auch mit Schichtdiensten kann man eine gewisse Struktur beibehalten. Ich bin auch der festen Ueberzeugung, dass ein Tier eine gewisse Routine benoetigt. Diese grundlegenen Beduerfnisse erfuelle ich nun taeglich, bzw kontrolliere ich wenn mein Freund es mal wieder "vergisst". Wie gesagt, was ich hier nur am Anfang vorfand, passte nicht in meinen Vorstellungen. Ebenso des Kater's Verhalten nicht.

Wie ich halt sagte, ich bin mit Hunden aufgewachsen. Ich war mit all unseren Hunden in der Hundeschule, alle 3 waren sehr gut erzogen und hoerten aufs Wort. Sicherlich bin ich irritiert denn, wenn ich meinen Hunden gesagt habe "bleib auf deinem Platz!" blieben se da. Die Hunde schliefen die Nacht ruhig durch (meine zumindest), brauchten nicht sooo unendlich viele Streicheleinheiten um gluecklich zu sein. Eine Katze funktioniert da wohl nun mak komplett anders, oder zumindest dieser Kater. Wenn ein Hund sich nen Hackfleischbaellchen vom Tisch klaut, weiss er nach 10 Stunden noch genau warum ich auf den Tisch zeige, eine Katze nicht. Deren Erinnerungs-Spanne geht 1 Minute? Tausende Beispiele die mich sicherlich irritieren, da ich nun mal mit Verhaltensweisen von Katzen unerfahren bin. Ich bin es halt einfach nicht gewoehnt so ENG mit einem Tier zusammenzuleben. Mit eng meine ich, ein Tier 24/7 an mir foermlich kleben zu haben :D und ja, es fuehlt sich im Moment so an, als wuerde der Kater andauernd in meine Komfortzone eindringen und das stresst mich extrem. Ich bin von Natur einfach nicht der Mensch der das andauernd mag, sowas sucht man sich nicht aus, das kann ich mir auch selber nicht abgewoehnen. Aber ich versuche immer mein Bestes es dem Tier nicht zu zeigen, bleibe geduldig und ruhig. Ich moechte diese sonst wirklich tolle Beziehung wegen sonem Murks nicht beenden, ebenso moechte ich nicht, dass der Kater geht. Bloss moechte ich das fuer die naechsten vllt 10 Jahre so wie es jetzt ist handhaben? Mein eigenes Wohlbefinden jeden Tag im Stillen zurueckschrauben? Ich brauche doch nur ab und zu ein bisschen Freiraum fuer mich allein. Es geht immerhin schon ein Jahr so und ich habe wohl einfach meine Toleranzgrenze erreicht. Definitiv møchte ich das so nicht, drum suche ich nach guten Ratschlaegen um die Situation zu verbessern, mit Kompromissen die fuer uns alle funktionieren.

Ich glaube aber hier in diesem Fall ist es nicht einfach nur das fundamentale Verhalten einer Katze, ich glaube das ist individuell mit diesem Kater viiiiel komplexer. Er scheint mir teils in einer Aphatie gefallen zu sein, aber vllt ist das normal mit Katzen, ich weiss es nicht. Er laueft etliche Male zum Futternapf, gleiche Route, setzt sich danach jedesmal auf den gleichen Platz in die Tuer, starrt 5 min gegen die Wand, das geht manchmal so an die 30 Male im Kreise. Er sitzt vor der Gardine wenn er nen Vogel hoert, anstatt dahinter mal rauszuschauen. Wenn ich sie fuer ihn oeffne, geht er uninteressiert weg. Spielen ist nach 5 Minuten maximal total uninteressant fuer ihn. Habe ihm schon kleine Futterwundertueten selbst gebaut, vereinfacht weil ich dachte, er muss da wieder "reinkommen" er gibt nach wenigen Versuchen auf. Das einzige was er nicht aufgibt, ist die unendliche Suche nach menschlichem Koerper/Ohr/Augenkontakt.

Ich bin jetzt immer wieder sehr lange Zeiten hier, auch um meinem Freund in dem Thema in den Arsch treten zu koennen. Anscheinend muss ich das Ruder in die Hand nehmen. Ich muss nur wissen was ich tue. Kastration scheint wohl der erste Schritt zu sein. Mein Freund war allerdings schon vor paar Monaten beim Tierarzt, Check up machen. Habe ihn gebeten sich vom Tierarzt wegen Kastation direkt mitberaten zu lassen. Das Endresultat war, dass der Tierarzt wohl meinte "Der Kater verhaelt sich normal, Werte normal, bla bla muesste man nicht unbedingt durchfuehren" Aha... ja toll, so verblieb es wieder mal mit NICHTS. Mein Freund fragte mich trotzem ob ICH eine Kastation wolle, damit der Kater eventuell wieder rausgehen kann. Ich meine, sorry aber das ist doch sein Kater und sollte seine Entscheidung sein oder? Er verblieb mit Geschichten, dass wenn der Kater rausgeht, er verletzt werden koennte blabla bla, also soll ich diese Entscheidung treffen und dann die Verantwortung tragen, wenn der Kater sich im Freigang verletzt? Scheint eher so als haette er, DER MENSCH, kein Bock dass das Tier wieder rauskommt. Also keine Ahnung, ich bin einfach am Ende mit meinem Latein.

Ich wuerde halt viele Dinge, den Kater betreffend, anders machen, vorallem viel konsequenter und routinierter, aber es ist nun mal nicht mein Tier. Soll ich diese Dinge trotzdem verlangen? So wie ihr alle schreibt, scheint eine Kastration doch schon wichtig fuer das Wohlbefinden des Tieres zu sein? Des taeglichen "Drang" schon halber. Wenn es so ist, dann werde ich gerne die Verantwortung dafuer uebernehmen.
Mit Zweitkatze kann ich gerade keine Aussage machen, soweit ich weiss hat er das schon mal probiert (mit dem Kater's Bruder) und es war eine Katastrophe, najavllt weil nicht kastriert lol. Ehrlich gesagt weiss ich auch nicht ob ich noch eine zusaetzliche Katze in diesem momentan schon limitierten Haushalt bringen moechte. Der Platz ist gering und der momentane Zustand schon stressig genug. Dann auf "gut Glueck" probieren, laueft wohl auch nicht so einfach in Norwegen. Wie gesagt: Nimmst du eine Katze, bleibt sie bei dir oder wird erschossen, wenn se kein anderer nimmt... selbst in Deutschland.. dann einfach wieder ins Tierheim geben??? Da ich auch noch nicht hier lebe und mein Freund viel auf Arbeit ist, wer wird sich dann um die Zusammenfuehrung in so einer kleinen Wohnung kuemmern? Rauemlich, zeitlich... das wird im Moment zumindest nicht klappen. Drum hatte ich halt die Idee, den Kater wieder zum Freigaenger zu machen. Bzw natuerlich wenn der Kater das auch moechte, aber probieren kann man es ja. Wenn er denn dann will, dann kann er sich auch mit der Nachbarskatze treffen die hier eh schon immer vor dem Fenster sitzt und draussen erkunden und was erleben, sich BEWEGEN, damit er auch mal ausgepowert ist. Es klingt fuer mich zumindest am logischsten. Er kann wieder raus und hier drinnen herrscht dann mal bisschen Ruhe fuer paar Stuendchen inne Woche, Win/Win. Oder stelle ich mir das zu einfach vor? :-?
 
claudiskatzis

claudiskatzis

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Die Kastra ist sicher ein guter Anfang.
Im Grunde musst du erstmal vom „ Hundedenken“ weg.
Da ein zweitkater im Moment nicht machbar bei euch ist, würde ich auch erstmal Routine reinbringen. Du könntest z.b. mit ihm clickern. Wenn’s möglich ist stellt ihm einen Kratzbaum vors Fenster so das er raus schauen kann. Der arme Kerl weiß ja selber nicht wohin mit sich und bindet sich( wie du es beschrieben hast) extrem an den Menschen.
Ich fürchte das du mit dieser Art die der Kater an den Tag legt, leben musst da er nichts anderes gelernt hat. Dein Freund hat sich einfach mit dem Kerlchen arrrangiert aber damit ist es leider nicht getan. Ich hoffe das er da noch umdenkt( mit deiner Hilfe). Denn nur mit Futter, Wasser und ein Dach überm Kopf ist es nicht getan. Schlicht und ergreifend hat sich das arme Kerlchen dran gewöhnt das Langeweile sein Leben ist nur wenn ein Mensch da ist hat er eine Aufgabe.
Wenn er nicht nach draußen drängt, würde ich ihn auch nicht mehr ungesichert raus lassen. Habt ihr einen Garten den ihr sichern könnt? Dann könnte er mit einer Katzenklappe raus und rein wie er mag. Das würde seinen Lebensraum enorm erweitern.Somit würde er sich auch mehr bewegen und auspowern.
Zuallererst müsst ihr( dein Freund und du) euch einig sein. Sonst werdet ihr zwei nur Stress haben und letztendlich hätte der Kater das Nachsehen.
Wenn du hier mal durchs Forum stöberst, wirst du sehen was wir Katzenverrückten mit Partnern so alles veranstalten damit die Katzen und somit auch wir glücklich sind.

So- noch was zum Schmunzeln für dich:
Eine Freundin von uns ( die mag Katzen nicht gern, weil Katzen sind ihr suspekt) wird von unseren beiden extrem belagert( findet sie wirklich nicht toll) wenn sie uns besucht. Als ob die zwei ihr zeigen wollen „ wir mögen dich“ Nach ein paar Minuten krault sie dann drauf los....
 
Puschel_92

Puschel_92

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Puh das war jetzt viel zu lesen. Erst einmal finde ich es toll das du dir so Gedanken machst und nach Lösungen suchst.

Ich glaube, und das ist jetzt so mein Gefühl wenn ich das hier alles so lese: wenn du möchtest das es läuft, dann musst du das Zepter selber in die Hand nehmen. Du musst selber mit Dir ausmachen, ob du das möchtest, aber ich glaube, dass das der bessere Weg wäre, als ewig deinem Freund in den Ohren zu liegen wegen "diesem und jenem und du hast heute -dies und das- noch nicht gemacht". Dein Freund wird sein Verhalten in Bezug auf die Katzenhaltung wahrscheinlich nicht von heute auf morgen verändern, irgendwann ist er von deinen "Problemen" mit dem Kater genervt, du bist vom Kater genervt und so würde sich vielleicht alles im Kreis drehen.
Ich würde mich erst mal selber um die Grundbedürfnisse des Katers kümmern. Katzenklo, Futter, Wasser. Oder deinen Freund dazu anhalten, da mehr drauf zu achten. Aber wenn man dass dann ständig kontrollieren muss, kann man es auch meist sofort selber machen.

Katzenklo 1-2 mal am Tag säubern und schauen das immer genug Sand vorhanden ist.
Wasser regelmäßig wechseln.
Beim Futter ist es gut wenn er immer was zu Verfügung hat und es ist auch normal das er 30 mal am Tag dorthin geht zum fressen. Katzen sind von Natur aus Häppchenfresser, das ist vollkommen normal.

Generell zeigt der Kater ganz normales Verhalten, abgesehen davon, dass er einsam ist und ihm vielleicht auch langweilig ist. Katzen liegen gerne bei ihren Menschen, auf ihren Menschen, dahinter, daneben, auf den Beinen usw. Meine Kater sitzen auch ständig im Türrahmen, sitzen hinter mir, sodass ich fast falle. Man muss immer gucken wo man hinläuft. Setze ich mich aufs Sofa kommt immer einer mit. Sitzt neben mir, möchte auf den Schoß usw. Es gibt solche und solche, die einen brauchen den Kontakt zum Menschen und fordern das auch ein, die anderen liegen lieber in der nähe oder verziehen sich auch mal komplett für ein Nickerchen. Der Kater deines Freundes gehört wahrscheinlich zu der ersten Fraktion und die Einsamkeit verstärkt das ganze natürlich nochmal.

Kastration würde ich auf jeden Fall angehen. Freigang wäre, soweit der Kater denn möchte, bestimmt toll. Das könnte wirklich eine win/win Situation für euch sein. Der Kater hätte draußen wieder mehr Beschäftigung und du könntest "durchatmen". Aber wenn dein Freund die Verantwortung dafür nicht mehr tragen möchte, musst du entscheiden, ob du das tun möchtest. Und dich dann ggf auch kümmern, wenn der Kater draußen wirklich mal verletzt werden sollte.

Das der Kater nicht mehr ins Schlafzimmer soll, das verstehe ich. Meine dürfen nachts auch nicht ins Schlafzimmer, tagsüber aber schon.

Tja, was gibt es sonst noch zu sagen?
Ich glaube nicht, dass man das Verhalten vom Kater großartig ändern kann. Egal wie viel man sich mit ihm beschäftigt, er wird trotzdem eure Nähe suchen und bei euch liegen wollen. (Einige User hier würden sich freuen, wenn die Katzen so gerne neben einem liegen würden :mrgreen: ) Vielleicht musst du dich einfach daran gewöhnen, oder versuchen es zu ignorieren. Man könnte auch versuchen, ihm ein schönes Plätzchen in eurer Nähe zu errichten. Oder einen festen Platz auf dem Sofa. Ich hab zB eine weiche Decke auf dem Sofa, darauf wird gerne gelegen (aber trotzdem wollen sie auch auf den Schoß). Müsste man halt gucken, ob der Kater so was an nimmt.
Ich würde eventuell auch nochmal testen wie er auf Kratzbäume usw reagiert.


LG Pia
 
Frigida

Frigida

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Ja Katzen können Kletten sein.
Als ich gerade deinen Post las, lag ich auf den Couch, 2 Katzen auf meiner Brust, eine auch noch gern mit Kopf auf meinem Unterarm.
Ich musste mich für diese Antwort hier frei kämpfen.
Aber bequem ist anders.

Mein Eindruck ist, dass es eine gute Idee wäre, dem Kater ein neues Zuhause zu suchen.
Vielleicht eher hier in Deutschland? Er braucht ja nur Impfungen und ein Heimtierausweis, um einreisen zu können.
Dein Freund scheint ja nicht so an ihm zu hängen und du tust dich schwer.
Und wie hier schon gesagt wurde, müsstest du dich wahrscheinlich um ihn kümmern, damit er gut versorgt ist. Nicht nur die Kastration, die sein sollte, um ihn das Leben leichter zu machen, und das Futter und Co, sondern auch die Zuwendung und die Spieleinheiten. Freigang nach der Kastration würde ich auch einrichten, sofern möglich. Das würde den Druck aus der Situation nehmen.
Da so eine Vermittlung immer eine Weile dauert, bist du sowieso noch einige Zeit gefordert.
Ist er denn ein Hübscher? Ein eher ungewöhnlich aussehender Kater? Die finden schneller ein neues Zuhause. Und es sollte dann ein Zuhause mit Kumpel sein.

Und wer weiß, vielleicht findet ihr zwei noch zueinander und du magst dich am Ende gar nicht trennen. Je mehr du dich mit ihm beschäftigst, desto mehr wird er sich in dein Herz schleichen.
 
D

DingDing

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Huhu!

Nochmals danke an alle die sich die Zeit genommen haben meinen Katzenroman hier durchzulesen! :D Ich denke ich habe schon einiges von euren Antworten lernen koennen... :)

"Im Grunde musst du erstmal vom „ Hundedenken“ weg" Das ist sicherlich wahr. Ich muss halt begreifen, dass eine Katze nicht so kontrollierbar und erziehbar ist wie ein Hund. Ich denke auch der Ratschlag, dass ich mich komplett selber um die Beduerfnisse des Katers kuemmern sollte waere gut, solang ich denn hier bin. Mein Freund wird es eh nie regelmaessig und meines Erachtens zufriedenstellend erledigen und wie schon gesagt wurde, wenn ich es eh schon immer kontrollieren muss, dann kann ichs auch gleich selber richtig und strukturiert machen. Wenn ich mehr Verantwortung fuer ihn uebernehme, vielleicht hilft es mir dann auch eine andere Bindung zu dem Tier aufzubauen, ich somit nicht nur "den Kater meines Partners" in ihn sehe?
Hm... das mit dem Futter, tut auch gut zu hoeren dass Katzen oft kleine Haeppchen essen. Ich hab mir naemlich Sorgen gemacht, ob er halt iwas mit dem Futter kompensieren will, oder das Futter nicht nahrhaft genug ist etc. Aber dann scheint das ja normal zu sein.

Ich habe aber auch einen Erfolg zu berichten. Ich glaube, ich komme langsam in die Psychologie des kleinen Fellmonsters rein! :D
Er hat ja immer nach dem Toilettengang ewig auf sein Katzenklo gehauen. Ich hab mir das Spektakel mal genau angeguckt und mich gefragt WARUM er das eigentlich so obssesiv macht. Hat sich auch gar nicht von mir stoeren lassen, obwohl er da eigentlich waehrend des Geschaefts machen nicht gerne gestoert werden will. Der ist halt wie in Trance dann. Mein Freund meinte immer, er kratzt am Katzenklo rum. Tut er aber gar nicht. Es sah so aus, als wuerde er versuchen die Seite des Katzenklos "reinzuschaufeln" also dachte ich mir, vielleicht riecht der Plastikrahmen des Katzenklos einfach selbst schon so sehr nach Faekalien (sieht sauber aus aber glaube kaum dass mein Freund es je gereinigt hat) oder nach Katzensand (wenn man es reinschuettet fliegen ja auch paar Partikel darauf) dass der Kater nur versucht den Geruch des Plastikrahmes mitabzudecken. Habe das Ding dann mal richtig geschrubbt und gesauebert und siehe da, er verkloppt das Klo nicht mehr!
Somit schon mal zwei Efolge. Er aktzeptiert, dass er nicht mehr ins Schlafzimmer darf, dafuer darf er aber nu untem im Keller rumstoebern und das Klo verhaue ist geregelt.

Kastration werde ich dann nochmal mit meinem Freund absprechen, dass das gemacht wird. Der Kater makiert zwar nix im Haus, aber wenn er diesen "Drang" hat ist das natuerlich nicht so toll fuer ihn. Dann mal sehen ob er wieder raus gehen moechte.

Ich habe noch zwei Fragen, am Anfang habe ich den Kater regelmaessig richtig schoen durchgeknuddelt wenn er ankam, aber er fing dann immer nach ner Weile an, wie in einem Knuddeldelirium zu sein und hat dann angefangen mich mit seinen Zaehnen zu "zwicken". Er sah allerdings gechillt aus dabei. Dachte dann, er wollte nur dass ich aufhoere ihn anzufassen. Dann habe ich ihn halt immer nur kurz gestreichelt und frueh genug aufgehoert bevor er in diesen "Zustand" kam. Haende weggenommen, zwickte mich dann immer in den Arm, nach dem Motto "mach weiter du bloede Kuh!" Naja das hat mich auch etwas abgeschreckt, weil ich das Zwicken nicht gerne mag und dann gar nicht mehr wusste was er mir damit sagen will? Sind das Liebesbisse? Oder hat das vllt auch was damit zu tun dass er unkastriert ist? Wenn er so geknuddelt wird, vllt denkt er ja ich bin ne potentielle Partnerin und will mich mit dem Zwicken fixieren oder so?? Ich versteh das nicht :roll: Daher bleibt mir nur ihn ab und zu schnelle Streicheleinheiten zu geben und dann wegzugehen, weil das Zwicken echt weh tut, es sei denn man kann Katzen das Zwicken abgewoehnen?

Und zweite Frage waere: Wie macht man denn einen Garten katzensicher???? Einen Garten haben wir, aber ich wuesste gar nicht wie man den sichern sollte. Katzen koennen doch ueber Zauene, durch Buesche usw klettern? Gibt es da spezielle Kaefige oder so? Koennte man ihn sonst (bitte nicht lachen..) erstmal mit einem katzengerechtem Geschirr anleinen und mit ihm in den Garten gehen oder ist sowas kompletter Quatsch? :shock:
 
Puschel_92

Puschel_92

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Huhu!

Nochmals danke an alle die sich die Zeit genommen haben meinen Katzenroman hier durchzulesen! :D Ich denke ich habe schon einiges von euren Antworten lernen koennen... :):
Wir helfen immer gerne :-D



"Im Grunde musst du erstmal vom „ Hundedenken“ weg" Das ist sicherlich wahr. Ich muss halt begreifen, dass eine Katze nicht so kontrollierbar und erziehbar ist wie ein Hund. Ich denke auch der Ratschlag, dass ich mich komplett selber um die Beduerfnisse des Katers kuemmern sollte waere gut, solang ich denn hier bin. Mein Freund wird es eh nie regelmaessig und meines Erachtens zufriedenstellend erledigen und wie schon gesagt wurde, wenn ich es eh schon immer kontrollieren muss, dann kann ichs auch gleich selber richtig und strukturiert machen. Wenn ich mehr Verantwortung fuer ihn uebernehme, vielleicht hilft es mir dann auch eine andere Bindung zu dem Tier aufzubauen, ich somit nicht nur "den Kater meines Partners" in ihn sehe?
Hm... das mit dem Futter, tut auch gut zu hoeren dass Katzen oft kleine Haeppchen essen. Ich hab mir naemlich Sorgen gemacht, ob er halt iwas mit dem Futter kompensieren will, oder das Futter nicht nahrhaft genug ist etc. Aber dann scheint das ja normal zu sein.:
Ich denke schon das es helfen kann eine Bindung auf zu bauen, aber da muss dann jeder für sich entscheiden, ob er so Aufgaben übernehmen will. Es gibt ja auch durchaus Menschen, die sehen solche Aufgaben als lästig an. Ich denke in dem Fall würde das nicht zu einer guten Bindung beitragen.

Es gibt durchaus Katzen die zB aus Langeweile fressen. Diese Tiere sind dann meist auch ziemlich moppelig. Aber wenn euer Kater nicht krankhaft dick ist, dann ist eigentlich alles in Ordnung :-D


Ich habe aber auch einen Erfolg zu berichten. Ich glaube, ich komme langsam in die Psychologie des kleinen Fellmonsters rein! :D
Er hat ja immer nach dem Toilettengang ewig auf sein Katzenklo gehauen. Ich hab mir das Spektakel mal genau angeguckt und mich gefragt WARUM er das eigentlich so obssesiv macht. Hat sich auch gar nicht von mir stoeren lassen, obwohl er da eigentlich waehrend des Geschaefts machen nicht gerne gestoert werden will. Der ist halt wie in Trance dann. Mein Freund meinte immer, er kratzt am Katzenklo rum. Tut er aber gar nicht. Es sah so aus, als wuerde er versuchen die Seite des Katzenklos "reinzuschaufeln" also dachte ich mir, vielleicht riecht der Plastikrahmen des Katzenklos einfach selbst schon so sehr nach Faekalien (sieht sauber aus aber glaube kaum dass mein Freund es je gereinigt hat) oder nach Katzensand (wenn man es reinschuettet fliegen ja auch paar Partikel darauf) dass der Kater nur versucht den Geruch des Plastikrahmes mitabzudecken. Habe das Ding dann mal richtig geschrubbt und gesauebert und siehe da, er verkloppt das Klo nicht mehr!:
Schön das ihr hier schon Erfolg vermelden könnt :) Es gibt aber auch so einige Katzen die zB an den Wänden des Katzenklos scharren. Meine machen das auch meist. Warum die das machen, da bin ich bisher auch nicht dahinter gekommen :mrgreen:

Somit schon mal zwei Efolge. Er aktzeptiert, dass er nicht mehr ins Schlafzimmer darf, dafuer darf er aber nu untem im Keller rumstoebern und das Klo verhaue ist geregelt.

Kastration werde ich dann nochmal mit meinem Freund absprechen, dass das gemacht wird. Der Kater makiert zwar nix im Haus, aber wenn er diesen "Drang" hat ist das natuerlich nicht so toll fuer ihn. Dann mal sehen ob er wieder raus gehen moechte.:
Das freut mich wirklich. Mal sehen was dein Freund zum Thema Kastration sagt.

Ich habe noch zwei Fragen, am Anfang habe ich den Kater regelmaessig richtig schoen durchgeknuddelt wenn er ankam, aber er fing dann immer nach ner Weile an, wie in einem Knuddeldelirium zu sein und hat dann angefangen mich mit seinen Zaehnen zu "zwicken". Er sah allerdings gechillt aus dabei. Dachte dann, er wollte nur dass ich aufhoere ihn anzufassen. Dann habe ich ihn halt immer nur kurz gestreichelt und frueh genug aufgehoert bevor er in diesen "Zustand" kam. Haende weggenommen, zwickte mich dann immer in den Arm, nach dem Motto "mach weiter du bloede Kuh!" Naja das hat mich auch etwas abgeschreckt, weil ich das Zwicken nicht gerne mag und dann gar nicht mehr wusste was er mir damit sagen will? Sind das Liebesbisse? Oder hat das vllt auch was damit zu tun dass er unkastriert ist? Wenn er so geknuddelt wird, vllt denkt er ja ich bin ne potentielle Partnerin und will mich mit dem Zwicken fixieren oder so?? Ich versteh das nicht :roll: Daher bleibt mir nur ihn ab und zu schnelle Streicheleinheiten zu geben und dann wegzugehen, weil das Zwicken echt weh tut, es sei denn man kann Katzen das Zwicken abgewoehnen?:
Jap das sind die Liebesbisse. Ich weis nicht wie andere das regeln, aber wenn mein Kater mich dann so zwickt und mit den Pfoten festhält, dann bewege ich meine Hand kein bisschen. Wenn ich dann zB weiter streichle, dann macht dass alles nur schlimmer. Halte ich still, dann lässt er schnell von mir ab und ich kann dann weiter streicheln. Meist höre ich dann aber erst für ne Zeit auf und befreie meinen Arm. Ob man ihm das abgewöhnen kann weis ich nicht. Vielleicht weis jemand anders was dazu.



Und zweite Frage waere: Wie macht man denn einen Garten katzensicher???? Einen Garten haben wir, aber ich wuesste gar nicht wie man den sichern sollte. Katzen koennen doch ueber Zauene, durch Buesche usw klettern? Gibt es da spezielle Kaefige oder so? Koennte man ihn sonst (bitte nicht lachen..) erstmal mit einem katzengerechtem Geschirr anleinen und mit ihm in den Garten gehen oder ist sowas kompletter Quatsch? :shock:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Garten abzusichern.
Zäune die nach oben hin nach innen gebogen sind zB. Katzen klettern nicht gerne über Kopf.
Man kann auf einen Zaun auch ein Katzennetz montieren, auch da klettern Katzen nicht gerne hoch, da es nicht stabil genug ist.
Es gibt Elektrozäune über die Katzen nicht drüber kommen. Das hört sich jetzt schlimm an, aber die meisten Katzen bekommen 1x einen leicht gewischt und gehen dann nicht mehr an den Zaun ran.
Dasselbe geht mit einem Weidezaun für Kleintiere. Den montiert man Oben auf einem Zaun. Da kommt dann auch fast keine Katze dran vorbei.
https://www.google.de/search?q=zaun...PFNM:&imgrc=-ZtadLQFCNEeOM:&spf=1539232060106

https://www.google.de/search?q=zaun...KeFM:&imgrc=-ZtadLQFCNEeOM:&spf=1539232060106

https://www.google.de/search?q=zaun...RU4M:&imgrc=-ZtadLQFCNEeOM:&spf=1539232060106

https://www.google.de/search?q=zaun...h=771#imgrc=GE4v7JjUzfVjgM:&spf=1539232060106

https://www.google.de/search?q=zaun...h=771#imgrc=GE4v7JjUzfVjgM:&spf=1539232060106

Ich hab mal ein paar Beispiele raus gesucht, damit man sich das bildlich vorstellen kann.

Die Möglichkeit mit einem Geschirr ist auf keinen Fall quatsch. Ich kenne Leute, die gehen mit ihren Katzen auch spazieren. Ist halt immer eine Frage, ob die Katze da mit macht. Wenn er das Geschirr nicht mag, dann bringt es ja nichts, aber probieren könnt ihr das natürlich :-D


LG Pia
 
claudiskatzis

claudiskatzis

5.150
83
Das klingt schon besser!
Das kneifen ist oben ja schon beschrieben und das Thema Garten sichern auch. Dann gibts nicht viel zu schreiben.
Du hast ja schon einige Erfolge erzielt!!! Super!
Jetzt könntest du mir mal sagen wie Er heißt und mal Fotos zu dem Süßen einstellen ;-)
damit man mal weiß über wen wir sprechen...
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

8.265
148
Ja so wohlige Katermänner.... sind schon manchmal lästig.. das hast du aber auch bei einem kastrierten Kater. Bei Watson sehe ich es immer .... er bekommt eine spezielle Körperhaltung und dann huste ich dezent... er hasst Husten und er geht. Weil Watson hat mir einfach zu viel Zähne und Kräft und ich bin nun mal keine Katze, die mit diesen besonderen Schmerzen locker umgeht.

DingDing, Sinn macht dein Vorhaben aber nur wenn du wirklich dauernd vor Ort bist. So ein hin und her von Struktur ja oder nein ist für den Kater auch nicht gut.

Auch wenn der Kater nicht markiert.... wichtig zeitnah kastrieren, denn wenn er raus sollte... ist er kein potenzieller Samenspender mehr und ihr handelt verantwortungsbewusst.

lg
Verena
 

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