Was ist das Beste für den Waldkater?

  • Ersteller des Themas Lumpie
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Lumpie

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Hallo,

Ich bin neu im Forum weil ich nicht genau weiß, was für den Kater das richtige wäre und ich die Meinung von anderen Katzenerfahrenen Menschen brauche.

Vielen Dank!

Also, es geht um einen ca. 12 Jahre alten Kater, der im Wald in einer wilden Katzengruppe geboren wurde, dort aufgewachsen ist und dort jetzt seid ca. 12 Jahren lebt.

Außer zum kastrieren war er nie wo Anders.

Eine Bekannte von mir füttert die Katzengruppe und es sind mit ihm zur Zeit
7-8 Katzen.

Es ging ihm nicht gut, ziemlich abgemagert und hat auch kaum noch was gegessen.

Zusammen mit der Bekannten haben wir ihn dann eingefangen und zum Tierarzt gebracht.

5 Zähne mussten gezogen werden und es war alles vereitert, er ist auf einem Auge blind und leider FIV positiv.
Nierenwerte sind aber alle gut.

Momentan ist er bei mir und erholt sich und isst auch wieder gut und ist erstaunlicher Weise zu 100% Stubenrein, nur beim ersten Mal Katzenklo ging ein bissl was daneben.

Jetzt zum eigentlichen Thema.
Ich kann ihn leider nicht behalten und jetzt geht es darum wo er hinkommt.

Ein Tierhospitz würde ihn nehmen, aber so krank ist er eigentlich nicht.

Dort wäre er aber gut medizinisch versorgt, hätte aber keinen Freigang.
Und er kratzt bei mir die halbe Nacht am Fenster weil er natürlich raus will, kennt ja nichts anderes.

Zweite Option, könnte aber sein das die wegen dem FIV wieder abspringen.
Gruppe mit 20 wilden Katzen und größeren Hütten die warm sind und uneingezäunter Freigang.
Und zweimal am Tag essen.

Oder zurück zu seinen Katzenfreunden im Wald.
Gewohnte Umgebung und mit zwei von den Katzen ist er befreundet.
]So viel Freigang wie er will und halt sein „Zuhause“
Aber nur kleine Hütten, nass und kalt und die medizinische Versorgung wird auch schwierig werden.
Und nur einmal essen am Tag und noch ein bissl Trockenfutter.


Wo ist er am Besten aufgehoben?
Was würde er sich raussuchen?
Fragen kann man ihn ja leider nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
11.02.2019
#1
A

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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen.
Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
NinK

NinK

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Ich finde es einfach nur toll, dass ihr euch um den armen kranken Bub gekümmert habt!

Da er FIV hat was ansteckend ist würde ich ihn auf keinen Fall einfach wieder raus lassen. Natürlich hätte er die anderen Tiere dort längst anstecken können, aber ich persönlich könnte nicht mit der "Schuld" leben ihn trotz der Diagnose raus zu lassen. Ich würde mich nach einer Pflegestelle umschauen die vielleicht mehrere FIV erkrankte Tiere haben und eventuell die Möglichkeit, die Katzen in einem gesicherten Freilauf hinaus zu lassen. Sollte dafür die Zeit nicht reichen würde ich das Angebot des Hospizes in Anspruch nehmen, die kennen sich sicher mit der Problematik eines wilden Katers aus.
 
Tinaho

Tinaho

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Da bin ich mit 100% bei NinK.
Ein sehr guter Vorschlag.

Danke, dass du dich kümmerst.
 
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Lumpie

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Hallo,
Danke für eure Antworten.
In der Waldkatzengruppe leben ja noch 6-7 andere Katzen.
Ich denke nicht das er der einzige mit FIV ist.
Und selbst wenn man alle testen lassen würde, wohin mit den infizierten Katzen?
Und es ist wirklich sehr abgelegen.

In einem Wohngebiet mit vielen Katzen auf einem Platz, würd ich ihn jetzt auch nicht unterbringen wollen.

Im Hospiz sind schon Katzen mit FIV und bei Option 2 waren auch früherer Mal FIV Katzen, haben die anderen aber nicht angesteckt.
Ergänzung ()

Momentan ist es aber so das die neueren Mitglieder die FIV Katzen nicht mehr gekannt haben und daher könnte es sein, dass Option 2 dann weg fällt.
Ergänzung ()

Pflegestelle mit gesichertem Auslauf, habe ich leider nicht gefunden.
Und eigentlich würde auch nur eine Endpflegestelle mit (gesichertem oder abgelegenem) Freigang in Frage kommen,
damit er nicht ständig umziehen muss.

Aber da hat sich leider nichts gefundenen finanziert müsste das auch noch werden.

Option 2 würde das Futter stellen, aber mehr können sie nicht.
Ist ein kleiner Verein und es war schon super, dass sie die Tierarztkosten übernommen haben.
 
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