Alleine zurückgeblieben - was nun?

Diskutiere Alleine zurückgeblieben - was nun? im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, ich war jetzt lange Zeit inaktiv, und melde mich bei euch, mit einige Fragen, und bin mir sicher, dass eure Erfahrungswerte mir ein paar...
  • Alleine zurückgeblieben - was nun? Beitrag #1
Malli86

Malli86

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Hallo,
ich war jetzt lange Zeit inaktiv, und melde mich bei euch, mit einige Fragen, und bin mir sicher, dass eure Erfahrungswerte mir ein paar Antworten und Ratschläge geben können.
Ich hatte meine beiden Wohnungskatzen mit gesichertem Balkon seit 13 Jahren, sie haben in diesen langen Jahren vieles mit mir durchgemacht, da ich privat einige Rückschläge erleiden musste, und die beiden waren einfach immer für mich da, in vielen Zeiten die einzigen beiden Lebewesen die ich sehen wollte. Dann ging es mir besser.
Im Februar dieses Jahres der Schock, Tumordiagnose bei meiner Katze, gleichzeitig mit dem Tod meiner geliebten Oma, und leider ist meine Katze einen Monat später auch über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich habe mich zum Glück bald gefangen, aber der Bruder der Katze war nun alleine. Dies war der Teil, vor dem ich am meisten Angst hatte. Und nun weiss ich, ich hatte leider Recht.
Meine Kate ist Ende März verstorben, und bald danach fing er an einfach nur zu miauen, immer und immer wieder, er klebt an meinen Fersen und miaut. Die einzigen ruhigen Minuten habe ich wenn er auf mir auf dem Sofa liegt.
Aber ich kann nicht den ganzen Tag auf dem Sofa liegen. Und ich kann auch nicht den ganzen Tag zuhause sein, ich habe einen Vollzeitjob und auch einen Partner, ich kann einfach nicht den ganzen Tag zuhause sein.
Kennt ihr das? Und vor allem, legt sich das? Er war früher eine faulerer Kater, als er seine Schwester noch hatte, morgens ist er mit mir aufgestanden, eine Stunde später hat er sich verkroche und unter der Decke geschlafen, jetzt nicht mehr, wenn ich zuhause bin klebt er an mir und miaut.
Ich kann nicht öfters zuhause sein, ich muss auch mal über Nacht wegbleiben, gibt es eine Möglichkeit dass er wieder ruhiger wird und seine "Depressionen" überwindet?
Eine neue Katze aufzunehmen kommt leider nicht in Frage, mein Partner hat selbst zwei Katzen, allerdings Freigänger, und ich wollte irgendwann zu ihm ziehen.
 
  • Alleine zurückgeblieben - was nun? Beitrag #2
Hallo, mein Beileid zu deinem Verlust.

Mein Rat wäre gewesen dass du dich nach einem Kumpel/ einer Freundin für deinen Kater umschaust. Zum Beispiel bei Taskali.
Auch ältere Katzen suchen ein neues Zuhause.
Aber du schreibst ja dass du das nicht möchtest.

Da weiß ich, außer abwarten, keinen wirklichen Rat.
Vielleicht Zylkene?
Musst du mal googeln.
 
  • Alleine zurückgeblieben - was nun? Beitrag #3
Mir tut es auch sehr leid, einen Kumpel zu finden wäre schwer, ich weiss dass es ziemlich unmöglich wäre ihm jetzt mit 13 noch einen neuen Partner zu finden...
Zylkene muss ich mal probieren, danke für de Tipp
 
  • Alleine zurückgeblieben - was nun? Beitrag #4
Es tut mir sehr leid, dass deine Katze gestorben ist und dass dein Kater so sehr darunter leidet, dass er jetzt allein ist.

Ich habe gerade eine sehr ähnliche Situation erleben müssen, als mein einer Kater sehr plötzlich gestorben ist und mein 13 jähriger Kater, der als Thai-Kater besonders eng an seinem Partner hing und immer mit ihm zusammenlag, zurück geblieben ist. Er hat nicht mehr gefressen, hat sich wundgeleckt, hat nach dem anderen Kater gerufen, wollte auch immer auf meinem Schoß liegen. Auch wenn das bei mir eher möglich wäre, dass er fast den ganzen Tag in meiner Nähe sein könnte, weil ich nicht mehr arbeiten muss, kann ich ihm trotzdem nicht den kätzischen Partner ersetzen. Ich habe mir deshalb einen anderen Thai-Kater dazu geholt und beiden geht es wirklich prima, sie liegen ständig zusammen und Peewee ist wieder glücklich und frisst wieder.

Ich würde dir daher den gleichen Tipp geben wie @Tinaho, dass du nach einer zweiten, möglichst älteren und ruhigen Katze guckst. Taskali hat gerade ein aktuelles Vermittlungsangebot: Stava, eine ältere Katze, die draußen bei einem Seniorenheim gelebt hat und bei Menschen etwas zurückhaltender ist:

@Taskali schreibt aber auch in ihrem Thread in dem sie über ihre Pflegis berichtet, dass sie noch weitere Katzen vermitteln könnte, eine scheint mir nach der Beschreibung auch gut geeignet zu sein, Abby, die wohl sehr sozial ist und gut zu vergesellschaften wäre: Nimm doch vielleicht mal per PN Kontakt mit Taskali auf.

Ich drücke dir die Daumen, dass ihr eine Lösung findet, dass es deinem Kater wieder gut geht und dass auch die spätere Zusammenführung mit den Katzen deines Freundes nicht gefährdet wird.
 
  • Alleine zurückgeblieben - was nun? Beitrag #5
Huhu. Ich klinke mich mal hier ein, da ich ja gerufen wurde. Ich denke auch, dass das so nicht auf Dauer weitergeht für deinen Kater - gerade, weil du öfters mal nicht da bist. Wenn er jetzt 13/14 ist, kann er noch einige Jahre vor sich haben - was ist wenn er das Glück hat über 20 Jahre alt zu werden? Soll er dann jetzt die nächsten 7 Jahre allein bleiben und sich nach Nähe sehnen? Das wäre wohl nicht fair....
Was sagt denn dein Partner?
Zu wann ist denn der Umzug zum Partner angedacht?
Möglich wäre aus meiner Sicht ihm eben wieder soziale Gesellschaft an die Seite zu stellen (Stava wäre da durchaus geeignet) und wenn du dann zu deinem Partner ziehst habt ihr halt 4 Katzen - oder spräche was dagegen?
Oder andere Variante: ihr versucht bereits jetzt ihn mit den Katzen von deinem Partner zu vergesellschaften und du hast dann in deiner Wohnung halt erstmal keine Katze...
Das wären so meine Gedanken
 
  • Alleine zurückgeblieben - was nun? Beitrag #6
Danke euch für eure Antworten.
Ich habe schon schlechtes Gewissen, da ich immer gegen Haltung einer Einzelkatze war, bin mir aber sicher, dass eine Vergesellschaftung nicht klappen würde, da ich meinen Kater und seine Katzen kenne. Auch vor allem weil seine Katzen nach draussen dürfen, mein Kater ist eine reine Hauskatze. In der Wohnung meines Partners ist es nicht machbar sie zu trennen, dass nur seine rauskönnen und meiner nicht.
Der Umzug wird erst stattfinden, sobald ich meinen Kater nicht mehr habe... Das steht für mich fest.
Mein Partner kennt meinen Kater auch, er ist derselben Meinung, dass eine Vergesellschaftung mit seinen beiden nicht klappen würde.
Eine Zweitkatze... und was wenn diese dann länger lebt als mein Kater? Wenn diese dann alleine ist, soll ich dann wieder eine Katze dazu tun? Das wäre dann eine Never-Ending-Story... und das, ganz ehrlich, können meine Nerven nicht aushalten, immer weitere Verlust auf mich nehmen
 
  • Alleine zurückgeblieben - was nun? Beitrag #7
Nun genau darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich könnte keine meiner Katzen alleine (ohne kätzische Gesellschaft) lassen. Wir hatten ja als Czilla starb noch vier und trotzdem hat Sky um ihre liebste Freundin auch nach einem Jahr noch getrauert. Dann haben wir das Wagnis auf uns genommen und Wendy geholt. Obwohl es zwischen Gwanna und Wendy etwas holprig war, die beste Entscheidung.

Wäre es nicht möglich in der Wohnung deines Freundes chipgesteuerte Katzenklappen einzubauen, dann können seine beiden raus, deine nicht , aber wenigstens hat sie Gesellschaft. Einen Versuch wäre es sicher wert und ihr könntet schneller zusammen ziehen wenn es klappt.
 
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