Ziemlich ratlos!

JeannieBo

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Hallo Katzenfreunde,

Es wäre schön, wenn ich bei Euch Rat finden könnte.
Vor 2 Wochen mußte ich meinen Kater nach 16 langen Jahren einschläfern lassen. Ihr könnt vielleicht nachfühlen, wie todtraurig ich bin.
Freunde haben mir geraten, ich sollte mir so schnell wie möglich eine neue Katze zulegen.Ich kann mir zwar im Moment noch nicht vorstellen, daß mir ein neues
Tier meinen Oscar ersetzen kann, bin aber gern bereit, es zu versuchen und kann mir ein Leben ohne Katze eigentlich auch gar nicht vorstellen.

Na ja, das war eigentlich nur die Vorgeschichte - ich bin nun völlig ratlos, weil ich nicht weiß, für was für ein Tier ich mich entscheiden soll.

1 Katze oder 2?
Bin berufstätig und möchte nicht, daß sich das Tier einsam fühlt.
Andererseits habe ich gehört, daß die meisten Katzen sich gar nicht vertragen und allein glücklicher sind.

Baby oder ausgewachsen?
Eine junge Katze kann man vielleicht noch "formen",
bei einer erwachsenen Katze kann man besser sehen, wie ihr Wesen ist.
Ich weiß nicht, ob ich mit einem Tier, das sich irgendwann als "biestiger, wildgewordenen Handfeger" entpuppt, glücklich würde.

Tierheim oder Rassekatze?
Möchte wirklich gern einer normalen Hauskatze aus dem Tierheim ein neues Zuhause geben, habe aber gehört, daß sich z.B. Rassekatzen wie Karthäuser besser für Wohnungshaltung eignen. Möchte kein Tier, das Freiheitsdrang hat, in der Wohnung einsperren (geht leider nicht anders).

Ich hoffe, daß mir vielleicht irgendjemand auf meine vielen Fragen Antworten oder zumindest ein paar Tips geben kann.

Viele Grüße
Jeannie
 
21.10.2003
#1
A

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metson

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Hallo Jeannie,

erstmal tut mir das mit deinem Kater sehr Leid, ich kann's dir aus eigener mehrfacher Erfahrung nachfühlen.

Und natürlich wird dir keine Katze den alten Kater ersetzen, jedoch macht es den Schmerz wirklich erträglicher, wenn wieder Pelznasen um dich rum sind. Du wirst sie in kürzester Zeit wieder genauso mögen.

Wenn du berufstätig bist, würde ich zu zwei Katzen raten, die gegebenenfalls auch schon etwas älter sind. Bist du nämlich bei kleinen Miezen anfangs nicht so oft zu Hause, können die sich u.U. komische Verhaltensweisen angewöhnen. Meiner Meinung nach müssen das nicht immer Rassekatzen sein. Tierheime haben oft auch reine Wohnungskatzen zu vermitteln, die sich im besten Fall auch schon kennen von dort (Geschwister, sonstige "Freundschaft"). Es ist nicht so, dass Katzen gar nicht gesellig sind. Nur alte Katzen, die lang allein waren, würde ich nicht zu mehreren halten - ansonsten sehe ich da kein Problem, mein Dreigespann unterhält sich prima miteinander, obwohl ich alle drei einzeln bekommen habe. Sie sind auch reine Wohnungskatzen und bis auf einen Halbsiam nicht "rassig".

Hoffe, ich konnte dir helfen.

lg
Sonja
 
steilheck

steilheck

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Hallo,

es tut mir wirklich zu hören, das du deinen Liebling einschläfern mußtest!

Ich war vor zwei Monaten in der selben Situation. Ich hatte zwei Katzen und hab noch im Haus meiner Eltern gewohnt. Die eine ist mit mir aufgewachsen, sie war 22 als ich sie einschläfern ließ, die andere war 16 Jahre alt. Bei beiden haben die Nieren versagt.
Nun hab ich meine eigene Wohnung und da ich auch berufstätig bin, hatte ich das selbe Problem bei der Entscheidung, welche Katze sich denn besser eigen würde.
Ich hab mich für eine Tierheimkatze entschieden.
Wieso soll ich einem Züchter viel Geld geben, wenn ich so einem armen Ding noch ein schönes Leben bereiten kann.
Außerdem bekommt man auch im Tierheim manchmal wunderschöne Rassekatzen.
Ich hab eine 3 Jahre alte Perser und meine Eltern haben einen 5 Jahre alten Norweger aus dem Tierheim geholt.

Ich würde an deiner Stelle mal in den Tierheimen deiner Umgebung nachfragen, manchmal haben die auch Telefonnummern von Privatpersonen die sich um Katzen kümmern und diese Weitervermitteln.

Aber egal wie du dich entscheidest, ich wünsche dir viel Glück mit deinem neuen Liebling auch wenn dieser die alte Katze nie ersetzen wird.

Gruß
Jessica
 
Baghira

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Hallo,
tut mir natürlich auch leid, daß du deine katze einschläfern mußtest. Ich war letztes Jahr November in derselben Situation, nur daß wir nicht mehr zum einschläfern kamen, sondern die Katze unter Krämpfen beim Tierarzt starb. Mit dieser Katze war ich aufgewachsen (sie lief mir damals zu) Das einzigste was mir half, ist daß ich beim Auszug vor 5 Jahren die Katze bei meiner Mutter ließ und ich so nicht mehr den täglichen Kontakt hatte, und das andere, daß ich zwischenzeitlich 2 Katzen in meiner Wohnung habe.

Übrigens auch Wohnungs- und Rassekatzen.

Rassekatze, wegen dem Rasseprofil. Wir waren schwanger und wollten eine "umgängliche" KAtze mit guten Nerven für unseren Sohn. Also die Katzen wollte natürlich ich, aber es sollten welche sein, die Kinderlieb sind. Und der Birmakatze wird eben nachgesagt, daß sie absolut familienfreundlich und kinderlieb sind. Außerdem haben die auch nicht so den Drang nach draußen. Sie dürfen bei uns auf den Balkon, dann ist Ende.
Und es hat sich so bestätigt. Die KAtzen sind jetzt zwei Jahre und wachsen zusammen mit unserem Sohn auf. Er ist noch nicht einmal von den KAtzen gekratzt oder gebissen worden, egal, ob er sie mal ärgert (was aber selten vorkommt), oder sonst was macht. Wobei er von Anfang an beigebracht bekommt, daß das LEbewesen sind und man vorsichtig damit umzugehen hat. Im Regelfall akzepiert er das.
Meine Mutter dagegen hat jetzt wieder eine KAtze aus dem Tierheim. Das ist prinzipiell auch eine unheimlich liebe, verschmuste und verspielte Katze. Aber wenn ihr was nicht passt, dann kann sie schon mal richtig heftig beißen und kratzen. Von ihr hat unser Sohn bereits ein paar Kratzer mit heimgebracht. Das ist in diesem Rahmen auch o. k. Auch er muß lernen, daß verschiedene Tiere anders reagieren. Aber ich würde diese KAtze nicht so gern bei mir haben. Da sind mir meine Rassekatzen wieder lieber. Auch wenn das viele verurteilen. Aber ich denke, daß muß jeder selber wissen.

Aber zu zwei Katzen würde ich dir auch auf jeden Fall raten, da sie dann nicht so alleine sind. Wir haben erst die KAtzen geholt, als ich im Mutterschutz war. Wir waren aber auch sehr wenig daheim als ich noch gearbeitet habe, da ich abends noch Pferde versorgen mußte.
Und es ist schön, wenn man sie zusammen schmusen und spielen sieht.

Also viel Spaß bei deinen weiteren Überlegungen.

LG Baghira
 
JeannieBo

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Hallo,

also erstmal vielen Dank für Euren Zuspruch!
Hilft einem, zu wissen, daß es einem nicht allein so geht und dass andere auch mithilfe einer neuen Katze über ihren Kummer weggekommen sind.

Weiß jemand, wie die Chancen stehen, eine Rassekatze wie z.B. BKH, Birma oder Maine Coon(gerne auch Mischling) im Tierheim zu bekommen? In dem Tierheim bei mir in der Nähe gibt es z. Zt. keine. Nach privaten Anzeigen habe ich im Internet bereits gesucht, aber bisher keine seriöse Seite gefunden.

Um es klarzustellen, es geht mir nicht um Aussehen, Standards etc. sondern nur um das ruhige, ausgeglichene Wesen und die Eignung zur Wohnungshaltung. Habe in Katzenbüchern gelesen, daß man Rassekatzen "menschenkompatibel" gezüchtet hat. Na ja, man kann sicher darüber streiten, ob der Mensch das Recht hat, Tiere nach seinen Wünschen zu schaffen und zu "produzieren", um damit Kohle zu machen. Allerdings vereinfacht es möglicherweise das Zusammenleben, weil man sich von vornherein ein Tier aussuchen kann, das aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem paßt.

Also, würde mich freuen, von jemandem zu hören, der auf einem "kostengünstigen" Weg eine solche Katze gefunden hat.

Viele Grüße
Jeannie
 
Baghira

Baghira

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Hallo Jeannie,

vorsicht bei der Suche nach einer "kostengünstigen" Rassekatze. Wenn im Tierheim eine abgegeben wird, ist das sicherlich o. k. Bei uns gab´s z. B. auch immer mal wieder tolle Norweger oder Perser. Birma hab ich bei uns im Tierheim noch nie gesehen. (Ich schau öfters auf die Seiten des Tierheimes).

Das Problem ist oft, daß es sehr unseriöse Züchter gibt. Als wir nach den Birmas schauten, haben wir uns verschiedene Züchter angeschaut. Manchmal war es echt ein Graus. Da war die Mutterkatze eine reine Gebärmaschine und sonst nix mehr. Und das hat man ihr dann auch angesehen. Die Kitten werden schon nach 6-8 Wochen wegegeben und geimpft sind sie meistens auch nicht oder nicht korrekt. Da können zwar die Katzen nix für, aber wir wollten schon eine Katze ohne psychische Störungen (wobei das nicht heißen soll, daß alle Katzen die nach 6 Wochen von der Mutter wegkommen psychische Störungen haben.)

Wir haben zwar dann wirklich den vollen Preis bezahlt, aber wir habens bis heute nicht bereut. Bzw. für die Kätzin haben wir 200,-- DM weniger gezahlt, weil sie eine Fehlzeichnung an der Pfote hat. Als ob mich das interessiert, ob die Pfote gleichmäßig hoch weiß ist, oder nunmal etwas höher weiß ist. Aber na ja. Uns kam dieser "Fehler" entgegen, grins.

Ich wünsch dir auf jeden FAll viel Glück bei der Suche.

LG Baghira
 
I

Inge

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Hallo Jeannie,

sicher findet man nicht oft Rassekatzen in einem Tierheim, aber manchmal leider schon.

Wenn Du dort keine findest, lohnt es sich aber sicher, mal auf dem HPs einiger Ktzenzuchtvereine zu gucken, ob Notfalltiere abzugeben sind oder ob ein Züchter ältere Tiere abzugeben hat. Z. B. auf folgender HP sind auch ältere Tiere abzugeben: http://www.berliner-edelkatzen-club.de . Da steht auch erklärt, warum die Tiere abgegeben werden; sie sind also nicht "bloß Wegwerfartikel".

Gruß, Inge
 
Chrischan

Chrischan

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Evtl. sogar ein RK-Pärchen? Die wären aneinander gewöhnt.

Der Nachmieter meiner alten Wohnung hat ein Norweger-Geschwisterpärchen.

Schaut echt fluffig aus. :D


Einschläfern mußte ich glücklicherweise noch keine Katze (und wills auch nicht unbedingt forcieren). Sollen alle alt und grau werden und in würde als alte Knacker einschlafen.

Habe aber damals mal bei meinem Schatz übernachtet und am nächsten
morgen einen Anruf bekommen, daß Merlin tot im Nachbargarten gefunden
wurde. Totgebissen durch einen sehr großen Hund. Konnte nur noch heimfahren
und ihn (schon starr) begraben.

Chris
 
F

Filia

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Hallo JeannieBo!
Ich bin damals eher per Zufall an (allerdings nur Halb-) Rassekatzen gelangt: Unseren Halb-Siam haben von einer Familie, die am Supermarkt Zettel ausgehängt hatte, und unseren Halb-Norweger aus einem Zeitungsinserat.
Beides zwar keinen "echten" Rassekatzen, aber wenn es dir um das Temperament der Katze geht: Angeblich haben Mischlinge ja die Besten Eigenschaften von beiden Eltern, was ich von unseren beiden nur bestätigen kann!
Die waren Siam bzw. Norweger + Feld-Wald-Wiesen-Katze, hatten aber die hochgelobten Eigentschaften der Rassen und die Widerstandskraft, zB. bei Krankheiten, der "wilden" Katzen.
Außerdem sind solche Tiere erheblich billiger als "echte" Rassekatzen.
 

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