Hallo Funny,
ich denke, gehen würde es schon mit einer Zweitkatze, aber vermutlich wird die Zusammenführung länger dauern, wenn die bereits vorhandene Katze schon älter ist, und wenn sie "flüchten" kann.
Unsere beiden gehen auch raus, und wir haben (relativ unüberlegt, da ein Findelkind) Floh nach Hause gebracht, als Minke 9 Jahre alt war. Die erste Woche war sehr schlimm, Minke kam nur noch höchstens einmal am Tag zum Fressen nach Hause (obwohl sie an sich sehr anhänglich und verschmust war, und obwohl wir in ihrer Anwesenheit Floh ignoriert haben), ließ sich nicht mehr auf den Arm nehmen, sprang nicht mehr auf den Schoß.
Geholfen hat dann 1. Feliway (Spray um den Neuankömmling oder beide einzusprühen, damit sie sich besser "riechen" können), und 2. als Floh kastriert wurde.
Inzwischen: nicht die große Liebe, öfter noch leichtes Gerangel (jugendlicher Übermut vs. stolze Seniorin, die zeigen muss wer der Boss im Haus ist...), aber man begrüßt sich manchmal mit Nasenstups, frisst friedlich nebeneinander, muss jeweils schauen was der andere macht...
Und vor allem: heute ist Minke anhänglicher und auch verspielter als je zuvor. Vielleicht aus Eifersucht, keine Ahnung, das hätte jedenfalls niemand gedacht nach ihrem zurückgezogenen Verhalten als Floh kam.
Trotzdem würde ich mir das an eurer Stelle gut überlegen, denn jede Katze ist anders, und in der ersten Phase kann es wirklich schlimm sein. Also wenn euer Kater jetzt schon nicht sehr menschenbezogen ist, würde ich es eher lassen...