Mich würde mal interessieren, als was ihr eure Katzen seht? Sind sie einfach eure Haustiere, Kinderersatz? Oder was anderes?
Für mich sind meine Mietzen Wegbegleiter und Seelenverwandte. Zumindest von Lilit kann ich das sagen, bei Luzi ist das noch ein Zwiespalt. Ich liebe sie, aber ich "kenne" sie noch nicht so gut. Ist blöd ausgedrückt, aber ich denke man versteht mich

Zwischen Lilit und mir ist eine sehr enge Bindung. Bevor Luzi zu uns kam war sie immer an meiner Seite, sie saß abends auf meiner Schulter, wenn ich am PC, ging mit mir ins Bett. Heute ist das alles etwas abgeschwächt, aber die Verbundenheit ist noch da. Als sie eine Woche abweisend war und nix von mir wissen wollte (als Luzi zu uns kam) habe ich öfter geweint, weil es mir so weh tat.
Oft muss ich an den ersten Abend denken, als ich Lilit bekam. Die vorherige Besitzerin wollte sie scheinbar schnellstens loswerden und brachte sie sogar zu mir. Ich machte die Tür von der Box auf und sie tigerte sofort durch die Wohnung und schaute sich alles an. Keine Scheu. In der ersten Nacht hat sie neben mir im Bett geschlafen. Seit dem Tag an bin ich die Mama. Sie ist für mich wirklich wie ein Kind (auch wenn ich noch keine eigenen habe) und egal wie oft ich sie verfluche, weil sie irgendwas angestellt hat, sobald ich ihr in die Augen sehe ist alles ok und ich kann ihr nicht böse sein.
Kurz: meine Katzen sind für mich Kinder, Geschwister, Trostgebende und vor allem Freunde.