Vor 2 Jahren habe ich meinen damals noch 2 ca. 11Jahre alten Katzen einen ausgewachsenen Hund vor die NAse gesetzt.
Meine Katzen fanden den Hund SCH.... . Das arme Tier kam zur Tür rein und noch bevor ich wusste, was geschah, hatte eine der Beiden dem Hund eine Schramme über die Nase getackert. Danach gab es wochenlang jedesmal Gefauche, wenn sie Hund Und Katz überraschend trafen. Zum Glück ist der Hund sehr deeskalierend, hat also weggeschaut oder sich umgedreht und einen Abgang gemacht. Im Prinzip so, wie Katzen es untereinander ja auch machen, wenn sie Frieden halten wollen. Das hat die Katzen mit der Zeit besänftigt.
Vor einem Jahr kam unser Perser, damals ca. 6Monate alt, dazu. Der fand den Hund von Anfang an toll, was diesen aber (nach den schlechten Erfahrungen mit den beiden Alten) in Angst und Schrecken versetzt hat. Inzwischen sidn Hund und Perser richtig gute Freunde, spielen und toben miteinander.
Die beiden Alten tun so, als würde es den doofen Hund nicht geben, umgekehrt werden sie von Hund ignoriert. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis die 3 sich soweit eingekriegt hatten. Ich glaube, der Perser hat seinen Teil dazu begetragen, denn er hat einerseits dem Hund die tiefsitzende Angst vor den Katzen genommen. Und andererseits haben die beiden Alten ganz bestimmt durch sein Vorbild mitbekommen, dass der Hund nicht ganz so blöde ist wie anfangs angenommen.
Also mach. Aber wappne dich mit Geduld. Wichtig ist, dass sich alle aus dem Weg gehen können. Wenn die Katzen die Möglcihkeit haben, den Hund die ersten Wochen aus sicherer Entfernung zu beäugen, dann kann das nicht schaden. Außerdem können sich die Katzen schon ganz gut gegen den Hund durchsetzen. Natürlich musst du ein wenig aufpassen, dass es nicht eskaliert, aber spätestens wenn die Katze einmal zugeschlagen hat (wenn es denn unvermeitbar ist), wird der Hund wissen, dass er aufpassen muss.