Rassekatzen kürzere Lebenserwartung?!

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Birma-fan

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Hallo ihr Lieben!

Ich habe da mal eine kurze Frage: Haben Rassekatzen gegenüber "normale" Hauskatzen oder "Mischling" wirklich eine kürzere Lebenserwartung?!

Ich habe davon selber noch nie was gehört, obwohl ich seit meiner Kindheit immer Katzen
(Birma) hatte! Mich nervt nur eine Arbeitskollegin von mir, die keine Rassekatzen mag und deshalb behauptet, die würden viel eher krank werden und auch nicht so alt werden. Ich kann das selber von meinen Birmakatern nicht behaupten - die sind top-fit und waren noch nie krank!

Kann mir jemand helfen bzw. Infos geben, vielleicht passende links schicken?! ...damit endlich die Diskussion mit meiner Kollegin aufhört! :roll:

Liebe Grüße und herzlichen Dank schonmal im voraus
Birma-fan :D
 
21.08.2006
#1
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B

Birma-fan

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@Irene

Oh super und Danke schön, ein sehr interessanter Link. Ich habe ihn gerade kurz überflogen...
Sehe ich das richtig, daß in dem Bericht kein einziger Zusammenhang erklärt wird (noch nicht einmal erwähnt), daß es irgend einen Zusammenhang zwischen Rassekatzen und verkürzter Lebenserwartung gibt???
Ich finde die Behauptung von meiner Kollegin echt unmöglich, kann sie aber leider immer noch nicht mit fundiertem Wissen vom Gegenteil überzeugen. Weiß noch jemand darüber etwas genaueres?!
 
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xs.sx

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Wie kommt deine Arbeitskollegin denn zu diesem Schluss? Hat sie selbst schon schlechte Erfahrungen gemacht?

Es gibt sehr viele unterschiedliche Katzenrassen. Wie soll jemand da so eine allgemeingueltige Aussage treffen koennen?

Ich kann nur fuer die Orientalen sprechen. Da ist es so, dass ein Alter von 10-15 haufig vorkommt. Natuerlich gibt es auch Faelle wo ein Tier mit sechs Jahren an Krebs stirbt.

Dies hat aber nichts mit der Rasse zu tun. Hauskatzen werden auch nicht alle zwanzig. Das is ein Mythos. Da sehr viele Hauskatzen Freigaenger sind, kriegen manche Besitzer gar nicht mit was mit ihrer Katze passiert ist. Da heisst es dann, die Katze haette sich ein anderes Zuhause gesucht, wenn sie nicht mehr Heim kommt.

Die ueberwiegende Zahl der Rassekatzen wird in der Wohnung gehalten und somit sind vorzeitiges Ableben durch Autos oder Jager etc. ausgeschlossen. Bei einigen Rassen sind bestimmte Neigungen zu Krankheiten bekannt und koennen durch Gentests und andere Untersuchungen minimiert werden. Es ist aber ein Irrglaube, dass diese Erkrankungen nicht auch bei Hauskatzen vorliegen koennen.

Manchmal frage ich mich woher diese Intoleranz gegenueber sog. Rasse-/Edelkatzen kommt.

LG Steffi
 
B

Birma-fan

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@Steffi:

Vielen Dank für deine Nachricht!

Meine Kollegin hat einen (angeblich :roll: ) über 20 Jahre alten Kater, der nur zum fressen nach Hause kommt und ansonsten nur durch die Gegend streunt. Angeblich hat sie ihm vor einem halben Jahr auch zum ersten mal den Zahnstein entfernen müssen, weil er ja u.a. auch so super Zähne hätte. Auch die Narkose hat er ja mit seinen 20 Jahren so gut überstanden... :roll: :roll: , weil er ist ja keine "anfällige" Rassekatze ist. Zumindest behauptet sie das.

(Nicht das jemand meint, ich hätte was gegen Hauskatzen und Freigänger!!! Das ist absolut nicht so).

Ich würde gerne meiner Kollegin einen Bericht darüber unter die Nase halten, damit das mit diesen unglaublichen Behauptungen aufhört! Sie ärgert mich damit ziemlich... :x . Ich selber bin von meinen Birmchen sehr überzeugt. Meine beiden Kater (7 und 9 Jahre) sind top-fit & robust und waren noch nie krank!

Wieso gibt es immer noch den Irrglaube, Rassekatzen seien anfälliger für Krankheiten?! Ich kann mir das bei seriösen Züchtern, die streng auf Zuchtlinie gucken, einfach nicht vorstellen?! (Abgesehen von schwarze Schafe, die es ja bekanntlich immer gibt)
 
Aiur

Aiur

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Die eine oder andere Rasse hat verhältnismässig gesehen bestimmt eine kürzere durchschnittliche Lbenserwartung als andere Rassen oder Hauskatzen.

Ich denke da einfach mal an die Leider- Moderasse Maine Coon, bei der HCM ja nun mit Abstand am häufigsten auftaucht und dadurch, das einige Tiere eben schon mit 1-2 Jahren sterben, wird der Durchschnitt sicherlich im ein paar Jahre gedrückt.
Das heisst aber ja nicht, das ein gesunder Coonie nicht 20 werden kann.

Siamesen galten früher als die langlebigste Rasse überhaupt, wurden oft weit über 20 Jahre alt. Das hat sich mittlerweile wohl relativiert, aber sehr alt werden viele von ihnen immer noch, älter als der Durchschnitt.

Solch Pauschalurteile sind Quatsch, zumindest bei Katzen, weil sich selbst die unterschiedlichsten Katzenrtassen wie Perser und Siam letztlich vom Körperbau, Grösse etc. her kaum unterscheiden.

Das kann man nicht mit Hunden vergleichen, deren kleinste ja ein knappes kg wiegen und dei grössten über 100 kg etc. Bei ihnen gibt es ja schon grosse Unterschiede in der Lebenserwartung.

Einer Katzenrasse (und natürlich auch Hunderasse) kann man es nur niemals wünschen, zur Moderasse zu werden, denn das ist ihr gesundheitlicher Tod.
 
russian

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Hi Birma-Fan,

weißt Du woher diese haltlosen Voruteile kommen Rassekatzen wären alle krank?
Es sind die Rassekatzen deren Gesundheit seit langem überprüft wird, und wo man die Krankheiten auch dokumentiert und darüber informiert.
Kaum jemand aber macht sich die Mühe seine Hauskatze obduzieren zu lassen, wenn die Todesursache unbekannt ist. Und nicht ein Mensch interessiert sich dafür woran die wildlebenden Streuner draußen erkranken oder sterben.
Würden dort die Krankheiten genau so sorgfältig geprüft wie bei Rassekatzen ließe sich leicht feststellen, das hier alles andere als ein Ungleichgewicht besteht.
Das Gesundheitsbild einer Rassekatze kann über Stammbäume in der Linie verfolgt werden, das einer Hauskatze ist mitunter eine gefährliche Wundertüte.


Viele Grüße
Eva
 
B

Birma-fan

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Ich denke da einfach mal an die Leider- Moderasse Maine Coon, bei der HCM ja nun mit Abstand am häufigsten auftaucht und dadurch, das einige Tiere eben schon mit 1-2 Jahren sterben, wird der Durchschnitt sicherlich im ein paar Jahre gedrückt.
Wirklich?! Ist das so?
Ich kenne mich mit Maine Coons nicht gut aus...was ist HCM für eine Abkürzung? (sorry, bin Neuling hier)


@ russian:
Ich glaube, an deinem Denkanstoß ist wirklich was wahres dran! Wenn eine Hauskatze an Nierenversagen stirbt, dann ist das zwar auch schlimm - aber "es kann halt passieren". Bei einer Rassekatze wird direkt gesagt, "tja das sind nun mal die überzüchteten Edelkatzen", die haben doch immer irgendwas.

Wie gesagt: Ich kann solche Pauschalaussagen aus eigener jahrelanger Katzen-Erfahrung auch nicht bestätigen! Lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren...
 
D

doernchen

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Wirklich?! Ist das so?
Ich kenne mich mit Maine Coons nicht gut aus...was ist HCM für eine Abkürzung? (sorry, bin Neuling hier)
HCM ist eine Herzkrankheit, die meist in den ersten zwei-drei Lebensjahren zum Tod führen kann :cry: Diese Krankheit ist genetisch bedingt und wird von eltern auf kind übertragen ...

- Gute Züchter lassen hier beide Eltern auf die Krankheit testen, bevor sie den ersten Wurf riskieren. Festgestellt kann die Krankheit meist erst mit eineinhalb Jahren werden.

Coonies haben oft auch Probleme mit den Zähnen.

ist jetzt aber nur grobinfo
 
C

cikobi

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Das ist doch wirklich ein absolut schwachsinniges Pauschalurteil.

Was meiner Meinung nach ursächlich ist:

1) die ganzen sogenannten "VErmehrer", die null bis nichts in die gesundheitliche Prüfung der Elterntiere und des Stammbaums stecken und dadurch durchaus mal inzüchtige Kitten "produzieren" oder eben auch Kitten, deren Immunsystem entweder duch erbschäden oder durch eine mangelhafte gesundheitliche Betreuung im Kittenalter nicht vernünftig ausgeprägt ist. Klar kauft der Laie das als Rassekatze und mitunter ist diese Lebenserwartung dann tatsächlich gering.

Nach unserer modernen geiz ist geil menthalität greift der Kauf von Rassekatzen bei Vermehrern immer mehr um sich, ist ja so schön billig.

Und ist die Siam dann mit 9 Jahren an irgendwas gestorben heißt es gleich "die überzüchtete Rassekatze"

2) Ist eine Hauskatze aus einem Otto-Normal-Haushalt ernsthaft krank, ist man sicher eher mal "bereit" zu sagen "ok, hat keinen Sinn mehr, hole ich mir beim Huber-Bauern eben ne neue, der hat ja grad nen Wurf" (Anwesende grundsätzlich ausgeschlossen). Die eigentliche Krankheit interessiert nicht, kostet ja viel Geld. Wird also auch nicht dokumentiert und totgeschwiegen, wen interessiert sowas schon in der Statistik?

Ist ne Rassekatze krank, geht man der Sache vielleicht doch eher mal auf den Grund und findet raus, was sie hat und behandelt das. Sie hat ja schließlich Geld gekostet, egal, ob ich sie nun vom seriösen Züchter oder vom Vermehrer habe. Und schon heißt es "Du mit Deiner überzüchteten xyz"...

Ich habe einen (im übertragenen Sinne) Bauernhofkater, der mit eineinhalb Jahren Struvitgries bekommen hat, was ich zum Großteil auf Veranlagung zurückführe.

Freundin von mir hat eine 7 jährige Bauernhofkatze (im Wortsinn), die aufgrund eines Katzenschnupfens im Babyalter keinen entwickelten Gleichgewichtssinn hat.

Von wegen robuste Gesundheit und alles :evil: ob die Mieze meiner Freundin 20 wird steht in den Sternen und ob mein Struvitkater nicht vielleicht mit 5 Jahren Oxalat in der Blase hat oder schlimmeres ebenfalls.

Krank werden und früh sterben hat nichts mit einer Rasse zu tun.

Vielmehr mit den Genen und der Ernährung und Versorgung und dem Leben generell, das man führt.

Egal ob als Mensch oder als Tier.

Kann ja auch keiner sagen, dass Adelige grundsätzlich früher sterben als Sozialhilfeempfänger um es mal ganz drastisch zu machen.
 
Aiur

Aiur

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Jede Katze kann HCM, hypertrophe Cardiomyopathie, bekommen, eine Herzkrankheit, bei der die linke Seite des Herzmuskels krankhaft immer dicker wird, so lange, bis sie nicht mehr funktionstüchtig ist und das Tier an Herzversagen stirbt.

Die Maine Coon stammen zum grossen Teil ursprünglich aus einem sehr kleinen Genpool, sie sind eben extrem beleibt und damit befassen sich sicher auch Züchter damit, die von Genetik und Co. nicht sooo viel ahnung haben oder die sich weniger darum kümmern (von Schwarzzüchtern ganz abgesehen). Ich denke, das ist der Grund.

Von manchen Seiten hört man zwar, das HCM bei Coonies gar nicht öfter auftrete als bei anderen Rassen, es bei ihnen nur genauer kontrolliert werde (und bei Hauskatzen wohl in vielen Fällen gar nicht), aber daran glaube ich wirklich nicht. Sicherlich, eine Rasse, die selten HCM zeigt, wird vielleicht nicht an allen Stellen jederzeit auf HCM überprüft, aber wenn man leider mal wieder einen armen Dosi mit einer frisch auf HCM diagnostizierten Katze in einem Forum trifft, ist es doch viel öfter ein Coonie als irgendetwas anderes... :/
 

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