Das Problem mit dem Kämmen...

Diskutiere Das Problem mit dem Kämmen... im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Die Besitzer von Langhaarkatzen kennen das sicher auch: Wenn man nicht regelmäßig kämmt, bilden sich Knoten im Fell. Und ohne kämmen verschlucken...
  • Das Problem mit dem Kämmen... Beitrag #1
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Alannah

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Die Besitzer von Langhaarkatzen kennen das sicher auch: Wenn man nicht regelmäßig kämmt, bilden sich Knoten im Fell. Und ohne kämmen verschlucken die Katzen viele Haare, die dann im Magen Haarballen bilden und gefährlich werden können.
Mein Problem ist nun, daß mein Kater sehr ungern gekämmt wird. Ein paar Sekunden, dann haut er ab oder greift den Kamm an. Jetzt weiß ich nicht, wie ich am besten damit umgehen soll: Soll ich gleich aufhören, wenn er nicht mehr will, oder soll ich ihn festhalten und durchkämmen? Mit dem Resultat, daß er erst recht einen Haß auf den Kamm entwickelt? Bei meiner Katze früher war dasselbe Problem, die mußten wir sogar regelmäßig scheren. Bei meinem Kater bilden sich zwar nur wenige Knötchen im Fell, aber er haart extrem, und verschluckt daher auch viele Haare.
Irgendwie bekomme ich langsam die Meinung, daß das Züchten von Langhaarkatzen Tierquälerei ist. Alle Langhaarkatzen, die ich bisher kennengelernt habe, putzten sich viel weniger als die Kurzhaarkatzen. Vermutlich ist es für die auch nicht angenehm, ständig Haare im Mund zu haben und zu verschlucken!
Was meint ihr zu dem Problem?

Alannah
 
  • Das Problem mit dem Kämmen... Beitrag #2
Hallo,

Dein Kater ist ja noch jung. Du solltest also auf jeden Fall versuchen, ihn regelmässig kämmen zu können. Das funktioniert meiner Meinung nach am besten mit einem anschliessenden Leckerli, dass er besonders mag. Erst nach kurzem Kämmen, dann weiss er bald, dass ihn etwas Gutes erwartet und dann langsam weiter ausdehnen.

So habe ich es immer mit meiner verstorbenen Annie gemacht. Ihr musste täglich die Augenumgebung gereinigt werden, weil sie einen verschlossenen Tränenkanal hatte. Das mochte sie auch nicht besonders gerne. Aber sie liebte Trockenfutter; und das gab es erst, wenn sie sich das hatte machen lassen. Wenn Sie irgendwann mal nicht wollte: ok, gab es kein Trockenfutter. Irgendwann kam sie dann von alleine an und hielt mir ihr Auge hin ...

LG, Irene
 
  • Das Problem mit dem Kämmen... Beitrag #3
Mein Kater ist schon 10 Monate alt, das Bild ist noch von früher.
Aber der Tip mit der Belohnung ist gut, sollte ich mal ausprobieren, vielleicht klappt es!
Finde es richtig süß, wie deine Katze dir später immer ihr Auge hingehalten hat :D
 
  • Das Problem mit dem Kämmen... Beitrag #4
Auch mit 10 Monaten ist es noch nicht zu spät, eine Katze ans bürsten zu gewöhnen ;).

Ich nehme an, unser Hallanghaar Frajo kannte bürsten schon, als er zu uns kam, trotzdem hat er es nie besonders gemocht.
Es muss eben sein und er hat saich mit den Wochen und Monaten daran gewöhnt, hält nun schon lange still und lässt es eben über sich ergehen.

Ares kannte bürsten vielleicht auch irgendwie ein wenig, es hat aber lange gedauert bis er sich daran gewöhnte. Die ersten Wochen hat er sich in der Bürste (und meinem Arm) und auch im Gumminoppenhandschuh verbissen und verkrallt... Geduld und tägliches üben haben da aber bald den Durchbruch geschafft ;).

Tja und Odin und Isis... Die kannten bürsten garantiert nicht als sie zu uns kamen, mochten es aber glücklicherweise auf Anhieb.

Es sit also nur eine Frage der Gewöhnung, je öfter du es übst, und das mit positivem Hintergrund, desto besser.

Lass zuerst die Bürste nur beschnuppern, lobe dabei kräftig und gebe auch Leckerlis, wenn er sich ihr angst- und aggressionsfrei nähert und baue das dann einfach gaaaaanz langsam und mit viel Geduld aus, indem du sie ihm erst nur kurz auf den Rücken legst.... Wenn er das nach einigen Tagen akzeptiert, machst du eine kurze Streichbewergung, dann wieder gleich ablassen, immer loben.... Bis es irgendwann klappt.

Mach dir erstmal keine Gedanken um Knoten, wichtig ist, das er die Bürste erstmal als etwas nicht-böses akzeptiert, und sollten sich Knoten bilden muss man die vorerst eben herausschneiden. Es klappt bestimmt mit einer Menge Übung.
 
  • Das Problem mit dem Kämmen... Beitrag #5
Hallo Aiur,

du hast recht, ich muß versuchen, eine positive Beziehung zur Bürste zu schaffen (wie das klingt! :D ). Eigentlich ja Kamm, da ich sonst nicht durch das Fell komme. Bürste mag er lieber, aber das reicht nicht. Ich werde es mal versuchen, täglich wenigstens kurze Zeit zu kämmen. Vielleicht sollte ich es so probieren, daß ich frühzeitig aufhöre, bevor er abhaut? Weil wenn er abhaut, bleibt ja das negative Gefühl bei ihm drinnen? Also wenn ich ein paar Sekunden kämme, und er liegt noch still, und dann aufhöre und ein Leckerli gebe, müßte es klappen!

Gruß
Alannah
 
  • Das Problem mit dem Kämmen... Beitrag #6
Ja, genau so meine ich das!

Wenn du es rein positiv hälst und nicht so lange macht, bis er keine Lust mehr hat, wird die Zeit, in der es OK für ihn ist, mit der Zeit länger... Besonders wenn er dafür eine Belohnung bekommt danach.
 
  • Das Problem mit dem Kämmen... Beitrag #7
Die passende Belohnung wüßte ich auch schon: Pit'r Pat, "Candy" for Cats. Das war mal bei einer Bestellung der kostenlosen Futterproben dabei. Ich hab noch nie erlebt, wie eine Katze so auf etwas abfahren kann! Da muß ich nur mit der Dose rascheln, und dann kann ich mich kaum noch retten! Klingt ideal für das Üben mit dem Kamm! :D
 
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