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Diskutiere 2 Fragen im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Huhu ihr Katzenfreunde Habe mir anfang Oktober bei Bekannten aus Schweden eine 2. Katze geholt. Der kleine Kater war da gerade mal 5-6 Wochen...
  • 2 Fragen Beitrag #1
Lennon

Lennon

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Huhu ihr Katzenfreunde

Habe mir anfang Oktober bei Bekannten aus Schweden eine 2. Katze geholt. Der kleine Kater war da gerade mal 5-6 Wochen alt. Deswegen hab ich mich auf der Rückfahrt aus Schweden (dauerte gut und gerne 13-14 Stunden) auch ziemlich um ihn gekümmert, eben weil er noch so jung war. Auch at Home, in den ersten Tagen hab ich ihn immer bei mir gelassen und aufgepasst, das meine 14jährige Katze ihn nich vermöbelt, weil die garnich so erfreut war, sich von da an mit einem Kater das Essen zu teilen. Habe mich halt sehr um ihn gekümmert. Inzwischen ist es so, das ich das Gefühl hab, der kleine Racker sieht mich als so eine Art Vater/Mutter an. Kann das sein? Nachts z.B. kommt er immer in mein Bett, legt sich zu mir ans Kopfkissen und schleckt mir mein Gesicht, insbesondere meinen Mund. Und dann schläft er halt irgendwann neben mir ein. Aber dieses ständige Mundgelecke (klingt sehr komisch :wink: ). Und dann drückt er, wenn ich eigentlich schlafen will, seine Schnauze/Nase immer an meinen Mund. Auch wenn ich ihn hochnehme, und er gerade schmusig drauf ist, schleckt er rum. Nun meine Frage, machen das normalerweise junge Katzen bei ihrer Mutter? Also ist es für die ganz natürlich? Weil mir kommts halt etwas komisch vor, zumal er das praktisch nur bei mir macht. Klar, bei meinen Geschwistern schlabbert er auch schonmal, aber bei weitem nicht so oft, wie bei mir.
Würd mich halt mal interessieren, wo dieses Verhalten herkommt.

Die 2. Frage ist, wie ich dem kleinen am besten beibringen kann, das er bestimmte sachen nicht machen soll. z.B. in den Weihnachtsbaum klettern usw. Bisher hab ich ihn dann am Nacken rausgenommen, aber das gefällt ihm nich und mir auch nich. Vielleicht kennt ihr ja einen Trick. Meine alte Katze tut des nid, da sie überhaupt keine Lust hat noch irgendetwas sportliches zu tun. Und sie benimmt sich sonst auch sehr "gesittet". Ist halt der Kleine, der mir Gedanken macht.


Wäre sehr froh, wenn mir hier jemand nen Tipp geben könnte :p
 
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  • 2 Fragen Beitrag #2
Es wäre schön gewesen, wenn Ihr Euch schon vorher mal erkundigt hättet ...

Mit 5-6 Wochen ist ein Kätzchen entschieden zu jung, um von Mutter und Geschwistern wegzukommen!! Es sollte mindestens 12 Wochen alt sein, bevor es getrennt wird. Natürlich sucht er in Euch einen Mutter-Ersatz, weil ihm diese viel zu früh entrissen wurde.
Insbesondere wenn bei Euch schon eine Katze wohnt, wäre es sehr wichtig gewesen, wenn er erstmal alles notwendige inklusive dem richtigen Sozialverhalten gegenüber anderen Katzen gelernt hätte.
Die bereits vorhandenene Katze wird ihn sicher nicht vermöbeln (vorausgesetzt, sie hat als Kitten die Chance gekriegt, das Sozialverhalten zu erlernen), denn der kleine hat ja noch Welpenschutz.
Das Lecken gehört zum normalen Verhalten von Kitten, da brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen. Daß er Schnauze an Dich drückt ist ebenfalls normal, denn er ist ja nie richtig entwöhnt worden! Kitten nuckeln oft noch bis zur 12. Woche an der Mama, auch wenn sie längst normal fressen und oft auch dann schon gar keine Milch mehr kommt.

Wenn er nicht in den Weihnachtsbaum klettern soll, müßt Ihr ihm Alternativen bieten. Klettern gehört bei Katzen einfach dazu. Habt Ihr keinen Kratzbaum?
Ihm so etwas abzugewöhnen geht mit einem konsequenten "Nein!" und ihn da rausnehmen. Dazu kann man ihn ganz normal nehmen, nicht am Nacken; dieser Griff sollte den Katzenmüttern vorbehalten bleiben! Evtl. kann man mit einer Wasserspritze (z. B. mit Wasser gefüllte Blumenspritze) dem Ganzen Nachdruck verleihen.

Gruß, Inge
 
  • 2 Fragen Beitrag #3
Hallo,

mein kleiner Enrico schleckt mir manchmal gern auch den Mund ab :wink: ! Wenn mein kleiner etwas macht was er nicht machen soll, sage ich laut "NEIN" wenn alles nicht hilft, dann wird er mit einer Blumenspritze mit ein wenig Wasser im Gesicht naß gemacht, denn dies mögen Katzen nicht und lernen sehr schnell was sie dürfen und was nicht. Aber 5-6Wochen sind echt viel zu früh! Kitten nuckeln sogar noch bis zur 16 Woche bei der Mutter. Ab 12 Wochen kann man ein Kitten aufnehmen. Bitte beim nächsten mal darauf achten, dem Tier tut man damit keinen gefallen, denn es braucht die Mutter und die Geschwister noch um die Psyche zu festigen und das Kitten lernt in dieser Zeit erst Stubenrein zu werden und fängt erst an Nassfutter selbstständig zu fressen.

gruss

tigerlily
 
  • 2 Fragen Beitrag #4
Ui, da muss ich aber kurz intervenieren ;)

Also die Familie von der ich meinen kleinen Lennon hab, die verschenkt schon seit vielen Jahren Katzen und haben schon den dreh raus, wie man das deichselt. Da die - für Schweden typisch - in einer sehr ländlichen Gegend wohnen, lassen sie die Katzen auch oft draussen. Von daher werden die schnell recht selbstständig. Mein kleiner hat z.B. zusammen mit seinen Geschwistern mit 3-4 Wochen bereits nen Hasen erlegt. Und die Mutter hat denen auch recht früh alles beigebracht. Stubenrein ist er sehr - er miauzt auch immer sehr fordernd, wenn das Klo mal nichtmehr sauber ist :). Und ich hab mich schon informiert vorher. Ich war zusammen mit meiner Tante in Schweden, die sich eine Schwester von Lennon mitgenommen hat. In der Gegend treibt sich son Mordskater herum, der öfter mal einen Abstecher zur Familie macht. Von daher haben die mehrmals im Jahr einen Wurf und sie können halt nicht immer alle Katzen behalten. Lennon hatte zu der Zeit als wir ihn abholten bereits nurnoch aus dem Fressnapf gegessen und war auch sonst schon recht "erwachsen". Er und seine Geschwister wurden halt von anfang an darauf vorbereitet, nicht für immer bei ihrer Mutter zu sein. Und ich bin ja auch kein totaler Anfänger in Sachen Katzen. Habe schließlich seit 14 Jahren eine und die ist auch sehr gut erzogen von uns. Mich hatte lediglich interessiert, woher dieses Schnauze-an-Mund-Verhalten kommt.

Hoffe, ich konnte einige Missverständnisse aus der Welt schaffen :)

Dem kleinen Racker geht es sehr gut, er ist gesund, sehr munter (siehe Weihnachtsbaum :wink: ) und ein waaaaaaaaaaaaaahnsinnig lieber kleiner Kuschler :)
 
  • 2 Fragen Beitrag #5
Entschuldige mal, Lennon, ich ziehe mittlerweile meinen 20. Wurf groß. Drei bis vier Wochen alte Katzen (auch Bauernhofkatzen) sind mit Sicherheit nicht in der Lage, einen Hasen zu erlegen! Die sind gerade dabei zu lernen, einen Fuß vor den anderen zu setzen.

Und nur die Tatsache, dass deine Leute in Schweden das schon jahrelang machen, heißt nicht, dass sie "den Dreh raushaben". Etwas lange Jahre zu machen, heißt nicht, etwas auch gut und richtig zu machen. Dann hätten sie nämlich ihre Katzen schon längst kastriert. Genau das wäre nämlich richtig.

Meine Kitten fressen mit sechs Wochen auch überwiegend selbstständig, aber abends sieht man sie noch sehr oft mit Mama kuscheln und trinken. Das bekommt man bei Freigängern nur meist überwiegend nicht mit und meint dann, sie brauchen das nicht mehr.

Sie lernen zwar schon sehr schnell, selbstständig zu sein, aber Sozialverhalten lernen sie halt erst später. Und das das Deiner noch nicht so richtig "drauf" hat, zeigt er z. B. durch sein Nuckelverhalten.
 
  • 2 Fragen Beitrag #6
Also die Familie von der ich meinen kleinen Lennon hab, die verschenkt schon seit vielen Jahren Katzen und haben schon den dreh raus, wie man das deichselt.

Sorry, aber die haben gar nichts raus außer ohne jedes Kenntnis dessen, was sie da anrichten, Kitten entschieden zu früh ihren Müttern und Geschwistern zu entreissen! Und den Leuten dann auch noch weiß zu machen, das sei schon richtig so! :evil:

Da die - für Schweden typisch - in einer sehr ländlichen Gegend wohnen, lassen sie die Katzen auch oft draussen. Von daher werden die schnell recht selbstständig.

Kitten brauchen ihren Zeit, völlig unabhängig davon, wo sie aufwachsen! Die wilden Verwandten unserer Hauskatzen behalten ihren Kitten noch wesentlich länger um sich! Die ländliche Gegend ist also mit Sicherheit kein gutes Argument für die frühe Trennung, im Gegenteil!

Und ich hab mich schon informiert vorher. Ich war zusammen mit meiner Tante in Schweden, die sich eine Schwester von Lennon mitgenommen hat.

Offensichtlich keine sehr gute Quelle für Informationen ...

In der Gegend treibt sich son Mordskater herum, der öfter mal einen Abstecher zur Familie macht. Von daher haben die mehrmals im Jahr einen Wurf und sie können halt nicht immer alle Katzen behalten.

Dann sollten sie endlich mal kastrieren lassen, anstatt in ziemlich verantwortungsloser Art und Weise immer wieder Katzenkinder auf die Welt kommen zu lassen und sie in dieser zu verteilen, ohne sich endlich mal darüber zu informieren, was zu einer artgerechten Aufzucht gehört!
Wie oft im Jahr kriegen deren Kätzinnen Babys? 2x? 3x?

Er und seine Geschwister wurden halt von anfang an darauf vorbereitet, nicht für immer bei ihrer Mutter zu sein.

Wie denn das? Wurden sie schon vorher stundenweise von der Mutter getrennt? Oder wie sieht so eine "Vorbereitung" aus?
Darauf braucht man die Kitten nicht vorzubereiten, das ist der natürliche Gang der Dinge. In der freien Natur gehen sie irgendwann von allein oder werden von der Mutter vertrieben - wenn sie soweit sind. Läßt man seine Katze Kinder kriegen, sollte man sich darüber informieren, wann dieser Zeitpunkt ist.
Wält man den richtigen Zeitpunkt, gibt es keinen Trennungsschmerz, weder bei der Mutter noch beiden Kitten. Die Kitten ziehen in ihr neues Zuhause und schauen sich neugierig um, ohne der Vergangenheit hinterher zu trauern. Und sie wissen, wie sie sich den dort "Alteingesessenen" gegenüber zu verhalten haben, so daß eine Integration in der Regel problemlos klappt.

Hoffe, ich konnte einige Missverständnisse aus der Welt schaffen :)

Das war kein Mißverständnis, das war ganz klar: Hier wurde ein Kitten entschieden zu früh seiner Mutter und seinen Geschwistern entrissen! Und dabei ist es völlig egal, ob dies in einem Hochhaus in New York oder im hintersten Schweden geschieht: Alles unter 12 Wochen ist zu früh!

Gruß, Inge
 
  • 2 Fragen Beitrag #7
Ich finds ja nur schade (obwohl ihr natürlich Recht habt mit dem Abgabealter...), daß bisher nur EINER auf Lennons Frage geantwortet hat... Aber das ist leider so ein Phänomen hier...

@Lennon: Zum "Schnauze"- Ablecken kann ich dir leider nichts sagen, weil meine Katze das trotz zu jungem Abgabealter (Findelkind, etwa 8 Wochen alt) nie gemacht hat.
Was das Aberziehen von unerwünschten Verhaltensweisen angeht, hat sich ein klares NEIN und die Wasserspritze bewährt. Katzen kapieren recht schnell, daß NEIN bedeutet "Das darf ich nicht". In hartnäckigen Fällen kann man das NEIN auch noch mit einem kräftigen Wasserspritzer verstärken.

LG
Alex
 
  • 2 Fragen Beitrag #8
Hallo,

wie ich oben schon erwähnt habe, gebe ich Feuerblick total Recht. Mit einem kräftigen NEIN und einen kleinen Wasserspritzer lernt eine Katze sehr schnell. So habe ich meinem auch beigebracht das er nicht das Wasser aus dem Tannenbaum schlecken soll. Danach hat er zwar geschaut, ging aber nicht mehr dran.

gruss

tigerlily
 
  • 2 Fragen Beitrag #9
Hallo,

ich finde schon daß Lennon eine Antwort auf seine Fragen bekommen hat, denn sein kleiner Kater hat das typische Verhalten eines Kitten, daß man zu früh von seiner Familie getrennt hat.
Leider ist nicht jede Katze mit einer Wasserspritze zu beeindrucken, und die Bedeutung des Wortes NEIN zu verstehen braucht bei einem Kitten auch seine Zeit, so einfach wie es hier geschrieben klingt ist es nicht.
@ Lennon, daß Ablecken ist bei Katzen ein Zuneigungsbeweis, und besonders Kitten schmeicheln sich so ein, sowohl bei ihrer Mutter als auch bei den Geschisterchen, sie brauchen diesen engen Kontakt. Du solltest es also nicht ablehnen, sondern Dich darüber freuen, er wird vielleicht ein Leben lang speziell Dein Kater bleiben.
Für seine Erziehung hilft nur geduldige Konsequenz, vergiß nicht er ist noch ein Baby, in der Spiel- und Tobephase, und entdeckt gerade die Welt. Für ihn ist alles interessant und wird als Spielzeug erprobt, Du mußt mit NEIN unterbinden, was er nicht tun soll, und ihn mit etwas anderem ablenken. Ich habe einen 8 Monate alten Kater, der immer noch sein NEIN braucht und es gelegentlich überhört, aber er wird lernen, wie meine Großen auch. Er kommt ständig zum kuscheln, liegt nachts dicht an meinem Kinn, und putzt mich ebenfalls. Aber genau so wünsche ich mir ein Kätzchen, vertrauensvoll, schmusig, lebhaft und etwas keck.

Viele Grüße
Russian
 
  • 2 Fragen Beitrag #10
Ich finds ja nur schade (obwohl ihr natürlich Recht habt mit dem Abgabealter...), daß bisher nur EINER auf Lennons Frage geantwortet hat... Aber das ist leider so ein Phänomen hier...

Das stimmt nicht! Er hat gleich in den ersten beiden Postings antworten auf seine Fragen gekriegt!

Gruß, Inge
 
  • 2 Fragen Beitrag #11
Naja, Inge, bei dir fängt das Posting an mit dem Abgabealter und enthält am Ende zwei Sätze zum eigentlichen Problem der Erziehung.

Das zweite Posting hatte ich ja schon als sachlich gewertet...
 
  • 2 Fragen Beitrag #12
Auch das erste Posting ist absolut sachlich! Da nichts persönliches oder sonst irgend etwas drin.

Gruß, Inge
 
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