Leben mit Katzen ist schwer erträglich geworden. Was tun?

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cadmia

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Wir haben zwei Katzen, ein Kater, eine Katze, aus dem selben Wurf, ungefähr 10 jahre alt.
Der Ausgangspunkt für all die Probleme sind wohl ihre Rivalitäten. Dauernd prügeln sie sich, dass die Haarballen fliegen, das kann sehr störend werden, vorallem weil sie dabei sehr laut sind, wir uns um die schwächere Katze Sorgen machen, und sie in ihrer Hetzjagd durch die ganze Wohnung alles kurz und klein kriegen...
Es gelingt uns nie, sie zu trennen.
Auch beim Fressen herrscht Konkurrenz. Die kleine magere Katze bekommt immer nur das, was unser Kater übrig lässt. Dieser frisst sich erst mal wie verrückt voll und erbricht sich dann. Ständig. Fast jeden Tag und dann sogar mehrfach.
Der Kater ist zwar sehr verschmjust und offen, doch auch besitzergreifend und neidet seiner Schwester jegliche Streicheleinheit, wird dann aggressiv.
Die Konsequenz davon ist, dass die Katze sehr scheu geworden ist. Will man sich mit ihr beschäftigen, weil sie auf einen zukommt, rennt sie im nächsten Moment weg, so dass man ihr gebückterweise hinterherlaufen muss, will man sie streicheln. Gelegentlich packt sie auch die Hand und beißt spielerisch hinein und bohrt ihre Krallen hinein, was mitunter äußerst schmerhaft sein kann.. Deswegen habe ich mit der Zeit die Lust verloren, mich ausgiebiger um sie zu kümmern.
Zur Strafe pinkelt sie dann schon mal in meine Kleidung oder auf Möbel und in Koffer.

Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie sehr unter alldem unsere Wohnverhältnisse leiden.

Alles sehr psycho. Wir hatten nie viel Zeit, sind selten da und deshalb sind sie so schlecht erzogen. Ich liebe die kleinen, ich weiß, man kann sie nicht einfach weggeben, aber manchmal spiele ich schon mit dem Gedanken, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß und die Nerven verliere. es ist einfach viel mehr stressig als dass ich an den Tieren noch wirklich Freude hätte oder eine entspannte Beziehung zu ihnen möglich wäre.

Wenn einer bis hier hin gelesen hat, wird ihm wohl der Kopf brummen. Ich bitte trotzdem um eure Hilfe, freue mich über jeden Tip, ich bin wirklich absolut ratlos...
 
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  • Leben mit Katzen ist schwer erträglich geworden. Was tun? Beitrag #2
Hi!
Das heißt, Du lebst jetzt schon siet 10 Jahren mit dem Theater :shock: , oder hat das erst vor kurzem angefangen??
Liebe Grüße,
Eva-Maria
 
  • Leben mit Katzen ist schwer erträglich geworden. Was tun? Beitrag #3
Hallo Du!

Da ich noch nicht so viel Erfahrung in Sachen Katzen habe würde ich Dir aus dem Bauch heraus mal raten:

Damit die dünnere ihr Futter bekommt, würde ich die beiden getrennt füttern... was ja eigentlich schon sehr nahe liegt. Hast Du das denn schon probiert?

Lebst Du denn allein mit Deinen Katzen? Denn sonst könntest Du und Dein Partner die Katzen aufteilen.
Bei uns sind die Jungs "Mamakatzen" und Nala ist eine absolute "Papakatze" (natürlich nicht krass aufgeteilt). Das System funktioniert, aber die drei haben das ja auch eigentlich von allein so geregelt.

Aber Du könntest Dich natürlich auch fragen, ob Du Deinen Kater in seiner Aggressivität irgendwie bestätigst. Z.B. wenn Du die kleine gestreichelt hast und er sie wegjagt, ihn dann streichelst oder so.
Vielleicht, ich weiß nicht ob das hier in diesem Fall richtig wäre (äußert sich jemand anderes noch dazu?), solltest Du ihn eine Weile ignorieren, wenn er Deine andere Katze jagt.

Was das Festkrallen und feste Beißen beim Spielen betrifft:
Bei uns sind die Hände nur zum streicheln da. okay.. mit Simon spiel ich auch als mit der Hand, aber er kann das unterscheiden... Vielleicht könntest Du zum schmusen oder spielen in ein anderes Zimmer gehen, damit Du und Deine Katze allein seid und der "Eifersuchtshammel" nicht stört.

Wenn Du Deine Katzen denn weggeben wolltest, würdest Du nur die Ängstliche weggeben? Oder dann beide?
Ich frage mich auch, ob das schon die ganze Zeit ging, in der Du die Katzen hast, oder ob das erst in letzter Zeit gekommen ist, weil dann solltest Du Dich wirklich fragen, woran das liegt. Gabs denn irgendeine Veränderung oder arbeitest Du mehr als vorher (Du hast ja geschrieben, daß Du nicht viel Zeit hast).

Klar kann ich Dich verstehen, daß Dich das alles sehr belastet und daß auch die kaputten Sachen nicht gerade toll sind. Aber Du hast die Verantwortung nun schon 10 Jahre (nehme ich an). Bevor Du sie weggibst würde ich an Deiner Stelle erstmal alles versuchen, daß die beiden sich wieder verstehen.
Allerdings: Wie ich oben schon gesagt habe, bin ich Katzenneuling. Vielleicht ist jemand mit mehr Erfahrung der Meinung, daß eine Trennung hier die beste Lösung wäre....

Egal was Du machst, ich wünsche Dir in jedem Fall viel Glück. Ich hoffe aber, daß ihr das in den Griff bekommt. :)

Ganz liebe Grüße,
Tess
 
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