• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Diagnose Knochenkrebs

SteffiK

SteffiK

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Nach dem heutigen Tierarztbesuch haben wir diese schreckliche Nachricht erhalten. Der erste Schock ist überwunden.

Der Tierarzt sagte, wir sollen in 4-5 Wochen wieder kommen, um zu sehen, wie weit die Krankheit fortschreitet. Betroffen ist die Vorderpfote.

Hat jemand Erfahrungen mit dieser Krankheit. Gibt es Hoffnung, sein Leben noch einige Zeit schmerzfrei zu verlängern? Wäre eine Amputation möglich/sinnvoll?

Traurige Grüße

Steffi
 
05.01.2004
#1
A

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Gast

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russian

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Hallo Steffi,

eine Amputation der Pfote würde die Katze zumindest nicht sehr beeinträchtigen, sie käme mit drei Pfoten gut zurecht. Aber der TA wird beurteilen müßen ob diese OP möglich ist, und den befallenen Knochen dann auch völlig einschließt.
Ich wünsche Euch von Herzen eine postitive Nachricht, und Deiner Katze noch eine lange Zeit ohne Beschwerden.

Viele Grüße
Russian
 
SteffiK

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Danke Russian, für die lieben Wünsche.

Ja, so sehe ich das auch. Die Hoffnung hilft uns, das irgendwie zu überstehen.

Mein Kater ist seit 10 Jahren treu an meiner Seite. Er strotzt sozusagen vor Kraft und Energie. Selbst die Schmerzen in seiner Pfote haben ihn vom Gang durch den Garten oder Spielen nicht abgehalten. Er hat guten Hunger und lässt sich somit kaum etwas von seinen Schmerzen anmerken. Ich hoffe, die Schmerztabletten, die wir vom TA mitbekommen haben, bescheren ihm zunächst 20 gute Tage.

Wir werden sehen ... ich halte euch auf dem Laufenden.

Liebe Grüße

Steffi
 
I

Inge

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Hallo Steffi,

wenn der Tumor nur auf die Pfote beschränkt ist, macht es wirklich Sinn, über eine Amputation nachzudenken! Denn dann kann man mit Glück dem Tier noch ein paar Jahre sogar geben.
Dann würde ich allerdings nicht zu lange warten damit ...

Wie ist denn die Diagnose gestellt worden? Wurde ein Röntgenbild gemacht? Oder Gewebeproben?

Gruß, Inge
 
SteffiK

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Hallo Inge!

Die Diagnose wurde per Röntgenbild gemacht, auf dem deutlich zu erkennen ist, dass sich ein "Knochenstück" auflöst. Mich würde auch interessieren, ob diese Art vom Krebs im gesamten Körper steckt, es nur eine Frage der Zeit ist, dass er an anderen Stellen ausbricht oder man eben, wie schon erwähnt, per Amputation den Krebs besiegen könnte. Jaja, Fragen über Fragen ...

Mir ist auch nicht wohl dabei, nun die Wochen abzuwarten. Darum werden wir morgen (bei uns ist heute Feiertag) den TA telefonisch konsultieren. Ich hatte den Eindruck, er wollte, dass wir diese Nachricht erstmal verdauen. Das haben wir ja nun, ich denke, man sollte so schnell wie möglich handeln, wie es auch bei Menschen üblich ist.

Viele Grüße

Steffi
 
SteffiK

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Nachdem uns klar wurde, dass der behandelnde Arzt uns eigentlich ohne Behandlung nach Hause geschickt hat (um Schmerzmittel haben wir noch geistesgegenwärtig gebeten) und die Tierklinik keinen guten Ruf hat, wechseln wir den TA. Uns wurde ein anderer TA wärmstens empfohlen.

Mit diesem habe ich heute telefoniert und einen Termin übermorgen und außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart. Er will unseren Kater komplett röntgen, um festzustellen, ob es eventuell noch andere Stellen gibt (was ich für absolut richtig halte) und mit uns alles andere besprechen und unsere Fragen beantworten. Er war sehr nett am Telefon und machte sich gleich intensiv Gedanken, mit welcher Narkose (er entpuppt sich beim Arzt immer als Kampfkater) man ihn nicht zu sehr belastet. Schließlich hat unsere Fellwurst in den letzten 6 Wochen schon zwei Narkosen erhalten.

Wie es nun weitergeht, hängt natürlich von der nächsten Diagnose ab. Ich habe wieder Hoffnung geschöpft, zumindest scheinen wir jetzt in kompetenten Händen zu sein. Ich kann nur jedem raten, sofort den Arzt zu wechseln, wenn man so weggeschickt wird! Der TA hat uns eigentlich überhaupt nicht geantwortet, nur, was man bei einem Menschen in dem Fall tun würde und nach dem wir das zweite Mal fragten, verringerte er sein "Kommen Sie in 6 bis 8 Wochen wieder" auf 4 bis 5 Wochen. Um mir dann vielleicht mitzuteilen, dass es zu spät sei? Ich muss doch wissen, was man tun kann oder eben nicht, denn wir müssen doch die Entscheidungen für das Tier treffen! Hach, ich reg mich schon wieder auf.

Aber zurück zur Hauptperson: Unserem Kater geht es von Tag zu Tag besser. Durch die Schmerztabletten - anders kann ich es mir nicht erklären - ist er noch mehr zum Kuscheltiger und Fressraupe geworden. Die Tabletten scheinen sehr gut zu wirken, er humpelt kaum noch.

Dies zum neuesten Stand. Vielleicht kann ich anderen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen. Drum werde ich euch auf dem Laufenden halten.

Viele Grüße

Steffi
 
F

Frank

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Hallo Steffi,

wir durften gerad einen dreibeinigen "Kampfkater" erleben, dem nach der Diagnose Knochenkrebs vor 10 Jahren kein halbes Jahr mehr gegeben wurde.

Die Besitzerin bestand auf die Amputation und so verteidigt er sein Revier (weleches sich auf eine Wohnung bschränkt) seither dreibeinig gegen seine Mitbewohner.

Nur Mut, der neue TA hört sich hier doch kompetenter an.

LG

Frank
 
SteffiK

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Hallo Frank!

Danke für Deine Antwort, die uns noch mehr Mut gemacht hat!!

Ich hoffe, dass nur die Vorderpfote betroffen ist. Wir können ihn überall streicheln. Was er natürlich nicht zulassen würde, wenn ihm etwas weh tut. Ach ja, sein Bauch ist ihm noch heilig, was wohl überaus normal ist. :) Aber da sind ja wiederum keine Knochen, das ist purer Wohlstand :lol:

Viele Grüße

Steffi
 
SteffiK

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Der Tierarztbesuch liegt hinter uns. Und es ist passiert, was wir kaum zu hoffen gewagt haben. Zu 90 % war die Erstdiagnose FALSCH!

Der neue Arzt hat unseren Kater komplett geröntgt und konnte anhand dieser Aufnahmen sagen, dass nirgens etwas auffälliges zu entdecken war. Die betroffene Stelle erstreckt sich über zwei Knochen, was sehr untypisch ist, da ein Knochenkrebs immer nur EINEN Knochen "entlangwandert". Der Knochen ist nicht, wie der andere TA meinte, aufgelöst. Wenn es sich wirklich um einen Krebs handeln würde, hätten die Schmerztabletten nicht angeschlagen. Wenn sich der Knochen wirklich aufgelöst hätte, wäre unser Kater sicher nicht durch den Garten gestreift und die Treppe hochgejagt - auch wenn er leicht humpelte. Ihm sind außerdem keine Fälle bekannt, wo sich diese Art von Krebs an der Vorderpfote ausbreitet, meist sind Hohlknochen (wie z. B. Oberschenkelknochen, Oberarmknochen) betroffen.

Die aktuelle Diagnose heißt: wir haben es wohl mit einer Knochen- oder Knochenhautentzündung zu tun. Verursacht zum Beispiel durch Bisse anderer Katzen. Das würde wieder ins Bild passen, da er sich auch vor einigen Wochen einen Kratzer am Kopf (Ohrnähe) nach einem Kampf zuzog. Das war übrigens meine erste Anfrage hier im Forum :)

Wir haben jetzt für diese Art der Erkrankung Medikamente bekommen. In drei Wochen wird nochmal geröntgt. Sollten die Aufnahmen keine Besserung zeigen, gehen wir auf Nummer sicher und werden eine Biopsie durchführen. Ich weiß, dies ist nicht ungefährlich, wenn es doch schließlich Knochenkrebs ist, da sich dann der Krebs richtig schnell ausbreiten kann.

Zum einen bin ich überglücklich, zum anderen sauer. Hätten wir auf den ersten Arzt gehört, wäre unser Kater ca. 6 Wochen nicht behandelt worden. Sollte es sich wirklich bestätigen, dass es nur eine Knochenentzündung ist, muss ich mir was einfallen lassen. Dann hätte uns dieser Arzt fünf schreckliche Tage beschert. Und das halte ich nach dem heutigen Tag für sehr wahrscheinlich. Das sollte er ruhig erfahren! :evil:

Übrigens haben wir einen sehr guten TA gefunden, der viel erklärt hat, wie man ja anhand meines Wissens lesen kann. Falls jemand einen TA im Umland von Magdeburg sucht, kann ich ihm guten Gewissens antworten :D

So, das zum aktuellen Stand. Noch ist meine Geschichte nicht zu Ende. Aber sie riecht nach Happy End.

Viele Grüße

Steffi
 
russian

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Hallo Steffi,

das klingt überaus erleichternd, und ich hoffe es bleibt bei dieser -im Vergleich- sehr harmlosen Diagnose.
Lasse uns doch bitte wissen, welche Ergebnis sich in drei Wochen ergibt.

Viele Grüße und alles Gute für Deinen Kater
Russian
 
Mone

Mone

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Hallo Steffi,

herzlichen Glückwunsch!
Ich gehe nun mal vom best anzunehmenden Fall aus und denke, die aktuelle Diagnose ist die richtige :wink: .

Mit deinem TA-Erlebnis stehst du nicht alleine da. Mir widerfuhr ähnliches und ich war seinerzeit drauf und dran, einen TA zu verklagen, weil er meinem Felix sehr viel Leid zugefügt hat durch seine Unfähigkeit. Ich habe dann allerdings davon Abstand genommen, weil ich meine Energie lieber Felix direkt zukommen lassen wollte, denn er brauchte sie dringender. Der TA hat durch mich aber schon etwas gelitten, denn ich habe meine Geschichte hier in der Stadt publik gemacht ... sollten ruhig alle wissen, was dort in der Praxis abgeht und wie sie mit den Tieren umgehen.

Das Herstellen einer Öffentlichkeit war mir insofern wichtig, als dass ich vermeiden wollte, dass anderen Tieren und ihren Haltern gleiches widerfährt.

Heute gehts mir wie dir: ich habe auch eine sehr gute TA-Praxis gefunden, wo mir auch sehr viel erklärt wird, sehr liebevoll mit den Tieren umgegangen wird und die medizin-technisch auf dem neuesten Stand sind.

Liebe Grüße
Mone
 
T

ToffieFee

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Hi Steffi & Mone,

ich bin auch der Meinung, mein erster TA hat Lennys Zahnfleisch verpfuscht und kann jedem nur raten seinem TA äußerst kritisch gegenüber zu stehen und bei Zweifeln gleich zu wechseln. Vor allem bei schwerwiegenden Diagnosen oder länger dauernden Behandlungsversuchen kann eine 2. Meinung nie schaden.
Mit Lenny bin ich inzwischen bei einer Fach-TÄ für Zahnheilkunde gelandet, die ihn liebevoll (und für teures Geld, aber was solls) wieder aufpäppelt... denn der zweite TA wollte ihn nach einem halben Jahr erfolgloser Behandlung einfach einschläfern. Aber es kann ja wohl nicht sein, dass das Tier dafür bezahlt, dass sich der Arzt auf einem Spezialgebiet nicht so gut auskennt.
Soll kein Vorwurf sein, aber in der Humanmedizin würde sich ja auch kein Allgemeinarzt an einer komplizierten Zahnextraktion versuchen. Eine Überweisung an einen Fach-TA oder eine Tierklinik wäre manchmal wirklich angebracht. Nur leider wird das nicht praktiziert, niedergelassene Tierärzte werden so ausgebildet, dass sie JEDE Krankheit bei JEDEM Tier behandeln können/sollen/müssen, egal wie selten sie vorkommt.
Aber glücklicherweise gibt es ja das Internet und dieses Forum und so sind Lenny und ich jetzt in guten Händen. :p

Liebe Grüße und die besten Wünsche für deinen Kater
ToffieFee
 

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