Kater und Beruf, was ist zumutbar?

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Superbuff

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Hallo, nach langer und reiflicher Überlegung habe ich bereits Kontakt mit mehreren Züchtern aufgenommen und möchte mir bald einen kleinen BKH Kater anschaffen.
Ich bin allerdings berufstätig und bin für einige Ratschläge dankbar. Sicher werde ich dem kleinen Kater gerade zum Anfang, wenn
er noch traurig über Verlust von Mutter und Geschwistern sowie ängstlich vor der neuen Umgebung ist, besonders viel Zeit widmen.
An einem normalen Arbeitstag verlasse ich gegen 8 Uhr die Wohnung. Dann habe ich vor zumindest gegen 12:30 für eine halbe Stunde zu Mittag nach Hause zu fahren. Da mein Büro nur gering entfernt ist, wird dies kein Problem darstellen. Abends bin ich je nach Geschäftslage ab 16:15-16:40, in wenigen Wintermonaten auch mal um 18:30 zu Hause. Könnte aber sicherlich kurzzeitig mal zu Hause vorbeischauen.

Abends habe ich aber dann viel Zeit für den Kater. Kann ein BKH-Kater damit ohne Schaden umgehen?

Ist dadurch mit Verhaltensstörungen oder Unsauberkeiten zu rechnen?

Muß ich deshalb auf einen Kater ganz verzichten?

Diese Frage ist der einzige Grund, der mich bei meiner Entscheidung noch etwas zurückhält.

Danke für Antwort!
 
06.01.2004
#1
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Inge

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Hallo,

eigentlich ist es immer besser, insbesondere wenn man berufstätig ist, zwei Katzen zu nehmen. Soo viel mehr Arbeit und Kosten entstehen dadurch nicht, aber für die Katzen ist es auf jeden Fall besser.
Bei den BKHs gibt es wohl welche, die mit dem Alleinsein gut zurechtkommen, aber ich würde da kein Risiko eingehen und gleich zwei nehmen.

Wenn der kleine Kater im richtigen Alter bei Dir einzieht, also auf keinen Fall jünger als 12 Wochen, gibt es in der Regel kein Hinterher-trauern der Mutter. Kätzchen, die ohne schlechte Erfahrung aufwachsen, sind meist auch nicht änglich, wenn sie in ihr neues Zuhause kommen.

Gruß, Inge
 
S

Superbuff

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danke für die Antwort. Es wird übrigens ein silver-spotted Tabby. Zwei Katzen werde ich mir wohl nicht anschaffen.

Auch Züchter sind hier verschiedener Meinung, die Tiere allerdings auch...?!
 
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Meike

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Hallo Superbuff!

Vielleicht müssen es ja nicht zwei BKHs sein, sondern Du nimmst vielleicht noch ein Hauskätzchen dazu?

Junge Katzen, die sich nie an das Alleinsein gewöhnt haben/gewöhnen mußten, werden in den allermeisten Fällen sehr glücklich über einen Artgenossen sein. Die beiden können sich miteinander beschäftigen, sihc auch mal zoffen, wenn der Dosi außer Haus ist. Ein Züchter, der damit nicht übereinstimmt und zur Einzelhaltung rät, wäre für mich schon aus Prinzip niemand, dem ich eine Katze abkaufen würde... :wink:

LG
Meike
 
S

Snoopy

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Hallo,

ich muss Dir leider aus eigener Erfahrung auch sagen, dass es ziemlich hart für die Katze ist den ganzen Tag alleine zu bleiben. Es ist ja nicht nur, dass Du in die Arbeit gehst, kann ja sein, dass Du mal länger bleibst, shoppen gehst oder sonst was. Einen ganzen Tag alleine ist für eine Katze nicht zumutbar. Leider wunderen sich die Katzenbesitzer dann immer, dass ihre liebe Kleine einen Vogel bekommt. Du hast ja nach unserer Meinung gefragt, hast sie aber scheinbar schon für Dich abgemacht. Überleg es Dir noch mal zum Wohle der Katze.
 
I

Inge

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Ein Züchter, der damit nicht übereinstimmt und zur Einzelhaltung rät, wäre für mich schon aus Prinzip niemand, dem ich eine Katze abkaufen würde... :wink:
Dem kann ich nur zustimmen! Lies doch mal unter "Meine Vorstellung" das Thema "Na, ich bin ja einer" - da sieht man, was dabei herauskommt, wenn man nur eine Katze nimmt. Fumml ist damit nicht zurecht gekommen ...
Ist es denn wirklich zuviel verlangt, bei der Anschaffung eines Haustieres auch an das Wohl des Tieres zu denken?!?

Es muß ja keine 2. BKH sein. Im Tierheim warten genügend Hauskatzen auf ein schönes Zuhause ...
Gerade wenn man ein junges Tier zu sich nimmt, will es noch viel beschäftigt sein. Ist es den überwiegenden Teil allein (womöglich auch noch nachts weils nicht ins Schlafzimmer darf), kann man sicher sein, daß die Psyche leidet und unerwünschtes Verhalten auftritt. Und dann ist das Geschrei wieder groß ... "Meine Katze macht dieses oder jenes, wie kann ich das ändern?" ... <- Tja, am besten, indem man vorbeugt und schon bei der Anschaffung ans Wohl des Tieres denkt, und nicht erst wenn's zu spät ist.

Gruß, Inge
 
Mone

Mone

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Hallo,

ich schließe mich meinen Vorrednern an.
Gerade für eine junge Katze ist das tägliche Alleinsein, weil Dosi berufstätig ist und außer Haus, nicht sehr förderlich. Dass sich diverse Verhaltensstörungen entwickeln können/werden, ist bei Einzelhaltung und stundenlanger Abwesenheit vorhersehbar.

Eine ausgiebige Beschäftigung mit der Katze am Abend bei Einzelhaltung ist zwingend erforderlich und man kann diese auch nicht "sausen" lassen, nur weil man selber zu groggy ist. Das würde Mieze weder verstehen noch tolerieren. Um sich selber einen gewissen Freiraum zu erhalten, um auch ohne schlechtes Gewissen abends mal auf "Zwutsch" gehen zu können, ist eine Paarhaltung immer anzuraten.

Züchter, die die Einzelhaltung bevorzugen, wären mir auch nicht geheuer. Ich würde von so einem Züchter kein Tier nehmen wollen.
 

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