http://www.cat-care.de/fruehkastration.pdf
Hier wird auf Seite 3 eine Studie von 1991 zitiert, die die Geschichte mit der Harnröhrenverkürzung, sowie des Wachstums und anderer Ammenmärchen, widerlegt. Wichtig wäre auch der Hinweis zu erwähnen, dass bei dieser Studie festgestellt wurde, dass je jünger die Katzen sind, desto besser bewältigen sie die OP und deren Folgen.
Meist handelt es sich bei den Tierärzten die sich vor den Frühkastrationen drücken, bzw. lieber ausgewachsene Katzen kastrieren wollen, darum, dass sie mit der Winzigkeit der Organe bzw. des OP-feldes nicht zurecht kommen. Diese Ärzte werden auch Schwierigkeiten bei der Kastration von Kleintieren haben und diese ungern vornehmen.
Nicht jeder Tierarzt ist auch gleich ein guter Chirurg, einige haben ein Händchen für die filigraneren OPs andere nicht. Und manche sind richtige Stümper.
Diese Aussage kommt von einer Freundin welche selber Tierärztin ist und mir schon einige aufschlußreiche Geschichten (teilweise echt haarsträubende, da wundert es mich nicht, wieviele Foris schon über echte Nichtskönner gestolpert sind, auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner) über ihre Kommilitonen mitgeteilt hat.
Wäre schon schön, wenn ein Tierarzt die eigene Unfähigkeit zugeben würde und nicht andere Gründe vorschiebt.
Meine beiden letzten kleinen sind im vorletzten Jahr mit 5 Monaten kastriert worden, Katze wie Kater, da der dicke kleine Nepomuk meinte schon überall Pipimarken setzen zu müssen. Danach war Ruhe damit und beide haben die OP super überstanden und weggesteckt. - Keine "ungewollte" Schwangerschaft unter Geschwistern, kein anstrengendes Rollen der Katze und kein Zwang des Katers seine Männlichkeit drinnen wie draußen unter Beweis zu stellen und somit irgendein vermeinbares Risiko einzugehen.