Hallo Katzenfreunde,
wir haben einen 3,5 jährigen und seit 5 Wochen kastrierten Siamkater. Da die Tierärztin meinte, es wäre gut für Ihn Gesellschaft zu haben ist seit Freitag ein sehr süsses 12 Wochen altes Birmakätzchen bei uns zuhaus. Nach anfänglicher Faucherei vertragen sie sich nun, allerdings gibt es jetzt andere Probleme:
-unser Kater ist die gesamte Zeit sehr aufgeregt, was bei seiner Rasse auch bedeutet das er ständig "erzählt" (hauptsächlich gurrt)
- er putzt und leckt sie ständig ab, sobald sie einen Schritt tut springt er hinterher (wir sind uns nicht ganz sicher ob er sie evt. begatten möchte? Die Kastration ist ja recht kurz vorbei)
- Nachts ist das absolute Chaos, leider ist Klein-Miezi nicht an einen nächtlichen Schlafrhythmus gewöhnt, hopst fröhlich hin und her und der Siam krähend hinterher. Da der Siam sonst im Bett schläft nicht einfach...Wir haben versucht sie zu trennen und Miezi im Wohnzimmer übernachten zu lassen - keine Chance Geschrei auf beiden Seiten. Um wenigstens ein AUge zuzutun mussten wir also beide in ein anderes Zimmer sperren, womit wir gewaltigen Unmut bei unserem Kater erzeugten, der es liebt im Bett zu schlafen.
Nun die Fragen:
Wann ist damit zu rechnen, das unser Kater nicht mehr jeden Schritt das Kätzchen überwacht und dies lautstark kommentiert (Muttergefühl oder Begattungswahn?)?
Wie können wir das Kätzchen an einen Nachtrhythmus gewöhnen (tagüber schläft sie hervorragend) Bei unserem Kater war es einfach... Er durfte ins Bett, solange bis er meinte er möchte jetzt spielen, dann kam er ins Wohnzimmer - das hat er innerhalb von einer Woche begriffen, das funktioniert aber nicht, da es ja jetzt zwei sind.
Vielen Dank für die Antworten,
eine völlig übermüdete Zipfel