Argumente für eine Katze?!

Mauschi2007

Mauschi2007

Beiträge
10
Reaktionen
0
Hey,

vor 10 Tagen ist unsere liebe Katze Mauschi gestorben, die ersten Tage habe ich unendich gelitten. Aber seit gestern weiß ich, dass es ihr nun besser geht und möchte gerne eine neue Katze aufnehmen.
Das
würd mir echt helfen. Nun waren wir gestern auch schon in einem Katzenasyl hier in der Nähe und da ist eine Katze, in die ich mich sofort verliebt habe.
Ich möchte sie unbedingt haben, Problem ist aber mein Vater. Meine Schwester (20) und ich (25) wohnen noch zu Haus, ich noch mindestens 2 Jahre... Mein Vater aber hat so an der Mauschi gehangen, dass er keine neue will...
Ich versuch ihm zu erklären, dass es ihm ja helfen würde, wenn hier eine neue wäre, die unsere Liebe bekäme....aber er blockt total ab.
Habt ihr ne Idee, welche Argumente überzeugen könnten?
So bricht er mir auf jeden Fall wieder mein Herz...

Bitte helft mir...

LG
Mel
 
14.01.2007
#1
A

Anzeige

Gast

Schau mal hier: Argumente für eine Katze?! . Dort wird jeder fündig!
Mauschi2007

Mauschi2007

Beiträge
10
Reaktionen
0
Hilfe gebraucht...wie überzeug ich meinen Vater?

hey,

hat denn keine eine Idee?
ist mir wirklich wichtig... wie könnten sie nämlich am WE zu uns holen... ich hatte jetzt überlegt, sie einfach herzubringen und meinem Papa vor die Nase zu setzen... sie ist so süß, da muss er eig dahin schmelzen...
LG
 
I

Inge

Beiträge
17.459
Reaktionen
3
so haben wir das bei meinem Vater auch immer gemacht-weil er ja dann auch nicht nein sagen konnte *g*(allerdings war meine Mutter einverstanden und meine Verbündete :wink: )

aber was ist,wenn dein Vater wirklich nicht will?
Und möchte,dass ihr sie einfach zurückbringt?

Und hast du mal daran gedacht,dass eine neue Katze SEIN Herz wieder brechen könnte?

LG,Simone
 
J

Jule2505

Gast
Huhu!!!

Hmpf...tja...schwierige Frage...
Wie würdest Du Deinen Dad denn einschätzen? Wie würde er reagieren, wenn Du mit der süßen Maus einfach nach Hause kommst? Würde er sie in diesem Moment wirklich wieder abgeben wollen? :wink:
Vielleicht blockt er auch nur aus "Selbstschutz" ab und nicht weil er keine neue Katze möchte ???!!!???

Ich würd sie ja mit nach Hause nehmen :mrgreen:
...wie denkt denn Deine Schwester darüber? Wie schätzt sie Euren Vater ein?

Viel Glück!!!
 
Mauschi2007

Mauschi2007

Beiträge
10
Reaktionen
0
Mir ist ja selber auch klar,dass eine neue Katze uns irgendwann wenn sie mal stirbt wieder unser Herz brechen wird... aber so ist das ja egen bei Tieren.
Ich denk mir aber: lieber einem neuen Tier viele Jahre ein schönes zu Hause geben und selber die Zeit genießen, als ganz abzublocken...
Ich denk, dass er genau davor Angst hat...

Meine Schwester meint auch, dass wir sie einfach mal holen sollten... Beide meinen wir, dass die Kleine sofort sein Herz erobern würde und er sie bestimmt nicht wieder weggeben will...aber ein Restrisiko bleibt!
Meine Mama ist übrigens eher auf unserer Seite, sie versteht Papa, aber auch uns.
Hab mir jetzt überlegt, sie mehr einzubinden, dass sie meinem Papa viell davon überzeugt... Werde die Idee mal mit ihr bereden...
vielen Dank euch schon mal

LG
Mel
 
Baerchen

Baerchen

Beiträge
314
Reaktionen
0
Bei mir war es genauso wie bei Simone, die Mutter hat sich mit den Kindern zusammengetan und da hatte der Vater einfach nichts mehr dagegen zu stellen.

Mein Vater ist da wie deiner. Er hat den Verlust seiner Katze aus seiner Kindheit nie verkraftet und wollte deshalb seinen Kindern ein Leben ohne Tiere aufdrücken - HORROR!!! Nun leben meine Eltern mit drei Katzen zusammen und am Anfang war mein Papa gegen alle drei... :roll: :wink: Aber die Kombination lieb und ruhig auf ihn einwirkende Ehefrau und flehende Töchterchenaugen war dann doch immer unschlagbar. :wink:

Ich sehe das auch eher nach deinem Motto. Die glückliche Zeit, die man zusammen mit dem geliebten Tier verbracht hat, ist für mich immer größer als die traurige Zeit, die mir der Abschied gebracht hat. Die Trauer mag für einige Zeit viel stärker sein, aber über die Jahre betrachtet nie.
 
T

tailgunner

Beiträge
30
Reaktionen
0
10 tage sind für einge menschen sehr wenig trauerzeit !!

war dein vater mit im asyl??

es braucht halt etwas zeit, die ''alte'' katze so zu vergessen, das man eine ''neue'' akzeptiert. es nützt nichts, wenn dein vater die neue nicht annimmt, weil er an der anderen noch ''hängt''. gib ihm zeit und die neue katze freut sich auch und fühlt sich nicht ausgestoßen.
ach ja, und versuche nicht die ''gleiche'' zu nehmen, sonst kann es passieren, das man vergleicht und traurig ist, wenn die neue nicht so wird/ist wie die alte.
 
I

Irene Müller

Beiträge
1.414
Reaktionen
4
Hallo,

also: einfach vor vollendete Tatsachen stellen finde ich nicht gut, kommt natürlich auf den Typen an, manche schmelzen einfach dahin, kann aber auch nach hinten losgehen.

Wenn schon überraschen: fahrt überraschend an dem Tierasyl vorbei und bittet ihn, einfach mal mit hineinzugehen. Sein Herz muss auch ja sagen.

LG, Irene
 
L

luka_c

Beiträge
159
Reaktionen
0
hallo zusammen,
mir ist das schon so gegangen, dass mir nach dem tod meines katers innerhalb von zwei wochen ein neuer, kleiner kater vor die nase gesetzt wurde.

ich habe, wenn ich mich recht erinnere, dann doch noch einige zeit gebraucht, bis ich seinem charme erlegen war. danach war alles gut und ich hätte ihn für nichts mehr hergegeben...also: das kann schonmal etwas dauern, aber so ganz verkehrt ist es wohl nicht tatsachen zu schaffen wenn es genug andere menschen gibt, die ihn mit liebe versorgen können..also den kater meine ich jetzt :lol:
sorry, bin heute durch den wind...

lg, luka
 
blueskyberlin

blueskyberlin

Beiträge
123
Reaktionen
0
Deine Vermutung das Dein Vater blockt, um emotionale Gefährlichkeiten zu vermeiden, scheint sehr naheliegend.

Am überzeugendsten wäre dennoch, wenn er die Katze wenigstens mal sieht und das Ganze ohne jedweden Druck geschieht, dennoch solltest Du ihm danach aber (erst dann, wenn er die Katze gesehen hat!!!) Deine Gefühle klar vor Augen führen.

Ein weiteres Argument ist evtl., Du kannst nicht ohne Katze sein und in 2 Jahren ziehst Du sowieso aus.
 
P

Porphyr

Beiträge
8
Reaktionen
0
Uns ist vor vielen Jahren ein Hund auf recht grausame Art und Weise gestorben.
Ich weiß, dass meine Mutter immer die harte mimt und auch eigentlich nie zeigt, dass sie doch einen weichen Kern hat (um ehrlich zu sein, ich bin mir selbst da häufig nicht sicher...) Daher hat sie nach unsrem Hundchen beschlossen "Es kommt kein Tier mehr ins Haus".
Es dauerte Jahre, bis sie mal erzählt hat, dass sie kein Tier mehr möchte, weil sie leiden würde, wenn es dann stirbt. Im Gegenteil, sie hat immer vorgeschoben, dass sie ihren Freiraum will und nicht ständig auf das Tier achten mag und so weiter.
Mit 18 bin ich von zu hause ausgezogen und keine 5 Monate später hatte ich zwei Katerchen. Nochmal ein halbes Jahr später hatte ich 5 (!).
Und ich habe diese Zeit wirklich extrem genossen.
Durch dicerse Umstände sinds heute noch zwei von den Jungs. Ich bin auch mit den Beiden wieder zurück in das Haus gezogen, in dem auch meine Mutter lebt.
Sie geht den Beiden aus dem Weg, die dürfenes nicht wagen in ihre Nähe zu kommen. Sie versorgt sie zwar, wenn ich mal ein paar Tage weg muss, aber ich vermute, dass das ziemlich kühl abläuft.
Auch wenn ich ganz ganz selten mitkriege, dass sie die zwei doch nicht so blöd findet wie sie immer tut. Würde sie mir z.b. sonst Globuli für mein erkältetes Kerlchen geben?
Ich dneke manchmal, dass sie den katzen aus dem Weg geht, weil sie die Bindung, die entstehen könnte, füchtet. und weil sie dann wiederum die Folgen fürchtet.

Ich weiß ganz sicher, dass mir der Tob meiner zwei Jungs irgendwann wirklich das Herz brechen wird. Aber mir wird dann ein neues Pärchen weiterhelfen. Und das wieder in dem Wissen dass auch das nicht für ewig sein wird.

Was ich dir damit sagen will ist, dass Du wahrscheinlich eine Weile die Grenze deines Vaters akzeptieren must.
Wenn du jetzt schon ein Miez gefunden hast, das du gerne haben möchtest, dann versuche vielleicht, das noch ein wneig hinaus zu schieben. Vielleicht kriegst Du ihn noch rum. Und vielleicht auch mit der Aussicht, dass Du "die Neue" irgendwann mitnehmen wirst, wenn du ausziehst.
Wenn er so ein Brocken wie meine Mutter ist, dann beisst Du dir nämlich die Zähne aus :/ In dem Fall würde nur ein vor-vollendete-tatsachen-stellen helfen.

Denke zumindest ich.
 
C

cikobi

Beiträge
3.101
Reaktionen
0
So hart es klingt, aber in dem Fall tendiere ich zu folgender Meinung:

10 Tage sind eine sehr kurze Zeit um über den Verlust eines lange geliebten Lebewesens hinwegzukommen.

Jeder Mensch trauert anders.

Wenn ich meiner Mutter seinerzeit, als der erste Familienhund eingeschläfert wurde, 10 Tage später erzählt hätte, sie soll einen neuen nehmen, würde sie heute noch, 5 Jahre später, kein Wort mehr mit mir reden.

Warum?

Weil es ihr so vorgekommen wäre, dass ich die kleine Hündin für wahllos ersetzbar gehalten hätte. Und alleine der Vorschlag von mir, hätte meiner Mutter das Herz gebrochen.

Sie hat ein halbes Jahr später ganz alleine entschieden, einen zweiten Hund zu holen, den ich ihr aus Leipzig sozusagen importiert habe und sie ist glücklich so, wie es ist.

Ich rate Euch beiden, Deiner Schwester und Dir, Eurem Vater noch Zeit zu geben.

Er ist noch traurig! Und diese Trauer dauert bei jedem Menschen anders lange.

Im schlimmsten Fall müßt Ihr die zwei Jahre ohne Katze auskommen, falls er sich wirklich entschließen sollte, nie wieder ein Tier aufzunehmen.

Auch das müßt Ihr meiner Meinung nach akzeptieren.

Bietet ihm Gespräche an und dann laßt ihn in Ruhe. Fragt ab und an, ob er noch an die Katze denkt und wie es ihm damit geht und ich bin ziemlich sicher, er wird von sich aus eines Tages sagen, dass wieder eine Katze ins Haus kommt.

Von der Radikaltour halte ich gar nichts.

Was ist denn, wenn ihr ihn wirklich ins Katzenhaus bekommt und er bricht dann in Tränen aus, weil eine Katze zufällig so aussieht wie Eure erste?

Das würde Euch UND ihm das Herz komplett brechen.

Wartet bitte ab, so schwer es Euch fallen mag.

Ich bin sicher, dass es ihm im Moment am schwersten fällt.

Denn niemand versteht seine Trauer...

10 Tage ist zu früh, für jemanden, der sehr an einem Lebewesen gehangen hat.
 
Mauschi2007

Mauschi2007

Beiträge
10
Reaktionen
0
Vielen Dank für eure Meinungen...

Mein Vater hatte am Freitag zugestimmt, die Kleine übers WE probehalber aus dem Asyl zu uns zu nehmen. Aber mit der Versicherung, dass er nein sagen kann und wir sie wieder zurückbringen.
Das WE war echt super schön, die Kleine ist einfach ein Schatz, so lieb und verschmust...

Nur leider hat sich mein Papa ihr nicht wirlich geöffnet. Er meinte zwar, dass sie lieb sei, aber er würde da nicht voll hinterstehen, sie zu behalten.
Und deshalb mussten wir sie gestern dann wieder abgeben :-(

Meine Mutter hatte sich sofort in die Kleine verschossen, aber wir konnten uns zu dritt nicht durchsetzen...
es hätte dann immer Ärger gegeben und da ist meiner Mama der Familienfrieden doch wichtiger...Sie meint auch, wenn Papa mal später irgendwann eine neue Katze will, wird sie ihn ausbremsen...

Ich bin gerad natürlich wieder traurig, aber ich hoffe, das gibt sich bald.

Hab mir überlegt, einfach meine Hilfe im Asyl anzubieten. Sich dort um Katzen zu kümmern, hilft mir ja vielleicht auch...

Liebe Grüße
Mel
 
I

Irene Müller

Beiträge
1.414
Reaktionen
4
Hallo Mel,

ja, so kann es gehen ...
Tut mir leid für die Kleine. Aber die Idee, dort ehrenamtlich tätig zu werden und sei es nur zum Katzenstreicheln, finde ich sehr gut :D

LG, Irene
 

Schlagworte

argumente für eine katze

,

argumente für katzen

,

argumente für katze

,
pros für eine katze
, katze argumente, argumente katze, katzen argumente, Argumente gegen eine Katze, argumente für eine zweite katze, argumentation katze, warum katzen??, argumente gegen katzenhaltung im haus, argumente eine Katze zu bekommen, argumente für katzenanschaffung, bambus töten

Neueste Beiträge

Ähnliche Themen