Nehme fremde Katze auf...

S

Sandy86

Gast
Ein Freund von mir muss zum Wehrdienst und ich werde vorraussichtlich seine Katze aufmehmen, solange er weg ist. Die Kleine
mag mich, kommt auch zu mir zum schmusen und so weiter, das ist nicht das Problem.
Am Wochenende möchte er allerdings seine Kleine wiederhaben...
Ich halte das für zu viel Stress für die Katze, wenn sie Samstag morgens umgesiedelt wird, mit all ihrem Zeug (Katzenklo, Spielzeig, Napf,etc). und Sonntags zurück muss.
Ihr Besitzer meinte, dass würde ihr bestimmt nichts ausmachen...
Was sagt ihr dazu?
LG, Sandy
 
22.01.2007
#1
A

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Gast

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I

Inge

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Hallo Sandy,

möglich ist alles und ich kenne einige Leute, die ihre Tiere Monate zu ihren Eltern bringen und diese offensichtlich kein Problem damit haben!?
Nun wöchentlicher Wechsel, bzw. 5 Tage bei dir, 2 Tage bei dem Freund, empfinde ich persönlich zu krass. Eine Katze ist kein Hund! Das sie euch beide mag ist sehr schön, aber denke daran, man gewöhnt sich so sehr an ein Tier, dass es auch letztlich zu Auseinandersetzungen kommen kann, kann nicht muß! Die bessere Lösung wäre, wenn du dich in der Wohnung des Freundes um das Tier kümmern würdest, um ihr das hin und her zu ersparen.
ich bin nicht auf dem Laufenden, aber Wehrdienst sind 10 - 12 Monate?? Verdammt lange Zeit und meines Erachtens keine optimale Lösung für die Katze. Aber es soll ja auch Ausnahmen geben - ich wünsche euch auf alle Fälle viel Glück im Sinne der Katze :wink:
 
C

cikobi

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Dem schließe ich mich ausnahmslos an.

Katzen sind genauso reviergeprägt wie Hunde, aber bei Hunden überwiegt der Rudelinstikt, den eine Katze in dem Sinne nicht hat.

Also ist ihr Fokus auf Revier.

Dieses so häufig zu wechseln ist eine enorme psychische Belastung für das Tier und sollte auf jeden Fall vermieden werden.

Da sollte er sich eine andere Lösung überlegen. Entweder er übergibt das Tier für die gesamte Zeit Dir und kommt sie ab und an besuchen oder er läßt sie, wie von Luca vorgeschlagen, in seiner Wohnung und Du kommst pflegen.

Wobei ich auch das nicht gut finde, denn das Tier - offenbar ein Einzeltier - ist dann mehrere Stunden am Ta alleine und das 5 mal die Woche ein Jahr lang.

Das ist ebenfalls eine enorme psychische Belastung.

Also ich plädiere für: Zu Dir und er kommt sie besuchen.

Alles andere erscheint mir aus Sicht des Tieres eher als Quälerei denn als Tierliebe.

Bitte ruhig so krass weitergeben, denn eine Tier ist eine Persönlichkeit, kein Gegenstand zum Hin und Herschieben.

Ich halte ihm jedoch zugute, dass er eine Person zum Kümmern sucht, anstatt sie abzugeben. Jedoch nicht so, wie er sich das gerade vorstellt.
 

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