Hi,
da stellst Du eine schwere Frage, ob ein Spielgefährte was bringt, wenn er schon im Tierheim einzelgänger war... keine Ahnung... Freigänger ist so ne Sache, ich bin so wie Du auch immer recht unregelmäßig zuhause. Bei mir war es allerdings so, dass ich keinen Balkon habe und mir Big John nach 2 Jahren deutlich gezeigt hat, dass er unbedingt raus will.
Bie uns klappt das prima, ich denke in sachen weglaufen musst Du keine Angst haben, wenn er erstmal weiß, wie er durch Katzenklappe raus und reinkommen kann. Aber die Gefahr durch Autos und böse Menschen ist natürlich nicht zu unterschätzen. Ich hab mit meinen am Anfang geübt, bin mitgegangen, hab versucht sie vor Gefahren zu warnen.
Gut, Johnny ist jetzt seit über 10 Jahren erfolgreicher Freigänger, aber die Angst bleibt immer.
Es ist eine Gewissensfrage, auf der einen Seite ist es das schönste was es gibt, mit einer freien, ungebundenen Katze zusammen zu leben, aber auf der anderen Seite wirst Du immer die Angst um dein Tigerchen haben, auch die höheren Tierarzt Kosten (Impfungen, Revierkämpfe/unfälle) und unter Umständen auch mit viel Leid konfrontiert werden. Das muss im Endeffekt jeder mit sich selbst ausmachen und es hängt natürlich auch davon ab, wie groß der Freiheitsdrang der Katze ist.
Liebe Grüße,
Claus