Hi Irene..
Ich wollte damit jetzt doch gar nicht sagen, dass alle Organisationen, die sich mit den südländischen Katzen und Hunden befassen schlecht sind oder gar böses im Schilde führen. Eher im Gegenteil, ich finde das ja gut, dass sich jemand um die Tiere dort kümmert. (Wobei ich nicht weiß, inwiefern das denn nun wirklich in den Ländern selbst hilft, das Problem mit den Straßentieren dort gibt es ja schon lange und wirkliche Besserung würde es wohl erst geben, wenn die Bevölkerung dort eine andere Einstellung zu den Tieren hätte.. und die ändert mensch bestimmt nicht so einfach..

denke ich mir zumindest. Wie gesagt ich war ja noch nie im Süden.. wäre auch wirklich fatal, ich könnte mir die ganzen armen Tiere da nicht ansehen, ohne mindestens 3 davon mitzunehmen.. ich kenn mich inzwischen zu gut, was das angeht)
Aber es ist halt nicht das erste mal gewesen, dass ich gehört habe, dass die Tiere von einigen dubiosen Leuten 'gezüchtet' werden. Und dass es überall schwarze Schafe gibt, ist wohl auch in diesem Bereich nicht zu ändern. Wie gesagt, ich habe es aus keiner fundierten Quelle, aber allein, dass ich es nun schon öfter gehört habe, gibt mir doch ein wenig zu denken. Wobei ich hier keinen bestimmten Verein oder so im Sinn habe..
Meine zweite Mieze hab ich nun übrigens von einer Privatperson, aber entgegen jeglicher Vorurteile die auch so 'Unfallkatzen' gegenüber herrschen, ist die kleine einfach nur super! Ich habe sie ja erst mit ca. 16 Wochen geholt und sie ist totel klasse sozialisiert (Katzen, Menschen, Hunde.. findet sie alles toll) und sie ist glaube ich echt das beste was der Großen (leider weniger gut sozialisiert) passieren konnte.

Sie wurde wirklich ganz liebevoll aufgezogen und tierärztlich versorgt wurde sie auch. Alles in allem habe ich dann für die kleine wohl weniger bezahlt, als die 'Mutter' für sie schon beim
Tierarzt gelassen hat und an Futterkosten hatte etc.. (hatte allerdings auch schon alleine Anfahrtskosten von 70 €, hat sich also wieder ausgeglichen irgendwie..)

Wobei mir der Preis an sich nicht so wichtig war, aber ich finde es von einem Tierheim schon irgendwie übertrieben, 100 € für eine noch nicht kastrierte normale Hauskatze zu verlangen. Klar, haben die trotzdem Kosten mit der Katze und ich hätte es auch bezalht, wenn sie eine passende gehabt hätten, aber es wundert mich wie gesagt nicht, dass sich viele Leute allein schon davon abschrecken lassen, eine Tierheimkatze aufzunehmen.

Und je länger die Katze dort bleibt, desto höher werden doch auch die Kosten für das Tierheim..
Bei uns zu Hause (nähe Berlin) gibt es sogar ein Tierheim, das KEINE Katzen unter einem Jahr abgibt. Äh.. was soll das denn bitte?! Dann sollen sie eben Nachkontrollen machen, wenn sie der Meinung sind, jeder der ins
Tierheim kommt und ein Kätzchen will, bringt es eh zurück wenn es groß ist, oder was weiß ich. Es gibt ja halt auch durchaus Gründe, warum mensch eine kleinere Katze haben möchte. Wenn ich sonst keine Tiere hätte, hätte ich auch liebend gern eine ältere genommen, aber ich denke, gerade weil die 'große' doch wirklich sehr schüchtern und unsicher ist, hätte ich ihr damit sicher keinen großen Gefallen getan.. es war so schon schwierig genug, sie davon zu überzeugen, dass die Kleine ihr nix böses will..
Wäh, nun isses wieder so'n Roman geworden.. Aber ich wollte hier nicht falsch verstanden werden. Wie gesagt habe wirklich gar nichts gegen Vereine, die versuchen den Straßenkatzen und -hunden zu helfen. Wenn ich denn mal wirklich genug Geld zum spenden hätte (hab leider wirklich nix zuviel, bin ja arme Studentin und froh wenn ich meine eigenen
Tierarzt-Rechnungen zahlen kann..) habe ich mir allerdings schon ein anderes Projekt ausgesucht, das meiner Meinung nach auch sehr unterstützenswert ist und einen übersichtlichen Rahmen hat..
Greets, Orphee