• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Tierarztmarathon

Diskutiere Tierarztmarathon im Erkrankungen des Verdauungstraktes Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo an alle, also ich hatte ja mal Sonntag, 29.07.07, ganz dringend um Hilfe gebeten, da sich meine Süße ganz viel an den Hinterpfoten gekratzt...
  • Tierarztmarathon Beitrag #1
Annica83

Annica83

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Hallo an alle,
also ich hatte ja mal Sonntag, 29.07.07, ganz dringend um Hilfe gebeten, da sich meine Süße ganz viel an den Hinterpfoten gekratzt und gebissen hat.

Die Vorgeschichte hierzu hatte ich auch erwähnt - wir haben einen Neuzugang und als dieser gerade 2 Wochen das war fing Alani an sich andauernd zu erbrechen.
Das wurde, dachten wir und der Tierarzt, erfolgreich bekämpft. War wohl nichts...
Dann fing das kratzen an...

Naja und was soll ich euch sagen - der Sonntag war noch ein Horror...
Also Sonntag nacht ab 11.30 Uhr fing Alani wieder an zu erbrechen - 1,5 Stunden lang bis um 01.00 Uhr morgens. Die Nacht war für uns gelaufen, da wir im 2 Stundenrythmus Nachtwache geschoben haben (ich musste ja auch nur um 06.00 Uhr aufstehen :-( )

Zum Glück habe ich am Montag einen halben Tag Urlaub bekommen so das wir gleich zum Tierarzt konnten.
Dort hat sich folgendes herausgestellt:
Das Kratzen kam von Milben, die unser Neuer Aiko mit ins Haus geschleppt hat. Bei ihm wurden die Milben behandelt und dann sind diese übergesprungen auf unsere Große.

Wegen der Kotzerei:
Also Alani hatte sich wohl etwas eingefangen - muss er auch mitgebracht haben. Was genau konnte im Nach-Hinein nicht mehr festgestellt werden, da wir ja 2 Wochen zuvor mit der Therapie gegen das Erbrechen angefangen haben. Die Medi hatte schon alle Möglichkeiten für neue Tests auf Infektionen/Bakterien zerstört.

Jetzt scheint das bei Ihr nur noch ein Kopf-Ding zu sein (seelisch)...
Sie hat momentan wohl einfach zuviel Stress:
Ein neuer Bewohner kommt ins Haus...
Sie ist nicht mehr allein und denkt wohl sie ist nicht mehr die Nr. 1
Milben, die ganz doll jucken...
und irgendein Bakterienzeug...
Das alles war zuviel für Ihren Körper und hat sich bei Ihr auf den Magen geschlagen !!!

Info: Wir haben Ihr Futter schon immer auf 3 Mahlzeiten pro Tag verteilt.

Als das Erbrechen anfing, sollten wir vor jeder Mahlzeit 0,5ml Medi (Ulcogant) spritzen....und erst dann füttern

Am Montag bekam sie dann Penecelin und Kortison gespritzt, ein Mittel gegen die Milben und ein verschreibunspflichtiges Trockenfutter, das es nur beim Tierarzt gibt...
Leider hat das alles am Montag nicht angeschlagen - abends kam wieder alles raus..

Also ich am Dienstag wieder zum Tierarzt - Untersuchung auf Fremdkörper -war nichts...
Hier hatten wir uns dann auch geeinigt, das wir die Mahlzeiten nun auf 6x täglich verteilen müssen (kleinere Portionen von ca. 5-10gr.) und entsprechend auch die Medi immer davor...anstrengend, aber was tut man nicht alles !!!

Am Mittwoch früh sollten wir generell wieder hin um die Penecelin und Kortisonspritzen zu erneuern...
Nachdem mein Freund mit ihr wieder zu Hause war hat sie wieder gekotzt . Und das Futter vom Tierarzt hat sie auch nicht mehr angerührt ( hat also nur 2 Tage funktioniert)..
Dann haben wir wieder ihr "normales" Futter gegeben, damit Sie überhaupt was frisst.

Mit ihren gewohnten Futter und der Aufteilung auf 6 Mahlzeiten funktioniert es recht gut - seit Mittwoch nachmittag ist bisher alles drin geblieben.
Hoffen wir das Beste...

Aber um den Tierarzt nicht zu vergessen durften wir heute, Freitag, wieder hin, um noch einmal eine Penecelinspritze abzuholen.

Wir waren also diese Woche 4 von 5 Tagen beim Tierarzt.
(Und das mit einer Katze, die Autofahren hasst - wobei sie sich heute wohl ihrem Schicksal gefügt hat - war recht ruhig)

Und die Therapie muss noch mind. 1 - 2 Monate weiter laufen bis sich Ihr Magen wieder beruhigt hat...
Aber gespritzt werden muss sie jetzt erstmal nicht mehr !!!


Resultat dieser ganzen Geschichte - Das Kratzen vom Sonntag war mein geringstes Problem...
 
  • Tierarztmarathon Beitrag #2
Nicht toll! :?

Was genau wurde denn alles untersucht? Das klingt alles etwas diffus.
 
  • Tierarztmarathon Beitrag #3
Also der komplette Krankheitsverlauf erstreckt sich bereit über 3 - 4 Wochen - mal mehr / mal weniger gut...

Also die Therapie hat angefangen mit :
Ulcogant:Magenschleimhautberuhigend bei
Säurebedingten Magen-Darm-Erkrankungen
(bekommt sie heute noch - und noch die nächsten 1-2 Monate)
Amoxicillin:ist ein Breitbandpenicillin;
gegen Infektionen des Magen-Darmtraktes;
wirkt gegen grampositive und einige gramnegative Bakterien,
wie z.B. Enterobakterien
(wo sie die her hat - keine ahnung- hat er wohl mitgebracht )
(das braucht sie jetzt nicht mehr - hat sie 2 wochen lang
bekommen)
 
  • Tierarztmarathon Beitrag #4
Nein ich meine eigentlich nicht die Therapien, sondern die diagnostischen Maßnahmen. Wie ist der Tierarzt darauf gekommen?
 
  • Tierarztmarathon Beitrag #5
sorry für die späte antwort...

Also wie hat der Tierarzt das festgestellt:
Naja Der Tierarzt hat sich die Katze angeschaut. Hat ins Maul geschaut, die Haut kontrolliert und am Bauch gedrückt....
War mehr mit meiner Sorge um unsere Süße beschäftigt, als genau hinzuschauen was der Tierarzt gemacht hat !

Und dann gab es die Medi....


Und >Freu< : Seit Mittwoch nachmittag letzter Woche behält sie alles drin !!!!

:D :D :D :D :D :D :D :D :D
 
  • Tierarztmarathon Beitrag #6
Das klingt eher nach einer Varieté-Nummer, denn nach einem Tierarzt. :D

Aber letztlich zählt ja das Resultat...
 
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