• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

!!! HILFE !!! Mehrere Probleme mit meiner Mietze!

Cosmos

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Ich weis gar nicht, was ich hier zuerst hinschreiben soll. Ich bin auf jeden Fall mittlerweile total überfragt.

Meine Minka ist mittlerweile 6 Jahre alt. Wir haben sie damals aus einem Tierheim (vor 3 Jahren geholt). Sie war damals schon etwas pummelig. Nun ist sie jedoch extremst übergewichtig. Dagegen haben wir ihr schon eine Diät verpasst mit entsprechenden, erfolgreichen Ergebnissen.

Jedoch ist Minka derzeit SO dick, das sie sich nicht einmal mehr mag den Hintern richtig sauber zu lecken. Dementsprechender Gestank ist vorprogrammiert.
Kurz bevor wir diesen Sommer in den Urlaub gefahren sind, bekam Minka eine Blasenentzündung, gegen die der Tierarzt mit Spritzen und Tabletten
vorgegangen ist. Leider musste unser Katzensitter auch noch weiterbehandeln, als wir im Urlaub waren.

Nunja, auf jeden Fall ist seit unserer Rückkehr aus dem Urlaub nichts mehr wie es war. Minka ist seitdem nicht mehr Stubenrein und bekommt immer wieder die Blasenentzündung. Mein Tierarzt hat ihr nun weiterhin Tabletten verschrieben. Die Blasenentzündung ist nun wohl auch endlich wieder im Griff... jedoch ist Minka immer noch nicht stubenrein und ihr "Hinterteil" stinkt bestialisch streng! Nicht nur nach Urin oder Kot... irgendwie scheinen die Tabletten auch noch "Geruch" abzusondern.

Doch zu allem Übel nun das aktuelle Problem:
Minkas Hintern ist mittlerweile total entzündet und ich meine sogar eine kleine eitrige Stelle entdeckt zu haben, es kann sich aber auch um "hellen Kot" gehandelt haben. Wenn ich ihr den Hintern saubermachen will, jault sie, als wenn ich ihr den Hals gerade umdrehen würde. Ich habe sie hinten auch mal mit Wundcreme eingerieben... da es bei Babys ja auch so gehandhabt wird (sorry wenn ihr nun glaubt, das ich die Katze zu vermenschliche).
Auf jeden Fall wird der Gestank, den Minka von sich gibt mittlerweile zur Qual für meine Familie. Denn überall wo sie sich hinlegt ... stinkt es einfach bestialisch. Ich werde dem ganzen einfach nicht mehr Herr ... und nun doch die Entzündung... Ich weis einfacht nicht mehr weiter. Vorallem da ich tagsüber kaum zu Hause bin... ich bin von morgens 5 Uhr bis Abends 16 Uhr beruflich unterwegs. Und dann komme ich nach Hause und das erste was ich machen muss ist erstmal gründlich durchlüften, weil die Wohnung stinkt!

Kann einer eventuell helfen, mir Tipps oder einen Rat geben?
Ich weis einfach nicht mehr weiter :cry: :cry: :cry: :cry:
 
19.09.2007
#1
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I

Inge

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Zunächst mal ein paar Fragen:

Was war das für eine Diät und in welchem Zeitraum habt ihr sie abgespeckt?

Ist sie bisher nur von einem Arzt untersucht worden?

Wurden der Darmausgang und der Kot untersucht?
 
Cosmos

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Hi,

die Katze hat eine Zeit lang Diätfutter bekommen, danach reduzierte Portionen von normalem Trockenfutter, kein Nassfutter. Zeitraum ca. seit 3 Monaten. In dem Zeitraum hat sie ca. 1kg abgenommen. Aber damit ist sie immer noch bei 8,5kg.

Sie wurde bisher nur von unserem Tierarzt untersucht. Der Alternativarzt in der Region kommt nicht in Frage, der berechnet im Schnitt das Dreifache für seine Arbeit, was einfach nur unverschämt ist.

Darmausgang und Kot wurden meines Wissens nach nicht von der Ärztin untersucht. Hielt die Tierärztin bei der letzten Untersuchung zur Blasenentzündung noch nicht für nötig. Aber da war der Hintern nunmal auch noch nicht so gereizt.

mfg

Cosmos
 
I

Inge

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Dann gehe bitte nochmal hin und lass das untersuchen. Es könnte mit der Analdrüse zu tun haben, aber auch mit einer Veränderung des Darmes. Die Futterumstellung kann durchaus der Auslöser sein. 10 % des Gesamtgewichtes in drei Monaten zu verlieren belastet einen Körper und sollte auch bei Menschen nicht ohne Beobachtung eines Arztes geschehen, bzw. um einen vorherigen positiven Gesundheitsstatus.

Wenn eine Katze unsauber ist, ist das definitiv ein Anzeichen für eine ernstzunehmende Krankheit. Und der Hinweis darauf, dass der Gestank für Deine Familie lästig ist, ist mit Verlaub lächerlich!

Was denkst Du wohl, wie sich die Katze fühlt???

Falls Dein Arzt in dieser sache nicht das norwendige Engagement aufbringt, rate ich Dir dringend, einen anseren Arzt aufzusuchen.

Die Argumentation, dass ein anderer Arzt aus Kostengründen nicht in Frage kommt, kann schwerwiegende Konsequenzen für Deine Katze haben.

Und bitte KEINESFALLS selbst Salben o.ä. verwenden! Das kann die ganze sache nur noch schlimer machen. was für Menschen gut ist, ist noch lange nicht für Katzen gut. Bei vielen Dingen ist es sogar äußerst gefährlich.
 
Cosmos

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Und der Hinweis darauf, dass der Gestank für Deine Familie lästig ist, ist mit Verlaub lächerlich!
Gut, wenn du das so siehst, komm mal für ne Woche vorbei! Dann bekommst du auch das Würgen, wenn du nach einem harten Tag nach Hause kommst. Oder wenn sie kuscheln willl und sich erstmal mit dem Hintern in dein Gesicht legen will! DANKE für deine konstruktive Kritik an dem Leben meiner Familie! Ich finde das keinesfalls lächerlich. Doch wer es liebt im Mief zu leben, der findet es sicherlich ganz toll!


Was denkst Du wohl, wie sich die Katze fühlt???
Schlecht! Das denke ich. Und genau deswegen bin ich ja nun schon fast wöchentlich damit zum Tierarzt gerannt.

Trotzallem danke für deinen Hinweis, ich werde ihn befolgen und meine Tierärztin noch einmal darauf ansprechen.
Zum Thema kostenpunkt, da halte ich mich mal geschlossen, bevor ich hier gleich etwas sehr unschönes sagen muss.
 
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Enzo1

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Guten Morgen,

habe gerade deinen Beitrag gelesen. Das ganze kommt mir von dem alten Kater meiner Eltern sehr bekannt vor. Die Tabletten die du gibst, oder gegeben hast, tun für den gestank sicherlich ihr übriges. Wir waren damals beim TA und der hat auch den Kot und das Blut untersucht und hat uns eine Salbe für den wunden Hintern gegeben. Auch wenn es unserem Kater nicht gefallen hat und er jedesmal beim einreiben schrie, die Entzündung wurde dann auch ziemlich schnell besser. Zum Thema Diät, vielleicht kann dein TA dir da nochmals spezielles Diätfutter geben, unser hatte sehr gutes von Hill´s. Ein Mensch der zu dick ist, hat ja auch keine Lust mehr sich zu sehr zu bewegen, daher wird deine Katze auch ihren Hintern etwas vernachlässigen. :lol:
 
I

Inge

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Doch wer es liebt im Mief zu leben, der findet es sicherlich ganz toll!
Du kannst ganz sicher davon ausgehen, dass die Katze das nicht macht, weil es ihr Spaß macht. Also ist es müssig und überflüssig, darüber zu diskutieren.
Es geht hier einzig darum, dass die Katze schnell wieder völlig gesund wird. Alles andere ist absolut zweitrangig.

BTW.: Was willst Du machen, wenn einer aus Eurer Familie mal einen künstlichen Darmausgang benötigt - was ich natürlich nicht hoffe?
 
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akuma&candy

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Hi!
Also ich hoffe deiner Katze geht es bald wieder besser! Als unsere die erste Blasenentzündung hatte, war danach auch die Analbeuteldrüse entzündet...
Also ich würde auf jeden Fall mal den TA wechseln, wenn dein jetziger nichts findet! Damit es der Miez bald wieder gut geht und euch auch ;)

Vlg Jenni
 
Cosmos

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Ich bin mit Minka nun beim Tierarzt gewesen. Und es wurde nun eine eitrige Analdrüsenentzündung ferstgestellt.
Die Tierärztin meinte daraufhin, das wir dann wegen der "Blasenetzündung" falsch behandelt hätten. Sie hätte wohl gar keine Blasenentzündung gehabt, sondern wohl von Anfang an diese Analdrüsenentzündung.

Nun frage ich mich an der Stelle aber... warum wurde das Anfangs noch nicht festgestellt? Ich meine, ich war mit der Katze ja nun deswegen schon mehrmals beim Tierarzt. Ich habe meiner Tierärztin auch genau diese Frage gestellt. Daraufhin meinte sie: "So eine Entzüdung wie bei Minka vorliegen würde, könne man in einem frühen Stadium noch nicht als solche Erkennen."
Stimmt das wirklich, oder wurde ich nur beruhigt?

Ich habe nun für eine Woche Antibiotikum verschrieben bekommen. Und Minka hat von meiner Tierärztin für heute noch eine Spritze bekommen.
 
I

Inge

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Das Problem besteht leider sehr viel häufiger als gedacht. Es wird nicht selten falsch, bzw. auf eine diffusen Verdacht hin behandelt.

Deswegen ist es auch sinnvoll bei schwerwiegenderen oder diagnostisch unklaren Sachen zwei oder besser drei Ärzte zu befragen, bzw. sich rückzuversichern, dass die derzeitige Bahndlung auch die Richtige ist.

Wir haben auch ewig gesucht, bis wir einen vernünftigen Tierarzt hatten. Trotzdem frage ich immer lieber noch mal einen anderen. Damit macht man sich nicht beliebt, aber es ist im Sinne des Tieres, bzw. einer schnellen Heilung, da durch die manchmal recht ziellosen Behandlungen wertvolle Zeit vergeht, die zum einem dem Tier durch die akuten Beschwerden schadet, aber auch nicht selten dazu führt, dass sich die Krankheit verschlimmert oder in einen chronischen Zustand übergeht, was dann letztlich auch - ganz pragmatisch gedacht - deutlich mehr Behandlungskosten verursacht.

Zusammen gefasst kann man es so sagen. Viele Tierärzte wissen ganz einfach nicht, womit sie es zu tun haben. Aber statt nichts zu tun machen sie irgendwas.
 
Cosmos

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Das mit den Tierärzten ist schon so eine Kiste für sich. Wir sind mittlerweile schon beim 3. Tierarzt.

Wir haben dabei schon alles gehabt. Vom Pfusch bis hin zum absoluten Desinteresse an der Gesundheit des Tieres.

Mit unserer derzeitigen Tierärztin waren wir bisher sehr zufrieden, da sie einem, wenn denn mal was zu klären war, immer alles schön erklärt hat - das selbst ein Leie es verstand.

Doch nun bin ich sehr unsicher seit dieser Sache mit Minka. Doch wenn man nun schon einige Berichte hier im Forum gelesen hat, dann bestätigt sich das, was du gesagt hast (einige Tierärzte haben keine Ahnung was sie gerade vor sich haben).
Ich muss nun diese komplette Woche das Antibiotikum verabreichen und am Montag nochmal zur Kontrolle. Ich hoffe mal das die Behandlung anschlägt und es Minka bald wieder besser geht

(achja.. Minka ist im Übrigen die linke Mietze in meiner Signatur)
 
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Inge

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Ich hoffe sehr, dass sie bald wieder richtig gesund und fit ist, wie es sich gehört!
 
Cosmos

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Hier mal ein kleiner Zwischenbericht:

Minka schlabbert tüchtig ihre Tablette (sie scheint ihr sogar richtig zu schmecken o_O komischerweise *lol*) und ihr Fell fühlt sich schon viel besser an.
Ich meine auch, das der Gestank ein wenig zurückgegangen ist.
Genauso pinkelt sie derzeit nicht mehr in die Ecken.
 
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Inge

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Klingt doch schon mal positiv. Gute Besserung weiterhin! :wink:
 
Cosmos

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Heute gehts zum Kontrollbesuch beim TA
Minka hat nun eine Woche durch Antibiotika bekommen. Ihr Hintern ist auch schon nicht mehr "so" rot, wie am Anfang der Woche.
Der Geruch ist noch da.
Ich habe ihr gestern Abend den Hintern mal mit einem lauwarmen Waschlappen sauber gemacht und hinterher noch hinten die Haare ausgekämmt. Danach war Minka erst einmal zutiefst beleidigt und hat mich (im wahrsten Sinne des Wortes) mit dem Hintern nicht mehr angesehen.

Mal sehen was heute der TA sagt.


Edit: So bin wieder vom TA da.
Ich habe die Medizin noch einmal für 5 Tage bekommen. Die Analdrüseninfektion klingt schon gut ab. Jedoch hat Minka wieder Blut im Urin (Urinprobe haben wir entnommen und ist auf dem Weg ins Labor). Nun wollen wir feststellen ob der Urin von Minka nicht eventuell übersäuert ist. Wenn dies der Fall ist, dann muss Minka ein Spezialfutter bekommen (Name weis ich leider nicht - 2kg so um die 25 Euro) welches dann ihren Urin wieder normalisiert. Jedoch sollen wir das Futter erst dann besorgen, wenn wirklich feststeht das der Urin übersäuert ist.
Das Blut im Urin soll in Verbindung mit der Analdrüseninfektion liegen.
Ich soll in einer Woche nochmals zur Kontrolle kommen.
 
Bienie

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Hi,

zum Thema Tierarzt:
Ich wusste das vorher auch nicht, jedoch sagte mir jetzt meine Kollegin, Katzenpsychologin, dass die meisten "normalen" TAs nicht viel Ahnung von Katzen haben, die sind eher so für grössere Tiere "geeignet".
Für Katzen sollte man sich besser einen "Facharzt für Kleintiere" suchen - das ist ne extra Zusatzausbildung die nicht jeder Kuh- und Pferdedoktor hat - die gibts hier bei uns aufm Land nämlich wie Sand am Meer, aber der nächste Facharzt ist in der nächstgrösseren Stadt, 30km entfernt..
 
Cosmos

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Unsere Tierärztin betreibt eine allgemeinmedizinische Praxis für Groß- und Kleintiere mit dem Schwerpunkt auf ganzheitlicher Tiermedizin. Ebenso mit Homöopathie und Akupunktur.
Meint ihr das ist eher nicht zu empfehlen?
 
I

Inge

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Schwer zu sagen. Leider gibt es auch durchaus Kleintierpraxen, die sich mit Katzen nicht umfassend auskennen, aber trotzdem behandeln. Es ist wirklich nicht einfach, den richtigen Arzt zu finden. Ich denke, da läuft z.T. in der Ausbildung, bzw. beim Zulassungs prozedere noch einiges schief. Auch hier wäre es m.E. wie in der Humanmedizin angebracht, wenn junge Ärzte zunächst in Tierkliniken oder bei erfahrenen Ärzten ein paar Jahre "hospitieren", bevor sie sich niederlassen können. Insbesondere, da Tiere ja nun mal nicht reden, und damit die Diagonstik z.T. deutlich vereinfachen können, ist das Thema ja noch diffiziler als bei Menschen.
 
Cosmos

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Insbesondere, da Tiere ja nun mal nicht reden, und damit die Diagonstik z.T. deutlich vereinfachen können, ist das Thema ja noch diffiziler als bei Menschen.
Japp da könntest du natürlich recht haben.
Ich glaub wenn meine Minka sprechen könnte, dann würde sie so manchem Menschen anmosern. Mich heute besonders, da ich sie eben ordentlich schimpfen musste - da sie nun bereits das zweite mal im Wohnzimmer gepinkelt hat.
 

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