Aufruf zur Kundgebung an der Apollinaris-Kirche zu Remagen

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Mausi

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Aufruf zur Kundgebung:

Katzen auf dem Apollinarisberg in Remagen

Kundgebung an der Kirche am Sonntag, den 18.11.2007

Liebe Tierfreunde,

seit vielen Jahren leben auf dem Apollinarisberg Katzen. Sie wurden bisher von den Franziskanern versorgt und der Tierschutzverein Remagen und der Katzenschutzverein Bad Neuenahr hat dafür gesorgt, dass diese Katzen kastriert wurden. Es handelt sich um etwa 6 ältere Katzen, die nicht mehr in einen Haushalt integriert werden können und die auf dem Berg ihre Heimat haben. Bisher haben sie niemanden gestört und die Franziskaner waren froh, dass es die Katzen dort gibt.

Anfang des Jahres verließen die Franziskaner das Kloster und der holländische Orden „Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe“ zog ein. Die Katzen werden seit dem von Tierfreunden versorgt. Ein Futterhäuschen, welches dort eingerichtet wurde, wurde von der Gemeinschaft bereits entfernt. Bisher fanden die Katzen in den anliegenden Gartenhäuschen oder in einer kleinen Scheune Unterschlupf. Doch dort werden sie von dieser christlichen Gemeinschaft nicht mehr geduldet und werden verjagt. Die Tierfreunde möchten sogar 2-3 Quadratmeter von dem riesigen Grundstück der Apollinariskirche pachten, um dort kleine winterfeste Unterkünfte aufzustellen.

Mit einem offenen Brief , der in der Presse abgedruckt wurde, appellierten wir an die „ Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe“ ihre Nächstenliebe zu zeigen. Mittlerweile war auch der Sender WDR vor Ort. Pater Bartholome zeigte bisher jedoch keine Einsicht.

Mit Genehmigung der Stadtverwaltung Remagen werden wir nun am kommenden Sonntag, den 18.11.07 von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr pünktlich zum Gottesdienst an der Apollinariskirche in Remagen demonstrieren. Der Treffpunkt ist der Parkplatz unterhalb der Kirche an der Bergstrasse in Remagen, um 11.15 Uhr. Dort wollen wir mit Plakaten und Flyern auf die Not der Katzen aufmerksam machen.

Liebe Tierfreunde, wir bitten Euch dringend, uns bei diesem Vorhaben zu unterstützen.

Bitte kommt in großer Zahl.

Da wir selbst so viele Plakate nicht herstellen können, wäre es notwendig, dass Ihr selbst gebastelte Plakate mitbringt.

Hier ein paar Vorschläge, was auf den Plakaten stehen könnte:

Auch Tiere sind Geschöpfe Gottes
Nächstenliebe für unser Mitgeschöpf Tier
Ist hier, wo die Kirche anfängt, der Tierschutz zu Ende ?
Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn sie Hilfe benötigen. (Franz von Assisi)
Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz. ( Franz von Assisi)
Man muß Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer. Stillschweigen bestärkt den Peniger, niemals den Gepeinigten. Mensch´ steh den Tieren bei. (Elli Wiesel)
Tierschützer zeigen Nächstenlieben, UND SIE ???
Schaut Euch die Taten an, nicht die leeren Worte von der Predigung der Nächstenliebe. LEBT ES AUS !!!
Mensch und Tier sind Geschöpfe Gottes!
Würde der Tierschutz je so gefördert, wie die Kirchen, könnten wir unsere Nächstenliebe besser ausleben!
Wir forden Nächstenliebe statt Heuchelei!
Stoppt leere Predigten, zeigt Nächstenliebe!!!
Tiere reden mit den Augen oft vernünftiger als der Mensch mit dem Mund. (Ludovic Halévy)

Wichtig ist nicht, das man im Leben jemand ist, etwas hat oder nach etwas aussieht. Wichtig ist,dass man etwas tut, etwas aufbaut, etwas verändert.

»Die Tatsache, daß bestimmte Wesen nicht zu unserer Gattung gehören, berechtigt uns nicht, sie auszubeuten, und ebenso bedeutet die Tatsache, daß andere Lebewesen weniger intelligent sind als wir, nicht, daß ihre Interessen mißachtet werden dürfen« Singer (Praktische Ethik, zit. nach Leven S. 265)
Es gibt Augenblicke, in denen es nicht auf Worte ankommt, sondern darauf, dass man einfach hingeht und etwas tut." (Juri Trifonow)
"Wenn alle Tiere, die umsonst gelitten haben, im gleichen Moment schreien würden, würde eine unglaubliche Katastrophe die Welt verwüsten, und die wenigen überlebenden Menschen würden taub und im Wahnsinn umherirren." (Oscar Grazioli)
Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.

Bitte helft mit, dass die Katzen nicht von dieser Gemeinschaft aus ihrer Heimat vertrieben werden. Falls Ihr Fragen haben, wendet Euch bitte an uns.

Vielen Dank im voraus und viele Grüße

Tierschutzverein Remagen und Umgebung e.V.
Tel. 02642-21600, FAX 02642-994618
[email protected]

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  • Aufruf zur Kundgebung an der Apollinaris-Kirche zu Remagen Beitrag #2
Liebe Tierfreunde,

es wäre vielleicht hilfreich, diesem gottgläubigen Verein mal zu schreiben. Bitte unterstützen Sie auf diese Weise das Anliegen des TSV Remagen und Bad Neuenahr. Wir können leider nicht alle dort hin gehen, aber schreiben.

Danke & freundliche Grüße - Monika Siebert

Quelle: Rundmail

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  • Aufruf zur Kundgebung an der Apollinaris-Kirche zu Remagen Beitrag #3
----- Original Message -----
> From: Tierheim Remagen
> Sent: Friday, November 23, 2007 6:50 PM
>
> Subject: Apollinariskatzen
>
> Liebe Tierfreunde,
>
> recht herzlich möchten wir uns für Euren Einsatz für die Apollinariskatzen bedanken. Nach unserem Aufruf zur Kundgebung, haben sich viele Menschen gemeldet, die den Katzen helfen wollten. So konnten wir auf der Demonstration etwa 150 Tierfreunde zählen. Es erreichten uns aber auch zahlreiche Briefe, e-mails und Anrufe. Es kamen nicht nur Remagener Bürger, sondern auch engagierte Tierfreunde aus dem Kreis Ahrweiler, aus Bonn, Köln und auch von der anderen Rheinseite. Bis heute haben wir über 150 Unterschriften gesammelt. Aufgrund dieses enormen Einsatzes, konnten wir gemeinsam auf die Not unserer Mitgeschöpfe vor den Toren der Kirche aufmerksam machen und zeigen, dass es viele Menschen gibt, die sich für sie einsetzen. Die Presse und der Rundfunk griffen dieses Thema auf und machten es zusätzlich publik, die Diskussionen gehen aber noch weiter.
>
> Leider ist die „Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstanden Liebe“ noch immer nicht bereit, von dem riesigen gepachteten Grundstück, welches die Heimat der Katzen war und wo diese vorher Ihren Unterschlupf hatten, wenigsten 2-3 Quadratmeter für eine saubere Futterstelle und für kleine wetterfeste Unterkünfte für die Katzen abzugeben. Nach wie vor braucht sich der Orden nicht um die Futterstelle zu kümmern, denn dass machen Tierfreunde aus der Umgebung.
>
> Damit die Katzen vor den Toren der Kirche aber nicht frieren oder Hunger leiden müssen, wurden am Montag nach der Kundgebung von Tierfreunden schon wetterfeste Unterkünfte aufgestellt. Wir haben nicht nur die Pflicht allen Mitgeschöpfen zu helfen, wenn sie Not leiden, sondern es ist auch ein persönliches Anliegen eines jeden Tierschützers.
>
> Wir prüfen derzeit, in wie weit wir rechtliche Schritte einleiten können, falls diese Unterkünfte entfernt werden oder die Fütterung der Katzen erneut untersagt wird.
>
> Wenige Meter oberhalb der Stelle steht eine 3,80 m große Franziskus-Statue, die auf die Katzen schaut, deren Inschrift lautet“ Bitte hilf uns“. Diesen Satz nehmen wir uns zu Herzen und werden alles dafür tun, diesen Katzen zu helfen.
>
> Vielen Dank für Eure großartige Unterstützung.
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Anette Breest
>
> Tierschutzverein Remagen und Umgebung e.V.
> Blankertshohl 25
> 53424 Remagen
> Tel. 02642-21600, FAX 02642-994618
>
> Achtung: Unsere neue e-mail Adresse:
>
> [email protected]
>
Quelle: Rundmail

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:!:
 
  • Aufruf zur Kundgebung an der Apollinaris-Kirche zu Remagen Beitrag #4
Tiere suchen ein Zuhause, WDR-Servicezeit 25.11.2007

Klosterkatzen

Von Jörg E. Mayer

Wild lebende Katzen, die vorwiegend im Freien leben und von den Anwohnern oder den Grundstückseigentümern versorgt werden, kennt man aus vielen südeuropäischen Ländern. Auch in Deutschland gibt es solche Fälle. Doch nicht immer geht diese Praxis ohne Probleme über die Bühne. Denn was passiert mit den Tieren, wenn plötzlich neue Bewohner das Grundstück beziehen und von den Katzen nichts mehr wissen wollen. Genau dieser Fall ereignete sich vor knapp einem Jahr auf dem Stiftungsgelände der Wallfahrtskirche St. Apollinaris in Remagen.

Über viele Jahre versorgten hier Franziskaner die Katzen mit Futter und Wasser. Tagsüber hielten sich die Tiere auf dem großen Grundstück auf, und nachts fanden sie Unterschlupf im Klosterkeller oder in einem alten Schuppen. Alles schien bestens. Doch im Winter 2006 veränderte sich die Lage plötzlich.

Die Franziskaner verließen das Kloster, die Katzen blieben. Bald darauf kamen die neuen Hausherren. Die „Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe“ war begeistert von der Wallfahrtskirche, nicht jedoch von den Katzen. „Sie riechen und machen Dreck“, empörte sich Pater Bartolome und entschied als oberster Klostergeistlicher: die Katzen sollen fort.

Seitdem müssen die Tiere nachts draußen bleiben. Und Futter bekommen sie auch nicht mehr von der neuen Glaubensgemeinschaft, was wiederum die Tierschützer auf die Bühne ruft.

Im Frühjahr dieses Jahres bildet sich eine Gruppe von Remagener Bürgern, um die Klosterkatzen zu versorgen. Immer wieder appellieren die Tierschützer an die christliche Nächstenliebe der neuen Glaubensgemeinschaft – nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Tiere. Vergeblich – zweimal täglich kümmern sich nun die Katzenfreunde um die Tiere. Um Nachwuchs zu vermeiden, lässt der Tierschutzverein Remagen die Klosterstreuner kastrieren. Zwei jüngere Katzen können an Familien vermittelt werden. Doch die übrigen sieben sind schon „zu alt und leben bereits zu lange an diesem Ort, um vermittelt werden zu können“, erklärt Anette Breest vom Tierschutzverein Remagen. Und auch ein Tierheim wäre keine Lösung, denn sie sind an das Leben in Freiheit gewöhnt.

Die Tierschützer setzen auf Zeit, in der Hoffnung, dass der Pater doch noch Barmherzigkeit zeigt. Aber im Oktober spitzte sich die Lage zu.

Nun betritt Franz-Hermann Freiherr von Fürstenberg die Bühne. Der Baron ist Eigentümer des Klostergrundstücks und der Wallfahrtskirche. Über viele Jahre tolerierte er bei den Franziskanern, dass sie Katzen auf seinem Grundstück hielten. Doch mit der neuen Glaubensgemeinschaft weht plötzlich ein anderer Wind. Für ihn bedeutet die tägliche Katzenfütterung an der eigens dafür installierten „Katzenfütterungsanlage“ einen „Schandfleck“, sowohl für die Wallfahrtskirche als auch für die Familiengruft der von Fürstenbergs, die sich ebenfalls auf dem Grundstück befindet.

Per Brief ordnete Freiherr von Fürstenberg den Tierschützern eine Räumungsfrist an: Bis zum 25. Oktober 2007 sollten sie den „Schandfleck“ entfernen. Gemeint ist damit ein kleines Katzenhäuschen, das im Mai 2007 vom Katzenschutzbund aufgestellt wurden war.

Die Tierschützer gingen auf das Ultimatum nicht ein. Auch eine für beide Seiten akzeptable Übergangslösung kam nicht zustande. Pünktlich nach Ablauf der Frist schritt die „Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe“ zur Tat und entfernte das Katzenhäuschen.

Die Türschützer geben aber nicht auf und kommen weiterhin zweimal täglich für 20 Minuten zum Kloster, um die Katzen zu versorgen. Wie lange ihnen die Fütterung noch erlaubt wird, weiß zurzeit leider niemand – und das kurz vor der Winterzeit.



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:cry:
 
  • Aufruf zur Kundgebung an der Apollinaris-Kirche zu Remagen Beitrag #5
Bei diesem Orden scheint die Liebe bisher nur gekreuzigt worden zu sein - auferstanden ist sie nicht! Eine Schande für diese "Christen".
 
  • Aufruf zur Kundgebung an der Apollinaris-Kirche zu Remagen Beitrag #6
> Katzen vom Apollinarisberg

> Frohe Weihnachten für die Katzen an der Apollinariskirche
>
> Liebe Tierfreunde,

> mit Eurer Hilfe, haben wir es geschafft !!!
>
> Über 800 Unterschriften ( zusätzlich einer Unterschrift des Vorsitzenden des Katzenschutzvereines Frankfurt im Namen von 1250 Mitglieder), etliche e-mails, Briefe und Anrufe von Menschen, die sich für diese Katzen eingesetzt haben, gingen bei uns ein.

> n dieser Woche erhielten wir nun ein Schreiben vom Grundstückseigentümer, in welchem dieser auf unseren Lösungsvorschlag eingegangen ist. Die Katzen dürfen zwar nicht mehr in die alte Scheune am Kloster, aber die von Tierfreunden aufgestellten isolierten Winterhäuschen und eine kontrollierte Fütterung werden geduldet. Die Katzen nehmen diese Häuschen sehr gut an, können in Ihrer Heimat, dem Apollinarisberg bleiben und werden von Tierfreunden bestens versorgt.
>
> Das ist ein wirklich schönes Weihnachtsgeschenk.
>
> Auf diesem Weg möchten wir uns bei Euch, den vielen Tierfreunden, für die große Unterstützung bedanken. Ebenfalls bedanken wir uns ganz herzlich bei dem Grundstückseigentümer, ohne dessen Duldung die Versorgung der Katzen in dieser Form kaum möglich wäre. Nicht zuletzt danken wir den zuverlässigen Tierfreunden vor Ort, welche die Katzen bei Wind und Wetter versorgen und die Futterstelle sauber halten.
>
> In diesem Sinne wünschen wir allen Tieren und Tierfreunden ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Anette Breest
> 1. Vorsitzende
> Tierschutzverein Remagen und Umgebung e.V.
> Blankertshohl 25
> 53424 Remagen
> Tel. 02642-21600, FAX 02642-994618
> Achtung: Unsere neue e-mail Adresse:
> [email protected]

Quelle: Rundmail

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Thema:

Aufruf zur Kundgebung an der Apollinaris-Kirche zu Remagen

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