Wenn ich schlafen gehe, liegen die meisten schon im Bett. Nur unsere Oma legt sich zum Hund, der neben dem Bett seinen Korb hat.
Im Laufe der Zeit verpieseln sich die meisten allerdings nach und nach in ihre Schlafkartons.
Drei schlafen allerdings grundsätzlich im Bett an oder auf mir. Und morgens spätestens um 5 geht das Getretel los. :roll:
Eine frühere Katze hat den Körperkontakt ganz besonders gesucht. Das war eine richtige Klette.

Auch tagsüber hat sie permanent Körperkontakt gesucht. Schoß, Schulter ... zumindestens eine Pfote musste immer Kontakt haben. Wenn ich das Zimmer verlassen habe, während sie schlief und sie dann später aufgewacht ist, hat sie sofort gerufen! Und zwar solange bis ICH gekommen bin.
Wenn ich mal im Stress war und keine Zeit hatte, hat sie dermaßen eindringlicht gestarrt, dass einem garnichts anderes übrig blieb, als sie zwischendurch zu knuddeln.
Sie war auch eine gefürchtete Füßejägerin! Schon als sie klein war. Dann ist sie auf eine höhere Kommode geklettert und von da aus voll auf die Füße, sobald man sie ein wenig unter der Decke bewegt hat. Immer und immer wieder. Und morgens hat sie dann mit der Pfote unter der Decke herumgefuchtelt um die Füße zu erwischen.
Diese Mieze hatte ein enormes psychisches Durchsetzungsvermögen. Auch den anderen Katzen gegenüber und zwar zumeist ohne Anwendung von Gewalt. Wenn ihr was nicht passte, ging sie ganz straight, aber ruhig auf den "Missetäter" zu und hat ihm in die Augen gestarrt. Die anderen Katzen haben dann immer sehr schnell die Nerven verloren und sind weggeflitzt.
Das war hier die uneingeschränkte Chefin.

Solche "Führungskatze" haben wir seitdem nicht mehr.