14-Jährige bringt erstes Baby 2008 zur Welt

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Inge

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"FROHES NEUES
14-Jährige bringt erstes Baby 2008 zur Welt

Es ist vermutlich das erste Kind, das in diesem Jahr in Deutschland geboren wurde: In der Silvesternacht
erblickte im vorpommerschen Demmin der 3200 Gramm schwere Phil das Licht der Welt. Seiner 14 Jahre alten Mutter geht es gut.

Demmin - Die Gymnasiastin hatte um zwei Minuten nach Mitternacht einen gesunden Sohn geboren, wie ein Sprecher des Kreiskrankenhauses heute sagte. Der kleine Phil war 50 Zentimeter groß. Er kam "auf natürlichem Weg" und ohne Kaiserschnitt zur Welt. Der 16-jährige Vater war bei der Geburt dabei. Mutter und Kind sind wohlauf."

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,526192,00.html

Bißchen früh.
 
02.01.2008
#1
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Bienie

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Bisschen??

Da wunderts kaum wie es zu einem Durchschnittsalter von Mitte 20 kommen kann was das betrifft....

Die ist ja fast halb so jung wie ich - und ich fühl mich auf alle Fälle noch zu jung um daheim zu bleiben bei nem Kindschi....


Mann Mann Mann - seeehr gut aufgepasst im Sexualkundeunterricht.... :roll:
 
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Inge

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Bisschen??

Da wunderts kaum wie es zu einem Durchschnittsalter von Mitte 20 kommen kann was das betrifft....

Die ist ja fast halb so jung wie ich - und ich fühl mich auf alle Fälle noch zu jung um daheim zu bleiben bei nem Kindschi....


Mann Mann Mann - seeehr gut aufgepasst im Sexualkundeunterricht.... :roll:
Sie ist geschlechtsreif und also auch in der Lage Kinder zu bekommen. Das ist völlig NATÜRLICH, auch wenn wir damit "Probleme" haben. Wenn sie eine intakte und stabile Familie hat, wird es ganz sicher kein Problem - warum auch?

Aber das ist leider sehr selten. Zu selten. Und DA fängt das Problem an. Und da hört es auch auf. In unserer egoistischen. leistungsverpervertierten Gesellschaft. Nicht beim Sexualkundeunterricht. ;-)
 
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Flohteppich

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Sie ist geschlechtsreif und also auch in der Lage Kinder zu bekommen. Das ist völlig NATÜRLICH, auch wenn wir damit "Probleme" haben.
So natürlich ist das nicht.
Minderjährige, die Kinder kriegen, gefährden die Gesundheit des Kindes und auch die eigene !
Gerade bei diesen Minderjährigengeburten treten häufig Untergewicht und Frühgeburten auf.

Es gibt auch eine Studie aus den USA, wo gerade die Minderjährigen, bedingt durch ungesunde Ernährung, an Nährstoffmangel leiden, was sich auch auf das ungeborene Kind auswirkt.

Quelle:
The National Campaign to Prevent Teen Pregnancy. (2002). Retrieved May 27, 2006.
Population Council (2006)Unexplored Elements of Adolescence in the Developing World Population Briefs, January 2006, Vol. 12, No. 1. Retrieved April 18, 2007.



Sozioökonomische und psychologische Konsequenzen

Minderjährige Mütter und deren Kinder scheinen schlechtere Lebenschancen zu haben, wobei Studien darauf hin deuten, dass es sich um eine Scheinkorrelation handeln könnte. minderjährige Mütter kommen häufig aus der sozialen Unterschicht und haben daher weniger Möglichkeiten, eigene Ressourcen zu mobilisieren, verfügten sie über mehr Ressourcen, ging es ihren Kindern vermutlich besser.

Die frühe Mutterschaft ist oftmals eine „Flucht“ aus einer unerträglichen Familien- oder Ausbildungssituation, drohender Arbeitslosigkeit oder Aussichtslosigkeit bezüglich des Berufswunsches. Elternschaft erscheint dann möglicherweise als der einzige Weg, einen anerkannten sozialen Status zu erlangen.

Minderjährige Mütter stammen oftmals aus problematischen Familienverhältnissen. Die junge Mutter sehnt sich möglicherweise danach, eine enge emotionale Beziehung zu einem eigenen Kind aufzubauen. Der Wunsch nach emotionaler Nähe basiert auf der Sehnsucht nach Geborgenheit und Zuwendung, die auch auf den selbst erlebten Mangel zurückzuführen ist. Eventuell möchte sie den Kindsvater über ein gemeinsames Kind an sich binden.
Quelle:Wikipedia



Konsequenzen für das Kind

Kinder von minderjährigen Müttern leiden häufiger unter Lernbehinderungen und Verhaltensstörungen als Kinder älterer Mütter. Sie erbringen in der Schule schlechtere Leistungen, bleiben häufiger sitzen und erreichen seltener einen Schulabschluss. Töchter von adoleszenten Eltern neigen selbst zur Minderjährigen-Mutterschaft. Söhne werden häufiger straffällig und erleben drei mal so häufig Gefängnisaufenthalte.

Es fehlt der jungen Mutter noch an Kompetenz zur Erziehung und Herstellung einer guten Beziehung, aufgrund der eigenen Unreife und durch den selbst erlittenen Mangel in der eigenen problematischen Familie. Das wirkt sich ungünstig auf die Entwicklung ihres Kindes aus, da sie wenig in der Lage sind, auf die besonderen Bedürfnisse eines Säuglings oder Kleinkindes einzugehen. Die allgemeinen Belastungen erschweren den einfühlsamen Umgang und Aufbau einer sicheren Bindung an die Eltern. So muss man davon ausgehen, dass dem heranwachsenden Kind neben dem fehlenden äußeren Halt durch die situationsbedingten Unsicherheiten und Unwägbarkeiten, auch die Entwicklung eines inneren seelischen Halts sehr erschwert, wenn nicht unmöglich gemacht wird.



Konsequenzen für die Mutter

Die Schullaufbahn einer jungen Frau kann durch eine Minderjährigen-Mutterschaft negativ beeinflusst werden. Minderjährige Mütter verlassen häufiger die Schule ohne Abschluss als andere Frauen. Eine in den USA durchgeführte Studie ergab, dass 60% der minderjährigen Mütter unterhalb der Armutsgrenze lebte. 50% der minderjährigen Mütter in den USA bezogen innerhalb des ersten Lebensjahres ihres Kindes Sozialhilfe. In Großbritannien lebten nur 11% der minderjährigen Mütter vom eigenen Einkommen, 89% waren arbeitslos.Die meisten britischen minderjährigen Mütter leben in Armut.

Je weniger Bildung die junge Mutter und ihre Eltern haben, um so wahrscheinlicher wird sie in kurzer Zeit ein zweites Kind bekommen, wie es bei 1/4 der minderjährigen Mütter innerhalb von zwei Jahren eintritt.

Da die Lebensbedingungen für minderjährige Eltern erfahrungsgemäß stark erschwert und von Abhängigkeiten, Stigmatisierung und Armut gekennzeichnet sind, werden diese jungen Menschen bald desillusioniert. Durch die Verpflichtungen, die eine Elternschaft mit sich bringt, sind sie oft sehr einsam, da sie nicht die Zeit haben, mit anderen Gleichaltrigen den alterstypischen Aktivitäten nachzugehen. Das hat starken Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung und das Selbstwertgefühl. Sie sind selbst noch in einem Alter, wo sie eigene Entwicklungsaufgaben zu bewältigen haben. Abgesehen von den materiellen Abhängigkeiten stehen sie in der persönlichen Entwicklung zwischen Abhängigkeit und Autonomie. Sie sind noch von den Eltern abhängig und stehen in Ablösungsprozessen zu ihnen. Der Wunsch nach einem Kind kann möglicherweise als Widerstand und Rebellion gegen die Eltern aufgefasst werden, als Versuch aus der Familie auszubrechen, ohne eine eigene klare Vorstellung von einem Leben mit Kind zu haben.

Quellen:
- FH-Hildesheim, Forschung, Teenage-Mutterschaft
- American Academy of Pediatrics. (2001). Care of Adolescent Parents and Their Children. Pediatrics, 107 (2), 429-434. Retrieved May 29, 2006.
- Furstenberg, F.F., Jr, Levine, J.A., & Brooks-Gunn, J. (1990). The children of teenage mothers: patterns of early childbearing in two generations
- Maynard, Rebecca A. (Ed.). (1996). Kids Having Kids. Retrieved May 27, 2006.



Ein Kind sollte ein Kind bleiben, völlig unabhängig davon, wie weit die anatomischen-physischen Voraussetzungen entwickelt sind.
 
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Inge

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Ich plädiere ja auch nicht dafür, dass minderjährige Kinder bekommen sollen. Aber das kommt eben vor. Und es kam auch schon immer vor. Nur hat man früher auf Abtreibung gesetzt.

Über den Hintergrund des Mädchens wissen wir rein gar nichts. Also kann man sich auch kein Urteil über ihren Ernährung, ihren psychosozialen Hintergrund oder sonstiges.

Wie gesagt, in einer stabilen Familie ist das nicht das Problem, nach dem es aussieht.

Eine Freundin meiner Tochter ist auch mit 14 Mutter geworden. Ein "Unfall", wie er häufig passiert. Heute ist sie ca. 25 Jahre alt, hat mittlerweile 3 Kinder (die weiteren waren geplant), einen guten Beruf und steht prächtig da. Und vor allem ist sie gut drauf und ein Sonnenschein. So wie ihre Kind.

Die Jugend war dadurch freilich schwieriger, aber mit Unterstützung der Eltern war es letztlich keine unüberwindbare Barriere. Sie ist jetzt eben weitaus erfahrener als die meisten ihres Alters.
 
Taffi

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Aber das kommt eben vor. Und es kam auch schon immer vor. Nur hat man früher auf Abtreibung gesetzt.
Oder das Schwangere Kind zeigte sich nicht mehr auf der Straße, genauso wenig die Mutter und wenn das Baby auf der Welt war hat es offiziell die Mutter geboren. Also war dann die Oma als Mutter eingetragen, um der Schande zu entgehen.
 
Bienie

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Bevor ich da auf den Rückhalt der Familie setze plädiere ich doch lieber für Prävention. Geschlechtsreife hin oder her - wie kann man mit 14 ungeschützten Verkehr haben?! Kein Wunder das Aids wieder auf dem Vormarsch ist. Und von egoistischer Gesellschaft zu sprechen wenn man es nicht i.O. findet wenn 14 jährige Kinder bekommen finde ich etwas merkwürdig.

Und ob früher (letzen 30 Jahre) oder heute - mit 14 ein Kind zu bekommen ist und bleibt scheixxe, und zwar für alle Beteiligten.
 
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man sollte sich nie urteile bilden über menschen, die man nicht kennt. wir haben ein sehr junges paar in unserer bekanntschaft. sie waren schon ein gutes jahr zusammen, als sie schwanger wurde. kondom geplatzt....sie war zu der zeit 16. nun ist der kleine 4, die 2 haben geheiratet und alle beide kommen aus einem sehr guten elternhaus.
 
Bienie

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Ich habe kein Urteil gefällt über diese zwei Menschen, sollte das so rüberkommen sein... *Sorry*
Ich habe nur eine Meinung zu schwangeren 14 jährigen. Und 16 ist nun mal nicht 14....
Vielleicht findet es der ein oder andere kleinlich sich an 2 Jahren aufzuhängen - vielleicht sind die 14 jährigen heute reifer als früher - aber ich finde mit 14 sollte es einem auch noch erlaubt sein selbst Kind zu sein statt sich um seins zu kümmern...
Ich sehe es jedenfalls als kritisch an in diesem Alter ein Kind zu haben.
 
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aber ich finde mit 14 sollte es einem auch noch erlaubt sein selbst Kind zu sein statt sich um seins zu kümmern...
Ich sehe es jedenfalls als kritisch an in diesem Alter ein Kind zu haben.
Natürlich ist es u.U. kritisch. Aber das Mädel msuute deswegen bestimmt keinen eigenen Hausstand gründen und arbeiten. ;-) Das ist dann eben die Aufgabe der Großeltern, beide - also Mutter und Kind - nach Kräften zu unterstützen. Und wenn da slles in Ordnung ist, wird das auch kein Problem sein. Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und Unfälle passieren. Mit sowas muss man fertig werden können.
 
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Ob es jetzt für ne 14 jährige gut oder schlecht ist ein kind zu bekommen lasse ich jetzt mal außen vor und zum Thema verhüten oder nicht kann ich nur sagen es gibt genug "Erwachsene" die es wohl auch nicht können... wieso gibt es denn sonst so viele Kuckuckskinder? 1x hoppla nicht aufgepasst und schon Schwanger nur nicht die eigene Frau bzw. die Frau nicht vom eigenen Mann... das ist keine Sache er Intelligenz... sondern eher, wenn die Hormone Loslegen, macht das Hirn Pause, egal ob bei jung oder alt (manche sind vielleicht nicht so stark Hormongesteuer wie andere und die haben dann eben "Glück" gehabt)
 
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Ob es jetzt für ne 14 jährige gut oder schlecht ist ein kind zu bekommen lasse ich jetzt mal außen vor und zum Thema verhüten oder nicht kann ich nur sagen es gibt genug "Erwachsene" die es wohl auch nicht können... wieso gibt es denn sonst so viele Kuckuckskinder? 1x hoppla nicht aufgepasst und schon Schwanger nur nicht die eigene Frau bzw. die Frau nicht vom eigenen Mann... das ist keine Sache er Intelligenz... sondern eher, wenn die Hormone Loslegen, macht das Hirn Pause, egal ob bei jung oder alt (manche sind vielleicht nicht so stark Hormongesteuer wie andere und die haben dann eben "Glück" gehabt)
Ich bin sicher, dass die meisten 14-Jährigen sehr wohl wissen, wie und weshalb man erhütet. Das lernt man m.W. bundesweit in der 4. Klasse, also mit bereits 10 Jahren und das nicht ohne Grund! Im o.g. Artikel ist auch keine Rede davon, dass sie ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten, nur das sie Gymnasiaatin ist und man schlußfolgern darf, dass sie in der Schule recht gut aufgepasst hat.

Ich bin auch ganz sicher, dass sich keine 14-Jährige hierzulande ein Kind wünscht. Warum also darauf herumhacken?

Und: Es gibt eben auch Unfälle. Kondom, Pille. Spirale und Co. sind kein 100%-Schutz.

Ich finde es unmöglich, sowas generell und verallgemeinert irgendwie als "Blöd" oder "Asozial" abzustempeln. Thats life.

Hier geht es um UNTERSTÜTZUNG und nicht um Stigmatisierung. Dann wrden auch nicht soviele Kinder in Mülltonnen laden oder im Hinterhof verbuddelt.

Ein Kind ist ein Geschenk und deshalb muss man Müttern in jeder Beziehung helfen, es auch als solches zu begreifen und erleben zu können.
 
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in anderen ländern sind 14jährige schon volle mitglieder der gemeinschaft und keine kinder mehr. allerdings werden sie dort auch anders erzogen und bekommen schon früh verantwortung. auch frühe heirat und kinder bekommen ist dort normal.
würde so manchem balg hier in deutschland auch gut tun :roll: (also die erziehung und verantwortung)
 
Bienie

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[quote="mbberlin] Und: Es gibt eben auch Unfälle. Kondom, Pille. Spirale und Co. sind kein 100%-Schutz.

Ich finde es unmöglich, sowas generell und verallgemeinert irgendwie als "Blöd" oder "Asozial" abzustempeln. Thats life.

[/quote]

Und das aus deinem Munde! Wo wir doch kürzlich noch drüber diskutiert haben und du doch die Meinung vertreten hast ne Frau könnte nicht ungewollt schwanger werden! Sehr interessant.
Und die Worte blöd hast du da glaube ich sehr oft verwendet.

Ich übrigens nicht, weder in der einen noch in dieser Diskussion. Und da du dich ja auch immer vehement dagegen wehrst irgendwelche Wörter in den Mund gelegt zu bekommen solltest du das bei anderen auch nicht tun.

Und ich hacke auch nicht darauf rum dass das Mädel mit 14 schwanger geworden ist - ich find es einfach nur nicht gut - oder gibt es irgendwo eine Verordnung alles gut zu finden was mit Kindern zu tun hat? Ich wollte mit 14 nicht schwanger werden und wenn ich überlege ich hätte ne Tochter von 14 die schwanger wäre fänd ich das genauso wenig toll. Wenn et so is isset so - dann muss man hier die richtige Lösung finden und Unterstützung geben - aber super und toll und hach wie schön muss ich das trotzdem nicht finden. Und das ist alles was ich dazu sagen wollte als ich hörte dass ne 14 jährige en Kind bekommen hat. That's life, das ist richtig.

Und: ich finde es trotzdem toll und respektabel dass ihre Eltern sie anscheinend unterstützen.
 

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fh hildesheim teenage mutterschaft

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