Katzen und Hund

Diskutiere Katzen und Hund im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; .... Hallo liebe Katzenfreunde, heute wende ich mich in anderer Sache an euch :) Eigentlich haben wir ja 2 Kater, die mittlerweile 2 jahre alt...
  • Katzen und Hund Beitrag #1
S

Salem

Beiträge
257
Reaktionspunkte
51
....

Hallo liebe Katzenfreunde,

heute wende ich mich in anderer Sache an euch :)

Eigentlich haben wir ja 2 Kater, die mittlerweile 2 jahre alt sind. Es soll aber mittelfristig ein Hund (Boxer, Malinois...?Wird immer wieder überlegt)dazu stossen. Das passiert wahrscheinlich in frühestens 3-6 (?) Jahren, weil wir bis dahin erst mal unsere anderen Pläne (Haus, Famile....) angehen werden.

Hmm, überplanen ist auch nicht so das Wahre, aber es macht doch Sinn, sich rechtzeitig Gedanken zu machen. Deshalb denke ich immer mal wieder darüber nach.

Frag jetzt einfach mal in die Runde unter euch Katzen+Hundehaltern was man da so alles beachten muss. Bzw hat jemand Tipps welcher Hund in so einen Haushalt dann passt? (Würde noch genauer aufschlüsseln wie hier die Umstände sind)

....

Gruß in die Runde

Salem
 
  • Katzen und Hund Beitrag #2
Wir haben immer auch Hunde gehabt. Wenn man sie als Welpen bekommt, gibt es keinen Stress mit Katzen. Die halten sich dann selbst für Katzen. :)

Meine Schäferhündin ist - wie früher auch ihre Mutter - voll integriert und pennt auch zumeist mit mehreren Katzen in ihrem Korb, und ca. zweimal am Tag jagen sie sich gegenseitig spielender Weise durch die Bude.

Ebenso sind fast jeden Tag mindestens auch die Hunde der Familie bei mir (4 Stück). Auch da gibt es keine nenneswerten Probleme.

In Deinem Falle ist allerdings die Frage, wie alt die Katzen dann sein werden und ob sie sich noch an einen permanent wild umherspringenden und aus ihrer Sicht nervigen, bekloppen kleinen Hund gewöhnen werden? Das kann für den Hund dann nämlich u.U. auch sehr unangenehm werden.:)
 
  • Katzen und Hund Beitrag #3
hallo mbberlin

danke für die rasche antwort :)

Das dauert schon noch ein paar Jährchen bis das Umfeld stimmt. Gut möglich die zwei Kater sind bis dahin bereits 6, 7 Jahre alt.

Eine Stundenweise vergesellschaftung vor einiger Zeit war leider nicht so ganz positv. Der kleine Terrier mochte die Katzen überhaupt nicht und hat sie verbellt. Gut, er war nur zu besuch und wir ließen die Tür dann halt zu :roll:

Generell sind die Beiden Hauskatzen mit großem Balkon. Wir wohnen allerdings auf dem Land mitten im Wohngebiet mit der Durchfahrtsstraße ca. 200 Meter LUFTlinie entfernt.Sobald ich mal jeden Tag daheim bin bzw nur noch Halbtags arbeiten gehe ist auch über Freigang nachzudenken - momentan ist das aber zu unregelmäßig. Die Katzen sollen ja nicht NUR draussen sein müssen. Vor allem bei schlechtem Wetter. Ab und zu haut mal eine nach draussen ab und geht dann nicht weit weg. - Wäre in puncto Hund auch eine Möglichkeit?

Es ist halt so das ich nicht erst in 15-18 Jahren einen Hund holen will, wenn die Beiden eventuell schon nicht mehr leben, sondern mir immer meine Familie mit Hund und Katzen gewünscht habe. Z.B. ist der Moment wo ein Kind in den Kindi oder die Grundschule geht gut für Erziehung usw - Zeitmäßig :)

Man hört auch immer wieder bei Tierheimhunden - Katzen gewöhnt, ist das auch eine Alternative? Ansonsten käme nur der noch prägbare Welpe in Frage. Und wie meinst du das dann mit unangenehm? Kann man umgekehrt einen Junghund noch davon überzeugen das Katzen nett sind - auch wenn er schon gekratzt wurde?

Speziell unsere beiden sind eher keine Kratzer, Salem rennt eher weg als bös zu sein und Pascha ist da noch eher "giftig"

...

So viele Fragen :)
 
  • Katzen und Hund Beitrag #4
Erstmal was zum Thema Freigang:

Der Hund einer meiner Töchter - ein Jack-Russel-Taliban-Mischling - - hat sich anfangs ein paar eingefangen, weil er wie blöde vor den Katzen hin und her gehüpft ist. Da platzt dann auch ansich ruhigen Katzen mal der Kragen. :) Seitdem weiss er, dass sie nur spielen, wenn sie es wollen und hat den nötigen Respekt vor den Katzen.

Ein Tierheimhund wäre natürlich auch eine schöne Lösung, wenn er gut sozialisiert ist und Miezen gewohnt. Vor allem hast Du dann auch die Möglichkeit, erstmal ein paar Tage auszuprobieren, wie sich die Viecher wirklich verstehen. Als "Ersthund" ist das auch sicherlich besser, denn Welpen zu erziehen macht natürlich auch "Arbeit" und erfordert Erfahrung.
 
  • Katzen und Hund Beitrag #5
Wir haben immer auch Hunde gehabt. Wenn man sie als Welpen bekommt, gibt es keinen Stress mit Katzen. Die halten sich dann selbst für Katzen. :)

Das kann ich bestätigen, meine Züchterin hatte immer Boxerhunde neben ihren Katzen und der letzte wollte sogar immer mit auf den Kratzbaum :lol:
Er verträgt sich hervorragend mit den Katzen, bekommt sogar von den Müttern die Babys anvertraut, was eine Mutterkatze evtl. noch nicht mal ihrer besten Katzenfreundin erlaubt.
Unser Schäferhund war 8 Monate alt als wir ihn zu Mikesch (5 Jahre) holten.
Es hat zwar etwas gedauert, bis beide ihre unterschiedliche Körpersprache verstanden und Mikesch hat eine gute Woche den Flur nur über die Garderobe geentert :lol: aber danach waren sie ein Herz und eine Seele.
Fragt aber nicht wer der Chef im Haus war............der Hund war es nicht :mrgreen:
 
  • Katzen und Hund Beitrag #6
Wird bei Herdenschutzhunden (nicht mit Hütehunden zu verwechseln) übrigens auch so gehandhabt. Die Welpen kommen einfach zu den Schafen und man ist dann eine Familie. Außer ein paar Grundkommandos handeln diese Hunde dann auch nach eigenem Ermessen und bleiben imer mit der Herde zusammen. Sehr wirksam gegen Bären und Wölfe, aber kaum noch hierzulande im Einsatz.

Hier ist ein schöner kleiner Film zu Thema:
 
  • Katzen und Hund Beitrag #7
kann nur von unserem rudel hier sprechen: es klappt super!
mein hund und die exkatzen waren beim ersten näheren kennenlernen schon so um die 3 jahre, aber sie haben sich echt total gut zusammengerauft. weder hatte mein hund viel erfahrung mit katzen (er kannte nur die von einer freundin, aber die hatten mit ihm nich so viel am hut) noch die katzen mit hunden. man muss vor allem gucken, dass die katzen genug rückzugsmöglichkeiten beim zusammenführen haben - vor allem nach oben, denn kaum ein hund kann auf einen schrank klettern.
an rassen kann man da schwer was empfehlen. ich habe einen rotti-mix (wahrscheinlich mit schäferhund und evtl. auch labbi). das ist mehr oder weniger mein zweiter hund und ich kenne ihn schon seit er noch mit seiner schwester zusammen auf meine hand passte, er ist also doch ziemlich auf mich fixiert. ich denke mal, das hat auch beim zusammenführen geholfen. wenn ich die mietzen toll finde, muss da ja was dran sein, also mal sehen, was das für viecher sind.. *gg* (dachte er sich wohl so). so eher nicht zu empfehlen wäre dann wohl wirklich ein aufgedrehter terrier (da gibts ja viele), gerade wenn die katers dann schon älter sind.

einen hund aus dem Tierheim zu nehmen ist an sich natürlich eine super idee (hätte ich auch gemacht, wenn nich meine schnullerbacke dazwischen gekommen wäre), aber mensch sollte da auch ein bisschen vorsichtig sein. vor allem wenn dann auch kleine kinder da sind, sollte man sich auf jeden fall im vorfeld sehr viel mit dem hund beschäftigen und ihn somit einschätzen lernen. manche hunde im Tierheim haben schlechte erfahrungen gemacht (natürlich nicht alle, aber man sollte das unbedingt bedenken!) und reagieren zb auf kinder unberechenbar.
eine bekannte aus unser alten hunderunde hatte einen jungen mischling aus dem Tierheim geholt (ein ganz knappes jahr alt) und der reagierte ziemlich aggressiv auf südländer. über seine geschichte war überhaupt nichts bekannt, aber evtl. sollte er in gewissen kreisen als kampfhund oder "personenschutzhund" ausgebildet werden. sie haben ihn natürlich trotzdem behalten und mit ihm gearbeitet. ob sich das gebessert hat, weiß ich leider nicht, da wir nun in alle winde verstreut wohnen und uns kaum noch sehen.

dieses verhalten war im Tierheim nicht aufgefallen und trat eben erst später auf. sowas meinte ich damit, dass man das zukünftige rudelmitglied auf jeden fall ganz genau unter die lupe nehmen sollte, eben gerade wenn kleine kinder da sind, die eben auch unvorhersehbar handeln und möglicherweise damit den hund aufgrund schlecher erfahrungen sehr erschrecken könnten.
evtl. wäre es ja auch eine option, einen nicht mehr ganz kleinen hund von privat zu übernehmen.. oftmals werden hunde ja als scheidungsopfer, aus zeitmangel, wegen umzug etc.. abgegeben. auch hier gilt: die halter unbedingt genau ansehen, auch hier wird einem leider gerne mal mist erzählt.

das klingt jetzt irgendwie alles so negativ, aber so ist es ganz sicher nicht gemeint. es ist halt nur nicht schön, wenn man den hund dann aufgenommen hat und unangenehme überraschungen auf einen warten.

hunde (und katzen *gg*) sind schon echt was tolles und ich möchte gar nicht mehr ohne sein, auch wenn es einige einschränkungen gibt. dafür gibt der hund einem das alles aber tausendmal zurück :)

hattest du denn schonmal einen hund? wenn nicht, würde ich auch nicht unbedingt zu einem welpen raten, denn das ist wirklich anstrengend. auf der anderen seite ist es natürlich total toll so einen knirps aufwachsen und seine welt erkunden zu sehen, die jeden tag ein stückchen größer wird (ist wohl fast wie bei kindern) und ihm stück für stück die wichtigen (und später auch die unwichtigen) sachen beizubringen. aber gerade in der anfangszeit kann das echt zu einem 24-stunden-job ausarten. als meiner klein war, hatte er oft durchfall und das hieß dann auch nachts alle 2h raus mit ihm, auch als er eigentlich schon stubenrein war..

bis es mal soweit ist, kannst du dir ja evtl. am wochenende einen hund aus dem Tierheim zum spazieren gehen schnappen. die freuen sich auch immer und du hast die möglichkeit, schonmal verschiedenste hundecharaktere kennenzulernen..
 
Thema:

Katzen und Hund

Katzen und Hund - Ähnliche Themen

Katzen haben Angst vor Besuchshund: Jetzt möchte ich mich aus Verzweiflung nochmal an euch wenden. Ich habe zwei Katzen ca. 4 Jahre alt und eine ältere Hündin. Die Katzen kamen nach...
plötzliche Unsauberkeit: Hallo allereits! Ich bin bereits vor 7 Monaten mit meinem Felllieblingen (habe sie seit 6 Jahren) in eine neue größere Wohnung gezogen. Nach gut...
Katze starb nach Amoxicillin mit Clavulansäure: Hallo an das Forum, ich muss mir mal etwas Leid von der Seele schreiben. Ich bin so unfassbar traurig. Im September habe ich von einer alten Dame...
Gassi gehen mit der Katze: Hello ihr Lieben 😻 Ich habe lange gesucht und nichts wirklich passendes zu meinem Thema gefunden. Daher mache ich einfach mal einen auf. Ich bin...
Dringend! 2 Traumkater (geb. 2011 und 2014) suchen Endplätze, oder eine Pflegestelle.: Es sind nicht meine Kater, aber ich stelle sie auf Bitten der Besitzerin hier ein. Gerne können "Hartmut" und "Erbser" zusammen umziehen, beide...
Oben Unten