Wieder Frage zu Bachblüten

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sabines

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Hallo zusammen,
ich habe jetzt schon viel über Bachblüten gelesen - aber so ganz schlau bin ich immer noch nicht geworden...
Also, meine Lolle ist extrem schreckhaft- und in den Situationen gleitet sie gern mal ins Aggressive ab. Plötzlich hängt sie uns dann
am Bein, Arm, Rücken, etc - mit krallen und zähnen.
Ich kann euch sagen, das tut echt weh!

Ich versuche mir immer wieder vorzuhalten, dass sie gerade extreme Angst hat.

(Situationen, in denen Sie diese Panik bekommt: es sind v.a. tiefe oder sehr hohe Geräusche, die man selbst manchmal gar nicht mitbekommt).

Auf die Zukunft gesehen... also, falls irgendwann mal Kinder ins Haus stehen... möchte ich natürlich nicht, dass diese auch angegriffen werden und deswegen denke ich über Bachblüten nach.

Bisher lese ich aber nur, dass man diese direkt in den Problemsituationen geben soll.
Aber- ich möchte ja eigentlich, dass solche Situationen gar nicht erst mehr auftreten...
(ich dachte übrigens an die Bachblüten "Rock Rose" "Aspen" "cherry Plum" oder "Mimulus"...)

Kann man Bachblüten denn auch profilaktisch geben?
 
10.03.2008
#1
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russian

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Re: Wieder Frage zu Bachblüten

Kann man Bachblüten denn auch profilaktisch geben?
Sabine, prophylaktisch ist eigentlich nicht die richtige Bezeichnung. Bachblüten sollen Seelen- oder Gemütszustände beeinflussen, die aber tatsächlich vorhanden sind.
Um die richtige Essenz oder auch Mischung von Essenzen zu finden, sollte man die Gemütszustände eines Tieres sehr gut analysieren können.
Herrscht bei Deiner Katze nur Angst und Panik vor, oder auch Aggressivität?
Weißt Du woher sie diese Ängste hat, gibt es eine Vorgeschichte, die Dir bekannt ist?
Ich setze auch Bach-Blüten ein, hätte aber zu Deiner Katze noch eine Menge fragen, bevor ich überlegen könnte, welche Essenzen hilfreich wären.
Ich setze nur eine Essenz sehr früh, also wenn man so will prophylaktisch ein, Walnut um z.B. bei einem Neuzugang meine Tiere schon Tage vorher auf eine Veränderung einzustimmen.
 
S

sabines

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hmmm... Vorgeschichte.
Also Lolle kam mit 8-9 Wochen zu uns (ja, heute weiß ich, das war zu früh)- aus einer netten Familie.
Ich glaube das Problem war, dass zur Zeit ihres Einzugs unser Wohnhaus saniert wurde (Außenfassade komplett, etc).
Ich denke, dieser Lärm hat ihr zu schaffen gemacht.

Es ist schon aggressivität, die sie dann an den Tag legt - aber ich denke, einfach, wenn sie Angst hat.
Das erste mal ist es uns aufgefallen, als mein Freund ein knarrende Holzschranktür überprüft hat. Er hat sie immer wieder auf und zu gemacht und plötzlich hatte er ein dreimal so großes katzenvieh am Arm hängen...

Es sind halt v.a. quietschende und tief-brummende Geräusche, die sie in diesen "zustand" versetzten.

Wir dachten ja, es wird besser, als wir einen Spielgefährten geholt haben. Aber die "Aggressivität" in den Momenten hat sich dann einfach auf ihn verlagert - und das ist ja auch nicht sinn der Sache.
(Sammy ist leider mittlerweile im Regenbogenland).

Es kommt halt immer sehr unverhofft und plötzlich, wenn man nicht damit rechnet. Der Rekord war drei "Attacken" am Tag - jetzt ist schon längere Zeit ruhe.
Wir sind aber auch sehr sensibel - wenn wir merken, dass sie auf ein Geräusch reagiert und nen dicken Schwanz bekommt, reden wir beruhigend auf sie ein...

Tja... soviel zur "Vorgeschichte"
 
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Inge

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Kann man denn davon ausgehen, dass sie ansonsten völlig gesund ist? Möglicherweise hängt das auch mit einer sonstigen "inconvinience" zusammen.
 
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sabines

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nee- ist alles gut. sie ist nun fast fünf jahre alt - und begonnen hat das, da war sie noch nicht mal 1.
seitdem wurd sie schon ein paar mal durchgecheckt.
 
I

Inge

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Probier es mit den Globilis. Schlimmstenfalls passiert eben nichts.

Dass Angst, bzw. mangelndes Selbstbewusstsein zu Aggressivität führen können ist bekannt und eine "logische" Kompensationsform bzw. Überspungshandlung.
 
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sabines

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Hallo Ihr Lieben,
da bin ich wieder. So langsam denke ich wirklich, meine Katze dreht durch.
Bislang habe ich noch keine Bachblüten gegeben, weil sich ihr verhalten wieder normalisiert hatte. In den letzen Tagen ist es aber wieder schlimmer, ich würd sogar sagen, so schlimm, wie noch nie.

- ich hab nen Schlüssel fallen lassen, sie bekommt direkt nen dicken Schwanz, jault, faucht - ich bringe mich in Sicherheit, um nicht angegriffen zu werden
- Mein Freund macht wirklich nichts besonderes (was Geräusche erzeugt), sie springt ihm ans Bein
- Sie schnüffelt an seinen Füßen, während wir auf dem Sofa liegen, wir beobachten das amüsiert - plötzlich bekommt sie nen dicken Schwanz, jault und faucht

Der Gipfel heute nacht: ich schlafe, träume irgendwas komisches und zucke auch "real". Sie erschreckt sich so doll, dass sie mich am Kopf angreift (alles andere war unter der Bettdecke). Ich war natürlich schlaftrunken, rufe meinen Freund (der noch Fernsieht) um hilfe. Sie greift unterdessen immer wieder mich - bzw. dann die Bettdecke an, jault und faucht.

Heute Morgen: ohne Anlass (bzw. ohne dass ich einen bemerkt hätte), bekommt sie einen dicken Schwanz und faucht.
Ich sperr sie erstmal aus. Ein paar Minuten später gehe ich aber (todesmutig) zu ihr, rede (wie immer) beruhigend auf sie ein, kann sie auch streicheln - alles gut eigentlich. Dann gehe ich von ihr weg, und sie springt mir ans bein...

Das kann doch nicht normal sein....
Es kann doch nicht sein, dass ich mittlerweile manchmal Angst vor meiner Katze habe - und noch dazu Kratzer am Kopf (zum Glück nicht im Gesicht), die natürlich richtig weh tun...

Ich weiß langsam nicht mehr weiter.
Zumal bei der Schlüsselgeschichte auch die vierjährige Freundin meiner Nachbarin dabei war und ich echt Angst habe, dass Lolle irgendwann auch auf die Kleine losgeht...

Ansonsten ist bei Lolle aber alles ok. Sie frisst, geht aufs Klo und schmust viel.

Das Thema Zweit-Katze ist auch erstmal vom Tisch - denn ich denke, dann würd sich Ihre Angst-Aggressivität wieder auf diese Katze verlagern (so wie damals bei Sammy). Das möchte ich niemandem antun.

Meint Ihr, Bachblüten Nr.2 hilft bei so einem Verhalten noch?
 
russian

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Hmm, extremer Lärm bei so jungem Alter kann schon traumatisierend sein, ich kenne eine Züchterin die auch Umbauarbeiten während der Kittenaufzucht hatte, die Kleinen schreckten trotz liebevoller Aufzucht vor jedem Geräusch zurück, kaum zu erklären wenn dann Interessenten kommen.

Wenn Du Bach-Blüten einsetzen möchtest, würde ich neben Rock Rose, Star of Bethlehem, Aspen und Walnut mischen. Mimulus nicht unbedingt, da sie zu Euch vertrauen hat, aber Beech und Cherry Plum dazu.

Eine andere Möglichkeit wäre ein Tierpsychologe, der nicht nur das Tier anschaut, sondern auch zu Euch käme, Euch gemeinsam im vertrauten Zuhause kennenlernt und dann seine Hilfe plant.
 
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sabines

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mit dem tierpsychologen hab ich auch schon überlegt. Aber da Lolle fremden gegenüber meist sehr vorsichtig ist, wird das schwierig. Sie sitzt dann die ganze Zeit in "ihrem" badezimmerschrank und kommt nicht raus.


Ich bin absoluter Neuling in Sachen Bachblüten.
Kann ich die einfach so mischen? In Flüssigform oder Globuli? Und wie finde ich die richtige Dosierung raus?

Oben wurde mir ja zu diesem "Fertig-Bachblüten" Nr. 2 (Angst) geraten...
 
russian

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mit dem tierpsychologen hab ich auch schon überlegt. Aber da Lolle fremden gegenüber meist sehr vorsichtig ist, wird das schwierig. Sie sitzt dann die ganze Zeit in "ihrem" badezimmerschrank und kommt nicht raus.
dennoch würde ich versuchen, Tierpsychologen verstehen es gerade auch mit solchen Tieren gefühlvoll umzugehen.


Ich bin absoluter Neuling in Sachen Bachblüten.
Kann ich die einfach so mischen? In Flüssigform oder Globuli? Und wie finde ich die richtige Dosierung raus?

Oben wurde mir ja zu diesem "Fertig-Bachblüten" Nr. 2 (Angst) geraten...
wenn Du selbst mischt mußt Du jede Essenz kaufen, ich würde daher raten sie in der Apotheke als fertige Mischung herstellen zu lassen. Du mußt dort nur sagen, dass die Mischung für Katzen gedacht ist und nicht zusätzlich mit Alkohol konserviert werden darf.
Von den Essenzen mischt man jeweils 3 Tropfen in eine 30ml Flasche mit Pipette und füllt diese mit stillem Mineralwasser auf, schütteln und die Mischung ist fertig, aufbewahrt werden kann sie ihm Kühlschrank.
Bei einer 20ml oder 10ml Flasche entsprechend nur 2 oder 1 Tropfen je Essenz.
Verabreicht werden 4xtäglich 4-5 Tropfen, entweder direkt ins Mäulchen, oder mit ein paar Tropfen Kaffeesahne oder Kondensmilch gemischt.
Ins Futter ist auch möglich, aber nur in eine winzige Portion, die sofort gefressen wird, da die Tropfen sofort aufgenommen werden müßen.
Du kannst sie aber auch auf dem Kopf zwischen den Ohren verreiben.
 
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sabines

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super, vielen dank für die tolle Anleitung!!!

echt, ich kann die auch aufs köpfchen geben? Wenn das mit der Sahne nicht klappt, werd ich das doch mal ausprobieren!

Dann ruf ich gleich mal in der Apotheke an, ob sie mir das anmischen können.
 
Bienie

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Übrigens muss sich durch die BB (innerhalb einer Woche) schnell eine Änderung des Verhaltens zeigen, sonst sinds die falschen Wirkstoffe...
 
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sabines

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hallo, noch mal eine nachfrage. ich hab nun gelesen, dass die BB verdünnt werden sollen, da sie Alkohol enthalten.
Meine sind ja aber ohne Alkohol. Sollte ich sie also vielleicht doch unverdünnt verabreichen?

Und noch eine Frage: das mit der Sahne scheint nur einmal am Tag zu klappen. Kann ich es ihr auch auf ein Leckerli geben? (sie liebt diese Katzensticks...)
 
russian

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Meine sind ja aber ohne Alkohol. Sollte ich sie also vielleicht doch unverdünnt verabreichen?
Nein, sind sie nicht ganz, denn alle Essenzen sind in Alkohol konserviert.
Der ist aber nicht relevant, da man ja nur Tropfen nimmt, die wiederum mit stillem Mineralwasser aufgefüllt werden, und nur diese Mischung sollte nicht zusätzlich noch mit Alkohol konserviert sein.

Und noch eine Frage: das mit der Sahne scheint nur einmal am Tag zu klappen. Kann ich es ihr auch auf ein Leckerli geben? (sie liebt diese Katzensticks...)
Ja, auch möglich nur ist es wichtig, dass sie die jeweilige Dosis sofort nimmt, deshalb nützen auch BB im Trinkwasser oder Futter nichts, es würde zu wenig aufgenommen
 

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