Ich versuche die etwas längere Vorgeschicht kurz zu halten.
Anfang Dezember 2007 stellte sich aus heiterem Himmel Durchfall bei meiner Katze ein. Ich fütterte bis dato immer Felidae, Hills, Animonda und der gleichen. Also kein Supermarkt-Billigfutter.
Der Tierarzt veranlasste darauf eine Enrofloxacin Injektion an 3 aneinander folgenden Tagen und Diätfutter für die nächsten 14 Tage (RC Intestinal NASS, Eucanuba Intestinal TROCKEN).
Der Durchfall verschwand. Als ich wieder begann wenig "Normalfutter" unterzumischen ... sofort Durchfall.
Diesmal wurde Metronidazol, Enteroferment-Pulver und wieder das Diätfutter verordnet.
Der Durchfall verschwand. Doch als ich wieder begann wenig "Normalfutter" unterzumischen ... sofort Durchfall.
Wieder beim Tierarzt. Er machte eine weitere Enrofloxacin Injektion und danach Marbocol Tabletten und wieder das Diätfutter. Estifor hat er auch verschrieben, hat sie aber verweigert.
Der Durchfall verschwand. Doch als ich wieder begann wenig "Normalfutter" unterzumischen ... sofort Durchfall.
Nach einen Tierarzt-Wechsel bestand ich auf eine Blut- und Kotuntersuchung. Ergebniss: Giardien positiv, hämolysierende E.coli.
Eosinophile erhöht, Leukozyten etwas gering.
Es wurde mit Panacur behandelt und zum Glück erfolgreich ausgerottet. (Was auch ein 2t Test ergeben hat). Währenddessen wurde ausschließlich Diätfutter gefüttert ... da ja sonst Durchfall.
Leider erreichte mich aber auch schon eine nächste Hiobsbotschaft.
Ich bemerkte einen kleinen Knubbel am Rücken rechts neben der Schulter.
Die Laboruntersuchung ergab: Pannikulitis mit leichter Fibrosierung.
Die Behandlung: Prodnison und Noroclav Tabletten für 10 Tage und natürlich noch immer das Diätfutter, da es das einzige ist, dass keinen Durchfall auslöst.
Am Ende dieser "Knubbel"-Behandlung traten aber sogar bei diesem Futter schon Durchfall-Probleme auf. Sofort hab ich wieder eine Kotuntersuchung veranlasst. Ergebniss: Keine Parasiten, Würmer, Pilze, Giardien hämolysierenden E.coli, oder was sonst die Fauna noch zu bieten hat .... :? Der Befund war völlig in Ordnung.
Mein Tierarzt meinte daher, in Zukunft vielleicht ausschließlich dieses Diätfutter zu geben oder sogar Hyperallergenicfutter. Da durch diese vielen Medikationen mittlerweile eine Futtermittelallergie entstanden sein könnte.
In den nächsten 10 Tagen soll ich mal hauptsächlich trocken füttern (natürlich wieder das Diätfutter) und ins Nassfutter etwas vom Enterofermentpulver untermischen. - Das dürfte auch ganz gut funktionieren. Der Kot hat sich mittlerweile wieder etwas normalisiert. Aber ist das den wirklich der Weisheit letzter Schluss?
Nun habe ich gehört, dass mittels einer Blutuntersuchung ein Futtermittel-Allergietest gemacht werden kann.
Wie zuverlässig ist soetwas? Hat da vielleicht schon jemand Erfahrung damit gemacht?