unterschiedlich.
seit etwa 1,5 jahren haben wir ja 2 kater, und seitdem ist spielen etwas problematisch. der "kleine" Kater lässt den "grossen" nämlich nicht zum zuge kommen. der "kleine" ist immer schneller und lässt den "grossen" einfach nicht zu worte kommen, drängelt sich immer vor. das führt dann zu einer eigersuchtsscene, wo der "grosse" den "kleinen" ernsthaft sauer angreift.
deswegen haben wir das spielen mit beiden gleichzeitig aufgegeben. jetzt wird nur noch gerspielt wenn einer von beider gerade auf tour ist.
seitdem wir den spielkonflikt nicht mehr haben sind die zwei ein herz und eine seele, kuscheln zusammen, spielen zusammen, raufen sich und lecken sich gegenseitig. aber sobald wir mit spielzeug kommen und der kleine immer schneller ist, dann wird der grosse ernsthaft sauer und aggressiv.
also, spielen nur mit jeweils einem von beiden und so, dass der andere es nicht mitbekommt.
ich muss dazu erwähnen, dass der grosse eine verhaltensstörung hat. unter anderem äussert sich diese in der konzentrationsfähigkeit. der grosse kann sich nicht lange konzentrieren, verliert ständig den fokus aufs spielen, und da ist der kleine einfach jedesmal schneller. wir haben darauf keinen einfluss, wir können weder den kleinen kater verlangsamen, noch ihm begreiflich machen dass jetzt der grosse an der reihe ist. und wir können den grossen nicht "konkurrenzfähig" machen.
also haben wir die konkurrenz abgeschafft, indem wir nicht mehr mit beiden katern zusammen spielen.
der grosse braucht gewisse von ihm festgelegt prämissen um im spiel aufzugehen. dazu gehört dass er der einzige bespielte kater ist, und gewisse anforderungen an den mensch als spielpartner.
die zwei katers spielen aber wunderbar zusammen ohne uns menschen. die jagen sich, fetzen sich, kabbeln, raufen, jagen den schwanz des anderen. es gibt regeln im spiel der zwei: wenn es zu handgreiflich wird dann ist schluss. (einer miaut dann auf besondere art und weise, und der andere hört dann sofort auf). das kaklo und der fressnapf sind "Aus-plätze". der eine wartet dann darauf, dass der andere wieder aus dem kaklo kommt, sitzt hinter dem schrank in lauerstellung, klar zum angriff. aber niemals im kaklo.
sie kommen wunderbar miteinander aus, aber nur wenn wir nicht mit beiden zusammen spielen.
um deine frage zu beantworten, so spielen wir relativ wenig. in der praxis liegt das daran, dass der kleine fast nie die wohnung verlässt obwohl er durch die katzentür frei wählen kann. und mit beiden zusammen geht es nicht.
um auszugleichen gehen wir mit dem grossen spazieren. da ist ein waldfleck nicht weit von uns, und er läuft mit dem schwanz in die luft gestreckt hinter uns her. im waldfleck spielen wir verstecken, d.h. wir verstecken uns hinter bäumen und der kater findet uns dann. oder umgekehrt. der kater freut sich sichtlich über diese spaziergänge. der kleine kommt nicht mit, es geht um qualitätszeit mit dem grossen.
der kleine wird eher in der wohnung bespaßt, schliesslich hält er sich größtenteils auch in der wohnung auf. wenn der grosse auf tour ist spielen wir mit dem kleinen.