• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Zahnstein und Zahnfleischentzündung homöopathisch behandeln

A

Azazel

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Servus,

ich soll fragen, ob jemand Erfahrung mit der homöopathischen Behandlung von Zahnstein und Zahnfleischentzündung hat.
Es geht
um die Katzen von Freunden von meiner Mutter, daher weiß ich auch nicht mehr (Kater 12 Jahre, Katze 5).

Im Internet gibt es zwar schon einiges Interessantes zu lesen, aber vielleicht kann hier ja jemand mit einem Erafhrungsbericht weiterhelfen.
Oder auch gerne Links, die man nicht sofort findet.

Vielen Dank schonmal.

Gruß
Azazel
 
25.04.2008
#1
A

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Gast

Schau mal hier: Zahnstein und Zahnfleischentzündung homöopathisch behandeln . Dort wird jeder fündig!
Chalmar

Chalmar

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Zahnstein bekommst du nicht mit homöopatischen Tropfen weg. Die Katze muß zum TA um den Zahnstein zu entfernen. Am besten du holst dir dort gleich einen Termin.
 
T

Telefonmann

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Homöopathie hilft bei gar nichts. Placeboeffekt ist bei Tieren nicht gegeben.

Ich empfehle den Wikipedia-Artikel dazu :wink:
 
saurier

saurier

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Homöopathie hilft bei gar nichts. Placeboeffekt ist bei Tieren nicht gegeben.

Ich empfehle den Wikipedia-Artikel dazu :wink:
Der erste Beitrag und gleich so eine Klugschwätzerei :roll:
Homöopathie hilft sehr gut bei Mensch und Tier. Der Placeboeffekt läßt sich von der Wirkung eines (homöopathischen) Mittels gut unterscheiden.

Gruß Rolf
Ich schätze, dass es um "Zahnstein" ging und er das nur vergessen hat, zwischen "bei" und "gar" zu tippen und was diese Aussage angeht, muss ich ihm Recht geben.

Ein bisschen mehr Rohes füttern, verhindert bzw. reduziert Zahnsteinbildung übrigens schon im Vorfeld - wenn's aber so weit ist, nicht selber "rumdoktorn" - den erfahrenen TA machen lassen!

Grüße, sauri
 
R

Roro

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Ich schätze, dass es um "Zahnstein" ging und er das nur vergessen hat, zwischen "bei" und "gar" zu tippen und was diese Aussage angeht, muss ich ihm Recht geben.

Hallo !
ich glaube er hat das so gemeint wie getippt. (Im Übrigen halte ich ihn für einen Troll..).
Das die Homöopathie Zahnstein nicht beheben kann wenn er vorhanden ist, stimmt natürlich. Sie kann aber das Wiederauftreten verhindern bzw verlangsamen.
Ist aber kein Ersatz für die von dir propagierte Steigerung der Rohfütterung.
Gruß Rolf
 
T

Telefonmann

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Der erste Beitrag und gleich so eine Klugschwätzerei :roll:
Nun, irgendein Beitrag muss ja der erste sein. Wenn ich neu in einem Forum bin, dann bringe ich gerne selbst erst etwas ein bevor ich in Form von Fragen etwas "einfordere" ;) So halte ich das zumindest persönlich, jedem das Seine.

Stimmt allerdings, dass der erste Beitrag etwas kurz war - es war ja auch schon recht spät. Deshalb nun hier etwas ausführlicher.

Homöopathie ist irrational, eine Irrlehre - eine Wirkung, die über Placebos hinausging, ist nie nachgewiesen worden. Hier der Link zum Wikipedia-Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Homöopathie

Eine kleine Zusammenfassung mit meinen Laienworten:
Homöopathie fusst auf dem Glauben, dass "Ähnliches Ähnliches heilt". Der zweite wichtige Teil ist die Annahme, dass eine höhere Verdünnung eine höhere Wirksamkeit bedeutet - ziemlicher Unsinn, wenn man bedenkt, dass bei hoch verdünnten Stoffen, wie in der Homöopathie üblich, allein die Chance, dass ein Tropfen der zu verabreichenden Flüssigkeit nur ein Molekül eines sog. Wirkstoffes enthält, gegen Null geht.

Sehr gut beschrieben ist das in dieser ZDF-Reportage über Wunderheiler:

Teil 1
Teil 2
Teil 3

Um Homöpathie direkt geht es in Teil 2 ab Minute 10 und in den ersten 4:30 Minuten von Teil 3.

Wem Englisch keine Probleme bereitet, dem empfehle ich auch diesen Vortrag vom "Magier" James Randi (welcher auch in der ZDF-Reportage erwähnt wird):
http://www.youtube.com/watch?v=BWE1tH93G9U

Ich wurde zwar bislang noch nie verdächtigt, ein Troll zu sein, aber wohl verständlich bei einem bloß zweizeiligen ersten Beitrag, der sich dazu noch so deutlich gegen etwas ausspricht, was viele nicht für Humbug halten. Im Endeffekt geht es doch gerade in diesem Forum um das Wohl von Lebewesen - Katzen - und deshalb spreche ich mich auch so vehement gegen obskure Heilmethoden aus wie viele hier das gleiche gegen Freigang bei Katzen tun ;)

Viele Grüße,
Telefonmann

PS.: Eins noch: Ich bin mir um der tatsächlichen Wirkung des Placeboeffektes durchaus bewusst. Diese ist aber, wie in meinem Zweizeiler erwähnt, bei Tieren einfach nicht gegeben.
 
D

DarkSweety

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weil ich das gerade lese. meine katze hatte mal oberhalb ihres auges eine wunde gehabt war damit auch beim Notzarzt weil ich es abends entdeckt hatte.. der sagte mir das die kleine ne zahnfleichenzündung hat. wie kann das vom zahnfleich auf die haut treten??
 
R

Roro

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Hallo Telefonmann
Du bringst die üblichen (wirklich sehr laienhaften) Argumente womit klar wird, daß du von der Materie nicht wirklich etwas verstehst.

Homöopathie ist durchaus sehr rational. Im Gegensatz zur Schulmedizin basiert sie auf genauen Gesetzen der Krankheitsentstehung, der Heilung und festgelegten homöopathischen Prinzipien. Man muß sie allerdings kennen und anwenden können.

Ein Nachweis der Wirksamkeit im Vergleich zu Placebos ist durchaus bereits erbracht, ebenso der Nachweis im Vergleich zu allopathischer (schulmedizinischer) Medikation.

Du schreibst, du seist dir der Wirkweise eines Placebos durchaus bewußt.
Ich sprach aber von den Gesetzmäßigkeiten einer Placebowirkung im Vergleich mit denen bei homöopathischer Medikation.
Da kommen völlig unterschiedliche Wirkweisen und Verläufe zustande, man kann sie sehr gut voneinander unterscheiden.

Eben weil Tiere (aber auch Säuglinge und Bewußtlose) nicht auf den Placeboeffekt ansprechen, ist das ein Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie, aus dem oben genannten Grund.

"dass bei hoch verdünnten Stoffen, wie in der Homöopathie üblich, allein die Chance, dass ein Tropfen der zu verabreichenden Flüssigkeit nur ein Molekül eines sog. Wirkstoffes enthält, gegen Null geht. "

Ja, das ist die typische (laienhafte) Begründung. Auch sie zeigt, daß hier jegliche Grundlage fehlt. Es ist ja gerade das Bestreben, jegliche Restmoleküle der Ursubstanz zu entfernen.
Schon das du von "Verdünnung" schreibst (was etwas völlig anderes ist als eine Potenzierung) zeigt mir das du lediglich populärwissenschaftliche
Formulierungen wiederholst .
Du solltest nicht alles glauben was bei Wikipedia steht :roll:

Wenn es dir tatsächlich in erster Linie um das Wohl der Katzen geht- ein Blick über den eigenen Tellerrand hinaus ist da sehr hilfreich !!

Falls du jetzt mit "Gegenbeweisen" aufwarten willst- bringt nichts :eek: .
Ich habe jahrelange Erfahrung sowohl als Behandler als auch als Patient.
Von der Maus bis zum Pferd, vom Säugling bis zum Erwachsenen.
Und alle haben auf die "Placebos" gut reagiert :lol: :lol:

Homöopathische Grüße
Rolf
 
T

Telefonmann

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Nunmal langsam. Projizier mal nicht deine eigene Unfähigkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen ("Falls du jetzt mit "Gegenbeweisen" aufwarten willst- bringt nichts :eek:") auf mich. Ich kann genau so wenig wie jeder andere behaupten, die absolute Wahrheit gefunden zu haben, deshalb stütze ich mich eben auf anerkannte Tatsachen. Ich glaube auch nicht blind alles was in der Wikipedia steht - in meinem Posting waren Links zu 3 voneinander unabhängigen Quellen mit den gleichen Argumenten.

Wenn allerdings meine bisherige Auffassung der Homöopathie ihr nicht gerecht wird, dann bitte ich dich im Gegenzug um einige Quellen. Nicht Buchtipps von Heilpraktikern, sondern objektive Berichte der Erfolge von Homöopathie.

Du sagst, du hast selbst viele Erfolge verzeichnet, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. Wie wäre es mit ein paar Beweisen? Und seien es nur persönliche Erfahrungsberichte. Die sind zwar nach wie vor subjektiv und nicht so standhaft wie statistische Untersuchungen oder objektive Studien, aber es wäre zumindest ein Anfang.

Ich stelle gar nicht in Frage, dass du dich mehr damit beschäftigt hast als ich - aber dann untermauer das doch, anstatt mir schwammiges Zeug entgegenzuwerfen. 3 Links hab ich schließlich auch hingekriegt, und das als Laie ;)

Nicht als Angriff gemeint, aber hast du die Links eigentlich angeklickt? Vor allem den letzten oder die ZDF-Reportage? Ich hab die genauen Stellen angegeben, die sich auf Homöopathie beziehen. Wenn ich so auf dem Holzweg bin, dann müsstest du das doch mit Fakten widerlegen können.

Versteh mich nicht falsch - ich find es gut, wenn mir jemand zeigt, dass ich Unrecht habe. Denn dadurch lerne ich. Aber dafür ist eben mehr nötig als ein Verweis auf deine Erfahrungen, von denen ich nichts wissen kann.

Und hör bitte auf, in Frage zu stellen, dass mir das Wohl von Tieren (oder Katzen im Besonderen) nicht wichtig wäre. Ich wär wohl ziemlich blöd, Zeit für diese (verhältnismäßig langen) Postings in "irgendeinem Tierforum" aufzuwenden, nur um potentielle Homöopathiebefürworter aus der Reserve zu locken - und du wärst genau so blöd, mir dann auch noch mit viel Text (und damit deiner Zeit) zu antworten. Trollparanoia hilft niemandem.



Liebe Grüße,
Telefonmann


*edit* Tippfehler
 
Z

Zugvogel

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Hallo Telefonmann,

hast Du vielleicht Links zu Homöopathie, die nicht so hämisch aufgezogen sind wie die Bublath'schen?

Ich denke, Du bist durchaus in der Lage, die subtile Negierung in diesen Sendungen zu erkennen.

Zugvogel
 
K

KatjaW

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Also die Quellen der Befürworter welche eine Wirksamkeit wissenschaftlich belegen würden mich jetzt aber auch interessieren. Ein reines "das ist eben so" finde ich hier auch ziemlich dünn. Ohne eigene Quellen die eines Anderen zu kritisieren übrigens auch...
 
R

Roro

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Du sagst, du hast selbst viele Erfolge verzeichnet, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. Wie wäre es mit ein paar Beweisen? Und seien es nur persönliche Erfahrungsberichte.
Hallo !

Nö !,
ich habe gar nicht das Bedürfnis dich zu überzeugen.
Überzeugen wollte ich, als ich noch Student und begeisterter Anfänger war.
Da habe ich mir dann die Mühe gemacht, Infos, Quellen, Untersuchungen etc, etc zu präsentieren.
Meine Erfahrung ist aber, bei den Leuten mit bereits vorgefaßter Anschauung bringt auch das nichts, und bei den "offenen" Leuten laufen die Gespräche auf einer ganz anderen Ebene.

Eigene Erfahrungsberichte könnte ich übertreiben und erfinden, daß wäre doch auch kein "Beweis". Würde insofern keinen Sinn machen, da du ja die Wirksamkeit der Methode an sich in Frage stellst.

Im Übrigen ist der beste Beweis immer die eigene Erfahrung (im Sinne von: aus eigener Wahrnehmung), daß trifft auf alle Lebensbereiche zu.

Über spezifische konkrete Aspekte der Homöopathie äußere ich mich gerne weiterhin, da mach ich mir idR auch gerne die Mühe einer ausführlichen Diskussion, aber für Grundsatzdiskussionen fehlen mir die Geduld und die Lust.

Gruß Rolf
 
K

KatjaW

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Habe hier
http://www.dzkf.de/heft/2006_05-06/12.pdf
einen interessanten Artikel gefunden, der die Eignung bestimmter Forschungsdesigns für die Beurteilung der Wirksamkeit von Homöopathie diskutiert. Ist ganz interessant. Beantwortet die Grundsatzfrage natürlich nicht.
:wink:
 
B

BestAlEver

Gast
Homöopathie hilft bei gar nichts. Placeboeffekt ist bei Tieren nicht gegeben
.. ich kann dazu nur beitragen, dass in meinem ganzen Leben, sowohl bei eigener Anwendung, als auch bei Verabreichung an eines meiner Tiere aufgrund ärztlicher Abgabe, noch nie ein homöopathisches Mittel auch nur den Hauch einer Wirkung gegen eine definitive Erkrankung gezeigt hätte - was soll ich sagen, meine Zweifel sind, empirisch gewachsen, groß - sehr groß...

.. außer, wenn das Mittel Alkohol als Trägerflüssigkeit nutzt, dann bekomme ich davon Magenschmerzen ...
 
M

Mika1001

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Das ist nicht so ganz richtig: gerade mit Homöopathie habe ich schon gute Erfahrungen gemacht: Nux Vomica hat meinen Katzen bei Magenverstimmungen und häufiges Erbrechen geholfen - Euphrasia bei tränenden Augen etc. - Luzie, die ständig auf der Flucht war und deswegen auch von den anderen gemobbt wurde, habe ich jetzt dank Chamomilla soweit, dass sie zumindest wenn wir zuhause sind, wieder ganz entspannt die Wohnung erkundet :wink:

Jedoch - wenn ich eine ernste erkrankung vermute, suche ich schleunigst einen Tierarzt auf und gegen Zahnstein hilft Homöopathie natürlich nix
 

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