Mieze einfach laufen lassen???

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Bonny04

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Hallo, hab da mal ne Frage. Habe ein 4-jähriges Perser Mädel. Da wir in der Stadt wohnen, war sie bisher eine reine Hauskatze (auch der Rasse wegen). Jetzt ziehe ich zu meinem Freund, der wohnt auf dem Land. Alles grün, alles ruhig. Mein Hund tollt immer durch den
garten und unsere Miez is dann auch mal mit raus in den Garten. Fand sie prima. Wir nehmen sie jedes WE mit zu meinem Freund solange der Umzug noch nicht um ist und sie geht jedesmal mit raus. geht mittlweile auch immer ein bisschen weiter, durch die Büsche, durchs Feld, hat sogar schon ne maus gefangen :roll: bisher war ich alle paar Minuten schauen wo sie ist und sie kommt auch immer wieder mit zurück wenn sie mich sieht. Aber ich kann ja nicht ewig gucken gehen. Soll ich sie einfach, wenn der Umzug um ist und wir ganz dort wohnen einfach laufen lassen?? Mein Tierdoc sagte, katzen kommen immer zurück, die kennen ihr Zuhause. Mache mir aber trotzdem Sorgen, dass sie den Weg nicht mehr zurück findet oder nicht mehr wieder kommen will, weil sie woanders auch Futter bekommt. Was meint ihr dazu????
 
08.10.2008
#1
A

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T

Testhexe

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Also zunächst einmal:

Mindestens 4-6 Wochen "Hausarrest" ist nach dem Umzug auf jeden Fall angesagt. Die Mietze muss sich trotzdem erstmal an die neue Umgebung gewöhnen, muss wissen, dass sie immer dorthin zurück kann/muss.

Anhänger von Freigang wirst Du hier wenige finden... Auch auf dem Land gibts Jäger, Tierhasser (Gift, Schläge), Autos, und und und. Viele hier haben ihr Tier schon auf so tragische Weise verloren.

Von der Rasse mal ganz abgesehen. Eine normale Hauskatze wird nicht so gleich "festgehalten" wie eine Rassekatze.

Kannst Du denn der Mietze evtl. gesicherten Freigang bieten? Ein Stückchen Garten katzensicher einzäunen? Das wäre wohl für alle die beste Lösung. Mietze kommt raus und Du musst nicht höllenqualen durchleben, weil sie evtl. mal nicht kommt ;)

LG Tina
 
mmk

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Also zunächst einmal:

Mindestens 4-6 Wochen "Hausarrest" ist nach dem Umzug auf jeden Fall angesagt. Die Mietze muss sich trotzdem erstmal an die neue Umgebung gewöhnen, muss wissen, dass sie immer dorthin zurück kann/muss.

Anhänger von Freigang wirst Du hier wenige finden... Auch auf dem Land gibts Jäger, Tierhasser (Gift, Schläge), Autos, und und und. Viele hier haben ihr Tier schon auf so tragische Weise verloren.

Von der Rasse mal ganz abgesehen. Eine normale Hauskatze wird nicht so gleich "festgehalten" wie eine Rassekatze.

Kannst Du denn der Mietze evtl. gesicherten Freigang bieten? Ein Stückchen Garten katzensicher einzäunen? Das wäre wohl für alle die beste Lösung. Mietze kommt raus und Du musst nicht höllenqualen durchleben, weil sie evtl. mal nicht kommt ;)

LG Tina
Dem von Tina geschriebenen ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Bei einem Perser würde ich vielleicht noch die Fellpflege nach den Freigängen in Betracht ziehen. Im Langhaar kann sich allerhand festsetzen.
 
Hauptstadtkatze

Hauptstadtkatze

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Hallo Bonny, in diesem Forum sind viele, die komplett gegen ungesicherten Freigang sind - einige haben offenbar auch echt grausige Erfahrungen gemacht und ihre Freigänger-Katzen auf schreckliche Art verloren. Ich kann mich den Vorrednern nur anschliessen: Gesicherter Freigang ist wohl für alle Beteiligen am angenehmsten - mit Teleskopstangen aus dem Baumarkt und einem Katzennetz kannst Du gut einzäunen. Und nach dem Umzug einige Wochen "Hausarrest" einplanen.
Dass Du Deinem Fellpopo Freigang im Grünen ermöglichen willst, kann ich gut verstehen...
L.G. B.S.
 
Aiur

Aiur

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Bedenke auch, das ihr Fellkleid leiden wird, begutachte es häufig, sicherlich werden häufig Knoten durch eingedrehte Kletten etc. entfernt werden müssen, wenn es zu schlimm wird, jeweils eine Schur.

Perser sind nicht wirklich gut als 'Outdoorkatzen' geeignet, zumindest nicht mit ihrer vollen Fellpracht. Ich habe schon mehrere Outdoorperser kennengelernt, bei denen war eben wirklich regelmäßig Schur angesagt, so das das Fell erst gar nicht mehr ~so~ lang wurde.
 
B

Bonny04

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Also ihr Fell hat sie eigentlich immer kurz, wegen den Knoten halt. Sie liebt es absolut raus zu gehen, tobt überall rum. Komplett einsperren kann ich sie sicher nicht, nachdem sie erst einmal "Lunte" gerochen hat. Sie läuft so gerne über die Felder und Wiesen, klettert auf Bäume und jagt alles was sich bewegt. Sie ist irgendwie keine "normale" Katze. Hatte von Anfang an keine Angst wo neu zu sein, wo andere Miezen sich erstmal verkrümmeln würden. Einzäunen wird schwierig werden, da wir das Stück Garten mit den nachbarn teilen und dort die Wäschespinne steht. :evil:
 
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Diva

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Hallo Bonny,

es ist wirklich eine sehr schwierige Entscheidung, kann mich auch nur meine Vorschreiberinnen anschließen. :roll: Ich bin absolut gegen ungesichteren Freigang.

Liebe Grüße

Monja & Co
 
D

Dinah

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... insbesondere werden die Gefahren in Dörfern oft unterschätzt. Ich würde auch nur gesicherten Freigang bieten. Dann musst du eben mit den Nachbarn reden, ob du einen Teil vom Garten für deine Mietze abtrennen und dieses Gehege schön mit Spielzeug und Kratz-Kletter-Bäumen bestücken kannst.

Klar ist es schön, wenn Mietze glücklich über Wiesen und Felder hüpft... Das kann aber ein schnelles, grausames und unansehnliches Ende haben. Bei 200.000 Katzen, die jedes Jahr bei Freigang umkommen, sollte man alle Möglichkeiten für einen gesicherten Freigang nutzen.
 
lalelu

lalelu

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Hallo an alle!

Ich möchte ja kein Schwarzmaler sein, aber ich finde es so schwierig wenn man Katzen, die Wohnunghaltung gewöhnt sind, zu Freigängern macht weil man mit einem Lebens(abschnitts?)partner zusammenzieht.
Lass das Ganze irgendwann in die Brüche gehen und Frauchen und Katze ziehen evtl wieder in die Stadt - was ist dann?

Gibt man die Katze dann ab weil sie den Freigang dann evtl wirklich braucht, man ihr das aber vielleicht aufgrund der Trennung nicht mehr bieten kann?

Ist man bereit für den Freigang evtl später sein Tier abzugeben weil einen irgendwelche Gründe wieder in die Stadt treiben?

Auf die Gefahren etc bei Freigang wird hier ja oft genug hingewiesen. Ich würde das - wenn die Möglichkeit bestünde - auch niemals in Erwägung ziehen. Den Kopf zermartern wenn Katzentier mal meint Abends nicht kommen zu müssen?

Meine sitzen auch oft auf dem Knastbalkon und schauen sehnsüchtig in die Ferne - na und?

Ich denke, wenn Katzen wüssten was DA draussen für Gefahren auf sie warten, sie würden sich freiwillig gegen Freigang entscheiden :D

Nun ist die Mietz ja eh schon draussen gewesen, fragt sich ob du noch schnell die Kurve kriegst indem du das mit gesichertem Freigang abklärst bevor Mietze sich auch damit nicht mehr zufrieden gibt. Da hast du jetzt nach so kurzer Zeit evtl noch eine Chance.
Wenn das alles sowieso nicht (mehr) geht, ist deine Frage hinfällig und das Katzenkind bereits in den Brunnen gefallen :wink:

Liebe Grüße, Andrea
 
mmk

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...das Katzenkind bereits in den Brunnen gefallen...
Bei mir war es bereits in den Brunnen gefallen, als ich an der Leine mit Lilly rausgegangen bin. Ab da hatte sie die Freiheit geschnuppert und es war der Teufel los. Sie wurde immer erfinderischer in ihrem Ausbruchversuchen.
Jetzt nochmal zurückzurudern wird sehr viel Kraft und Nerven kosten. :?
 
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Kira-Sophia

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Hey,


eine Wohnungskatze hast Du im besten Fall 18-20 Jahre; einen Freigänger nicht eine Sekunde sicher!!!!!

Denk drüber nach!

Die Gefahren wären mir zu groß!!!!!!!!!!!!!!!!!

Zumal Wohnungskatzen gar nicht an Gefahren gewöhnt sind, jedem hinterherlatschen und alles fressen könnten ( Gift), weil sie kein Gefahrenbewußtsein haben.

Von der Fellpflege bei Langhaarkatzen mal abgesehen!



LG Kira-Sophia
 
K

Kölnerin

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Hi,

Perserkatzen sind ja nun nicht die dollsten Streuner. Eigentlich gehen diese nie wirklich weit vom zu hause weg.
Nun ist das keine Garantie, das sie dir nicht doch weg läuft.
Lass sie die ersten 4 Wochen im Haus, sie muss die Geräusche kennenlernen. Katzen orientieren sich viel an Geräuschen, bei dem Weg zurück ins Haus.
Wenn Du ihr rufst und sie kommt ins Haus, dann belohne sie anständig u.
lass sie bei Dunkelheit nich mehr ins Freie.
Sie freut sich bestimmt über einen Garten!
 
russian

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Re: Mieze einfach laufen lassen???

Hallo, hab da mal ne Frage. Habe ein 4-jähriges Perser Mädel. Da wir in der Stadt wohnen, war sie bisher eine reine Hauskatze (auch der Rasse wegen).
Bonny, ich beziehe meine Antwort jetzt einmal speziell auf die Rasse, denn das ist ausschlaggebend für ungesicherten Freigang.
Bis auf wenige Ausnahmen sind Rassekatzen auch in freier Natur überlebensfähig, die Perser aber gehört leider zu den Ausnahmen.
Sie ist nicht im Stande ihr Fell selbst ausreichend zu pflegen, ohne menschliche Hilfe verfilzt es so, dass das Tier sogar bewegungsunfähig wird, jeder Schritt Schmerzen bedeutet.
Daher gehört eine Perserkatze nur in gesicherten Freigang, wenn sie weg läuft könnte das gefährlich für sie werden und anzunehmen eine Katze findet auf jeden Fall zurück ist doch ein ziemliches Risiko.
 
AngelaS

AngelaS

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Ob ich eine Perserkatze raus ließe, weiß ich nicht. Hängt aber damit zusammen, dass ich mich so gar nicht mit der Rasse auskenne.
Sonst hatte- und habe ich ausschließlich Freigänger, hatte auch einen Freigänger Rassekater, einen norwegischen Waldkater.

Vielleicht kurz angemerkt: Die Situation: Weg- und Auszug hatte ich in diesem Jahr auch kurzfristig. Ich habe ausschließlich nach Wohnmöglichkeiten gesucht, wo meine Katzen hätten rausgehen können. Auch wenn sich für mich dafür mein Arbeitsweg verlängert hätte.
"Auf dem Land" schießt nicht jeder Jäger Katzen. Manchmal helfen nette Gespräche und die haben Jagdschutz auf Lebenszeit.
Ich lebe Zeit meines Lebens "auf dem Land" und noch keine Katze (hatte immer welche) ist durch das Auslegen von Gift ums Leben gekommen.

An Hauptstraßen oder in der Stadt, würde ich GRUNDSÄTZLICH Wohnungshaltung betreiben, darüber müsste ich nichtmal nachdenken.

Wer aber seine Katze draußen beobachtet, ihr zusieht, wie sie die Welt und vor allem: IHRE Instinkte neu entdeckt, sieht, wie sie auflebt, oder auch nur in der Sonne döst, der kann hierzu:
Ich denke, wenn Katzen wüssten was DA draussen für Gefahren auf sie warten, sie würden sich freiwillig gegen Freigang entscheiden
eigentlich nur erwidern: Wenn man eine Katze vor die Wahl stellte, lieber ein evtl. längeres, langweiligeres Leben in der Wohnung, oder ein vielleicht kürzeres, aufregendes in Freiheit wäre die Wahl wohl eindeutig.

Anmerken möchte ich noch:
Meine Katzen hatten nie irgendwelche Infektionskrankheiten (sind natürlich geimpft, wenn auch nicht "überimpft"), dafür natürlich schon mal Kampfspuren.
Im Februar starb meine älteste mit knapp 20 Jahren (immer Freigang) schlicht an Altersschwäche. Zu Hause, so wie man es sich für seine Katze wünscht.
Im August wurde mein Norweger Kater überfahren. Ja, man stirbt 1000 Tode, wenn er wieder mal unterwegs war. So auch dieses mal. Er starb, kurz bevor er zu Hause ankam, nachdem er- wie üblich- knapp 2 Tage "unterwegs" war. MEINE Trauer ist nach wie vor grenzenlos. Und dennoch, hatte ER ein phantastisches Leben und er HAT es gelebt. Meine beiden verbliebenen 11 jährigen Katzen (war der Kater auch) dürfen nach- wie vor raus.
 
D

Dinah

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Es ist ein Irrtum, zu denken, Katzen langweilen sich in der Wohnung... Es kommt immer darauf an, was man ihnen bietet. Grundsätzlich finde ich es auch schön, wenn Katzen raus könnten, Mäuse jagen, auf Bäume klettern. Aber die ganzen Gefahren sind mir einfach zu groß. Das ist leider nicht mehr Artgerecht. Und wenn du, Angela, noch keine vergiftete Kate hattest oder noch kein Jäger darauf geschossen hat...

Glück gehabt.

Von meiner Tante wurden 2 Katzen vergiftet. Richtig schön am Rattengift zugrunde gegangen, haben sich ihre Eingeweide rausgekotzt. Kein schöner Anblick.

Und um jede Katze, die überfahren wird, tut es mir schrecklich leid. Selten habe ich Mitleid für den Besitzer. Allein die Vorstellung über den schrecklichen Tod, stellt mit die Nackenhaare auf. Vielleicht lebt die Katze noch ne Weile weiter oder überlebt mit lebenslanger Behinderung.

Das will ich meinen Katzen nicht antun.

Und zu behaupten, Wohnungskatzen fristen ein langweiliges Leben, dem kann ich nur widersprechen. Sie jagen Insekten und Spielzeug. Können bei uns in der ganzen Wohnung umherklettern, sodass sie ca 160 qm Raum haben. Kratzbäume, Balkon und viele zärtliche Stunden mit Frauchen und Herrchen. Sie genießen es sichtlich. Und wenn sie mal nichts zu tun haben, schlafen sie eben. Die 2. Lieblingsbeschäftigung.

Ich würde auch gerne meinen beiden eine größere Welt zeigen. Aber es geht nicht. Genausowenig würde ich mein Kind allein auf der Straße spielen lassen, bzw. Kinder lernen was gefährlich ist. Katzen nicht.

Und jeder Tag Freigang, kann der letzte sein. Und ich möchte die Erfahrung, eine Katze von der Straße zu kratzen, nicht nochmal machen. Nie wieder...

:cry:

Aber entscheiden muss das jeder für sich...
 
AngelaS

AngelaS

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Nur ums klar zu stellen: Ich sage NICHT, dass grundsätzlich jede Katze nach draußen gehört, ganz bestimmt nicht.
Dennoch halte ich es in Gegenden wo es ginge für den Wunsch des Besitzers, nicht der Katze.
Natürlich gibt es Gefahren, dass stelle ich überhaupt nicht in Frage. Aber die global Aussage, dass Jäger IMMER schießen und IMMER irgendwo Gift liegt ist schlicht falsch.

Auch wenn ich den Vergleich: Kind/ Katze nicht mag, weil er einfach hinkt, aber sicher lernen Katzen mit Gefahren umzugehen. Zumindest mit NATÜRLICHEN und wenn sie gesund sind. Sie schätzen sie leider oft falsch ein.

Und ich denke nicht, dass man einer Katze in der Wohnung das bieten kann, was sie draußen erleben. Wenn Du 160m² zur Verfügung hast, ist das sicher nicht die Norm einer Wohnungskatze.
 
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Dinah

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Ich habe eine 80m² Wohnung, die ich durch viele Klettermöglichkeiten auf das Doppelte erweitern kann... Natürlich, kann ich vieles bieten, was es auch in der Natur gibt... Und Sicherheit vor UNNATÜRLICHEN Gefahren, ausgelöst von uns Menschen.

Und, meine Katzen haben Angst vor "Draußen", weil sie es nicht kennen. Ich bin mal mit Leine mit ihnen raus. Sie hatten richtig Angst.

Den einzigsten Grund, den ich einsehe, ist, wenn es absolute Freigänger oder wild lebende Katzen waren. Es gibt sicherlich Spezialfälle, bei denen es nicht anders möglich ist. Und auf dem Land bietet sich gesicherter Freigang gerade zu an... Fast jeder hat einen Garten und kann diesen sichern. Alles andere ist grobe Fahrlässigkeit.
 
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isaberu

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Also spätestens, wenn die Katze zeigt, dass sie raus will, halte ich es für egoistisch sie nicht raus zu lassen.

Ich sehe es da ähnlich wie AngelaS:
Sollte sie überfahren werden, hatte sie bis dahin ein artgerechtes Leben in Freiheit, das zählt für mich.

Liebe ist, wenn ich ihr das Leben ermögliche, dass ihr von Natur aus zusteht, auch wenn es vielleicht nur kurz dauert. Wohnungshaltung befürworte ich nur, wenn die Katze keine Lust auf Draußen hat.

Mein Mann hat seit 40 Jahren Katzen (mitten in einer nicht so großen Stadt), immer Hauskatzen, die ihm zugelaufen sind. 2 sind überfahren worden, alle anderen sind gut damit klargekommen, eine ist 24 geworden, unsere gemeinsame durch einen Tumor leider nur 12, auch sie ist meist nur hinten gestreunt und nicht vorne an die Straße gegangen.

Ich hätte ja gerne eine Coonie, aber die könnte ich nicht rauslassen, wird sonst gar nicht abgegeben und Wahrscheinlichkeit, dass sie jemand mitnimmt ist schon sehr gross, weil sie ja so Menschenbezogen sind.

Mein Mann ist wegen seiner Katzenerfahrung absolut gegen das Einsperren. Deshalb wird es nun wieder eine Hauskatze aus dem Tierheim, die ja eh nur vermitteln, wenn sie Freigang bekommt.

Im Prinzip hat er da Recht damit. Für eine Katze ist es das Paradies draußen sein zu dürfen und artgerecht.

VG
isaberu
 
D

Dinah

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Leider gibt es keinen artgerechten ungesicherten Freigang mehr. Schon lange nicht mehr. Die Menschen haben ihn zerstört.

:roll:
 
Bienie

Bienie

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Leider ist dieses Thema..naja...
ich sag einfach mal nicht-Diskussionsfähig. Die einen haben ihre Meinung und Argumente, die anderen die ihren. Ich behaupte einfach, jede Seite hat ein bisschen Recht mit dem was sie sagt.

Eine Katze, die z.B. auf einem Bauernhof geboren und groß geworden ist, kann man wohl schwerlich umerziehen zu einer Wohnungskatze.
Hat man jedoch Kätzchen die nur das "drinnen" kennen kann mir keiner erzählen es wäre Tierquälerei oder nicht-artgerechte Haltung den 4-Beiner nicht rauszulassen. Was man nicht kennt kann man nicht vermissen. Und nur weil die Katze einen freudestrahlend an der Tür empfängt oder mit raus will weil man selbst geht - das darf man nicht falsch interpretieren.

Ich habe es schon mehrfach gesagt - jeder soll so verfahren wie er es für richtig hält. Aber ich lass mich nicht als Irre hinstellen die ihren Katzen ein artgerechtes Leben vorenthält nur weil sie drinnen sind und ein Freigehege haben in das sie nach Lust und Laune gehen können. Ist mir auch egal das die Leute darüber "reden" weil ich eben auf dem Land in ner Tempo 30 Zone wohne direkt am Wald mit Wiese. Ehrlich - ist mir total egal. Lieber so als wie jetzt erst erlebt: Bekannte lässt ihren 6 jährigen Kater zum Freigänger werden, weil sie jetzt ein Haus mit Garten haben. An Silvester ist er erstickt, nachdem er einen Unfall hatte. Er war äußerlich unversehrt, hatte aber einen Zwerchfellriss der zu einer Bauchatmung führte.
Versteht mich nicht falsch, nicht jeder Katze passiert das zwangsläufig - klar gibt es die 20jährigen Freigängerkatzen...aber es KANN eben passieren. Mir persönlich ist das Risiko zu groß, zumal ich keine Bauernhofkatze habe sondern 2 die das draußen (Freilauf unkontrolliert) überhaupt nicht kennen...

..only my 2 cents...
 

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