Hallo an alle Katzenmamas und Papas ;o)
Auf der Suche nach ein wenig Informationen und vielleicht auch zur Beruhigung meiner Nerven bin ich mal durchs Netz gesurft und auf dieses Forum gekommen.
Es ist so, dass meine Kleine (10 Jahre) heute operiert wird und da liegen die Nerven natürlich blank.
Vor ein paar Wochen begann unter dem rechten Vorderlauf eine Beule zu wachsen. Sie war erst ziemlich klein, sehr weich und ich habe es über eine Weile beobachtet. Nach einiger Zeit verschwand die Beule wieder, zumindest war sie nicht mehr zu sehen und ertasten. Dann nach ein paar Wochen kam sie wieder und fing plötzlich an sehr schnell immer größer zu werden.
Also waren wir letzte Woche beim Tierarzt um zu sehen, was das alles zu bedeuten hat. Die Beule war wie gesagt sehr weich und fühlte sich wie ein mit Wasser gefüllter Ball an. Meine Kleine lies sich ohne Probleme daran anfassen und man konnte auch mit stärkerem Druck daran herumtasten.
Jedenfalls war die Diagnose vom Tierarzt, dass es sich um eine Flcüßgkeitsbildung um eine Zyste herum handle. Er könnte die Flüßigkeit nur einfach absaugen, so dass aber innerhalb kürzester Zeit wieder eine neue Beule mit Flüßigkeit entstehen würde.
Er riet mir also zu einer OP. Und heute Abend ist nun die besagte Operation.
Der
Tierarzt meinte, dass die Kleine sehr gut in Form sei und er keine großen Bedenken hätte was die OP angeht. Er nimmt für die OP auch extra die Fäden für die Naht, die dann nach einiger Zeit sich von selbst lösen, damit dem kleinen Racker bei der Nachuntersuchung eine weitere Betäubung erspart bleibt. Die Kleine ist zwar ein Zwergkaninschen unter den Hauskatzen, aber entwickelt beim
Tierarzt so eine Kraft und Energie, dass sie selbst mit mehreren Leuten nie vernünftig zu halten ist.
Ein bisschen Angst habe ich aber auch noch vor dem Danach. Ich habe ja 2 Katzen und schon so einiges an Kämpfen und Eifersüchteleien durch. Und gerade nach einem Tierarztbesuch ist der Ärger immer vorprogrammiert. Die gleichzeitige Kastration der beiden vor einigen Jahren eskalierte in einer wochenlangen Katastrophe, in der die beiden nicht zusammen gehalten werden konnten ohne sich gegenseitig an die Kehle zu springen.
Ich hoffe, dass es sich dieses Mal vielleicht etwas besser entwickelt, da ja nur eine von beiden operiert wird und der Stress demnach nicht auf beiden gleichzeitig liegt. Aber Sorgen mache ich mir trotzdem.

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Natürlich habe ich aber auch Bammel vor der OP. Ob alles gut verläuft, ob später alles ordentlich verheilt und vor allen Dingen ob es bei dieser einen Zyste bleibt und diese auch sowas wie gutartig ist.
Naja, lange Rede kurzer Sinn, jetzt habe ich mir wenigstens ein wenig die Sorgen von der Seele geschrieben. Vielleicht kann ja der eine oder andere erzählen wie es bei ihm war und ein paar beruhigende Worte finden.
Liebe Grüße
Cleopum