Maine Coons und Kurzhaarkatzen zusammen?

Nouri

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Hallo zusammen,

ich bin neu hier, habe zwei wunderschöne MC-Kitten, 14 und 15 Wochen alt, und
hatte von Anfang an überlegt, ob ich eine Europäisch-Kurzhaar Katze aus dem Tierheim hinzuholen sollte.

Meine beiden MC verstehen sich prächtig. Wäre eine dritte - Nicht-MC-Katze - wie ein drittes Rad am Wagen?

Wie sind Eure Erfahrungen mit der Haltung unterschiedlicher Katzenrassen zusammen?

Einen schönen Sonntag wünscht Euch
Nouri
 
07.06.2009
#1
A

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mmk

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Hallo, wie die beiden Rassen zusammenpassen kann ich nicht sagen. Ich hatte immer Hauskatzen.

Aber generell wäre ich vorsichtig, zu einem gut eingespielten Team eine dritte Katze dazuzuholen.
 
Nouri

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Hallo,

danke für den Hinweis. Ich denke auch, dass eine "gerade" Zahl Katzen immer besser wäre. Aber ich hätte gerne das Gegenteil gehört ;-).

LG, Nouri

Hallo, wie die beiden Rassen zusammenpassen kann ich nicht sagen. Ich hatte immer Hauskatzen.

Aber generell wäre ich vorsichtig, zu einem gut eingespielten Team eine dritte Katze dazuzuholen.
 
mmk

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Naja, vier Katzen wären auch wieder eine "gerade Zahl". *duckundwegrenn* :mrgreen:
 
Nouri

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Hallo,

selten, dass jemand sich so gut mit Mathematik auskennt :mrgreen:. Bravo! ;-). Wenn es nach mir ginge, könnte ich 4,6,8,10,12...Katzen im Haus haben. Aber da siegt die Vernunft. Ich glaube, ich schaue erst mal, wie sich meine beiden Fellnasen auf Dauer zusammen machen.

LG

Naja, vier Katzen wären auch wieder eine "gerade Zahl". *duckundwegrenn* :mrgreen:
 
T

Testhexe

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*meld*

Ich hab ein Dreiergespann und die letzte ist erst zu Ostern dazu gekommen..

Ich finde, die Entlastung für Amy ist enorm *gg* ;) Nun jagt Suse mal Amy und mal Baby Doll, so dass Amy auch mal 10 Minuten Pause bekommt *gg*^^

Jetzt mal ernsthaft: Ich finde, es läuft relativ gut bei uns!! Was der einen an Blödsinn nicht einfällt, weiß die andere garantiert *augenroll* Im Moment muss ich sie alle 3 ausm gelben Sack ziehen Oo^^

Aso und ich habe eine Hauskatze und 2 orientalen Mischlinge.

LG Tina
 
Munkitz

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Hallo ihr Lieben,

ich habe einen 11 Monate alten Kater. er hat sein Leben lang allein (ohne Katzenkumpel) gelebt aber ich überlege, ob ich ihm nicht einen Spielgefährten dazuholen sollte, da mein Freund und ich neuerdings ziemlich viel arbeiten müssen, zwar in unterschiedlichen Schichten aber trotzdem...
Allerdings scheint er sich bisher nocht nicht zu langweilen. Er schläft eben tagsüber und wird aktiv sobald wir zurück kommen oder bevor wir auf Arbeit gehen. Auch die Nacht über spielt er viel, allerdings allein, da wir Menschen lieber schlafen. :)
Er lebt mit uns in einer recht großen Wohnung, darf aber nicht nach draußen, da eine große Straße in der Nähe ist und wir keinen Garten haben. Bisher scheint er gut damit klar zu kommen, dass er sich eben täglich auch mal alleine beschäftigen muss, aber ich kann ihn von Arbeit aus natürlich nicht beobachten um zu sehen, was er macht, wenn wir nicht da sind. Also weiß ich nicht, ob er sich nicht doch langweilt.

Was meint ihr, sollte ich ne Zweitkatze holen (habe gehört, dass MC's lieber mit anderen Katzen zusammen leben) oder kann er auch alleine bleiben? Woran merkt man denn, ob die Katze tagsüber so allein unglücklich ist?

Freu mich über hilfreiche Antworten!

Danke im Vorraus!

Gruß,

Munkitz
 
T

Testhexe

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Generell würd ich immer zu einem Pärchen raten. Es gibt Sachen, die kann/macht ein Mensch einfach nicht (Ohrenlecken z.B. *gg*)

Außerdem können sich die Mietzen gegenseitig auspowern, so dass es dann so ist, dass auch Nachts mit der Zeit Ruhe ist ;)

Ob die Mietze unglücklich ist.. Hmm, lass es mich so ausdrücken: Meine Arme sahen wesentlich besser aus, seit wir mehr Katzen im Haushalt haben, ich muss nicht STÄNDIG mit Mietze spielen (kann also zumindest EINEN Raum wischen, ohne dass der Schrubber traktiert wird etc.)

Außerdem ists ZU schön, den Mietzen beim Toben zuzusehen :) Da brauch ich dann nicht mal mehr nen TV :)
 
Nouri

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Hallo Munkitz,

da ich berufstätig bin, war es für mich von vorneherein klar, dass ich zwei Katzen haben würde. Katzen sind generell sehr gesellige Wesen, und Wohnungskatzen langweilen sich schnell, und da ist es doch gut, dass sie zum Spielen einen Katzenkumpel an ihrer Seite haben. Das, was ansonsten Testhexe schreibt, kann ich voll unterschreiben. Vor vielen Jahren hatte ich mal eine Einzelkatze (trotz Berufstätigkeit). Mit der Zeit wurde sie eigenartig und verhaltensgestört. Mir tut heute noch leid, was ich dem Tier angetan hab. Aber damals war ich dümmer, und mir war gar nicht klar, dass es an der Einzelhaltung liegen könnte. Nun muss Deine Mieze nicht sonderbar werden, nur weil sie allein lebt, aber ich stelle mir vor, wie es für so ein Wesen sein muss, den ganzen Tag ohne Gesellschaft zu sein.

Meine Katzenkinder habe ich mit einem Zeitabstand von 1 Tag (!) bekommen. Erst war hier die Hölle los...er wollte spielen, sie hat sich verkrochen, gefaucht, gepfotelt. Ich dachte: Oje, das wird nie was. Es hat eine Woche gedauert, und jetzt können die beiden nicht mehr ohne einander sein. Geht sie aufs Katzenklo, steht er davor oder springt zu ihr :p. Springt sie zum Kuscheln auf mein Bett, kommt er spätestens 1 Minute danach auch und zieht ihre Aufmerksamkeit von mir ab. :neutral::evil::lol:.

Also ich würde Dir auf jeden Fall zu einer 2. Katze raten. Diese sollte im Temperament aber Deiner jetztigen Katze ähnlich sein. Du wirst viel Freude an den beiden haben.

LG, Nouri
 
Munkitz

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Hallo,

vielen Dank für eure lieben Antworten.

Ich werd auf jeden Fall versuchen, ihn mit einer Zweitkatze zu sozialisieren. Allerdings muss er vorher kastriert werden, was ich aber bald angehen werde.

Ich mach mir etwas Sorgen, dass er Probleme mit anderen Katzen haben wird. Wir haben ihn zu uns genommen als er 9 Wochen alt war. Viel zu früh, ich weiß, aber seine Mutter hat die Kitten richtig attakiert und am Vorabend bevor wir kamen um ihn abzuholen, hat auch der Katzenpapa richtig feste Zugeschlagen. Die Katzenbabies haben sich gar nicht mehr aus den Ecken getraut und konnten ohne Aufsicht auch nicht im selben Raum wie die Elterntiere bleiben.
Er ist bei uns also dann weiter groß und stark geworden. Ich hab am Anfang in einer WG gewohnt, wo sich alle gaaanz lieb um den Kleinen gekümmert und mit ihm gespielt haben. Deshalb liebt er jetzt auch alle fremden Menschen (außer Handwerker) heiß und innig.

Als ich wegen dem Job von Irland zurück nach Deutschland ziehen musste, musste Piccolino leider erstmal noch in der WG bleiben, da es ganze 3 Wochen gedauert hat, bis der EU-Pass für den Kater von GB nach Irland geschickt wurde. In dieser Zeit hat sich eine der Mitbewohnering 2 Katzen angeschafft und mein Kater hat auf die wohl gar nicht gut reagiert. Er hat angeblich sogar angefangen, meine Mitbewohner zu attakieren (bin nicht sicher ob das wirklich stimmt, oder ob die das nur gesagt haben um meinen Kater los zu werden, damit die 2 neuen katzen alleine sind).

Was meint ihr? Sollte ich es trotzdem nochmal versuchen? Und wie lange sollte die Kastration her sein, bevor ich ne Zweitkatze dazuholen kann. Und kann es trotz fehlender Sozialisation nach der neunten Woche doch klappen? Ich hab überlegt, dann wohl mit ihm ins Tierheim zu gehen und ihm mehrere charakteristisch passende Katzen vorzustellen. Vielleicht such er sich ja dann sogar selber aus, welche er am meisten mag. Ob das funktioniert?

Gruß,

Munkitz
 
Nouri

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Hallo Munkitz,

im allgemeinen werden die Kater ruhiger, wenn sie kastriert sind. Das würde ich in der Tat zuerst angehen und dann eine Zeitlang warten. Tja, mit 9 Wochen schon weg von der Mama ist natürlich viel zu früh. Aber hier hat es sich ja wirklich um einen Notfall gehandelt...

Wie wäre es denn, wenn Du eine Pflegekatze aus dem Tierheim nimmst. Du pflegst die Katze, verpflichtest Dich aber nicht zu endgültigen Abnahme. Außerdem beteiligt sich das Tierheim kostenmäßig.

Dann kannst Du schauen, wie die Tiere zurecht kommen. Schön wäre es für das Tierheim-Tier natürlich, wenn sie sich verstünden. Allerdings solltest Du ihnen auch eine angemessene Zeit geben, sich aneinander zu gewöhnen.

LG, Nouri
 
Munkitz

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Hi Nouri,

das finde ich eine super Idee! Allerdings kenn ich mich und wenn der neue Schatz erstmal da ist, dann würde es mir unendlich schwer fallen, ihn wieder gehen zu lassen. Aber ich könnte warten bis und ob sich die beiden verstehen und dann sagen, so die Katze behalte ich jetzt doch entgültig. das müsste erlaubt sein vom Tierheim aus, oder?

Aber nun werd ich erstmal demnächst mit ihm zum Tierarzt, damit er kastriert wird. Dann warten bis Fäden gezogen sind und er alles überstanden hat und dann mute ich ihm erst den Stress mit nem Neuzugang zu. So wär es am besten, denk ich.

Ja, das war wirklich ein Notfall! Ich hab mich total erschrocken, wie die erwachsenen Katzen mit den Kleinen umgegangen sind. Die Mutter hat sofort nach Absetzen der Muttermilch den Nachwuschs nicht mehr akzeptiert. Aber immerhin hat sie sie ja bis dahin trinken lassen. Mittlerweile sind übrigens sowohl Mamakatze als auch Papakater kastriert, weil die Besitzer die Gefahr, dass sie wieder so auf mögliche neue Kitten reagieren ausschließen wollten. Fand ich auch gut!

Vielen Dank,

Munkitz
 
Nouri

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Hallo Munkitz,

wenn Du mit dem Kätzchen klar kommst, kannst Du es natürlich behalten. Das Tierheim freut sich bestimmt über jedes vermittelte Tier :). Wenn Du es übernimmst, trägst Du dann allerdings alle Kosten. Aber das ist ja auch okay, wenn man sich für ein Tier entschieden hat.

Wie gesagt kann es schon einmal ein paar Wochen dauern, bis die Tiere sich zusammengerauft haben...Also nicht so leicht aufgeben.

Viel Glück wünscht Dir
Nouri

P.S.: Mein Mädchen war erst auch sehr dünn und aufgescheucht. Sie konnte sich am Fressnapf nicht gut gegenüber den anderen Kitten durchsetzen. Bei mir hat sie jetzt richtig doll an Gewicht zugelegt und zeigt meinem Kater (Nouri ;-)), wo es lang geht.
 
S

solue

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Hallo Munkitz,

Maine Coons sind sehr verträgliche Hausgenossen, die fast alle Haustiere akzeptieren. Ich selbst habe auch eine Maine Coon Katze (2 Jahre) und eine EKH Katze (15 Monate). Die beiden vertragen sich bestens und leben jetzt seit 1 Jahr zusammen. Es gibt auch hier und da mal eine kleine Rangelei oder ein "laß mich jetzt in Ruhe" gefauche und mehr nicht. Hier wirft die Hauskatze sich dann sofort auf den Rücken und unterwirft sich der größeren und älteren Katze, wie es bei Katzen üblich ist. Ich würde dir auf alle Fälle zu einer Zweitkatze raten, denn Maine Coons neigen dazu, wenn sie langeweile haben, viel Unsinn anzustellen (Schränke, Schubladen öffnen und ausräumen o. ä.) und glaube mir, das können sie sehr gut habe ich alles schon erlebt. Wichtig ist nur das die Zweitkatze vom Wesen zu deinem Kater passt. Solange kein potentes Weibchen im Haus ist, kann der neue Mitbewohner auch ein kastrierter Kater sein und der Altersunterschied sollte nicht zu groß sein.
 
russian

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Meine beiden MC verstehen sich prächtig. Wäre eine dritte - Nicht-MC-Katze - wie ein drittes Rad am Wagen?
Nouri es kommt weniger auf die Zahl der Katzen an, egal ob gerade oder ungerade, viel wichtiger ist das eine neue Katze nur kommen sollte, wenn die bisherigen sich gut verstehen, nur dann verträgt eine Katzengruppe auch Neuzugänge.
Wenn dann der Neuzugang im Wesen zu den anderen paßt, ist die Rasse zweitrangig.
Und wenn der Mensch dann noch etwas Geschick in der Zusammenführung hat, sollte es eigentlich klappen
 
Merlinchen

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Wir hatten bis zum Tod unserer 12Jahre alten Hauskatze auch 2 Norweger u. 1 Hauskatze.Leider waren die drei immer wie Einzelkatzen u.gingen sich lieber aus dem Weg.Allerdings war Lissy,die H.K.wenig sozialisiert,da wir sie schon mit 5 Wochen bekamen.Ein Fehler! Trotzdem ist es immer wieder schön ,die Einzigartigkeiten zu bewundern.l.g.Merlinchen.
 
Munkitz

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naja, jetzt ist er erstmal kastriert. nun hat er wohl nen parasitenbefall und/oder eine chronische infektion. das muss erstmal beseitigt werden und dann kann ich mich um eine zweitkatze bemühen. versuchen will ich es auf jeden fall!
 

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