Als ich Gina mal mit einem Pfötchen in eine Schüssel Wasser stellen wollte, wurde meine sonst so liebe und sanftmütige Katze zum wilden Raubtier :lol:
Ich habe mittlerweile meine eigene Methode, sie festzuhalten, je nachdem, welches Ende von ihr benötigt wird :mrgreen:
In jedem Falle knie ich auf dem Fußboden (Oberschenkel auf Unterschenkel und Fersen fest zusammen, damit eine Flucht nach hinten unmöglich und zur Seite zumindest erschwert ist.
Wenn ich das vordere Ende von ihr brauche (zB für Tabletten oder eben auch mal Pfötchen säubern), dann halte ich sie mit der linken Hand (entweder unterm Kinn oder zwischen den Vorderbeinchen an der Brust, je nachdem...) fest an mich gedrückt fest, die Hand sicherheitshalber in einem Küchenhandschuh versteckt. Fürs Saubermachen wird Gina dann so gehalten, dass sie gerade noch mit den Hinterbeinchen Bodenkontakt hat. Und mit der rechten Hand "arbeite" ich dann. Klappt super.
Brauche ich mal das hintere Ende, weil sie zB in ihrem langen Fell mal wieder das halbe Klo mit sich herum trägt :roll: und ich sie am Hintern etwas frisieren will, dann drehe ich Gina andersherum, halte sie mit der linken Hand zwischen den Hinterbeinen fest und lasse sie, wieder eng an mich gedrück, einen Handstand machen. Mit der rechten Hand wird wieder "gearbeitet" Da kann sie meckern wie sie will, aber sie hat keine großartige Chance *lach*
Wie Frank schon sagt, das Wesentliche daran ist eigentlich, dass man sich kompromisslos zeigt. In der Tat wehren sich die Miezen dann viel weniger als wenn der Dosi zögerlich ist. Ist auch klar - sie mögen es nicht und wenn sie das Gefühl haben, sie hätten eine Chance, dann versuchen sie auch, die zu nutzen. (Natürlich darf man den Miezis dabei nicht weh tun, ist ja klar)
Liebe Grüße