Hallo Melli,
wir waren auch öfter mal ein paar Tage nicht da und haben das so geregelt, dass am Tag der Abreise für mind. 2 Tage Futter und Wasser zur Verfügung steht und am Tag der Ankunft gabs als "Entschädigung" gleich ne Dose Nassfutter (für 3 Katzen).
Einmal waren wir länger weg (im Sommer) und eine Nachbarin gab ihnen zu fressen. Sie hatten auch die Möglichkeit, selbständig die Wohnung zu verlassen und zu kommen. Nach 2 Tagen lag neben dem leeren Futternäpfen eine tote Maus - und der Nachbarin graut und ekelt es vor Mäusen, schaffte es aber, die weg zu tun. Am nächsten Tag lagen 2 tote Mäuse da, da gab sie ihnen weniger Futter, sie sollen doch ihre Mäuse fressen (sie wusste nicht, dass das ein "Dankeschön" war). Entfernte die Mäuse. Am Dritten Tag drei. Sie berichtete, dass sie sich beinah übergeben hat und nicht mehr fähig war, die Wohnung zu betreten, weil die genau in dem Weg waren. Panisch schrie sie sie an, sie bekommen erst wieder was, wenn mindestens eine Maus gefressen wurde. Am Tag drauf war tatsächlich eine weniger. Da wir dann aber am nächsten Tag kamen, ließ sie das mit dem Füttern nochmal sein.
Das hatten die noch nie getan und konnte sie (sie mag eigentlich auch keine Katzen) deswg. auch nicht vorbereiten. Sie war fix und fertig. Ich versuchte sie damit zu beruhigen, dass sie "normalerweise" nur lebende Mäuse reinbringen.
Als wir im Winter länger weg waren, bot sie sich an, sie zu füttern: weil im Winter sie nicht raus und so keine Mäuse bringen konnten. :mrgreen:
Und rechnet damit, dass sie bei eurer Rückkehr extrem beleidigt sein könnten^^
Es kann sich aber das Gegenteil passieren: solange um einen rumtanzend plärren bis man sich hinsetzt und ausgiebig (1/2 h) "begrüsst" hat. ;o) Jetzt, im Alter, fängt unsere damit an.
Schönen Urlaub!
Dendrit