• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Katzenseuche überlebt - Nerven geschädigt! Dringend!

B

babaluna11

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Hallo Katzenfreunde!

Zur Vorgeschichte: Meine beiden Katzen, Chili und Spooky, von denen eine leider gestorben ist, haben in den letzten Wochen sehr Schlimmes durchgemacht. Sie sind Findelkinder, waren 8 Wochen alt, als ich sie von einer Freundin bekam und ungeimpft. Da eine der Katzen ein Magenproblem hatte, wollte meine TÄ mit dem Impfen noch warten - was fatale Folgen hatte: Beide Katzen bekamen die Katzenseuche, normalerweise ja fast ein Todesurteil. Dank meiner ungemein engagierten TÄ und ihrer Kollegin, die es mit Interferon versuchten, konnte eine der Kitten überleben.

Allerdings:

Chili war schon fast gesund, als er letzten Sonntag plötzlich, aus heiterem Himmel einen Anfall bekam, der schon fast wie Tollwut aussah (Schaum vorm Mund, Fauchen, Muskelzucken,...). Meine TÄ ließ sich vorsichtshalber nochmals impfen, der Verdacht bestätigte sich Gottseidank nicht. Seit diesem schrecklichen Anfall sieht mein Chili nichts mehr, er geht auf den Fersen der Hinterhand und hat immer wieder Fauchanfälle, die sich nach einer Minute wieder legen. Ab und zu rollt er sich unmotiviert auf den Rücken und wieder auf den Bauch und knurrt und faucht dabei.
Kurz vor seinem Anfall rannte er panisch fauchend durch die Wohnung und kämpfte mit einem unsichtbaren Feind. Ziemlich strange und unheimlich, das Ganze.
Meine Frage: hat irgendjemand von Euch schon mal was Ähnliches erlebt? Gibt es hier im Forum Erfahrungen mit an Katzenseuche erkrankten Katzen, die danach Nerven- oder Gehirnschäden hatten?

Ich hab keine Ahnung, ob sich das noch bessert, und ich möchte einfach wissen, worauf ich mich ev. einstellen muss. Bitte um Infos!
Liebe Grüße
Barbara (ziemlich verzweifelt)
 
T

Thora

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Ich habe wenige eigene Erfahrungen mit dem Thema, würde aber deinen Beschreibungen nach darauf tippen, dass dein Kater Krampfanfälle hat, also eine Art Epilepsie. Die kann ja durchaus nach einer solchen Hirnschädigung auftreten und jeder Krampfanfall reisst leider auch immer einige Hirnzellen ins Jenseits.
Das spricht auch für seine "Zustände" vor einem solchen Anfall, beim Menschen nennt sich das Aura, also das vorherige Spüren eines nahenden Anfalles. Mein früherer Kater Colin hatte eine Zeitlang Krampfanfälle, also in seinem Fall angeborene.

Ich komme leider aus der Richtung Humanmedizin, daher kenne ich mich mit Therapieoptionen bei Katzen nicht so sehr aus. Beim Menschen würde man versuchen, die unkontrollierte Hirnaktivität beim Krampfanfall mit Neuroleptika zu beherrschen. Aber du scheinst ja eine sehr gute TÄ zu haben, die das sicher besser weiss. Und vielleicht ist das Problem angesichts des Alters des Threads auch schon längst im Griff?

Grüße

Thora
 
T

Thora

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Oh, tut mir leid, hatte nur diesen hier gesehen. Dann wil ich nichts gesagt haben! :)

Schönen Tag euch noch!
 
K

Knuddelmiez

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Thora, ich wollte Dir damit auch nicht auf den Füßen rumtrampeln :-D Aber eventuell könnte man Deinen Beitrag ja an den eigentlichen Thread anhängen.. bzw. Du kopierst ihn einfach und postest ihn nochmal im anderen Thread?
 
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Ale

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Hallo :idea: hast Du mal daran gedacht das es Epilepsi sein kann? hört sich für mich danach an. :?: Frage mal deinen TA. Leider weiß ich das man da leider nicht viel machen kann,:sad: wenn es das ist ! wünche Dir trozdem viel Erfolg und das Er wieder Gesund wird.ciao
 
mennemaus

mennemaus

Moderator
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Ale, vielleicht solltest du dir die Beiträge erst einmal genau durchlesen,
bevor du antwortest. Deine Antworten auch in anderen Threads,
waren bisher wenig aussagekräftig, ich habe den Eindruck,
dass du einfach auch etwas schreiben willst, aber kaum etwas
zu den Themen beitragen kannst.

Wenn du zu den Inhalten nichts beitragen kannst und auch nicht die
vorherigen Antworten lesen willst, dann schreibe doch lieber in der
Plauderecke, da ist es nicht so wichtig, ob man Ahnung hat oder nicht.
 
A

Ale

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also dann verabschide ich mich für immer aus diesem forum ihr seit mir zu pingelich ciao
 
B

babaluna11

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Hallo Thora!

Ja, leider, liebe Thora, hat sich herausgestellt, dass Chili tatsächlich ein Epileptiker ist. Wir haben seither schon einige ziemlich schlimme Anfälle durchgestanden, zur Zeit hat er fast jeden Tag einen leichten Anfall, der mithilfe einer Vierteltablette Diazepam (Valium) jedoch halbwegs harmols verläuft. Wir hatten aber auch schon Zeiten, in denen er schon fast hinüber und zeitweise blind war, aber auch Zeiten, in denen er über ein Monat lang anfallslos blieb. Ist halt immer ein Risiko, ihn allein zu lassen, und die Valium-Gabe (die ja eher für Notfälle zur Verhinderung eines Daueranfalls gegeben werden sollte) ist natürlich auch nicht das Gelbe vom Ei. In einigen Internet-Foren habe ich von Luminal gelesen, einem Barbiturat, das täglich genommen werden muss. Wenn man allerdings damit anfängt, hat man eine kleine Junkie-Katze daheim, weil es bei Absetzen zu ganz erheblichen Entzugserscheinungen kommt. Und die Katzen rennen immer ein wenig "ferngesteuert" rum. Naja, auch eher suboptimal, aber anscheinend gibts noch keine Alternative.
Du hast geschrieben, dass dein Kater Colin Anfälle hatte - wie oft hatte er die, und hat sich das damals wieder "ausgewachsen"? Und was hast du getan?
Vielen Dank jedenfalls für deine Antwort - wie du siehst, (leider) immer noch sehr aktuell. :((
LiebeGrüße
Barbara & Chili




]Ich habe wenige eigene Erfahrungen mit dem Thema, würde aber deinen Beschreibungen nach darauf tippen, dass dein Kater Krampfanfälle hat, also eine Art Epilepsie. Die kann ja durchaus nach einer solchen Hirnschädigung auftreten und jeder Krampfanfall reisst leider auch immer einige Hirnzellen ins Jenseits.
Das spricht auch für seine "Zustände" vor einem solchen Anfall, beim Menschen nennt sich das Aura, also das vorherige Spüren eines nahenden Anfalles. Mein früherer Kater Colin hatte eine Zeitlang Krampfanfälle, also in seinem Fall angeborene.

Ich komme leider aus der Richtung Humanmedizin, daher kenne ich mich mit Therapieoptionen bei Katzen nicht so sehr aus. Beim Menschen würde man versuchen, die unkontrollierte Hirnaktivität beim Krampfanfall mit Neuroleptika zu beherrschen. Aber du scheinst ja eine sehr gute TÄ zu haben, die das sicher besser weiss. Und vielleicht ist das Problem angesichts des Alters des Threads auch schon längst im Griff?

Grüße

Thora[/QUOTE]
 
streunerhof

streunerhof

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Hallo Barbara,

ich habe eine Epi-Katze. Sie bekommt Luminal täglich 1/4 Tablette. Sie hat die Form running fit, also die, die neben den Krämpfen auch noch erhebliche Verletzungsgefahr birgt.
Leider gibt es wirklich noch nicht viel, was man da für die Katzen tun kann. Bei meiner ist es wohl angeboren, jedenfalls konnten keine organischen Ursachen gefunden werden.

Die Abhängigkeit kann ich jetzt nicht so sehr bestätigen - wir setzen gerade mit den Luminal etwas aus, weil sie noch ganz andere Probleme (möglicherweise verstärkt durch Luminal) hat. Das Ferngesteuert stimmt, es ist einfach nicht mehr meine Maja. Allerdings hatte sie *toitoitoi* seit den Luminal keine Anfälle mehr.
 
B

babaluna11

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Hallo Eva!
Vielen Dank für deine Antwort! Ja, es ist wirklich schade, dass es hier noch keine Alternativen gibt. Ich frage mich immer wieder, ob Medikamente, die Menschen mit Epilepsie helfen, nicht auch - in abgewandelter Form und schwächerer Dosierung - bei Katzen wirken. "Menschliche" Epileptiker müssen ja (Gottseidank!) auch nicht ferngesteuert rumrennen. Offensichtlich ist die Tiermedizin da noch nicht so weit. (Und die Zahl der epileptischen Katzen wahrscheinlich auch nicht sehr hoch, drum besteht auch kein so großer Handlungsbedarf).
Wenn du - oder auch andere BesitzerInnen von Epi-Katzen - irgendetwas über neue Behandlungsmethoden erfahrt, lasst es mich bitte wissen! (Gibts hier eigentlich einen eigenen Thread für Epi-Katzen? Wäre vielleicht mal anzudenken!)
Liebe Grüße auch an die gesamte "Katzerei"!
Barbara & Chili
 
L

lisichkafox777

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babaluna11

Meine Beide Katzen waren vorhige Woche an Katzenseuche erkrankt. Wir hatten es geschafft und alles überstanden! Nach zwei Tage Lust- und Appetitlosigkeit, bin ich zum Tierarzt. Meine Kätzche haben jeweils Infusion gekriegt und nächste 5 Tage bin ich jeder Morgen zum TA um Antibiotikum für Kätzchen zu bekommen (unter das Haut reingespritzt vom TA). 2 nächste Nächte+Tage habe ich jede Stunde zwei ml stark gemachten Kamilientee denen im Mund gespritzt mit der Spritze (ohne Nadel), nur damit die Entzündung im Mund nachlässt. Nächste 2 Nächte+Tage jeder 2 Stunde deselbe Prozedur. Während diesen Tagen habe ich die beiden auch mit der Spritze kalorienreichen Futter+Pasta (auch von TA bekommen) gefüttert. Sie hatten Appetit gekriegt und hatten angefangen zu essen. Mein Mädchen war stabiler als er und ist schneller gesund geworden. Er ist immernoch unser Sorgenkind. Sie verhalten sich bissl komisch. Sie miaut öfter (als hätte sie mit mir geredet), einfach zwischen durch mal schimpfen, mal beim schlafen und umdrehen. Mein Sorgenkind geht komisch, so seitlich, als hätte er Alkohol getrunken. Ich werde die Süßen weiter beobachten. Vielleicht miaut sie, weil sie schon zu Händen gewöhnt hat. Aber er hat anscheint noch Folgen nach der Krankheit...
 

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