Hallo erstmal..hatte gestern schonmal kurz geschrieben, leider jedoch keine richtigen Antworten gefunden.
Also...wir haben letzte Woche unseren 5 Monate alten Mio wegen
FIP einschläfern lassen...

der Schock und die Trauer sitzen tief. Jedoch haben wir noch Nala, Mio's Schwester.
Sie hat ihn zwar, als er schon sehr krank war, links liegen lassen (scheint ja bei Katzen meist die Regel zu sein). Seit er aber tot ist, ist Nala sehr aufgewühlt und liebesbedürftig (was sie vorher nie war). Wir kümmern uns ausgbiebig um sie, tollen mit ihr durch die Wohnung (sie ist SEHR aktiv) und geben ihr unsere ungeteilte Aufmerksamkeit und vieeeele Streicheleinheiten.
Gestern haben wir sie 10 Minuten alleine gelassen, als wir die Wohnung aufschließen wollten, haben wir Sie schon ganz schrill schreien gehört...das hat sie vorher nie getan. Sie ist also ängstlich oder zumindest aufgeregt, wenn wir sie alleine lassen.
Meine Mutter, die momentan Urlaub hat, wird diese Woche täglich nach ihr sehen, während mein Verlobter und ich arbeiten sind. Er kommt nachmittags heim. Nala ist also nicht so lange alleine. Aber nach dieser Woche ist sie eben täglich 4-6 Stunden alleine!
Natürlich schwebt uns beiden vor, dass Nala dringend wieder einen Katzenkumpel "bräuchte".
Sie ist eine reine Hauskatze, und ich halte sowieso nichts davon, eine Hauskatze alleine zu halten. Wir sind jedoch durch viele widersprüchliche Aussagen aus dem Internet etwas verunsichert.
Meine TÄ, in die ich vollstes Vertrauen habe, meinte, ich sollte ein
FIP-Screening von Nala anfertigen lassen. Nach vielen gelesenen Artikeln im Internet raten jedoch viele Katzenhalter, die mein trauriges Schicksal teilen, von einem solchen Screening AB.
Ich kenne mich mittlerweile recht gut mit
FIP aus und weiss, dass durch dieses Screening lediglich der Kontakt mit den Corona-Viren nachgewiesen wird, und deshalb bei 90% aller Katzen ein
Titer vorliegt. Was ich bis jetzt nicht verstanden habe:
Wenn eine Katze mit dem Corona-Virus in Kontakt gekommen ist - ist dann ein
FIP-Screening IMMER bis ans Lebensende positiv? Oder wird das Ergebnis irgendwann mal negativ ausfallen, wenn die Katze das Virus nicht mehr im Körper hat?
Dann gibt es ja noch den Unterschied zwischen Dauerausscheidern und "nur" in Kontakt gekommenen Katzen. Diesen Unterschied sieht man ebenfalls in dem Screening? WORAN?
Natürlich werde ich auch mit meiner TÄ darüber sprechen, würde mich jedoch gerne schon vorab kundig machen.
Ich möchte, vor allem für Nala's Wohlergehen, gerne wieder ein neues Kätzchen, lese aber verschiedenes von "mindestens 1/4 - 1/2 Jahr warten" oder auch "dann aber kein kleines Kätzchen, sondern sollte mindestens ein Jahr alt sein" bis zu "nie wieder eine neue Zweitkatze".
Falls ein ähnlicher Thread hier bereits behandelt wurde und ich mich hier nur wiederhole, verzeit mir dies bitte. Bin ja neu hier. Ich hätte gerne eure Meinung gewusst, da ich nicht fahrlässig handeln will. Noch ein
FIP-Drama in meinem Zuhause wäre nicht auszuhalten (ich weiss, dass es unwahrscheinlich ist, dass in einem Haushalt 2 Katzen an
FIP sterben). Bin nach Mio's 6-wöchigem Krankheitsverlauf noch heute fix und fertig und die Gedanken kreisen unkontrolliert!
Vielen Dank schonmal!!
- Julia&Nala