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emilie

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Hallo liebe Tierfreunde

Was müssen Tierschützer sich alles bieten lassen? Bitte lesen Sie selbst.
Falls Sie einen eigenen Verteiler haben, bitte weiterleiten. Direkte Proteste bitte an [email protected]

Mit freundlichem Gruß

Andreas Renner
Katzenschutzbund Osnabrück e.V.
www.tierschutz.net




Liebe Tierfreunde,
nachfolgend ein Text von Hubert Tieß Abou-Hamdan, unser deutscher Tierschützer, der seit über fünf Jahren das Tierelend gemeinsam mit seiner Frau, Samira, aus allernächster Nähe kennt.
Am 09. Juli 2004, um 21.45 soll oder wird ein Sendebeitrag in der ARD ausgestrahlt, der mehr als eine Ohrfeige für den Tierschutz im Süden, hier Griechenland, bedeutet -

Bitte das Mail von Hubert millionenfach verbreiten!! Und - einfach im Weiterleiten auch die Mail-Anschrift von Radio-Bremen mit eingeben: [email protected]
damit man in den Verantwortungsreihen erkennt - auch Tiere und Tierschützer haben eine Lobby. Und - gemeinsam sind wir stark!


Danke -
Eure Angelika Teichert
1. Vors. Animal Pard Net e.V.
74626 Bretzfeld
Tel. 07946 - 94 18 49

----- Original Message -----
From: ACT
To: Tanja Moosburg ; ironwarrior ; Angelika Teichert ; [email protected]
Sent: Sunday, July 04, 2004 2:23 PM
Subject: streuner-connection



Werter Herr von Bötticher,

die Zentrale von TV-Radio Bremen hat mir Ihre E-Mail Anschrift im Zusammenhang mit der geplanten Ausstrahlung einer Reportage in der ARD gegeben. Sollten Sie nicht der richtige Ansprechpartner für die folgenden Zeilen sein, bitte ich Sie diese Mail an die Herrschaften Kirsten Hartje und Dirk Meißner weiter zuleiten.

Die Website Ankündigung der Reportage "Die Streuner Connection" (Ausstrahlung: ARD 09.07.2004 um 21:45 Uhr)
ist ein Schlag ins Gesicht vieler Tierschützer in Griechenland. Ich denke, daß wir zu dieser Aussage berechtigt sind, da unser Verein, um im Sprachjagon der Macher dieser Reportage zu bleiben, "Mitleidsexporteure" von jährlich ca. 720 Hunden und Katzen nach Deutschland sind. Über die inhaltlichen Fehler in der Ankündigung kann man sich nur wundern. Haben etwa die Macher dieser Reportage ihr Handwerk in Griechenland gelernt? Dort kommt der Journalismus in der Regel ohne Recherche aus. Journalistische Sorgfaltspflicht ist in Griechenland eine unbenutzte Wortkombination.
Wie können Frau Hartje und Herr Meißner schreiben, daß ein einfacher Impfpass für den "Mitleidsimport" ausreicht? Ein Anruf im Griechischem Landwirtschaftsministerium würde die zwei Journalisten wahrscheinlich an den Rand des Wahnsinnes bringen, da sie die tatsächlichen Anforderungen für die Reise eines ausgesetzten Tieres nach Deutschland nicht verstehen würden; wir verstehen diese Anforderungen ebenfalls nicht. Diese unsinnigen Anforderungen der griechischen Behörden sind nur im Hintergrund der staatlich gesteuerten Hetzkampagnen gegen den gut organisierten Tierschutz zu verstehen. Leider deutet sich in der Wortwahl der WEB Ankündigung ein journalistischer Schulterschluß mit den Tiervergiftern und - quäler in Griechenland an.

"Lilika (hier benutzt man einfach mal so den Vornamen) hat nette Rassehunde im Angebot" ist so eine üble Unterstellung gegenüber dieser Tierschützerin, die sich nur durch eine gesteigerte Fähigkeit zur Hinterhältigkeit in der journalistischen Tätigkeit von Kerstin und Dirk erklären läßt. Auch mit dieser Eigenschaft ist ein Schulterschluß mit den staatlich eingesetzten griechischen Kollegen vollzogen. Ein Anruf mit einer allgemein anerkannten Tierschutzorganisation hätte Kerstin und Dirk über die Struktur der in Griechenland ausgesetzten Hunde aufklären können.

Wann waren eigentlich Kerstin und Dirk das letzte Mal in einer deutschen Tierschutzeinrichtung? Welches Tierheim haben sie besucht? Eines was ohnehin keine Hunde aus dem Süden nimmt und in dem das einheimische Elend nur verwaltet wird? Angestellte womöglich, die aus Bequemlichkeitsgründen am Status Quo festhalten, die kein Tier vermitteln wollen, weil dann ein freier Platz entsteht und unter Umständen ein "Neuer" aufgenommen werden müßte? Haben sich die zwei Superjournalisten die Frage gestellt, warum sitzen "100.000" in deutschen Tierheimen (wer hat eigentlich die Tiere gezählt?). Ein Anruf mit einer Tierschutzorganisation in Deutschland, die bei der Vermittlung nicht nach der Nationalität fragt, hätte den Kenntnisstand und somit das Allgemeinwissen der zwei Journalisten erweitern können.

Ein Satz zeigt in aller Deutlichkeit die journalistischen Fähigkeiten von Kerstin und Dirk: "Mitleids-Import nach Deutschland- das ist billiger als Tötung oder Tierheim". Dieser Satz klingt so, als ob die Tierschützer abwägen müssen: Mitleids-Import oder Vergiften oder Tierheim?

Ist das Absicht oder arbeiten einige Journalisten von Radio Bremen auf so niedriger Ebene?

Aber Ich möchte Kerstin und Dirk die Antwort nicht vorenthalten: Vergiftungen liegen in der Verantwortung der Griechischen Exekutive und kosten pro Tier einige Cent; der Tierheimbau liegt in der Verantwortung der Griechischen Regierung - ist sehr teuer und würde nachhaltig am Tierelend nichts ändern; die "Mitleids-Ex- und Importe" führen Tierschützer durch, die in der Regel ehrenamtlich, mit eigenem Geld und der Unterstützung von tierfreundlichen Spendern den ausgesetzten Tieren eine lebenswerte Zukunft ermöglichen. Diese Infos bekommen die zwei Journalisten unentgeldlich von uns.
Ein aktuelles Faktum für die Ausreise ausgesetzter, griechischer Tiere ins europäische Ausland ist unumstößlich: Der Griechische Staat möchte die Ausreise der Tiere in eine lebenswerte Zukunft verhindern!
Jedes Tier, das Griechenland verlassen muß, ist in den Augen der "Supergriechen" ein Makel und deutet auf zivilisatorische Niederungen hin. Und damit haben die Herrschaften recht!
Der Transport per Flugzeug ist für die Tierschützer ein sehr teures Unterfangen. Ein Anruf bei einer Cargo Firma hätte Kerstin und Dirk die Wahrheit erbracht. In der Regel sind die Transportkosten für einen Hund im Laderaum höher, als für den Passagier in der klimatisierten Kabine. Zum Beispiel macht die Deutsche Lufthansa mit den Tieren einen tollen Profit.

Zum Schluß dieser Klarstellung möchten wir noch zu der Wortwahl "fragwürdiges Engagement" etwas schreiben. Wer gibt eigentlich diesen "jornalistischen Tieffliegern" die Möglichkeit, das überwiegend ehrenamtlich, mit Tränen, Leid und unbeschreiblicher Aufopferung verbundene Engagement von Menschen, die nicht wegschauen und Unmögliches manchmal möglich machen, so skrupellos in den Dreck zu ziehen. Sollte der TV - Beitrag ebenfalls die Regeln journalistischer Verantwortung und ethischer Normen negieren, werden wir alles denkbar Mögliche in die Wege leiden, um dieser Art von "Thekenjournalismus" das Handwerk zu legen.

MFG i. A. von ACT (Animal Concerning Team) in Griechenland.


und APN (Animal Pard Net e.V.) in Deutschland, Anschrift siehe oben.


Hubert Tieß - Abou Hamdan

63088 Nikiti/Griechenland
Tel.: 0030 23750 23592
E-Mail: [email protected]
Web: www.animalpardnet.de
 
07.07.2004
#1
A

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