Meine Überlegungen zu neuer Katze

Diskutiere Meine Überlegungen zu neuer Katze im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo ... einige von euch haben meinen anderen Thread (Regenbogenbrücke) vor 2 Wochen vielleicht gelesen und wissen, dass wir unsere geliebte...
  • Meine Überlegungen zu neuer Katze Beitrag #1
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Andie

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Hallo ...
einige von euch haben meinen anderen Thread (Regenbogenbrücke) vor 2 Wochen vielleicht gelesen und wissen, dass wir unsere geliebte Katze nach 16 Jahren erlösen lassen mussten. Wir hatten sie von klein an und sie bliebt nach meinem Auszug von daheim bei meinen Eltern in ihrer gewohnten Umgebung, wo ich sie aber trotzdem noch täglich besucht und mit ihr gespielt habe. Wir vermissen sie sehr ...

Ich würde mir wieder von ganzem Herzen eine neue Katze wünschen, aber es ist nicht so einfach, sorry, wenn es etwas länger wird, aber ich muss die Situation kurz erklären.

Ich weiß nicht, wo die neue Katze wohnen soll, vielleicht könnt ihr mir bei der Entscheidung etwas behilflich sein.

1. Sie könnte wieder bei meinen Eltern leben:
+ riesiger Garten am Waldesrand, fernab von starkbefahrenen Straßen, ein wahres Katzenparadies
+ wenn ich im Sommer für ein paar Wochen verreise, dann können sich meine Eltern weiterhin ohne Aufwand um meine/ihre Katze kümmern, es ist also immer jemand bei der Katze

- meine Mutter hat Bedenken, ob sie es schafft, wieder eine Katze zu "erziehen" und ihr die wichtigsten Dinge (Katzenklo ...) bei zu bringen, denn ich wäre dann ja nicht dauernd da, nicht so wie bei unserer ersten Katze, wo ich ja noch 9 Jahre zu Hause gewohnt habe und mich dauernd mit der Katze beschäftigt habe
- ich wäre wohl nicht die wichtigste Bezugsperson für das Tierchen, weil ich ja nur täglich zu Besuch komme, dort aber nicht mehr wohne (in 2 bis 3 Jahren werde ich aber voraussichtlich wieder in meinem Elternhaus wohnen)

2. Die Katze könnte bei mir leben:
+ ich hätte sie dauernd um mich, auch in der Nacht
+ meine Eltern müssten sich nur wenn ich nicht da bin um die Katze kümmern (mein Haus liegt nicht ganz 2 km vom Elternhaus entfernt)

- kleiner Garten mitten in einem belebten Siedlungsgebiet, nahe der Straße, es ist zwar überall 30er Zone, aber relativ viel Verkehr, auch der Linienbus fährt vorbei (ich hätte ständig Angst um meine Katze)
- in der direkten Nachbarschaft gibt es 3 riesige Hunde und mindestens 5 Katzen, die dauernd in meinem Garten sind, weil sie vor den Hunden flüchten
- wenn ich 4 Wochen im Sommer nicht da bin, müssten meine Eltern täglich die 2 km zu mir fahren und die Katze füttern und unterhalten

Ich weiß echt nicht, was ich tun soll. Meine Eltern zögern noch, ob sie eine neue Katze wollen oder nicht, weil ich ja nicht mehr dort wohne und sie mit der Katze allein wären (auch wenn ich täglich vorbei schaue)... und ich weiß nicht, ob ich aufgrund meiner Wohnsituation besser auf eine Katze verzichten soll ... die beste Lösung für die Katze wäre, wenn sie wieder bei meinen Eltern wohnen könnte ... aber wenn die nicht wollen, dann muss ich für Jahre auf eine Katze verzichten, das macht mich sooooo traurig. :sad:
 
  • Meine Überlegungen zu neuer Katze Beitrag #2
Erstmal finde ich es schön, dass du wieder einer Katze ein Zuhause bieten möchtest :).

Wie es scheint ist das Problem wenn sie bei dir selbst einzieht vorallem die Umgebung. Das hört sich jetzt vielleicht hart an, aber muss sie denn zwingend Freigang kriegen? Wäre eine reine Wohnungshaltung nicht möglich? Denn damit würde das Problem mit dem Verkehr, den Hunden und Co. gleich auf einen Schlag wegfallen. Und auch wenn du mal verreisen solltest, so sehe ich persönlich kein Problem damit. Wir verreisen mehrmals im Jahr und lassen unsere beiden Fellnasen jeweils von einem Tiersitter betreuen, welcher jeden Tag vorbeischaut und sich auch mit ihnen beschäftigt, mit ihnen spielt. Sofern die 2 Kilometer für deine Eltern zuviel sind, wäre dies also vielleicht auch eine Möglichkeit. Das kostet zwar oft etwas, aber die paar Euro kann man eigentlich ganz gut verschmerzen wenn es den Katzies dafür gut geht :).

Und auch wenn sie zu deinen Eltern kommt, so sehe ich da überhaupt kein Problem. Erziehen kann man eine Katze sowieso nicht ;). Ihr aber zeigen wo das Katzenklo steht schon. Alle Katzen die ich bisher erlebt habe, haben dies direkt von Anfang an verstanden.

Ansonsten würde ja jenachdem auch noch die Möglichkeit bestehen eine Katze aus dem Tierheim zu holen, die schon ein paar Monate oder Jahre älter ist und dann nicht als erstes in ihrer wilden Phase die Wohnung verwüstet :).
 
  • Meine Überlegungen zu neuer Katze Beitrag #3
Migi, danke für deine Antwort und dass du dir den ganzen Text durchgelesen hast ...

Ja, das Problem bei mir hier ist die Umgebung ... beziehungsweise ich sehe Probleme, obwohl hier sehr viele freilaufende Katzen haben, die schon jahrelang hier leben und denen geht es gut.
War gerade draußen im Garten, es ist sehr wenig Verkehr und ganz ruhig ... im Schnitt fährt alle 5 min ein Auto vorbei und 3 x am Tag auch der Bus (Zone 30) ... viele würden sich darüber wahrscheinlich keine Gedanken machen, aber ich glaube, ich hätte zu viel Angst um die Katze. Oder ist das eher übertrieben?

Wahrscheinlich sollte ich nicht vergleichen, denn beim Haus meiner Eltern ist einfach null Verkehr, da fährt vielleicht alle 2 - 4 Stunden mal ein Auto durch den Privatweg, ganz langsam, das ist kein Vergleich zur Siedlung, wo ich wohne.

Sicher könnte ich eine Wohnungskatze halten ... aber soweit ich weiß, sollten das dann ja mindestens 2 Katzen sein, damit ihnen nicht langweilig wird. Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass Wohnungskatzen nicht glücklich sein können, aber wenn ich an meine verstorbene Katze denke, wie schön sie es hatte und wie spannend ihr Leben war ... auf Mäusejagd zu gehen ... Schmetterlingen nach zu jagen ... im Heu zu liegen ... vom Gewitter überrascht zu werden und dann patschnass zu Hause ankommen. Das ist sind einfach so schöne Erinnerungen und ich würde mir sehr wünschen, dass meine Katze sowas wieder erleben kann.
 
  • Meine Überlegungen zu neuer Katze Beitrag #4
Hallo Andie!
Hast du schon mal an einer reinen Stubenkatze gedacht? Zumindest für die erste Zeit, bis sie kastriert ist. So macht es immer meine Schwiema, sie lasst die Katzen erst dann raus, wenn sie kastriert ist. Das Revier der Katzen wird kleiner und die Katzen werden vorsichtiger.
Und wenn du denn wieder in deinem Elternhaus einziehst, nimmst du deine Fellnase einfach wieder mit.
Ein Vorschlag von mir, wie geschrieben meine Schwiegermutter lebt an einer sehr belebten Straßenecke in einer Kleinstadt und hat so noch nie eine Katze verlohren. Einer wurde mal angefahren und verlohr ein Teil seines Schwanzes, aber der Gute ist jetzt schon 18 Jahre!
In den Urlaub würde sich bei dir auch ein Katzensitter rechnen, so mussen deine Eltern nicht zwei mal am Tag hin.
 
  • Meine Überlegungen zu neuer Katze Beitrag #5
Ich glaube, wenn deine Eltern überzeugt wären, wieder eine Katze zu wollen, wäre es bei deinen Eltern optimal. Aber du wärest dann nicht die Hauptbezugsperson und eigentlich nur Besuch. Ist ja anders als bei deiner bisherigen Katze, die hat dich dort als Hauptperson kennengelernt und das so verinnerlicht. Auch als du dann ausgezogen bist.

Ich hab meine Katze Ende März aus dem Tierheim geholt. Ein Mädel, ca 2-3 Jahre alt. Es gab überhaupt keine Probleme, was den Einzug anging. Sie benutzte sofort das Klo, hat noch nie was kaputt gemacht und ist einfach eine tolle Katze. Ich würde - egal wo sie nun leben soll - auch im Tierheim schauen.

Bonnie sollte eigentlich auch Freigang bekommen. Ich wohne genauso wie du....."wenig" Verkehr, reines Wohngebiet, 30er-Zone. Aber ich hab sie bis jetzt nicht rausgelassen. Auch wenn es weniger Autos sind als an einer Hauptstrasse - eines reicht schon, um sie zu überfahren. Sie ist so verspielt und ungestüm und wenn sie in ihrem Element ist und z.b. einer Fliege nachjagd vergißt sie alles. Und auch im Wohngebiet hier fahren die Leute zu schnell.....interessanterweise auch oft die, die sich darüber beschweren, das zuviel gerast wird. Aber wenn sie hier morgens alle ihre Kinder in Kindergarten und Schule kutschieren, ist die gefährlichste Zeit des Tages :xUnd wenn man sie drauf anspricht .... "ja, ich war spät dran. mußte ins Büro. Mach ich sonst niiieee."
Ich werde jetzt meinen Garten sichern. Geht sowas bei dir nicht? Hab im Internet schon gute Lösungen gefunden.

Ich würde sie - vorausgesetzt, die Eltern sind nicht so überzeugt - dann erstmal als Wohnungskatze halten. Es gibt viele Katzen, die kennen nichts anderes und sind zufrieden dabei. Und wenn möglich den Garten sichern. Und wenn es platzmäßig geht, hol dir zwei. In den Tierheim gibt es oft "Pärchen", die sich dort gefunden haben und die die Tierheim gern zusammen abgeben. Wenn die Katzen bei dir leben, sind es wirklich "deine" und du hast sie um dich. Das ist was ganz anderes, als sie nur zu besuchen...
Wenn du dann in 2,3 Jahren ins Haus deiner Eltern ziehst, können sie dort ja dann Freigang bekommen. Ohne dass du laufend Panik haben mußt.

Aber egal was du machst, wenn du eine Katze oder ein Pärchen aus einem Tierheim holst, hast du zwei Notfellchen die Chance auf ein schönes neues Leben gegeben. Und auch wenn es vielleicht erstmal "nur" in der Wohnung ist....sie haben dann ein neues Heim und einen neuen Menschen. Das ist viel viel mehr als andere Katzen je haben werden.

Ich glaube, je länger ich drüber nachdenke und schreibe....ich würde die Katze(n) zu mir holen. Auch wenn es mit dem Freigang dort nicht gut geht. Wenn es zwei sind, kommen sie im Haus erstmal gut klar. Und später ist es sicher auch für sie als Freigänger schön, einen Kumpel zu haben.
 
  • Meine Überlegungen zu neuer Katze Beitrag #6
Ähm, der Thread ist von April 2010. Soweit ich mich erinnere hat Andie wieder ein Kätzchen, inzwischen ist die Kleine auch kastriert und Freigängerin.
 
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